Da dieser Blog fast so eine Art ungeordnete Biographie darstellt, möchte ich heute von einer Phase meines Lebens erzählen, die bisher außen vor blieb. Und ich möchte eure eigenen Erinnerungen und Anekdoten hören.

Es geht um Nebenjobs, Schülerjobs, Ferienjobs, mit denen man in seiner Jugend zum Taschengeld was dazu verdient, um sich vielleicht das erste Mofa zu kaufen oder statt des Eiskonfekts im Kino mal das teurere Happy Kirsch.

Erstmals „Geld für Leistung“ habe ich bekommen, als ich Hunderte von Autogrammkarten eines Düsseldorfer Rock’n’Roll-Sängers auf der Rückseite mit der Adresse seines Managers stempelte – der mein Vater war.  [weiterlesen]



Abtlg.: Arthur – Kein Kind von Feuchtigkeit

USA 2018. Regie: James Wan. Darsteller: Jason Momoa, Amber Heard, Willem Dafoe, Patrick Wilson, Dolph Lundgren, Nicole Kidman, Temuera Morrison, Yahya Abdul-Mateen II u.a.

Story: Arthur Curry ist der Sohn eines Menschen und der Atlantis-Königin Atlanna, aber er hat kein Interesse am Thron der Meere. Das ändert sich, als sein Halbbruder Orm die Unterwasser-Reiche vereinen will, um sie in den Krieg gegen die Oberwelt zu führen. Um Orm zu besiegen, braucht Curry allerdings den Dreizack des ersten Königs von Atlantis – und die Unterstützung der Prinzessin Mera.  [weiterlesen]



Heute mal wieder ein wenig Resteverwertung. Mir ist aufgefallen, dass ich in den letzten 12 Jahren verdammt viele Videos über meinen eigenen YouTube-Account hochgeladen habe, um sie hier zu zeigen. Dabei ist YT für mich nur der Abstellraum, ich betreibe keinen kuratierten Kanal. Und weil man da schnell mal die Übersicht verliert, zeige ich euch heute ein Best Of der letzten 12 Jahre.

Gleich einer der ersten Beiträge 2006 war Schweinkram – ein Fake-Interview aus dem ersten „Schulmädchen-Porno“ mit der bezaubernden Gina Janssen und einem Dialog für die Geschichtsbücher:

Ein Jahr später machte mein Erlebnisbericht zur Telenovela „Lotta in Love“  [weiterlesen]



Ich erzähle die Geschichte seit Jahren: Die Briten haben einfach das bessere Fernsehen, besonders um die Weihnachtszeit. Auch dieses Jahr ist wahrlich nicht arm an Highlights: ein neuer Hercule Poirot-Film mit John Malkovich, eine werkgetreue Adaption von „Krieg der Welten“, neue Folgen von „Luther“, eine Live-Episode von „Not going out“, ein Gruselfilm von Mark Gatiss, diverse Weihnachts-Specials beliebter Serien und eine Sackladung an Back-Wettbewerben, Game-Shows und Rückblicken.

Bisher haben die LvA und ich das immer so gehalten, dass wir uns (auf Wegen) die wichtigsten Produktionen am Folgetag aus dem Internet gezogen haben. Ohne schlechtes Gewissen –  [weiterlesen]



Diesen Beitrag schreibe ich zu Ehren des kürzlich veröffentlichten Avengers-Trailers:

Es mag für Kinofans, deren Superhelden-Sozialisation mit „X-Men“ oder Sam Raimis „Spider-Man“ begonnen hat, kaum vorstellbar sein, dass Superhelden mal als Kassengift oder mindestens Kinderkram galten. Comics waren die unterste Schublade, aus der man Vorlagen für Filme und TV-Serien hervor wühlte. Klar hatten die ein etabliertes Zielpublikum – aber dieses Zielpublikum nahm keiner wirklich ernst. Und mit der Zielgruppe wurden auch ihre Helden nicht für voll genommen.

Ich war anders. Ich habe „meine“ Helden immer für voll genommen. Vor mehr als 10 Jahren konntet ihr es hier schon nachlesen –  [weiterlesen]



Es wurden in den letzten Tagen vielfach vermeldet – der neue Otto-Katalog wird auch der letzte Otto-Katalog sein. Damit folgt er dem Neckermann-Katalog (+2012) und dem Quelle-Katalog (+2009). Das Warenangebot wird künftig nur noch online präsentiert und damit natürlich flexibler in Sachen Preisgestaltung, Sortiment und Umfang.

Wir waren keine Katalog-Familie. Ab und an lag mal ein Quelle oder Neckermann rum, den meine Mutter irgendwo eingesteckt hatte. Wirklich bestellt haben wir da nie – ich erinnere mich an einen Moped-Overall für meinen Bruder, der aber gleich wieder zurück ging, weil er nicht genug gefüttert war. Da meine Mutter sowieso gegenüber eines Karstadts UND eines Kaufhofs arbeitete,  [weiterlesen]



Die Babcon 25, über die ich vor einer Woche schon etwas geschrieben habe, war ja eine sehr unterhaltsame Angelegenheit – und hatte Folgen: ich wurde hemmungslos angequatscht von einem mir unbekannten Jungmann, der sich als Podcaster in Sachen Perry Rhodan outete und mich für eine Sendung ködern wollte. Nun ist nicht neu, dass man den Wortvogel nicht ködern muss, solange man ihm eine Bühne bieten kann. Der kommt dann schon von ganz alleine.

Und so kam es, dass ich mir letzten Mittwoch das Headset überstülpte, die Installationshürden von TeamSpeak überwand und spielfilmlang mit drei Rhodan-Fans über die nie realisierte Perry Rhodan TV-Miniserie plauderte.  [weiterlesen]



Über „Macho Man“ von 1985 habe ich seinerzeit geschrieben – ein Glücksfall des deutschen Trashkinos, gleichzeitig so deppert und doch so von der eigenen Glorie überzeugt, dass man vor pubertärer Begeisterung gar nicht wusste, wohin man die Cola prusten sollte. Eine Nürnberger Männer-Clique hat sich ein Denkmal gesetzt:

Hier waren Begriffe wie Trash und Kult mal nicht fehl am Platz, hier war alles richtig, weil alles so falsch war. Wie ich immer sage: wahrer Trash entsteht aus dem Abstand zwischen Anspruch und Ergebnis. Nach diesem Maßstab ist „Macho Man“ so legendär wie „Brut des Bösen“  [weiterlesen]



Zwar kann ich hier auf meinem Blog weitgehend machen, was ich will, aber ich sehe mich trotzdem als Dienstleister – und weil ein paar meiner Leser gefragt haben, wie es denn bei den Dreharbeiten zur deutschen Adaption von „Eine schrecklich nette Familie“ zuging, setze ich mich jetzt mal eben hin und schreibe das auf.

Ein wenig Kontext: 1992 hielt man es für eine gute Idee, zwei der damals erfolgreichsten US-Sitcoms zu germanisieren – „Eine schrecklich nette Familie“ als „Hilfe, meine Familie spinnt!“ und „Wer ist hier der Boss?“ als „Ein Job fürs Leben“.

Ich arbeitete damals beim GONG (dann auch bei der TV Serien) und hielt die Idee für scheiße.  [weiterlesen]



Es zahlt sich aus, wenn man ein umfangreiches Fachwissen in Sachen Obskuritäten besitzt – man hat dann so viele schöne Suchbegriffe, mit denen man Google ins Schwitzen bringen kann. Ich recherchiere gerne Sachen nach, von denen ich in den 70er und 80er Jahren gelesen habe. Vieles, was in Zeitungen und Zeitschriften damals beiläufig erwähnt wurde, kann ich heute mit YouTube und Archive.org ans Tageslicht zerren und einer genaueren Begutachtung unterziehen. Drei Beispiele für den Quark der Vergangenheit möchte ich heute mit euch teilen.

Jeder weiß, dass ich „Cheers“ (und besonders die Nachfolgeserie „Frasier“) vergöttere:

Die Titelmelodie ist ein Klassiker –  [weiterlesen]