Immer wieder schockierend – die mangelnde Mittelschicht zwischen billigen, gehaltlosen und fetten Lebensmitteln und den besseren, verträglicheren Speisen. Klar ist z.B. das Eis hier wirklich toll – aber es gibt auch einen guten Grund, warum auf der Webseite keine Preise genannt werden. Ein Bällchen kostet mehr als 5 Euro.

Und weiß jemand, warum ausgerechnet Deosprays selbst in normalen Supermärkten ungefähr viermal so teuer sind wie in Deutschland?!

Nichtsdestotrotz – Hammerwetter, Hammeressen, Hammerzeit – und heute geht es weiter. Wohin? Ihr werdet es erfahren…  [weiterlesen]



Erste Erkenntnis: Beim Versuch des Online-Checkin kann es scheinbar willkürlich zum Hinweis kommen, dass man die Boardingkarten eben doch am Schalter holen muss. Dort findet sich dann auf dem Ticket das Zeichen SSSS für Security. Schon muss man (Trump sei Dank, wie ein Beamter murmelte) ein aufwändiges Prozedere durchlaufen, um an Bord gehen zu dürfen.

NATÜRLICH habe ich mich auf der ganzen Fahrt zum Flughafen gefragt, warum die mich „flaggen“. War’s ein amerikakritischer Blogeintrag? Eine unbedachte Äußerung zur US-Wahl? Hatte ich bei der letzten Reise unbezahlte Knöllchen hinterlassen? Werden die mich nicht reinlassen, sondern gleich einknasten?  [weiterlesen]





Ich weiß, momentan ist nicht viel mit neuem Content, aber das ist leicht zu erklären: Vier der letzten fünf Tage war ich auf Reportage in Süddeutschland unterwegs, nächste Woche muss ich Artikel für unsere neue Ausgabe kloppen – und dann geht es nach Amerika für eine große Rundreise.

Vor ein paar Monaten hatte ich mal die Idee, mir eine große Deutschlandkarte zu kaufen, diese auf Kork zu ziehen und in alle Orte, die ich für meine Arbeit bereits besucht habe, eine Stecknadel zu pinnen. Aber dann dachte ich mir: „Das geht doch sicher auch und besser digital“. Gesagt getan:

Allein 190 Reportagen für die „Liebes Land“,  [weiterlesen]



Ich weiß, das ist eine verallgemeinernde und vielleicht polarisierende Überschrift. Aber ich denke in letzter Zeit oft darüber nach, wie gut es uns eigentlich geht. Nicht nur hier in Deutschland, nicht nur in dieser Generation. Wie haben es als Spezies so unfassbar weit gebracht: Wir werden 80 statt 20 Jahre alt, können Krebs ebenso behandeln wie Karies, haben das ganze Jahr Essen, Wärme, Strom, Wasser. Das angehäufte Weltwissen gehört nicht mehr nur den Eliten, die aufgeklärten Gesellschaften haben die irrigen Annahmen überwunden, Menschen könnten aufgrund ihrer Rasse, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung minderwertig sein. Fast jede Messlatte für zivilisatorischen Anstand haben wir in den letzten 50 bis 100 Jahren übersprungen.  [weiterlesen]



Es ist kaum zu fassen, aber vor 25 Jahren startete Babylon 5:

Die Serie war mehr als nur eine weitere Weltraumoper – sie war die Öffnung des Genres in Richtung Saga, in Richtung vertikales Storytelling, in Richtung „von A bis Z durchkonzipiert“. Es ist heute kaum noch vermittelbar, wie sehr mich 1993 schon der Pilotfilm geflasht hat (in Deutschland „Space Center Babylon 5“).

Nun ist ja bekannt, dass ich Ende der 90er auch so eine Art Standardwerk zum Thema „Babylon 5“ geschrieben habe. Das hängt mir heute noch nach. SciFi Geeks haben ein verdammt langes Gedächtnis.  [weiterlesen]



Weil es gerade in den Zeitgeist passt: Ich bin ja an einer link(sliberal)en Gesamtschule in Düsseldorf für das Leben gebildet worden. Ich erinnere mich an eine Deutschstunde, in der sich eine Klassenkameradin weigerte, ein Gedicht zu analysieren, weil es (aus dem Kopf zitiert) die Zeile enthielt, der Himmel spanne sich über die Erde. Das war in ihren Augen unverzeihlich, unverkennbar und unerfreulich sexistisch – der (männlich!) Himmel dominiert die (weiblich!) Erde. Ein Klassenkamerad, der bis dahin primär durch entspanntes Schweigen aufgefallen war, seufzte hörbar in den Raum: „Mach doch mal ’ne Therapie.“

Der Klassenkamerad war übrigens der Bruder eines Schauspielers,  [weiterlesen]



Nachdem es einigen Lesern anscheinend gefallen hat, ihre Erinnerungen mit meinen abzugleichen, wollte ich auch weitere typische Arbeits/Wohnzimmer meines Lebens mit euch teilen. Leider ist das nicht so einfach.

In der Wohnung, in die ich nach der Wohnung in der Nymphenburger Straße gezogen bin, herrschte Luxus – über 130 Quadratmeter nur für mich, mit Galerie und separatem Bad und Dusche. Arbeitszimmer und Wohnzimmer wurden erstmals aufgeteilt. Leider gibt es davon kaum noch fotografische Dokumentation:

Geile Wohnung, ungeile Wohngegend. Leider. Man muss sich vor Augen halten, dass 1997 in Zorneding an Internet nicht zu denken war und der Fernseher nur sieben Programme empfing.  [weiterlesen]



Eigentlich wollte ich jetzt schon den nächsten größeren Blog-Beitrag schreiben – aber es soll nicht sein. Weil ich mich geärgert habe. Und besonders „gerne“ ärgere ich mich ja über die richtige Seite, also prinzipiell erstmal „unsere“. Wenn kluge und gute Menschen dumm und böse reagieren, dann kriege ich – wie wir Rheinländer sagen – so’n Hals.

Also nochmal zurück zu der Geschichte von der Bloggerin, die auf die Nase gefallen ist, weil sie ausgerechnet ein Hotel um Gratis-Zimmer angegangen ist, das sich einen Spaß daraus macht, in der Social Media-Sphäre Rabatz zu machen.

Egal,  [weiterlesen]



Es gibt gerade mal wieder eine Fehde, die ist zu saftig, um sich nicht drüber zu amüsieren. In kurz: Die erfolgreiche YouTuberin Elle Darby fragt bei einem Hotel an, ob sie dort kostenlos wohnen dürfe, wenn sie dann kräftig für das Hotel trommle – in Vlogs, auf Instagram, etc. Das Hotel reagiert unerwartet: man zeigt Elles Anfrage hämisch kommentiert auf Facebook und schwärzt ihren Namen (absichtlich?) so, dass er mit ein wenig Justierung der Helligkeit doch noch zu lesen ist.

Ein Shitstorm bricht los, Elle wird als geizig-gieriges YouTube-Miststück an den digitalen Galgen gehängt, das Hotel bringt sogar noch T-Shirts mit Nachtretereien raus.  [weiterlesen]