Heute kein Mensch, sondern eine Firma. Muss auch mal sein.

Ich bekomme – keine Ahnung wieso – ständig Newsletter von Billig-Versandhäusern, bei denen man Fruit of the Loom-Shirts im 5er-Pack für 10 Euro bekommt oder 18 Paar Pierre Cardin-Socken für 20 Euro. Sim-Buy, Outlet46, und so. Die landen automatisch in einem Unterordner und werden zeitnah gelöscht.

Manchmal, wenn ich am Telefon in der Warteschleife hänge oder einen Download abwarte, dann klicke ich mich durch diese Newslettter. Ich kann nicht verhehlen, dass ich mitunter schon versucht bin, da was zu bestellen. Und seien es nur „Schlunzklamotten“  [weiterlesen]



Ich habe bereits fünfmal auf die unfassbaren Auktionen und die wunderbaren Kataloge von „Profiles in History“ verwiesen. Angesichts meiner Umzüge habe ich dieses Wunderland für Hollywood-Requisiten etwas aus den Augen verloren. Gestern nutzte ich eine ruhige Stunde, um mich mal wieder auf deren Webseite umzuschauen und wenigstens die PDF-Dateien der Kataloge zu archivieren.

Im Nachhinein bin ich eigentlich glücklich, dass ich nicht wusste, was vor zwei Wochen unter den Hammer kam – ich hätte mich ruinieren können.

„The definitive collection of visual effects filming miniatures from the classic Sci-Fi adventure series Battlestar Galactica (1978) and Buck Rogers in the 25th Century (1979).  [weiterlesen]



Bei einer Diät ist nicht der Weg das Ziel, sondern das Ziel das Ziel – was manchmal etwas ermüdend sein kann. Hungern und sporteln sind für mich keine Werte an und für sich. Ich will damit etwas erreichen. Und in Ruhe sterben kann ich erst, wenn das Ziel erreicht ist.

Das bedingt natürlich, dass ich mein Ziel kenne. Konkret: 90 Kilo und darunter. Konzeptionell: eine Gewöhnung an Sport und vernünftige Ernährung, um das auch zu halten. Sollte mein Interesse am Jogging anhalten, gerne auch mal ein Stadtlauf.

Es ist sehr symbolisch, dass Facebook heute dieses Foto von vor vier Jahren ausgegraben hat:

Damals hatte ich das konkrete Ziel erreicht –  [weiterlesen]



auto

Der Kollege Mario Sixtus, nie um ein klares (wenn auch nicht immer wahres) Wort verlegen, bezeichnete den Verursacher des tödlichen Dooring-Unfalls in Berlin kürzlich als „rücksichtsloses Arschloch“ – und in dem Atemzug gleich alle Autofahrer, die beim Öffnen der Tür Unfälle verursachen.

„Außerdem finde ich, „rücksichtslose Arschlöcher im Auto“ sollte man „rücksichtslose Arschlöcher im Auto“ nennen und nicht „Dooring“.“

Die Wutbezeichnung klingt gut, streitsam und holt angesichts des aktuellen Falls Beifall. Billigen Beifall, wie ich finde, aber man ist da ja nicht notwendigerweise wählerisch. Die Facebook-Crowd, sie kradolft entsprechend. Die böse, wir gut.  [weiterlesen]



Es ist mir fast schon ein Sport, das Tablet und das iPhone mit legalem kostengünstigen Content zu füllen. Das können WDR-Hörspiele ebenso sein wie Comicalben, die von Amazon für umme angeboten werden. Dieser Tage habe ich die ersten „Ms. Marvel“-Bände ebenso gelesen wie „The Incal“ von Jodorowsky/Möbius. Beides sehr empfehlenswert.

35 Klassiker der Weltliteratur (Moby Dick, Dschungelbuch, Alice im Wunderland) in einer illustrierten Fassung für 49 Cent? Don’t mind if I do.

Es hilft, dass ich mich mit Begeisterung durch alle Genres und Epochen lese und nicht nach spezifischen Titeln suche.  [weiterlesen]



Ich merke es auch gerade beim Sport wieder: Mein Gehirn braucht mehr Bewegung als meine Beine. Ich kann nicht einfach „an nichts denken“ oder „die Umwelt auf mich wirken lassen“. In der Badewanne, im Bett, an der Bushaltestelle, im Sprechzimmer des Zahnarztes – IRGENDWAS muss mich ablenken. Ich bin nicht gut auf „Standby“.

Natürlich ist auch DAS mal bei Dilbert angemessen illustriert worden:

Deshalb besaß ich früher viele Reclam-Heftchen und hatte den SPIEGEL abonniert. Heute übernimmt das mein Tablet, im Notfall mein Smartphone.

Es wird niemanden überraschen, dass ich auch im Fitnessstudio vor 20 Jahren weniger über mein (weitgehend erfolgloses) Training nachgedacht habe als über die Möglichkeiten,  [weiterlesen]



Heute kombiniere ich mal wieder zwei Reviews, weil die „Filme“ (zu den Anführungszeichen kommen wir noch) von den selben Leuten für den selben Sender gedreht wurden, im gleichen Genre und mit den gleichen Stilmitteln.

Andy Samberg ist sicher das größte Talent und das größte Geschenk, das uns „Saturday Night Live“ in diesem Jahrtausend gegeben hat. Ihm verdanken wir unter anderem die grandiosen Pop-Parodien von Lonely Island, die frühe Webserie „The ‚Bu“, die erfolgreiche Sitcom „Brooklyn Nine-Nine“, und viele andere Comedy-Kleinode.

Andy Samberg ist außerdem offensichtlich ein Fan von Sport- und Prominenz-Parodien.  [weiterlesen]



Ich habe mich komplett mit Kommentaren zurückgehalten, was den G20-Gipfel angeht – aus einem eher banalen Grund: ich bin momentan privat zu sehr eingespannt und finde das Thema obendrein unfassbar ermüdend. Nun fühle ich mich aber doch gerufen.

Allen, die sich über die Ausschreitungen empören, möchte ich sagen: Echt? Das hat euch irgendwie überrascht, entsetzt, verärgert? Machen wir uns doch nichts vor: selbst wenn wir die Polizei komplett aus der Analyse subtrahieren, war das nicht nur vorhersehbar – es war unvermeidlich. Die große Politik kommt mit Pomp in die Stadt – die kleine Antifa macht Rabatz. Steine fliegen,  [weiterlesen]



Fangen wir mit dem Equipment an. Das ist der aktuelle Neuzugang in der stetig voller werdenden Sportschublade:

Gut gegen Regen UND Sonne – außerdem hat mir die Trainerin den Tipp gegeben, das Teil bei Hitze in kaltes Wasser zu tunken. Hält die Fontanelle kühl.

Ich habe meine Laufschuhe erstmals in der Maschine gewaschen, weil sie extrem staubig waren und sich wegen des Stoff-Mesch kaum von Hand reinigen lassen. Viele Webseiten raten dringlich von einer Maschinenwäsche ab, weil das die Kunststoffe in den Sohlen angreifen und lösen könnte. Ich denke mir: die halten mehrere Tausend Stöße mit 100 Kilo auf Dreck und bei 35 Grad Außentemperatur aus,  [weiterlesen]



Es ist durchaus ein Muster zu erkennen: Mit der LvA war ich schon in zwei Frankenstein-Aufführungen, einem Dracula-Musical („Tanz der Vampire“ habe ich schon vor 15 Jahren in Wien gesehen), „The Woman in Black“ und „Ghost Stories“. Grusel auf der großen Bühne hat einfach seinen Reiz.

Kein Wunder, dass wir uns die Gelegenheit nicht haben nehmen lassen, eine neue Interpretation von „Dr. Jekyll und Mister Hyde“ im Baden-Badener Theater anzuschauen, noch dazu bei der Uraufführung und in der eigenen Box direkt neben/über der Bühne.

Nun ist die Story nicht neu und wurde schon dutzendfach verfilmt (u.a.  [weiterlesen]