Im Frühling besprachen die LvA und ich, was für eine Sommerreise uns denn ausreichend seelischen Auftrieb geben könnte. Selten genug, aber wir konnten uns zuerst nicht einigen: sie stand auf Country, ich auf New Wave. Ach ne, falscher Film. Sie wollte Rom, ich wollte Schottland. Statt zu streiten, fahndeten wir nach einem Ziel, das uns beide reizt.

Und siehe, es ward Stockholm.

Ich bin 1984 mal mit den Pfadfindern in Schweden gewesen, an einem See in Nora, nördlich von Örebro. Außerdem sind wir vor zwei Jahren von Oslo mit dem Wagen für einen Tag nach Göteborg gefahren.  [weiterlesen]



USA 2019. Regie: Quentin Tarantino. Darsteller: Brad Pitt, Leonardo DiCaprio, Margot Robbie, Al Pacino, Timothy Olyphant, Bruce Dern, Dakota Fanning, Luke Perry, Kurt Russell, Emile Hirsch u.a.

Story: TV-Serienstar Rick Dalton befindet sich in einer Krise: die großen Angebote bleiben aus, immer häufiger wird er als Bösewicht für einzelne Folgen angeheuert und ein Agent schlägt ihm eine B-Karriere beim Spaghetti-Western in Italien vor. So tröpfeln die Tage dahin im heißen LA der Jahre 1968 und 1969, Rick vertreibt sich die Zeit mit seinem bezahlten Kumpel Cliff und träumt davon,  [weiterlesen]



Geschmackstests obskurer Lebensmittel mache ich hier ja mittlerweile eher selten – was primär daran liegt, dass ich eine Ehefrau habe, die auch im Kühlschrank ein Mindestniveau erwartet und zudem noch kochen kann.

Nun ist dies aber der Sommer, in dem wir unseren Garten katzensicher gemacht haben und deshalb auch viel draußen grillen. Und es ist der Sommer, in dem sich erstmals das Thema „fleischfreies Burgerfleisch“ in den Medien festgesetzt hat. LIDL war sehr gut darin, die Einführung ihres „Beyond Meat“ Burgers pressetechnisch aufzublasen.

Ich hatte immer mal das vage Gefühl, ich sollte die veganen Burgerscheiben testen,  [weiterlesen]



Vorab: ich bin kein Kenner der aktuellen Con-Szene in Deutschland, wo sich Tausende Fans meist über ein Wochenende zusammen finden, um durch Hallen zu wandeln, Merchandise zu kaufen, Cosplayer zu bestaunen und „ihre“ Stars zu treffen. Cons waren zu meiner Zeit eine semi-professionelle Nummer, die aus Leidenschaft und nicht aus kommerziellem Interesse betrieben wurden, bis Dirk Bartholomä mit den FedCons ein wenig Organisation und Verlässlichkeit in die Sache brachte – dafür gebührt ihm Respekt. Er hat in den 90ern den unfruchtbaren Boden bereitet.

Ich bin auch überrascht, wie sehr der Markt für Cons in den letzten Jahren explodiert ist.  [weiterlesen]



Ich rede hier und anderswo immer wieder davon, dass wir allgemein in einem goldenen Zeitalter der Fernsehserien leben – und ganz speziell der SF-Serien. Nun lässt sich das leicht behaupten, wenn ein nicht geringer Teil der Leserschaft selber gar nicht erlebt hat, durch was für einen Quark wir in jungen Jahren waten mussten. Die Gnade der späten Geburt, sie segnet auch die Geeks.

Also dachte ich mir, dass ich zum Wochenende mal anhand von ein paar konkreten Beispielen visualisiere, was man gefüttert bekam, wenn man ein hungriger Science Fiction Fan vor der Glotze war – Jahrzehnt für Jahrzehnt.  [weiterlesen]



Der Martial Arts-Western SAVATE ist so etwas wie ein übersehenes kleines Meisterwerk des Genres. 1995 rutschte er in die Endphase der ersten großen BLOODSPORT-Welle, als die „reinen“ Klopperfilme langsam aus der Mode kamen. Hauptdarsteller Olivier Gruner schaffte es trotz einiger passabler Filme (NEMESIS, AUTOMATIC, ALIEN INTERCEPTORS) nie zu einem wirklichen „must see“-Kandidaten in den Videotheken – und Western war als Genre Mitte der 90er so out wie irgendwas.

Dabei sind die Gründe, SAVATE zu mögen, durchaus vielfältig:

Der Cast ist wirklich ungeheuerlich vielfältig und spannend: Ian Ziering aus BEVERLY HILLS 90210 und SHARKNADO, Ashley Laurence aus HELLRAISER,  [weiterlesen]



Ich hatte über die BabCon 25 im letzten November ja schon geschrieben – mir hat es einen Heidenspaß gemacht und besonders die Erinnerungen von und die Gespräche mit Synchronpapst Michael Erdmann fand ich super. Dass der Enthusiasmus der Fans für die Serie nach 25 Jahren immer noch ungebrochen ist, hat mich besonders gefreut.

Nun hatte man mich geladen, um einen Vortrag zu halten. Dachte ich. Vor Ort war man eher auf eine Fragestunde eingestellt. Unmöglich. Wenn man mir eine Stunde gibt (oder zwei), dann sabbel ich die voll. Zwischenfragen unnötig und unerwünscht.  [weiterlesen]



Wow, diesen Artikel habe ich vor zwei Jahren geschrieben, dann aber aus Schusseligkeit nie online gestellt. Mittlerweile könnte ich mindestens zwei weitere Beiträge mit Bildern aus meinen Reportagen bestücken. Vielleicht mache ich das sogar. Aber hier erstmal der Nachzügler:

Okay, damit sind wir durch – ich mache nach 70 Bildern über meine Arbeit als „Landreporter“ den Deckel drauf. Es gäbe zwar noch eine Menge mehr Bilder (immerhin habe ich um die 300 Reportagen eingetütet), aber ich denke, ihr habt nun einen guten Eindruck von meiner Arbeit bekommen:

Fotos u.a. von Uwe Tölle, Johannes Geyer, Stephanie Schweigert,  [weiterlesen]



Viele von euch werden es merken: beim Online-Banking stehen Veränderungen an. Neue Vorgaben verlangen, dass z.B. die alten Papierlisten mit TAN-Nummern ausrangiert werden. Bei diversen Banken (wie meiner) ist es gar nicht mehr möglich, ohne Handy (mindestens mit SMS, besser als Smartphone) Bankgeschäfte zu tätigen. Ich selber habe mich für die Variante entschieden, bei der mein iPhone einen QR-Code auf dem Mac-Bildschirm scannt und dann die TAN ausspuckt. Bedeutet natürlich, dass ich künftig immer mein Handy geladen haben muss, wenn ich online überweisen will.

Das brachte mich allerdings auch dazu, mal über die Vorzüge des Online-Bankings speziell und des digitalen Mehrwerts allgemein nachzudenken.  [weiterlesen]



Ich bin gerade dabei, mein Digitalarchiv noch weiter zu sortieren – dabei fallen mir naturgemäß unheimlich viele Sachen aus den letzten 25 Jahren in die Hände. Ein paar von denen werde ich sicher in den nächsten Tagen mit euch teilen.

Über die Jahre habe ich euch viel von und über Harry Alan Towers erzählt, mit dem ich meinen ersten Film SUMURU produziert habe. Ihr wisst auch, dass Harry mir bis zu seinem Tod immer wieder neue Projekte angeboten hat, aus denen leider nichts wurde. Meistens hat’s einfach am fehlenden Geld gelegen, oft auch an der mangelnden Qualität der präsentierten Ideen oder dem altbackenen Ansatz.  [weiterlesen]