• Bilder meines Lebens, manche bunt und manche grau…


    Ich werde heute 58 und habe relativ gesichert mehr Leben hinter mir als vor mir.

    Es mag euch seltsam genug vorkommen, dass ich Bezug auf einen über 40 Jahre alten Schlager von Howard Carpendale nehme. Aber dieses Lied hat selbst in seiner rührseligen Suppigkeit doch etwas zu sagen:

    Kein Zweifel: Die wenigen Bilder, die meine Generation aus ihrem Leben mitbringt, haben oft mehr Bedeutung als die 500 neuen Aufnahmen, die wir mittlerweile jeden Monat mit dem Smartphone machen. Von unserer Kindheit bleibt viel weniger – aber es bleibt intensiver, zeitgeistiger, prägender…

  • 24/7-Supermarkt: shop 'til you drop


    Das hier fällt eher unter Lokalnachrichten, aber ich dachte mir, es könnte euch trotzdem interessieren.

    In Bayern sind die Ladenschlussgesetze relativ restriktiv – ab 20.00 Uhr ist üblicherweise Schicht im Schacht. 24/7-Supermärkte werden in München immer mal wieder versucht, sind aber selten mit Erfolg gesegnet. So machte in Schwabing in den Räumen der gescheiterten Kette Royal Donuts vor ein paar Jahren so ein "Automaten-Supermarkt" auf:

    Der Frankster wohnt in Sichtweite und hat sich das angeschaut. Sein Urteil: Automaten mit zu geringer Auswahl und erheblich zu hohen Preisen…

  • Film-Kritik: GODZILLA MINUS ZERO


    Japan 2026. Regie : Takashi Yamazaki. Darsteller : Ryunosuke Kamiki, Minami Hamabe, Min Tanaka, Hidetaka Yoshioka, Masami Nagasawa, Yuki Yamada, Kuranosuke Sasaki, Jun Kunimura, Sakura Ando u.a.

    Story : Nach den Ereignissen in GODZILLA MINUS ONE lebt Kōichi Shikishima 1949 mit Noriko und dem Waisenkind Akiko ein bescheidenes Leben. Der noch von Krieg und Mangel geprägte Frieden wird gestört, als ein Kaiju die Stadt Matsumoto angreift. Alle Versuche, die Bestie zu besiegen, scheitern kläglich. In diesem Zusammenhang wird die Tatsache, dass Godzilla vielleicht doch nicht endgültig besiegt wurde, zu einem Glücksfall – kann man die Monster aufeinander hetzen…

  • Hollywood ist im Eimer – wortwörtlich


    Ich gehe nur noch selten "regulär" ins Kino. Die meisten Filme sehe ich in Pressevorführungen ohne großes Tamtam. Dafür ist die Cola umsonst, es gibt keine Werbung vorab, und der Saal ist selten mit mehr als zehn oder zwanzig Kollegen "gefüllt". Kein Event, aber dafür entspannt.

    Aus diesem Grund gehen auch gewisse Entwicklungen weitgehend an mir vorbei. Ich bin nicht mehr die Zielgruppe. Dennoch habe ich durchaus mitbekommen, dass seit ca. drei Jahren aufwändig gestaltete und entsprechend hochpreisige Popcorn-Eimer in Mode gekommen sind. Wer als Fan gerne sammelt, der kann sich mit diesen Monstern sehr schnell das Regal vollstellen – wortwörtlich:

    Es ist ein ziemlich cleveres Geschäftsmodell für die Kinos, die nun neben 12 Euro für das Ticket, 15 Euro für Cola und Nachos zusätzlich 50 Euro für einen Eimer verlangen und dem Besucher auch noch das Gefühl geben, ein echtes Sammlerstück erworben zu haben…

  • Film-Kritik: STREET FIGHTER


    USA/Japan 2026. Regie : Kitao Sakurai. Darsteller : Noah Centineo, Andrew Koji, Callina Liang, Joe Anoa’i, David Dastmalchian, Cody Rhodes, Andrew Schulz, Vidyut Jammwal, Eric André, Curtis “50 Cent” Jackson, Jason Momoa, Orville Peck, Olivier Richters, Hirooki Goto, Rayna Vallandingham, Alexander Volkanovski, Kyle Mooney, Mélanie Jarnson u.a.

    Offizielle Synopsis : Angesiedelt im Jahr 1993, werden die Street Fighter Ryu und Ken Masters, die sich voneinander entfremdet haben, wieder gemeinsam in den Kampf getrieben, als die mysteriöse Chun-Li sie für das nächste World Warrior Tournament rekrutiert – ein brutales Aufeinandertreffen von Fäusten, Schicksal und Wut…

  • Filmverbrechen-Fotostory: FEUER, EIS UND DYNAMIT oder: Und nun zur Schleichwerbung… (1)


    Heute gönne ich mir und euch eine Fotostory der anderen Sorte – FEUER, EIS UND DYNAMIT ist keine schrabbelige Bumskomödie, auch kein billig zusammen gestümperter Amateurstreifen, sondern ein mit hohem Budget von Constantin 1990 in die Kinos gebrachter "Actionfilm", dessen Aufwand und Besetzung bemerkenswert sind – was sie vom Rest des Projekts krass unterscheidet.

    Das braucht Kontext, und ich will ihn euch geben.

    Über Willy Bogner könnt ihr alles in der Wikipedia nachlesen. In kurz: der 1942 geborene Münchner war wie sein Vater ein erfolgreicher Skifahrer und widmete sich nach dem Ende dieser Karriere dem Modeunternehmen der Familie…

  • My9: Die nächste digitale Sau, die durch das virtuelle Dorf getrieben wird


    Einige werden es vielleicht gemerkt haben – wir hatten ca. 36 Stunden lang Serverprobleme. Ich kann mich nicht erinnern, wann der Wortvogel das letzte Mal so lange offline war. Werden die Barden dieser Zeit einst Lieder widmen? Wird auf langweiligen Cocktailpartys die Frage lauten "wo warst du eigentlich, als der Wortvogel Ausfall hatte?"? Ich weiß es nicht.

    Das ist umso fataler, da ich diese Woche Top-Content für euch in der Pipeline habe. Spannend, exklusiv, noch mal draufgespuckt und abgewischt. Wie neu!

    Fangen wir aber mit einer Spielerei an, die derzeit in den sozialen Medien schwer die Runde macht: die My9-Grids…

  • X und hopp – eine schmerzlose Scheidung


    Twitter und ich – das war von Anfang an keines Liebesheirat. Ich eröffnete mein Konto 2008, weil jeder andere es auch tat. Wirklich verstanden habe ich den Sinn der Plattform nie und ich gehöre nicht zu den Menschen, die jeden Tag endlose Streams an Nachrichten, Mitteilungen, und Gags an sich vorbei ziehen lassen. Ich bin sehr oldschool und lese ein paar News-Webseiten, lasse vielleicht dreimal am Tag für drei Minuten Neuigkeiten bei Facebook über meinen Bildschirm scrollen.

    Kein Instagram, kein Tik Tok, kein SnapChat, kein Twitch, kein OnlyFans…

  • FINALE! Mystery-Box Mittwoch (4)


    Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Mit der heutige vierten Aktion haue ich noch einmal sechs finale Pakete mit bis zu fünf Kilo lebensverändernden Überraschung aus meinem Medienzimmer an euch raus.

    Everything must go – and what’s gone is gone.

    Ziel ist, den letzten Schwung morgen auf dem Weg zu haben. Ich möchte die Sache(n) wortwörtlich vom Tisch bekommen.

    Es gilt wie immer: Einfach per Kommentar den Daumen heben und einen dummen Filmtitel nennen. Danach per Email bei mir melden, 5 Euro über Paypal abdrücken, Adresse nennen, und giggelig wie ein Schulkind auf den Paketboten warten…

  • ABBA VOYAGE: Die Zukunft der Unterhaltung – oder ihr Ende?


    Ich hatte nie Interesse an ABBA VOYAGE. Die Idee, teure Konzertkarten zu kaufen, um Hologramme zu sehen, die eine seit 45 Jahren aufgelöste Popband imitieren, schien mir absurd.

    120 Euro für etwas, das nur eine multimedial aufgeblasene Kinovorstellung ist? Get outta here!

    Das Problem: Diverse Leute, deren Meinung mir etwas bedeutet, kamen begeistert von dem Event zurück. Nicht nur großartig, wurde mir mitgeteilt, sondern auch das Geld wert. Kann das sein? WIE kann das sein?

    Irgendwann war ich dann doch neugierig und die LvA ist ja großer ABBA-Fan…