In Facebook wird es mittlerweile zur Nerverei – ständig wird man angehauen, persönliche Listen rauszuhauen: die besten, die doofsten, die ersten, die schönsten. Weil man sich in einem sozialen Netzwerk befindet, fällt es mitunter schwer, sich da rauszuhalten. Und so habe ich mich breitschlagen lassen, 10 Lieblingsfilme, 7 Scheißfilme und 10 grandiose Filme deutscher Provenienz zu präsentieren, ausgewählt nach meinem ganz persönlichen Geschmack.

Nicht alle Wortvögler sind auch Facebookler, darum fasse ich die Listicles hier mal zusammen. Den Anfang machen die 11 Lieblingsfilme (sollten 10 sein, aber ich habe mich über die Tage hinaus einmal verzählt – Bonus!).  [weiterlesen]



Manchmal ist es gut, dass ich nicht immer gleich dazu komme, meine Reviews zu schreiben. Während mir bei „Charmed“ sofort klar war, dass man die Serie nicht ohne ihre Agenda besprechen kann, ging mir bei „Titans“ erst heute nacht auf, dass sie das perfekte Gegenstück zu „Charmed“ darstellt. Es ist nicht nur bequem, beide Serien zusammen zu besprechen – es ist erhellend.

Titans

Für die drei Leute, die es noch nicht mitbekommen haben: „Titans“ ist eine Variation der „Teen Titans“-Comics, in denen sich wechselnde Junghelden jenseits der großen Vorbilder wie Superman und Batman balgen. In dieser Adaption ist Dick Grayson alias Robin aus Gotham und von Batman weg nach Detroit gezogen,  [weiterlesen]



Ich habe ja schon des öfteren Humble Bundles empfohlen – da bekommt man für eine Handvoll Dollar wirklich viel Gegenwert, seien es Ebooks, Spiele oder Comics. Mittlerweile ist mir das nur noch selten einen Beitrag wert, weil diejenigen unter euch, die von so etwas begeistert sind, problemlos den Newsletter abonnieren können.

Heute komme ich aber nicht drum herum, allen Interessenten an englischsprachiger Genreliteratur an die Tür zu klopfen und dieses Bundle zu empfehlen wie ein Zeuge Jehovas die Bibel. Es ist sicher die umfangreichste Schatztruhe es Jahres. Besonders für Freunde von verfilmten und zu verfilmenden Stoffen gibt es hier viel zu entdecken.  [weiterlesen]



Zu manchen Reviews kommt man wie die Jungfrau zum Kind. Ich bin nun wahrlich nicht der richtige Adressat für deutschen Genreschmodder – andererseits habe ich ein Herz für den Nachwuchs. Und so hat allein die Tatsache, dass das Team von „Skin Creepers“ um eine Besprechung bat, mich genau zu einer solchen inspiriert. Weil ich wegen der beigelegten Blauscheibe eh zu Kumpel Steffen stiefeln musste, wurde ein launiger Abend draus, zu dem mein gore-gestählter Bro auch noch die Scheibe „The Curse of Dr. Wolffenstein“ beisteuerte – weil zwei Trashfilme immer besser sind als einer.

Dachte ich zumindest…  [weiterlesen]



Vor ein paar Jahren hatte ich eine Phase, in der ich aus beruflichen Gründen viel Bahn gefahren bin. Ich habe ja auch ein paar Mal drüber geschrieben. Mittlerweile hat sich das geändert – wir haben ein „Liebes Land“-Mobil, das mich zuverlässig durch die Republik schiebt, und pendeln muss ich ja auch nicht mehr.

Gestern war eine Ausnahme. Eine erzwungene. Ich war für eine Reportage in Speyer angemeldet und als ich den Wagen nach ca. einer Stunde Fahrt vor Ort abstelle, raucht es aus dem Motorraum. Und die Heckscheibe ist mit einem Dieselfilm überzogen. Ich weiß sogar,  [weiterlesen]



So, geschafft – 47 von 49 Filmen habe ich selber angeschaut und besprochen, zwei haben die Gastreviewer Philipp und Marco netterweise übernommen, was mir erlaubte, in Berlin an einer Party teilzunehmen und einen ganzen Tag früher heimzufahren.

Kleiner Rückblick. Dann Einblick. Dann Ausblick.

Die Hauptstadt empfing mich mit guter Laune – und bestem Wetter:

Selten habe ich ein Vollzeit-Festival so entspannt erlebt – vom Dauerkarten-Drama mal abgesehen. Das hatte sicher auch mit der Infrastruktur zu tun: Ich habe in einem Motel One gegenüber vom Potsdamer Platz gewohnt –  [weiterlesen]



Ich hatte es in einem meiner Beiträge ja bereits angekündigt – fast schon habituell habe ich beim Fantasy Filmfest im Publikumsquiz gewonnen. Dummerweise eine Blu-ray Disc, die ich mangels Player gar nicht abspielen kann. Aber wie sagte schon der große Filosof Garfield? „Es geht nicht um das Haben, es geht um das Kriegen.“

Genau genommen geht es auch nicht ums Behalten, weshalb ich das schöne Stück (mit einer unfassbaren Sackladung an Extras) auch gleich an euch durchreiche. Sprüh’s auf jede Wand, schreib‘ es fett in die BILD-Zeitung, kratze es in Birkenrinden, male es auf jede U-Bahn –  [weiterlesen]



GB/USA 2018. Regie: John McPhail. Darsteller: Ella Hunt, Mark Benton, Malcolm Cumming, Sarah Swire, Christopher Leveaux

Offizielle Synopsis: Teenagersein ist kein Zuckerschlecken – davon kann auch Anna ein Lied singen. Ihr Vater versteht sie nicht, ihr Ex-Freund nervt und sogar auf ihren besten Kumpel John könnte sie manchmal eher verzichten. Doch wie sie bald feststellen muss, sind Elternstress und Highschool-Drama zu vernachlässigende Probleme, wenn sich auf dem Weg zur Schule der Weltuntergang offenbart. Während Anna und John nämlich noch dem täglichen Schrecken des Schulalltags entgegenblicken, fällt die gesamte Nachbarschaft um sie herum einer Horde Untoter zum Opfer.  [weiterlesen]



Die Geschichte muss jetzt noch raus…

Seit 29 Jahren bin ich beim FFF dabei, die Organisation und die Abläufe habe ich drauf. Ich weiß, was ich mitnehmen muss, worauf ich vorbereitet sein muss, wie ich die Tücken eines solchen Mammutfestivals meide. Ich kenne mich aus.

Vielleicht ist es gerade das, was mich so bös hat in die Scheiße treten lassen.

Die Dauerkarte für das FFF 2018 habe ich schon im Frühjahr gekauft und dazu gleich das Hotel gebucht. So sichert man sich den Sitz und ein günstiges Zimmer. Fahrt und Freunde vor Ort kann man auch später noch ordnen.  [weiterlesen]



Japan 2017. Regie: Katsuyuki Motohiro. Darsteller: Takeru Satoh, Go Ayano, Tetsuji Tamayama, Yu Shirota, Yudai Chiba u.a.

Offizielle Synopsis: Wer nicht sterben kann, hat auch kein leichteres Los. Kei wird vom Bus plattgewalzt und steht sofort wieder auf. Er gehört zu den Ajins, die als höchste Evolutionsstufe der Menschheit gelten. Der Tod ist für die Superspezies ein Reset, der sie mit voller Akkuladung zurück ins Leben katapultiert. Da Ajins selten sind, wird Kei sofort eingesperrt und mit Experimenten gefoltert. Als Ajin kann er zwar nicht ausgelöscht werden, aber schmerzhaft ist das Sterben auch für ihn.  [weiterlesen]