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Okay, weiter geht’s. Mir ist natürlich bewusst, dass die Chancen sinken, dass ihr eine Serie nicht kennt, je aktueller sie ist. Andererseits hat es seit der Erfindung der Nipkow-Scheibe keine derartige Schwemme an Serien gegeben. Lasst euch überraschen.

2010

"Human Target" ist tatsächlich eine Neuauflage, auch wenn das den wenigsten Zuschauern klar gewesen sein dürfte. Eine TV-Serie basierend auf dem gleichnamigen Comic gab es nämlich schon 1992 – mit Popstar Rick Springfield in der Hauptrolle! Ich fand diese Version (aus der Feder von zwei Empire-Autoren) sehr interessant, auch wenn sie mit sieben Folgen sehr kurzlebig war…  [weiterlesen]

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Heute gibt es mal wieder ein Leckerchen. Ich hatte ja schon mehrfach versprochen, die Reihe der "TV Loser"-Serien fortzusetzen. Aber irgendwie rutscht es immer wieder nach hinten. Ein paar Urlaubstage in Salzburg habe ich jedoch genutzt, um mein eigenes Archiv an Genre-Serien zu sichten – und ich war entgeistert, was sich retrospektiv seit meinen SF-TV-Guides getan hat. Ihr könnt diesen Beitrag als eine Art Sammeltasse zum Thema sehen.

Es lässt sich nicht bestreiten und wurde von mir oft schon postuliert, dass wir uns in einem neuen goldenen Zeitalter der TV-Serien befinden. Noch nie wurde von so vielen Anbietern so viel Geld in so aufwändige Produktionen gesteckt,..  [weiterlesen]

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Heute geht es mal um zwei Serien, die durchaus repräsentativ für den Zeitraum ihrer Entstehung sind und über die ich auch wenig aus dem Nähkästchen plaudern kann. Beide wurden von deutschen Top-Regisseuren produziert, die es nach Hollywood gezogen hatte. Und beide belegen sehr schön, dass sich Kinoerfolg nicht so leicht ins Fernsehen übertragen lässt.

The Visitor

Als Roland Emmerich zusammen mit NBC 1997 seine erste TV-Serie ankündigte, war zumindest das SF-Fandom relativ überrascht: Hatte der Schwabe nicht mehrfach angekündigt, "Raumpatrouille" auf die Fernsehleinwände zurück zu bringen?

Hatte er. Aber nach mehr als einem Jahr zähem Ringen mit ProSieben hatte man sich einfach nicht auf ein Finanzierungskonzept einigen können…  [weiterlesen]

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Ich habe im Rahmen dieser Reihe schon über Anthologie-Serien geschrieben und auch der heutige Beitrag wird nicht der letzte sein. Die folgenden Shows habe ich zusammen gelegt, weil sie wieder mal gut zueinander passen – freistehende Science Fiction-Episoden mit bekannten Gaststars und gerade mal ein Jahr Abstand bei der Ausstrahlung.

Für den Fall, dass ihr es noch nicht mitbekommen habt: Im Normalfall sind die Titel der Serien zu den entsprechenden Wikipedia-Einträgen verlinkt.

Perversions of Science

Ich weiß nicht mehr viel aus der Zeit, aber ich weiß noch, dass 1998 am Sunset Boulevard ein gigantisches Plakat mit dem Auge im Ei hing –..  [weiterlesen]

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Heute tauchen wir mal wieder brettfett in die Science Fiction und so mancher von euch wird sich wundern, wenn ich sage, dass es diesmal um eine der teuersten Weltraumserien der 90er geht, die ihr TROTZDEM nicht kennt.

Willkommen zu

Mercy Point

mp1

Mit dieser Serie wollte UPN wirklich die Sau rauslassen – teurer als "Star Trek: Voyager", mit einem hochkarätigen Cast und fotorealistischen Spezialeffekten, wie sie erst wieder von "Enterprise" und "Battlestar Galactica" einige Jahre später erreicht wurden.

Ich kann mir nur grob vorstellen, wie dick die Eier des Produzenten gewesen sein müssen,..  [weiterlesen]

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Ich hatte ja neulich schon erklärt, dass die 90er die Hoch-Zeit der Syndication-Serien war. "Babylon 5" und "Hercules", "Baywatch" und "Deep Space Nine" – in 22er-Packs wurden Serien produziert und dann an die einzelnen lokalen Stationen verhökert. Ein lukratives Geschäft, wenn es klappte, ganz besonders dann, wenn man es auf mehr als 100 Folgen brachte. Das galt nämlich als magische Grenze, ab der eine Serie nicht mehr nur zur wöchentlichen Ausstrahlung, sondern auch zur täglichen Wiederholung geeignet war. Den Weg in die Dauerschleife zu finden, war der goldene Gral.

Das Problem der Syndication war die Vorfinanzierung –..  [weiterlesen]

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Kindred: The Embraced

zz16 Auch heute gönne ich mir eine Serie, die fleißige Leser meiner "SF TV Guides" bereits kennen. Es ist aber durchaus spannend, sie aus großer zeitlicher Entfernung noch einmal zu begutachten.

Die freie Adaption des Rollenspiels "Vampire: The Masquerade" startete 1996 mit ziemlichen hohen Erwartungen, einer profilierten Produktionsfirma (Spelling) und einem sexy Cast. Mark Frankel hatte sich in der unterhaltsamen, aber leider gefloppten Agentenserie "Fortune Hunter" bewiesen, Stacy Haiduk war der aparte Rotschopf aus "Superboy", Kelly Rutherford kannte man aus der Kultserie "The Adventures of Brisco County jr."..  [weiterlesen]

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Welcome to the show, everybody – we got a great program for you tonight. Our guests are some hilariously unfunny dudes in a crappy rocketship – AND the family friendly alien NOT called ALF!

Die 90er waren das Jahrzehnt, in dem die Digitaleffekte Einzug in der Sitcom hielten. Waren nennenswerte CGI-Szenen in den 80ern noch unbezahlbar gewesen, konnte man nun mit dem Computer Sachen auf den Bildschirm zaubern, die "Bezaubernde Jeannie" alt aussehen ließen. Und doofe Puppen wie in "ALF" und "Scorch" brauchte man dafür auch nicht mehr. Hurra?

Es ist heute kaum noch vorstellbar,..  [weiterlesen]

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Ich habe heute "Guardians of the Galaxy" gesehen (leider mit Sperrfrist) und bin auch sonst vom Tag geschlaucht. Also gönne ich meiner Reihe über vergessene TV-Serien eine kleine Pause bis vermutlich morgen. Bis dahin habe ich euch ein paar launige Videos zum Thema rausgesucht.

Lee Goldberg, mit dem ich schon gearbeitet habe, hat so ziemlich das Standardwerk zum Thema "unsold TV pilots" geschrieben – es wurde auch ein TV-Special darüber produziert. Hier der launige Teil über SciFi und Fantasy-Testballons:

YouTube

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Wer heute "Game of Thrones"..  [weiterlesen]

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Anfang der 90er befand sich Don Johnson in einer Zwischenphase seiner Karriere. Als Sonny Crockett hatte er in "Miami Vice" den Superstar-Status erreicht, der ihm als junger Filmschauspieler in den 70er versagt geblieben war. Aber nach fünf Staffeln war MV eingestellt worden, die letzte Episode lief im Januar 1990. Es passt, dass eine der prägendsten Serien der 80er mit den Aufbruch in die 90er ad acta gelegt wurde, zusammen mit den Synthie-Soundtracks von Leuten wie Jan Hammer und Harold Faltermeyer.

Johnson versuchte, den TV-Ruhm in eine Kinokarriere umzumünzen – mit mäßigem Erfolg. Zwar erkannten die Kritiker seine darstellerischen Fähigkeiten in "Dead Bang"..  [weiterlesen]