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Ich habe mich in den letzten Wochen mit meinen Fotostorys zurück gehalten, weil einfach anderweitige Arbeit drängte und ich es auch müde war, immer wieder den ollen Ohrner oder irgendwelche Backfisch-Brüste der bundesrepublikanischen 80er zu protokollieren. Ich habe mich intensiv auf die Suche nach einer neuen Erfahrung gemacht, nach Trash, den kaum einer kennt und der es verdient, einem größeren Publikum bekannt gemacht zu werden.

Aus diesem Grund geht mein Dank an Martin Beck, der mich in die richtige Richtung gestupst hat – was seltsam ist, denn den Kanal, von dem diese Perle stammt,..  [weiterlesen]

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Ich muss mal wieder Dampf ablassen. Und das hier ist mein Ort dafür.

Vorgeschichte: Wir sind mit dem Umzug nach München endgültig zur Telekom gewechselt. Telefon, Internet, Fernsehen, das gesamte Package. Bei der Telekom heißt das blumig "MagentaZuhause L mit MagentaTV Plus". Kommt mit Router und Media-Receiver. Klappt bei uns soweit auch alles ganz gut.

Allerdings – und das hatte ich ja auch schon geschrieben – stellt sich heraus, dass wir kaum noch "normales" Fernsehen schauen. Der Receiver stand eigentlich seit dem Einzug angeschlossen und eingerichtet, aber dennoch ungenutzt unter dem Fernseher…  [weiterlesen]

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Natürlich bin ich ein Nostalgiker, natürlich halte ich die Helden meiner Kindheit für sakrosankt. Es wird keinen Captain Kirk geben wie William Shatner, keinen James Bond wie Sean Connery, keine Pipi Langstrumpf wie Inger Nilsson.

Und keinen Catweazle wie den vor drei Jahren verstorbenen Geoffrey Bayldon, der den depperten Zauberer in einer grandiosen Kinderserie ab 1970 spielte:

Mit seiner Kröte Kühlwalda und der Furcht vor dem modernen "elektrik-trick" war er prägend. So und nicht anders konnte und musste Catweazle sein.

Dann kam vor einiger Zeit die Meldung, dass es einen neuen CATWEAZLE geben würde –..  [weiterlesen]

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27
Okt 2020

Es war ein Fehler, in der Woche Urlaub zu nehmen, in der ich meinen neuen Chromecast mit Google TV bekomme. Das gab mir zu viel Zeit, entgegen aller Vorsätze doch mal zu schauen, was das Teil jenseits von "out of the box" noch so kann. Es stellt sich heraus: sehr viel.

Nun haben langjährige Leser mich ja immer wieder mal auf abenteuerlichen Update/Upgrade-Reisen begleitet. Aber aus dem Alter bin ich raus. Es liegt nicht nur daran, dass mir Zeit und Geduld fehlen, zwei Tage zu investieren, nur um auf einem Smartphone ein neues Betriebssystem zu installieren…  [weiterlesen]

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Auf Facebook habe ich vor ein paar Tagen das tolle Geschenk präsentiert, das mir meine Frau zum Geburtstag gemacht hat – ein Schaub-Lorenz Transistorradio Touring T50 von 1965:

Das Schmuckstück ist perfekt restauriert und funktioniert wie vor 55 Jahren, als es in der Fabrik eingepackt wurde. Ich habe ja schon über die haptische Sinnlichkeit des Analogen geschrieben – und das hier ist ein perfektes Beispiel:

Das knackt, das rauscht, das surrt, das rastet ein – und der Ton aus dem Lautsprecher klingt für moderne Ohren klar, aber dumpf…  [weiterlesen]

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Weil ich ein dummes Schaf bin, habe ich NATÜRLICH auch die zweite Folge der dritten Staffel angeschaut. Es steht STAR TREK drauf – was soll ich machen?! Ich möchte allerdings erneut keine komplette Kritik schreiben, weil das andere Leute besser können, die den aktuellen Nachgeschmack der Franchise nicht mit Pepto Bismol runterspülen müssen. Stattdessen hier einfach ein paar ungeordnete Gedanken, die mir auf halber Strecke gekommen sind.

Folge 2 bringt uns zum titelgebenden Schiff zurück und schon das ist bizarr: wie in der ersten Staffel scheint man nicht der Meinung zu sein, dass das Schiff Dreh- und Angelpunkt der Serie ist oder zumindest sein sollte…  [weiterlesen]

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Abtlg.: Was geht mich mein Geschwätz von gestern an?

Tatsächlich scheint es einige Leute zu interessieren, was ich esse, worauf ich schlafe, und womit ich fahre. Üblicherweise ist meine Morgentoilette in diesem Themenmix tabu, aber wenn sich wirklich mal was ändert, fühle ich mich zur Mitteilung verpflichtet.

Rasieren war bei mir immer ein heikles Thema. Ich rasiere nass. Aus Prinzip. Männer machen das so. Maschinen sind was für Memmen. Einzige Ausnahme: wenn ich arg lange mal nicht zum Rasierer gegriffen habe, werden die zu langen Stoppeln mit einem Bartschneider aus dem Gesicht geraspelt…  [weiterlesen]

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Wie ihr alle wisst, bevorzugen wir daheim "low tech", weil wir weder hohe Ansprüche haben noch die Lust, uns auf komplexe Systeme einzulassen oder viel Geld auszugeben. Unser LG-Flachbildfernseher ist mittlerweile zehn Jahre alt und hat keinerlei Smart TV-Funktionen. Wir benutzen Fire-Tablets von Amazon für 60 Euro und haben mittlerweile vier Amazon Echo im Betrieb, zwei Show 5 und zwei Dot. Einen Google Nest Mini habe ich geschenkt bekommen, ich sehe allerdings keinen Nährwert, den anzuschließen. Meine Fernsprechanlage im Auto ist ein Bluetooth-Transmitter für 15 Euro. Unsere Küchenlampe hat eine Fernbedienung für Helligkeit und Farbton…  [weiterlesen]

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Nach meinem Test der authentisch schmeckenden Gustavo Gusto-Pizza meldete sich auf Twitter erstaunlicherweise Dr. Oetker zu Wort – und war von mir menschlich enttäuscht:

Mir war gar nicht bewusst gewesen, dass man einem Nahrungsmittel-Giganten mit mehreren Milliarden Euro Umsatz derart schnell auf die Füße steigen kann. Es mag damit zusammen hängen, dass Oetker gerade versucht, mit der "Mia Grande"-Linie verlorenen Boden wieder gut zu machen. Diese Pizza-Variante ist derart offensichtlich auf die Klientel von Gustavo Gusto ausgerichtet, dass es fast schon wieder den Sprung von "frech" zu "witzig" schafft:

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21
Okt 2020

Auf der einen Seite ist es nur ein alberner Nebenkriegsschauplatz, eigentlich kaum der Rede wert. Andererseits zeigt sich an diesem Beispiel wieder mal, wie unterschiedlich und willkürlich die Grenzen von "Meinungsfreiheit" und "Anstößigkeit" ausgelegt werden können.

Dass Facebook bei seinen Maßstäben so amerikanisch wie albern ist, haben wir ja schon oft genug erlebt. Man kann ein Nazi sein und die Vernichtung von unerwünschten Minderheiten fordern – aber das ästhetische Bild einer weiblichen Brustwarze posten? Wo kämen wir denn da hin?! Die Verrohung der Jugend beginnt nicht im Kopf, sondern zwischen den Beinen. Sagen darf man (fast) alles,..  [weiterlesen]