Ihr habt in den letzten Tagen erfahren, wie der Wortvogel gereist ist und was er wo gegessen hat – fehlen noch die Unterkünfte. Wir hatten uns entschlossen, diesmal bewusst abwechslungsreich und etwas höherwertig zu wohnen. Für mich selbst ist die billigste Motelkette genug, aber als Ehemann der LvA steigen die Ansprüche.

Der Einfachheit halber habe ich euch hier eine Galerie der offiziellen Fotos von Bookings zusammen gestellt – außen wie innen:

Grundsätzlich waren alle Hotelzimmer wie versprochen, außerdem (mit kleinen Abstrichen) sauber und ruhig. Nur im Ramada Monterey dröhnte die Klimaanlage wie ein Düsenjet und das Ivy in Palm Springs hat schon bessere Jahre gesehen (das hatten wir als einziges über Groupon gebucht).  [weiterlesen]



Wahrlich, Amerika ist in Sachen Kulinarik vielleicht als Vorreiter, aber nicht als Vorbild bekannt. Hier werden Cremetörtchen frittiert, Burger in Hühnerschnitzel gepackt, und Bällchen aus Cola-Sirup in Sahne getunkt. Ich selbst habe damit kein Problem und bei früheren Reisen sogar die explizite Entscheidung getroffen, den USA als „fast food nation“ zu huldigen. Von Taco Bell zum Wienerschnitzel, von Johnny Rockets zu Sonic, von Jamba Juice zu Krispy Kreme. Die erwartbaren und sichtbaren Folgen konnte ich immer hinterher gut abhungern.  [weiterlesen]



Wenn einer eine Reise tut – dann sollte er sich sorgfältig vorbereiten. In den letzten Jahren haben die Möglichkeiten, mit preiswerter Technik den Unterwegskomfort zu steigern, deutlich zugenommen. Heute erzähle ich mal, was uns die Amerika-Rundreise vergoldet hat.

Gebucht habe ich die komplette Tour bei Bookings – erstmals. Bisher war ich ein Expedia-Jünger, aber die gesamte User-Experience ist bei Bookings deutlich überschaubarer, die einzelnen Hotels werden automatisch zu einer Reise kombiniert und viele zusätzliche Services machen den Ablauf angenehm. Hinzu kommt, dass man viele Hotels für sehr wenig Aufpreis auch stornierbar buchen kann, was Flexibilität vor Ort erlaubt.  [weiterlesen]



Ein Leser hat korrekterweise bemerkt, dass ich mich seit der Stornierung des Rückflugs aus Los Angeles nicht mehr gemeldet habe. Hat man den Wortvogel etwa einbehalten? Beugungshaft wegen Präsidentenbeleidigung? Übergewicht – und das nicht nur beim Gepäck? Überraschung bei der Oscar-Verleihung?

Das Gegenteil ist der Fall. Seit gestern sind wir wieder daheim in Baden-Baden – und dank auspacken, aufräumen, waschen und Jetlag bekämpfen habe ich noch weniger Zeit, mich zu äußern. Aber ich gehe das nun an. Einer muss ja.

Üblicherweise schreibe ich zu so einem Event einen meiner patentierten Reiseberichte. Das ist diesmal allerdings kaum stemmbar,  [weiterlesen]



So sieht der Vogel aus, wenn gerade sein Flug gecancelt wurde:

Nun wird’s spannend.  [weiterlesen]



Es ist uns in diesem Urlaub gelungen, meine American Express-Karte im wahrsten Sinne des Worte kaputt zu kaufen – Gottseidank hat sie (mit diversen Tricks) durchgehalten:

Leb wohl, mein Freund – du warst mir ein treuer Gefährte auf vielen Reisen.  [weiterlesen]



Durchatmen, ankommen, sammeln, packen, einchecken. Die letzten 24 Stunden unseres Amerika-Urlaubs sind angebrochen. Zeit, den Erlebnis-Overkill zu verarbeiten, haben wird dann daheim. Es war, wie so vieles in den USA, vor allem eins: unfassbar.

Vom Parkhaus des Grove-Einkaufszentrums kann man übrigens den Hollywood-Schriftzug ganz toll sehen. Fast. Ein bisschen. Etwas.

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Eine der Bitten meiner LvA war, dass die Reise nicht zu einer Fastfood-Tour ausartet. Das ist uns bisher gelungen. Wir essen sehr gut hier. Aber gestern hatte ich nach einer längeren Fahrt einfach einen Jieper:

Man merkt schon, dass „Jack in the Box“ vom Styling wie vom Essen her eher ins untere Drittel der Futterketten gehört, auch wenn sie das Logo vor einiger Zeit wieder auf „classic“ umgestellt haben. Dafür haben sie einen dieser Softdrinks-Mixomaten, an dem man sich mehr als einhundert Getränke des Coca Cola-Konzerns programmieren kann. Ich habe spaßeshalber ein Ginger Ale Light Lime gezogen.  [weiterlesen]



Die Fahrt von San Francisco nach LA am Pacific Coast Highway 1 ist immer noch ein Erlebnis, auch wenn ein schwerer Erdrutsch weiterhin die Durchfahrt von Big Sur nach San Simeon verhindert. Da müssen wir drumherum.

Falls sich übrigens jemand fragt, wie wir das im Urlaub mit unseren schnubbeligen Katzen regeln – früher haben wir die in eine sehr nette Pension gebracht. Aber da kann Rufus nicht drauf. Den stresst das und dann fängt er an zu markieren. Also Katzensitterin. Eine sehr nette junge Dame kommt dreimal am Tag, bespielt und bespaßt die beiden,  [weiterlesen]



In San Francisco ist das Problem mit den Obdachlosen gefühlt noch schlimmer als in LA oder Sacramento – Einheimische haben uns erzählt, dass die Festivitäten zum 50. Geburtstag des „Summer of Love“ viele herein-, aber nicht mehr herausgespült hätten. Tatsächlich hat man im Hippie-Kultviertel Haight-Ashbury das einzige McDonald’s städtisch aufgekauft und wird es in ein Obdachlosenquartier umwandeln.

Ansonsten gilt aber weiterhin: tolle, faszinierende, abwechslungsreiche Stadt mit großem kulturellen Wert. Die Feiern zum chinesischen Neujahr waren gerade vorbei, aber das hat man ein paar Rowdy-Jugendlichen noch nicht mitgeteilt (man beachte bitte die Drohne am Ende des Videos –  [weiterlesen]