• Neue Mac-Mitarbeiter (2): UPDATE!, Neo Writer, Hyperkey, Clipy, Espanso, und vor allem TypeWhisper (+ Bonusspiel)


    Ich mache das ungern und mit Groll, aber ich muss einen erklecklichen Teil meiner Aussagen und Empfehlungen in Sachen neue Mac-Apps relativieren. Das ist besonders meinem Kommentator Martzell zu verdanken und der Tatsache, dass ich mich an meine eigene Aussage nicht halten wollte. So schrieb ich zu Vorssaint:

    Natürlich kommt mit dem Funktionsumfang eine gewisse Komplexität. Es hilft, die angebotenen Funktionen und Einstellungen in Ruhe zu studieren und erstmal nur zu installieren, was man wirklich braucht.

    Ich hätte die angebotenen Funktionen und Einstellungen wirklich in Ruhe studieren sollen…

  • 2 Cent: DETEKTIV ROCKFORD – WHATSAPP GENÜGT!


    Ich habe kürzlich einen sehr langen Text über einen Trailer geschrieben. Heute werde ich das vermutlich übertreffen, in dem ich einen sehr langen Text über einen Teaser-Trailer schreibe, der gerade 16 Sekunden lang ist.

    Springen wir mal mehr als 50 Jahre in die Vergangenheit. DETEKTIV ROCKFORD – ANRUF GENÜGT! war eine der Krimiserien, die in Deutschland das Bild der USA prägten. Sie steht gleich neben DIE STRASSEN VON SAN FRANCISCO, EINSATZ IN MANHATTAN und STARSKY & HUTCH für das asphaltgraue, harte Amerika der 70er Jahre…

  • Neue Mac-Mitarbeiter (1): Vorssaint, Forel, grab2text, Open Clip, Transnomino, und vor allem Cotypist


    Disclaimer : Linux- und Windows-User brauchen hier nicht weiterlesen – dies ist ein Beitrag für die Mac-Besitzer unter meinen Lesern.

    Was haben OneSwitch, Hazel, Alfred, Downie, A better finder rename, Pixelmator, Microsoft Office, Amphetamine und iStat gemeinsam? Es sind allesamt Apps, die ich bisher für unverzichtbar gehalten, aber in den letzten Tagen entfernt habe.

    Insgesamt habe ich aktuell 60 Apps auf meinem Macbook installiert, davon sind grob gerechnet nur noch 10 kostenpflichtig oder im Abo. Viele dienen nur dem Zweck, meinen Workflow zu beschleunigen und zu verbessern…

  • Back to School: Remembering Kikweg


    (Disclaimer: Bilder mit KI aufgefrischt und entrauscht)

    Vor auch schon wieder 18 Jahren habe ich einen Beitrag über meine Schule geschrieben, den Kikweg. Eins der großen Bildungsexperimente der 70er Jahre, die Blaupause für eine Mega-Schule, wie sie sich dann doch nicht durchsetzen sollte. Und das lag nicht nur daran, dass in den späten 80ern festgestellt wurde, dass das üppig verbaute Asbest wohl keine so gute Idee war.

    Ich fand die Schule gut. Wir hatten modernste Technik, ein Schwimmbad, eine Bücherei, eine Disco, eine Druckerei, einen Psychologen, ein Fitnessstudio, eine Mensa und eine Cafeteria…

  • 2 Cent: Amerika – The Morning After


    Ich schreibe nicht mehr viel über Politik, schon gar nicht über Trump. Nicht nur, weil ich mit dem Alter müde werde und glaube, dass die nächsten Jahrzehnte von der nächsten Generation geprägt werden müssen. Ich schreibe auch deswegen nicht mehr über Politik, weil ich mit dem notorisch gesunden Menschenverstand immer öfter daneben liege. Ich unterschätze regelmäßig die Dummheit der Wähler, die Skrupellosigkeit der Mächtigen, und die Unfähigkeit der Medien.

    Ich stand heute morgen im Bad vor dem Spiegel, als meine Frau meinte:

    "Ist doch gestern ganz gut gelaufen mit der Wahl"…

  • Klare Ansage: Die Frauen meines Lebens


    Wie cool ist das denn?!

    Ihr kennt mich. Ich präsentiere gerne Retro-Themen, die meiner Jugend entspringen. Sachen, die ihr nirgendwo anders findet und die zum Schmökern einladen. Genuiner Content, der mich ein bisschen schlauer und gebildeter aussehen lässt, als ich tatsächlich bin. Filmprogramme. Serials. B-Movies.

    Dazu gehört üblicherweise massenhaft Recherche. Es müssen ja nicht nur Informationen aufgestöbert werden, sondern auch Bilder und im Idealfall Videos. Mein Blog ist kein textschweres Buch, sondern ein kunterbuntes Magazin.

    Seit einigen Monaten reifte die Idee, mal was über Fernsehansagerinnen zu schreiben…

  • Theater-Kritik: EVIL DEAD – DAS MUSICAL


    EVIL DEAD: DAS MUSICAL. Mit dem Frankster. An Halloween. In Ingolstadt.

    Es sollte ein Abend mit denkbar schlechten Vorzeichen, aber unter guten Voraussetzungen werden.

    Der Haken: Die Aufführung fand im Ingolstädter Stadttheater statt, das im nächsten Jahr aus finanziellen Gründen schließen wird. Und die Vorabkritik zum Musical kann man nicht mal mehr "durchwachsen" nennen. So schrieb Holger Kreymeier auf Facebook:

    "Ganz furchtbar – mehr Schulaula-Aufführung als echtes Musical, die versprochenen Blut-Effekte waren lächerlich – und bei uns (Bremen) war der Ton miserabel, beim Gesang war kein Text zu verstehen"…

  • Wortvogels Facebook-Retrospektive Oktober 2026


    Wahrlich – die Definition von „Punk“ wurde noch nie so sehr an ihre Grenzen getrieben wie in dieser TV-Werbung:

    Ein fetttes Geschenk für echte Filmliebhaber:

    Die Doku hatte ich bereits besprochen – ihr findet das alles hier.

    Ja, diese Entgegnung der bereit verstorbenen Ursula K. Le Guin ist in dieser Form nicht echt, aber sie ist zu passend, um sie nicht zu zitieren:

    In britischen Dokus bewundere ich immer die Expertentitel, die dort eingeblendet werden: "social media historian", "medieval folklore expert", "fast food reseacher" – aber erst ein Bettenhaus in München macht mich wirklich neidisch:

    Ein Haufen geächteter Ex-Promis will es Hollywood zeigen und produziert "heimlich" eine neue Sitcom – da prophezeie ich doch gleich mal einen medialen Totalausfall mit vielen Sach- und Personenschäden:

    1966 konnte die Programmplanung beim NDR auch mal eine Pause machen:

    Ich habe das Museum erst in diesem Sommer entdeckt und hatte durchaus vor, mir das mal anzuschauen – aber da bin ich wohl zu spät dran:

    Ein Pop-Gott richtet über Pop-Schrott:

    Falls ihr selber mal reinschauen wollt:

    Facebook will mit Cat-Content gefüttert werden – ich beuge mich dem nur:

    Ich finde immer wieder neue Sachen über meine Ehe heraus:

    Ich habe gestutzt, aber das Angebot nicht ernsthaft in Betracht gezogen – 90 von 100 Schokoladenküssen hätte ich bestenfalls an einen Kindergarten weitergeben können, und ich schätze, das hätte Ärger mit den Eltern gegeben:

    Was heutzutage so alles als "News" durchgeht:

    Selige Erinnerungen…

  • Wortvogels YouTube-Retrospektive Oktober 2026: The Halloween Edition


    Welcome, Boys and Ghouls! An Halloween gibt es beim Wortvogel heute ein kleines Special mit YouTube-Videos zum Thema Shock & Horror. Enjoy!

    Aus Gründen, über die dieser Tage noch zu sprechen sein wird:

    Anscheinend und mittlerweile ausnahmsweise keine KI, sondern ein "echter" Fanfilm. Muss man nicht mögen, aber da die britische Comic-Serie "Strontium Dog" noch nie "offiziell" verfilmt wurde, ist das hier das "next best thing":

    Ich glaube, ich muss die Serie zu TED tatsächlich mal vollständig schauen:

    Kaum zu glauben, aber das hier geht auf die gleiche Vorlage zurück wie der Tom Cruise-Film EDGE OF TOMORROW:

    Die britischen "video nasties" waren jene Filme, die man in den 80ern in Großbritannien nicht sehen durfte…

  • Wortvogels YouTube-Retrospektive Oktober 2026: The Regular Edition


    Heute ist viel Musik drin – was nicht immer ein Vorteil sein muss.

    Es ist schön, wenn man einen Song aus den 80ern entdeckt, der das Jahrzehnt in all seinen Facetten widerspiegelt. Wer meine Generation verstehen will, der muss sich auch mit so etwas auseinander setzen:

    Das hier ist genau genommen ein Nachtrag zu meinem Beitrag über Pop(o)-Stars. Maria Whitaker war in den 80ern eines der beliebtesten Pin-Up-Girls von Seite 3 in Großbritannien. Ihr Versuch, der Kollegin Samantha Fox bis in die Charts nachzueifern, war allerdings nicht von Erfolg gekrönt:

    An MAGNUM erinnert man sich primär als locker-flockiges "guilty pleasure" der bunten 80er…