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Abtlg.: "Worauf habe ich mich da wieder eingelassen?!"

Es läuft gerade ganz gut (pun intended) – ich halte seit mehr als sechs Monaten mein Intervall-Fasten durch und spaziere jeden Tag eine Stunde lang durch Trudering, während ich dabei spannende Podcasts höre. Die 36er-Hosen und diverse Hemden, die noch zum Jahreswechsel im Kleiderschrank vor sich hin baumelten, kann ich problemlos wieder tragen. Es ist keine radikale Gewichtsabnahme, keine radikale Fitness – aber es funktioniert, zumal ich erst in den nächsten Wochen dazu komme, endlich mal meine rechte Ferse professionell durchchecken und eventuell behandeln zu lassen…  [weiterlesen]

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Das hier bin ich – links aktuell, rechts vor drei Jahren:

Fett isser mal wieder geworden, der Vogel.

Ich dachte ja bei meinen Diäten, ich wäre schlauer als der Rest der Welt – einmal abgenommen, würde ich das Gewicht nie wieder drauflegen. Ich doch nicht. Ich durchschaue ja die Mechanismen. Ich kenne alle Tricks.

Ich und meine große Klappe.

Ich will es gar nicht in toto (aber auch) auf Corona schieben. Natürlich bewege ich mich seit Home Office und Pandemie noch weniger als vorher und natürlich kompensiere ich einen Teil der Langeweile,..  [weiterlesen]

22
11
Jun 2018

Fastenziel – fast am Ziel

Thema: Diet Diary |

Zwei Monate Hardcore-Intervallfasten sind rum. Eigentlich eine spontane Schnapsidee nach einem zu üppigen Brunch. Und natürlich habe ich das viel zu extrem gemacht – statt eine kurze Fastenwoche einzulegen oder nach 16:8-Prinzip jeden Tag ein kontrolliertes Fenster zur Nahrungsaufnahme einzurichten, habe ich einfach jeden zweiten Tag nichts mehr gegessen. Jeden zweiten Tag Hunger, jeden zweiten Tag miese Laune, jeden zweiten Tag die Frage "habe ich noch alle Murmeln in der Tasche?".

Ich habe dabei viel gelernt. Über meinen Körper, meine Disziplin, mein Hungergefühl und meinen Kalorienverbrauch. Bevor ich dazu komme, gönnt mir bitte einen Moment des Stolzes –..  [weiterlesen]

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Ich hab’s durchgezogen. Vier Wochen Intervallfasten. Zwei, drei Tage waren hart, da drehten sich den Abend lang alle Gedanken ums Essen. Aber ich bin nicht schwach geworden. Es gilt wie bei so vielen schlechten Gewohnheiten und liebgewonnenen Ritualen: man muss nur wollen.

Über Ernährung habe ich sehr viel in den vier Wochen gelernt. Wie schnell sich die Kalorien ansammeln. Was sich gut kombinieren lässt. Wo die Fallen warten.

Es sind oft Kleinigkeiten, die einen durch den Tag und durch den Hunger bringen. Eine halbe Stunde vor dem regulären Frühstück ein Glas Gemüsesaft trinken und eine Banane oder einen Apfel essen…  [weiterlesen]

23
30
Apr 2018

Essen für Anfänger

Thema: Diet Diary |

Es ist  mal wieder Zeit für ein Diät-Update. Ich habe jetzt knapp vier Wochen mein Intervall-Fasten hardcore durchgehalten: Jeder zweite Tag fällt in Sachen Speis & Trank flach, es wird nur Wasser getrunken. Und es ist hart. Gestern Abend war mir regelrecht flau vom Hunger und erstmals hatte ich auch leichten Schwindel, als ich aufstand.

Das war aber zu erwarten. Je mehr ich meinen Körper in die Knie zwinge, desto weniger hat er, wovon er ersatzweise zehren kann. Mein Körper wehrt sich, er will nicht hungern. Das kann man nicht ändern, das kann man nur konsequent ignorieren –..  [weiterlesen]

4
15
Apr 2018

Vierter Tag ohne Essen. Die ersten drei waren leicht – heute tue ich mich deutlich schwerer. Weil ich mittags körperlich im Garten gearbeitet habe. Das zehrt an den Kräften, deren Reserven der Körper nun unbedingt wieder auffüllen will. Es ist jetzt 14.00 Uhr und ich schiebe mächtig Kohldampf. Aber wenn’s einfach wäre, würd’s ja jeder machen. Ich halte das bis morgen früh durch.

Habe ich gerade bis morgen früh gesagt? Grundgütiger…

Weil ich mich während der Diät gerne mit dem Thema Essen auseinander setze, habe ich einen weiteren Ratschlag diverser Leser aufgegriffen, den ich jahrelang als Schnickschnack abgewunken habe: Kalorien zählen…  [weiterlesen]

5
11
Apr 2018

Notizen aus dem Hungerreich

Thema: Diet Diary |

So, mein zweiter Fastentag in vier Tagen ist fast (pun intended) rum. Ich habe Montag und Mittwoch gar nicht gegessen und nur Wasser getrunken (plus ein Kaffee, den die LvA mir am Morgen aus Versehen bereitet hatte). An den Tagen dazwischen habe ich normal gegessen, aber auch etwas bewusster: nichts Gebratenes, keine Süßigkeiten, keine fetten Soßen.

Es ist auch in dieser frühen Phase schon klar: Ich mag das Wechselfasten, weil es hart und simpel ist. Hart, weil es Disziplin erfordert. Simpel, weil es keinen Plan, keine Vorbereitung und keine Kompromisse verlangt. Einfach. Nicht. Essen.

Meine ersten Erkenntnisse: es gibt positive und negative Aspekte…  [weiterlesen]

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Abgesehen davon, dass ich in letzter Zeit zu wenig Zeit und Gelegenheit habe, hier was zu posten, schulde ich euch ja noch diverse Updates in Sachen Sport und Ernährung.

Zuerst einmal Sport: Das Jogging habe ich Ende Dezember nach einem erfolgreichen halben Jahr in die Winterpause geschickt. Die Knie spielten nicht mehr mit, ich hatte permanent ein leichtes Zwacken, besonders nachts. Da wollte ich kein Risiko und kein Rheuma eingehen. Mittlerweile hat es sich gebessert, trotzdem würde ich lieber ins Fitnessstudio gehen und etwas weniger gelenklastige Sportarten betreiben. Aber das Luxus-Studio hier um die Ecke hat den Besitzer gewechselt und eine Mitgliedschaft scheint mir aktuell etwas zu riskant…  [weiterlesen]

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05
Dez 2017

Dies wird ein entscheidender Eintrag in meinem Lauf-Tagebuch, zu dem sich mein Diät-Tagebuch in den letzten sechs Monaten entwickelt hat.

Wir erinnern uns: Mein erster Lauf in einem Fitnessstudio war ein Debakel. Wenigstens konnten mir einige Leser versichern (auch auf Facebook), dass ich nicht der Einzige mit diesem Problem war/bin. Es mag auch damit zu tun haben, dass es auf dem Laufband einfach erheblich egaler ist, ob man abbricht, wenn man keinen Bock mehr hat. Man sieht die Strecke nicht vor sich, hat keinen Rückweg zum Auto zu bestreiten. Es lähmt ein wenig die Motivation…  [weiterlesen]

8
18
Nov 2017

Ende Oktober. Ich hatte es vor zwei Wochen angekündigt – heute soll der Rekord über 3 Kilometer fallen, der sowieso schon bei flotten 18:11 liegt. Mir ist angesichts der Herausforderung ein wenig flau – vielleicht ist das aber auch nur der Hunger. Ich starte eine Rockmusik-Playlist und programmiere einen "ghost run" gegen mich selbst. Das Ziel: unter 6 Minuten pro Kilometer und damit unter 18 Minuten in toto.

Es wird ein harter Lauf. Nichts anderes habe ich erwartet. Rekorde – auch die gegen sich selbst – bekommt man nicht geschenkt. Und je kürzer die Strecke, desto knapper die Unterschiede…  [weiterlesen]