Ich würde ja sagen „wie schnell doch so ein Jahr vergeht“, aber die letzten Nights sind gerade mal vier Monate her. Egal. Gleich geht es ab nach Nürnberg, wo Yeti Nowak schon wieder mit den Füßen scharrt. Zehn Filme, zehn Herausforderungen.

Wer sich schon mal einlesen will – hier ist das Program.

Die ersten fünf Reviews kommen morgen vormittag, die restlichen fünf am Tag drauf – wenn ich es überlebe.  [weiterlesen]



Nachdem diverse internationale Webseiten unser Buch schneller promoted haben als ich, gebe ich mich heute auch noch mal ran – it’s done:

Wie sich das für Eltern gehört:

Wir sind sehr stolz!

Die geile Artwork stammt übrigens von Mark Maddox, der mit dem Rondo einen der wichtigsten Preise der Horror-Community verliehen bekommen hat.

Für die Nicht-Eingeweihten: Es handelt sich hierbei um den zweiten Band über die Karriere von B-Film-Mogul Charles Band. Der erste Teil war ein Erfolg bei Presse und Publikum, aber wir waren mit dem Druckergebnis (nur schwarzweiß) und dem Vertrieb (außerhalb Englands –  [weiterlesen]



ACHTUNG: Spoilerfrei ist ein relativer Begriff. Your mileage may vary.

USA 2017. Regie: James Gunn. Darsteller: Chris Pratt, Zoe Saldana, Dave Bautista, Bradley Cooper/Vin Diesel (Stimmen), Kurt Russell, Sylvester Stallone, Michael Rooker, Karen Gillan, Pom Klementieff, Elizabeth Debicki, Laura Haddock, Ben Browder u.a.

Story: Starlord und das Team der Guardians sieht sich nach einer etwas unglücklich verlaufenen Mission mal wieder auf der Flucht vor einer Armada von schießwütigen Raumschiffen. Gerettet werden sie von einem göttlichen Wesen – Peter Quills Vater, der für seinen Nachwuchs große Pläne hat.  [weiterlesen]



Ich könnte heute auch ein Schild „wegen Island geschlossen“ raushängen, aber die Hyperland-Artikel habe ich auf Halde, also überbrücken wir damit bis zu meiner Rückkehr – und dem großen „Guardians of the Galaxy Vol. 2“-Review.

Originaltext März 2013:

Die Idee ist nicht neu und war eigentlich aus der Not geboren: In den 60er Jahren wollte der Verlag Marvel die Nachfrage nach Comics mit billigen Zeichentrickserien anheizen, die eigentlich nur aus Standbildern zusammengesetzt waren, unterlegt mit kruden Toneffekten, Dialogen und gelegentlichen Animationseffekten. Das Ergebnis: eine Art bewegtes Comicheft. Zur gleichen Zeit theoretisierte Science Fiction-Kultautor Philip K.  [weiterlesen]



Vieles, was ich in der Frühzeit des Internets rausgehauen habe, ist der Vergessenheit anheim gefallen. Nicht alle Webseiten besitzen die rücksichtslose Zähigkeit des Wortvogels – der Mehrzweckbeute hat ebenso dicht gemacht wie die offizielle Sumuru-Webseite und einige Reviews für SF-Fan.de sind bei der Umstellung auf WordPress ebenfalls im digitalen Nirwana verschwunden. Ich werde mich aber bemühen, diese nach und nach auszugraben und hier neu einzupflegen.

Heute ist der indische Superman dran, den ich vor zehn Jahren für Badmovies besprochen habe. Klar gibt es die Seite noch, und meine Kritik hat sogar den kürzlichen Relaunch überlebt – aber der Text soll nicht ausschließlich mit den Schmuddelkindern spielen,  [weiterlesen]



Die Einladung zur heutigen Pressevorführung des neuen Marvel-Blockbusters enthält die übliche Sperrfrist (bis 24.4.), aber auch diesen bezaubernden Zusatz:

„Diese Sperrfrist bezieht sich nicht auf kurze Kommentare, erste Eindrücke bzw. Tweets ohne Angaben zum Inhalt.“

Okay, Inhalt gibt’s demnach keinen. Eine Serie von Tweets verkneife ich mir auch. Aber erste Eindrücke und einen kurzen Kommentar? Könnt ihr haben.

„Guardians of the Galaxy Vol. 2“ justiert das Marvel-Universum neu, in dem er die Messlatte deutlich höher setzt: schneller, besser, lustiger, dramatischer, mit mehr Action, mehr Referenzen, mehr Post-Credits-Material, mehr Gastauftritten, mehr Entertainment.  [weiterlesen]



Originaltext Februar 2013:

Es war eine Ankündigung, mit der niemand wirklich gerechnet hatte: Am Dienstag erklärte der nur vermutlich weltgrößte Versandhändler, im Mai eine eigene Währung einführen zu wollen. Der Name: Amazon Coins. Mit diesem digitalen Zahlungsmittel sollen sich laut Amazon Apps und Spiele kaufen lassen – von physischen Produkten wie Büchern oder Rasenmähern ist interessanterweise (noch?) nicht die Rede.

Nun ist die Idee einer „virtuellen“ Währung nicht neu. Schon in den 90ern Jahren wurde mit den „Beenz“ versucht, eine reine Netzeinheit zu schaffen, die nicht nur analog zum echten Geld existiert,  [weiterlesen]



Freut euch, zum Osterfest gibt es einen neuen „Wortvogel in der Servicewüste“-Beitrag.

Ich habe mich seit längerem mal wieder zu einem Groupon-Gutschein hinreißen lassen. Diät hin oder her – ich wusste, dass ich für ein Wochenende in München sein würde und die Gelegenheit, dort drei Becher Frozen Yoghurt mit Rabatt zu bekommen, wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Es scheint allerdings, als habe die Begeisterung der Deutschen für das nur vorgeblich „gesündere Eis“ deutlich nachgelassen. Das erkennt man nicht nur der Tatsache, dass die Groupon-Gutscheine mittlerweile nicht mehr Ausnahme, sondern die Regel sind – auch die Zahl der Filialen nimmt gefühlt ab und die Besitzer wechseln immer wieder.  [weiterlesen]



Am Wochenende habe ich in München anderthalb Kronen gelassen. Kurioserweise beim Versuch, einen Käsekuchen zu essen. Ärgerlich.

Am Dienstag: Anruf bei einem Implantats-Spezialisten in Baden-Baden, um die Reparatur der Kauleiste zu vereinbaren. Nach dem zweiten Klingeln bemerkt, dass laut Webseite gerade Mittagspause in der Praxis ist. Aufgelegt.

Fünf Minuten später. Mein Telefon klingelt. Es ist nicht nur die Praxis – es ist der Zahnarzt höchstselbst. Er fragt, warum ich angerufen habe. Ich erkläre kurz, dass ich mich in meine Keramik-Bestandteile auflöse und dem Zerfall gerne Einhalt gebieten möchte.

Er fragt nicht, ob ich privat oder gesetzlich krankenversichert bin.  [weiterlesen]



Es mag mit meiner Diät zusammen hängen, aber ich habe in den letzten Wochen eine ungesunde Affinität zu Videos entwickelt, in denen fragwürdige Dosen geöffnet und ihr undefinierbarer Inhalt gekostet wird. Es gibt auf YouTube eine ganze Reihe von Kanälen, die sich nicht dem filmischen, sondern dem kulinarischen Trash verschrieben haben. Bei TheWolfePit z.B. findet sich die Reihe „What are we eating??“, die nicht ohne Grund so heißt – sensible Naturen mögen hier NICHT klicken:

Ein „Subgrenre“ dieser ungewöhnlichen Art des Unboxings sind MRE’s, also militärische Tagesrationen aus verschiedenen Ländern und Jahrzehnten.  [weiterlesen]