Kennt ihr das? Ihr könnt jemanden gut leiden, habt Gemeinsamkeiten, tauscht euch aus – und dann sagt diese Person aus heiterem Himmel etwas so Hummeldummes, dass ihr die Zähne zusammen beißt, die Augen schließt und erstmal tief durchatmet. Wie soll man darauf antworten? Soll man überhaupt darauf antworten? Ist schreiend weglaufen vielleicht doch eine Alternative?

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mein erstes "Response"-Video gedreht. Bei YouTube ist das ja ein recht beliebtes Format und letztlich nur die gefilmte Umsetzung meiner patentierten Textanalysen. Statt einen doofen Artikel Zeile für Zeile durchzugehen, widme ich mich einem Video Satz für Satz.  [weiterlesen]



Man kann mir vorwerfen, dass ich mir mit bento immer leichte Ziele für meine Textanalysen aussuche. Aber dem ist nicht so. Ich entscheide eher nach Affekt, für wen ich Zeit und Nerven opfere – ein Artikel muss schlicht doof genug sein, mich ausreichend zu triggern. Dass das bei bento häufiger vorkommt als bei anderen Medien, ist aufschlussreich und entlarvend – aber eben das Ei und nicht die Henne.

Dass auch arrivierte Großmedien und ausgewiesene Meinungsmacher erstaunlich kruden Unfug publizieren, lässt sich gerade heute wieder beim SPIEGEL erleben, dem "Mutterblatt" von bento:

Ehrlich gesagt war mir schon nach dem Anreißer klar,  [weiterlesen]



Ein perfektes Beispiel, warum man Mensch und Werk trennen können muss:

Man entschuldige die etwas maue Bildqualität und die Spiegelungen auf dem Heftpapier, aber das Wortvogel-Produktionsstudio befindet sich noch im Aufbau.

Hier übrigens das LOVEBOAT-Intro.  [weiterlesen]



Ich hatte kürzlich bei Facebook ein eigentlich nettes, aber auch sehr spannendes Erlebnis, das Einblick in Denke und Arbeitsweise von bento-Autoren erlaubt.

Es fängt Anfang Dezember mit der Ankündigung des ersten Trailers für den neuen James Bond-Film NO TIME TO DIE an, der im Umfeld von Bond-Superfan Holger Kreymeier ausgiebig diskutiert wird – u.a. von einem anderen Bond-Superfan namens Marc, der besserwisserisch eine steile These in den Raum wirft:

‪Der Teaser zum Teaser Trailer! (Richtiger und finaler Trailer kommt ja sicher erst im März.)‬

Das ist erwiesenermaßen Unfug, denn selbst die Bond-Produktionsfirma bezeichnet den mit 2:30 für einen Teaser auch viel zu langen Trailer als "full trailer".  [weiterlesen]



Ich bin kein Gamer. Ich bin ein Casual Gamer. Das heißt, dass ich nicht spiele, um einen Highscore zu erreichen oder ein Spiel zu vollenden. Ich spiele, weil ich zehn Minuten Zeit habe, weil ich in der Badewanne sitze oder im Flieger. Spiele sind für mich keine Herausforderung, nur Ablenkung.

Das war schon immer so. Als ich in den 80ern meinen ersten C64 mit Hunderten von Raubkopien besaß, spielte ich eher aus der Neugier heraus, was die Games denn so zu bieten hatten. Wie war die Grafik, wie war der Sound, wie war der Spielverlauf? Wirklich "durchzocken" war nie meine Motivation und meine Kumpel,  [weiterlesen]



Props außerdem an alle, die den Insider-Witz des Beitragstitels verstanden haben. Je älter ich werde, desto obskurer werden meine Referenzen. Irgendwann sind alle Leser unter 30 zwangsweise raus.

2019 war so lala, es gab High- und Lowlights, insgesamt eher ein Lückenfüller. 2020 verspricht recht spannend zu werden, es wird wieder vieles umgekrempelt. Man weiß ja nie, wieviel Zeit einem noch bleibt. Des Lebens Fäden, sie sind dünn und vom Schicksal leicht zu kappen. Apfelbäume wollen gepflanzt werden.

Die Tage "zwischen den Jahren" sind traditionell jene, in denen man darüber nachdenkt, was beim nächsten Sonnenumlauf ansteht.  [weiterlesen]



Eigentlich hatte ich keine Lust, vor dem Ablauf von 2019 noch einen Beitrag zu schreiben. Aber dieser hier macht NACH dem Ablauf von 2019 erst wieder am 31.12.2020 Sinn – und so lange möchte ich dann doch nicht warten.

Es geht um Tradition und Feinstaub, um Katzenglück und Knallfrösche. Es geht um Silvester.

Solange ich denken kann, gibt es Menschen, die gegen "die Knallerei" an Silvester sind. Vor 40 Jahren wurde die Aktion BROT STATT BÖLLER ins Leben gerufen. Alljährlich berichtet die Presse von traumatisierten Haustieren, weggesprengten Daumen und tonnenweise Müll in dem morgendlichen Straßen am 1.  [weiterlesen]



Ich kann nicht mal mehr sagen, wann genau das war. Vermutlich war es der Sprung von 1998 auf 1999. Oder von 2000 auf 2001 (an den Jahrtausendwechsel kann ich mich verbindlich erinnern). Ich war demnach Anfang 30, single (habituell), und hatte keine Lust, den Jahreswechsel allein zu Hause zu verbringen. Mein Bruder M. lebte mit seiner Freundin C. in Düsseldorf und machte einen Vorschlag: ich solle doch vorbeikommen und mit ihm und C. auf die Party von R. gehen. Der habe ein Loft in Wuppertal und das sei bestimmt besser, als das Feuerwerk im Fernsehen zu schauen. Es ist ein Indikator meiner Frustration,  [weiterlesen]



Julian Reichelt, das hier haben SIE zu verantworten:

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Julian Reichelt, das hier haben SIE zu verantworten:
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