Ende Oktober. Ich hatte es vor zwei Wochen angekündigt – heute soll der Rekord über 3 Kilometer fallen, der sowieso schon bei flotten 18:11 liegt. Mir ist angesichts der Herausforderung ein wenig flau – vielleicht ist das aber auch nur der Hunger. Ich starte eine Rockmusik-Playlist und programmiere einen „ghost run“ gegen mich selbst. Das Ziel: unter 6 Minuten pro Kilometer und damit unter 18 Minuten in toto.

Es wird ein harter Lauf. Nichts anderes habe ich erwartet. Rekorde – auch die gegen sich selbst – bekommt man nicht geschenkt. Und je kürzer die Strecke, desto knapper die Unterschiede.  [weiterlesen]



Es ist keine Überraschung, dass es ausgerechnet dem SPIEGEL-Kindergarten bento mühelos gelingt, zum neuen „Justice League“-Film den (bisher) mit Abstand dümmsten Beitrag zu veröffentlichen. Und es wundert mich nicht, dass der von einem Mann verfasst wurde – manchmal glaube ich, dass Manner dafür prädestiniert sind, diese ganze Feminismus-Kiste falsch zu verstehen und dann in guter Absicht, aber fataler Ignoranz solche Texte zu verfassen.

Was ich auch glaube: Marc Röhlig hat „Justice League“ nicht gesehen. Das ist eine Fernanalyse aus zweiter oder dritter Hand.

Gehen wir das wie üblich mal Absatz für Absatz durch.  [weiterlesen]



Geschichte wiederholt sich: Vor über 9 Jahren brachte Google seinen eigenen Browser Chrome auf den Markt – und ich wurde Firefox untreu. Weil Chrome viele neue Ideen mitbrachte und vor allem schneller und aufgeräumter war. Das war 2008 und ich hatte einen PC.

Ich habe den Wechsel nie bereut: Google hat Chrome immer zeitnah aktualisiert und aufgebohrt, während Firefox sich immer mehr aufblähte und langsamer wurde. Den Gerüchten nach war Firefox irgendwann nur deswegen nicht der schlechteste Browser, weil Microsoft seine Eigentwicklung Explorer (mittlerweile Edge) nicht aufgeben wollte. Es ärgerte mich, dass ich die LvA nie zum Wechsel überreden konnte.  [weiterlesen]



USA 2017. Regie: Zack Snyder. Darsteller: Henry Cavill, Ben Affleck, Gal Gadot, Ray Fisher, Jason Momoa, Ezra Miller, Amy Adams, Amber Heard, J.K. Simmons, Jesse Eisenberg, Jeremy Irons, Willem Dafoe, Robin Wright, Connie Nielsen, Diane Lane, Billy Crudup, Joe Morton, Joe Manganiello u.a.

Offizielle Synopsis: Angetrieben durch sein wiederhergestelltes Vertrauen in die Menschheit und inspiriert durch Supermans selbstloses Handeln, holt Bruce Wayne die Hilfe seiner neu entdeckten Verbündeten Diana Prince ein um einem noch stärkeren Gegner gegenüberzutreten. Gemeinsam machen sich Batman und Wonder Woman an die Arbeit, ein Team von Metamenschen zu rekrutieren und sich der neu erwachten Gefahr zu stellen.  [weiterlesen]



Ich werde heute Abend noch die Kritik zu „Justice League“ raushauen und morgen über die ersten Reaktionen (und spannende Neuigkeiten) in Sachen „It came from the video aisle!“ schreiben. Unser bescheidenes Buch über den B-Movie-Mogul Charles Band kommt nämlich ganz schön rum. An dieser Stelle deshalb nur ein kleiner Hinweis, der mich schon ein wenig stolz gemacht hat.

So sieht das Buch aktuell bei Amazon USA aus – gerade im Angebot, btw.:

Nun zeigt Amazon ja auch immer an, was die Käufer des Produkts noch so bei sich im Regal stehen haben.  [weiterlesen]



Ich hatte gestern angedroht, dass ich dem Vorwurf, das FFF leide an einem schlechten Fingerspitzengefühl bei der Filmauswahl, Beweise folgen lassen würde.

Nachfolgend eine Liste von 52 Filmen (einer mehr als das Festival selber), die im September 2017 fertig gestellt, aber noch nicht veröffentlicht waren. Dabei habe ich keinen der Filme, die letztlich beim FFF liefen, noch einmal berücksichtigt. Es handelt sich ausschließlich um Streifen, die klar den Genres Horror/ Science Fiction/ Thriller zu zu ordnen sind, die Bandbreite reicht vom C-Trash bis zum potenziellen Blockbuster. Das Erbe des FFF im Auge, habe ich sogar noch eine Stephen King-Verfilmung und ein paar Sequels untergemischt.  [weiterlesen]



Es ist geschafft. Dank eines Rechenfehlers meinerseits ist zwar kein Rekord gebrochen worden, aber mit 51 Filmen habe ich den Rekord des Vorjahres zumindest gehalten. Ausgelassen wurden auch diesmal die Shocking Shorts sowie das Miike Double Feature mit zwei älteren Filmen. Aber was es an neuen Langfilmen gab, habe ich gesehen. Nun ist es Zeit für ein paar abschließende Gedanken.

Um euch den nachfolgenden langen Text zu versüßen, habe ich noch mal die Trailer für die besten Filme des Jahrgangs 2017 rausgesucht.

Zuerst einmal gilt mein Dank dem lieben Philipp, der extra nach München angereist ist,  [weiterlesen]



USA 2017. Regie: Trey Edward Shults. Darsteller: Joel Edgerton, Riley Keough, Kelvin Harrison Jr., Christopher Abbott, Carmen Ejogo

Offizielle Synopsis: Wie weit würden wir gehen, um unsere Familie zu beschützen? Sehr weit, wenn man der von Joel Edgerton entschlossen und massig dargestellte Paul ist, der für sich und die Seinen eine Hütte im Wald zur Trutzburg ausgebaut hat. Sie soll einen tödlichen Virus und die von ihm Befallenen draußen halten. Doch nicht das Leben ist das höchste Gut oder der schlimmste Verlust der Menschheit. Vielmehr ist es das Vertrauen in andere,  [weiterlesen]



GB 2017. Regie: Johannes Roberts. Darsteller: Matthew Modine, Mandy Moore, Claire Holt, Yani Gellman, Chris Johnson, Santiago Segura

Offizielle Synopsis: Hai-Alarm im Tropenparadies! Eigentlich wollten Kate und Lisa bei ihrem Mexikotrip einfach nur die Sau rauslassen und sich vielleicht noch einmal selbst beweisen, dass sie keine Langweiler sind. In feuchtfröhlicher Feierlaune entscheiden sich die beiden dann vor Ort aber natürlich genau für die falschen Jungs, den falschen Ausflug und das falsche Boot, um ein wildes Abenteuer zu erleben. Was als Käfigtauchgang runter zu einer Gruppe zähnefletschender Haie beginnt, wird so schnell vom Urlaubshighlight zum Horrortrip ihres Lebens.  [weiterlesen]



Südkorea 2017. Regie: Jung Byung-gil. Darsteller: Kim Ok-bin , Kim Seo-hyeung, Shin Ha-kyun, Sung Jun, Jo Eun-ji

Offizielle Synopsis: Sook-hees Kindheit als traumatisch zu bezeichnen, ist stark untertrieben. Kein Wunder, dass sie sich zu einer wahren „Crazy Bitch“ entwickelt! So erregt die junge Frau die Aufmerksamkeit einer geheimen Regierungsbehörde, die sie zwangsweise zur Profikillerin ausbildet. Der nicht verhandelbare Deal: „Du tötest zehn Jahre lang jeden, den wir dir auf die Abschussliste setzen, dann erhältst du die Freiheit.“ Vorher jedoch erhält Sook-hee eine neue Identität samt Gesichts-OP und gnadenlosem Drill. Wieder auf die Menschheit losgelassen (im wahrsten Sinne des Wortes),  [weiterlesen]