Eigentlich möchte ich nur eine kurze, knappe Konzertkritik schreiben – aber das hier geht weiter zurück. Das hat eine Geschichte. Und die muss ich erzählen.

Ich gesteh’s: ich gehe gerne in Konzerte von 80er Jahre-Stars. Die Helden meiner Jugend, ich jubele ihnen immer noch zu, solange es keine peinliche Schlagergala/Retro-Festival-Nummer und der Saal bestuhlt ist. Chris de Burgh, Bryan Ferry, Pet Shop Boys, a-ha (akustisch) – da bin ich dabei, immer mit der LvA an meiner Seite.

Letzte Woche postete Holger Kreymeier von Massengeschmack-TV ein Foto aus einem Konzertsaal in Hamburg,  [weiterlesen]



USA 2019. Regie: Anna Boden und Ryan Fleck. Darsteller: Brie Larson, Samuel L. Jackson, Jude Law, Clark Gregg, Annette Benning, Gemma Chan, Lashana Lynch u.a.

Story: Vers ist eine Kämpferin der Kree, einer galaktischen Supermacht, die seit Jahren im Krieg mit den gestaltwandelnden Skrull liegt. Als die Suche nach einem Überlichtantrieb sie auf die Erde bringt, trifft sie den SHIELD-Agenten Nick Fury – und bekommt Einblick in die eigene Vergangenheit, die sie schon lange vergessen hatte.

Kritik: „Captain Marvel“ ist der Film, an den ich einen guten Teil meiner cineastischen Unschuld verloren habe –  [weiterlesen]



100 Jahre gute und schlechte Unterhaltung in 130 Minuten, vom Stummfilm bis zur Xbox – und weit darüber hinaus. Die Herren Westerteicher und Dewi geben Orientierung in einer wirren Welt:

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Das Digitale wird oft als der Feind des Analogen angesehen – und ebenso oft ist das falsch. Das Digitale bekämpft nicht das Analoge, das Digitale rettet das Analoge. Denn das Analoge ist vergänglich, schwer zugänglich und schwer zu skalieren. Das Analoge ist auch nur der Träger, ist Medium, nicht Message. Wenn wir die Message erhalten wollen, müssen wir sie vom Analogen trennen. Das macht sie nicht kleiner, sondern größer, weil sie – einmal digital – in die Masse hinein verfügbar gemacht werden kann. Aus Herrschaftswissen wird Allgemeinwissen, aus Ressourcen für Akademiker werden Ressourcen für Alle.

Das klingt vielleicht alles sehr theoretisch und verkopft –  [weiterlesen]



Es ist ja bekannt, dass ich 1993/94 u.a. für die von mir mitkonzipierte Zeitschrift „TV-Serien“ Seite um Seite rausgehauen habe. Mein Fachgebiet waren dabei die Drama- und Comedy-Serien mit speziellem Fokus auf Genre-Shows. Um die aktuellen Soaps kümmerten sich andere Kollegen.

Nun war ich damals wie heute aber auch immer hinter den kuriosen Geschichten her, hinter den Ausreißern, bei denen der Leser stolpert. So puzzelte ich eine Galerie kurioser Gaststars aus alten „Bonanza“-Folgen zusammen und rekapitulierte die Historie der Gothic-Seifenoper „Dark Shadows“. Sicher nur für eine Nische der Leser interessant, aber ich wollte auch mal MEINE Neugier befriedigen.  [weiterlesen]





Shownotes & Links auf der Webseite – hier klicken:  [weiterlesen]



Es ist lange genug her – nach 15 Jahren traue ich mich, einen der bizarreren Streitfälle zu rekapitulieren, in die ich jemals verwickelt wurde. Um es knapp zu sagen:

Mir wurde mal von Verona Feldbusch eine Beleidigungsklage angedroht.

Das ist richtig und doch falsch – weil nur die halbe Geschichte. Für die ganze Geschichte brauche ich ein wenig mehr Zeit und Platz.

Reisen wir zurück in die digitale Steinzeit. 2004. Vor iPhone, vor Facebook, vor YouTube und sogar vor dem Wortvogel. Wir hatten ja nix. Mangels eigener Online-Präsenz schrieb ich hin und wieder launige Beitrage für das Team-Blog Mehrzweckbeutel – die erste virtuelle Präsenz des mittlerweile etablierten und gepriesenen Medienfuzzis Mario Sixtus,  [weiterlesen]



Ich lese Slate ganz gerne – die haben gute Texte, interessante Themen und sind generell pragmatisch-liberal. Natürlich fahren sie mitunter auch diesen SJW/LGBTQ-Quatsch, bei dem man sich als weißer heterosexueller Mann schon beim Lesen vorsichtshalber wegducken möchte, aber das hält sich im Rahmen. Die Science Fiction-Webseite io9 ist da schlimmer.

Nur mit Vorsicht und sehr guter Laune kann ich allerdings die Berater-Kolumne „Dear Prudence“ lesen. Hier oszilliere ich regelmäßig zwischen Entgeisterung und Fremdschämen, zwischen Faustindertasche und Knotenimmagen. Warum ich mir das trotzdem antue? Weil „Dear Prudence“ eine exzellente Spiegelung amerikanischen Befindens darstellt –  [weiterlesen]



Mit beeindruckender mentaler Disziplin und unter größten Anstrengungen haben wir es geschafft, die neue Sendung unter 90 Minuten zu prügeln. Shownotes und weiterführende Links gibt es wie immer auf der Webseite zum Podcast.

Viel Vergnügen:

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