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Was macht ihr denn noch hier?! Der Film ist aus. Geht nach Hause, vergesst eure Jacken nicht, und gebt die leeren Flaschen am Counter ab. Husch husch!

Ach was – BOH EH… MANNI! ist noch gar nicht rum, trotz Nachspann?

Tjahaaa! Regissseur Ferry Schlüter gönnt uns die fetteste Post Credits-Sequenz aller Zeiten. Satte 23 Minutes Bonus-Content, wie man heute sagen würde!

Marvel, eat your heart out!

Leider müsst ihr für den Nachschlag ordentlich schmerzfrei sein. Ich vermute, dass nach dem Unfall von Marc David und den damit verbundenen "Anpassungen" des Films nicht mehr genug Material von den beteiligten Musikanten… [weiterlesen]

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Heute geht es ans Eingemachte – die harte Nuss BOH EH… MANNI! wird geknackt. Da bleibt kein Auge trocken, aus welchem Grund auch immer.

Wir sind ja ausgestiegen, als Golfer Mike sich gerade mit seiner on/off-Ische Heike in der Kneipe verabredet hatte. Vorgeblich, um sich mir ihr zu vertragen – wahrscheinlich, um sie noch mal eine Runde zu beleidigen.

Und so legt er denn auch volle Granate los (in Ausschnitten):
"Was für ’ne Raserei? Spinnst du? Wah, du mit deiner Moserei! Du bist ewig am mosern. Beim Spazierengehen, beim Radfahren, sogar bei der Kirmes im Autoscooter bist du am [weiterlesen]

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Vorab: Ich bin schwer begeistert, dass sich mit Ursula Dettlaff die Darstellerin der "Uschi" in den Kommentaren zu Wort gemeldet hat.

Welcome back, Otter!

Wir befinden uns gleich zu Beginn des zweiten Teils in einer Durststrecke – es gibt diverse Szenen, die irgendwelche Konflikte etablieren, aber für einen Film namens BOH EH… MANNI! mangelt es verdächtig an… Manni.

So suchen Roy Sanders und seine Uschi Uschi die Managerin des Rockabilly-Sängers auf, die ihnen den Song eines anderen Sängers vorspielt, der angeblich voll viel besser sei als alles, was Roy ins Mikrofon säuselt.

Ich würde widersprechen, stelle mich aber in… [weiterlesen]

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Worauf habe ich mich da eingelassen?!

Es ist ja nicht so, dass ich nicht auf meine Leser höre – immer nur LISA ist auch keine Lösung für die Probleme dieser Welt. Also mache ich mich regelmäßig auf die Suche nach schrägen Filmen, die längst im Nebel der Zeit verschollen schienen. Filme, die nicht als "vergessene Klassiker" exhumiert werden müssen, sondern die man mit gerunzelter Stirn anstarrt und denkt "what the…?!".

Nach meinen Abenteuern mit dem Ruhrpott-Kolportagereißer POMMES ROT-WEISS folgte ich dem düsteren, muffig-feuchten Weg in einen noch tieferen Sumpf.

Wenn ihr den folgenden Satz gelesen und verstanden habt, gibt… [weiterlesen]

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Dez. 2025

Ich arbeite an einer neuen Fotostory und kann nur die Werbezeile von David Cronenbergs DIE FLIEGE zitieren: Be afraid. Be very afraid.

Your taste will be tested, your limits, your patience, your sanity even.

Weil es sich um den Rip von einer extrem seltenen VHS-Kassette handelt, sind Bild und Ton natürlich bestenfalls akzeptabel. Nachdem ich fast 400 Screenshots auf handhabbare 160 reduziert habe, komme ich auf die Idee, die KI mal mit einer Aufhübschung des Materials zu beauftragen. Die Ergebnisse sind… interessant.

Das ist hier ist das Ausgangsmaterial – etwas zu farbsatt, verrauscht, niedrig aufgelöst und mit kaum noch… [weiterlesen]

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Ich war eigentlich recht zufrieden, POMMES ROT-WEISS mit nur drei Teilen und in ca. 60.000 Zeichen abgehandelt zu haben. Das sind mehr als 33 Standard-Manuskriptseiten – und doch weniger als Monster wie KAMIKAZE 1989.

Allerdings kam dann Leser McCluskey daher und machte noch mal ein ganz anderes Wespennest auf. Es zeigt sehr schön, wie verlogen die ganze Erotik-Branche ist und wie sehr die "seriösen" Anbieter bemüht sind, sich durch relativ willkürliche "firewalls" vom "Schweinkram" abzugrenzen.

Es geht um die zweite Stripperin in Romys Bar, die in den Credits – wie alle anderen text(il)freien Nackedeis – nicht namentlich erwähnt wird:… [weiterlesen]

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Willkommen zum dritten Teil unseres Ausflugs in den Ruhrpott anno 1990 – wobei POMMES ROT-WEISS noch stolz die Patina der 80er trägt und an keiner Stelle die unseligen 90er vorwegzunehmen weiß.

Nachdem alle Beteiligten ausführlich vorgestellt sind, können wir den Sack vielleicht schon mit diesem Teil zu machen. Mehr verdient der Film auch nicht.

Kurz für alle, die nicht aufgepasst haben: Jonas hat am Tatort des Doppelmords ein satanisches Ritual gefaked und Katja davon ein Foto gemacht. Die gehören beide in den Knast. Dass sie das Foto und einen Text dazu in der Redaktion abgeliefert haben, wird allerdings szenisch… [weiterlesen]

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DISCLAIMER: Ich finde ganz unbescheiden, dass ich besonders für diesen zweiten Teil granatenstark recherchiert habe. Leider haben mich meine Recherchen immer wieder in zwielichtige Bereiche geführt, die zu berichten und zu illustrieren nackte Tatsachen erfordert. Der sensible Leser möge den Blick entsetzt abwenden!

Wo waren wir? Ach ja, Jonas geht erstaunlich locker mit der drohenden Deadline um und verbringt seine Zeit lieber in Lokalen, lokalen Damen, und damit, wirklich jedem dahergelaufenen Popanz von seiner geklauten Corvette vorzujammern.

Wird die Pommesbude Indizien liefern, wer die beiden Tangotänzer ermordet und den Sportwagen geklaut hat? Ich setze auf "nein".

Man achte… [weiterlesen]

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Heute habe ich eine echte Schmier-Bulette für euch. Ihr denkt vielleicht, der wird euch nicht scheren. Aber ihr irrt. Das hier ist ein filmischer Rohrkrepierer deluxe.

Anders als bei anderen Fotostorys macht es in diesem Fall Sinn, die Vorgeschichte tatsächlich an den Anfang zu stellen, damit ihr den Kontext versteht. Das Geflecht aus Personen, Firmen und Abhängigkeiten ist mit KAMIKAZE 1989 vergleichbar.

Alles beginnt mit einem Artikel Anfang der 90er in einem schlecht beleumundeten Revolverblatt – ich würde mit dem Finger auf die NEUE REVUE zeigen, aber leider war es mir trotz intensiver Recherche nicht möglich, den Beitrag aufzutreiben…. [weiterlesen]

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NACHTRAG: Ich bin meiner Pflicht nicht nachgekommen, euch beim Fazit zum Film KAMIKAZE 1989 die Besucherzahlen zu nennen. Tatsächlich konnte der Film nicht mal vom Tod von Hauptdarsteller Rainer Werner Fassbinder profitieren und stürzte im Juli 1982 mit gerade mal 121.043 Besuchern bös ab. Er schaffte es im Sommer von ET, CONAN und MAD MAX II nicht mal unter die Top 100. Wer einen harten Cop sehen wollte, schaute Belmondos DER PROFI (2,8 Mio. Besucher).

And now for something completely different…

Es gibt im anglo-amerikanischen Raum eine Bezeichnung für körperlich gesegnete junge Frauen, die mit ihren Reizen Karriere… [weiterlesen]