Zu den Nachwehen des Sabbaticals gehören die Aufräumarbeiten. So werde ich dieser Tage die Reihe „50 Serien, die ihr verpasst habt“ wieder aufnehmen. Ich arbeite außerdem ein paar versprochene Reviews ab. Einen Artikel, was aus meiner Teilnahme am NaNoWriMo wurde, bin ich euch ebenfalls noch schuldig.

Und damit sind wir auch schon beim Thema. Ich würde aktuell gerne mal wieder mehr im Fiction-Bereich stromern, aber die mangelnde Zeit sorgt für mangelnde Konzentration. Gerade mal einen Kurzkrimi habe ich letzten Monat geschrieben – der wird demnächst hier seine Online-Heimat finden. Aber es muss mehr gehen…  [weiterlesen]



1000 Teile. Zusammengerechnet ungefähr zehn Stunden:

Ehrlich gesagt war das eine Idee der LvA gewesen, der ich mich nur stillschweigend kritisch angeschlossen hatte. Puzzeln, echt jetzt? So mit kleinen Pappteilen und stundenlangem starren und… na ja, puzzeln? Da widersprach allen meinen Neigungen zum digitalen Entertainment und zur schnellen Entspannung. Oldschool wie Märklin-Eisenbahnen und Canasta.

Aber was soll ich sagen? Es ist erstaunlich zen, man ist schnell „in the zone“, das Auge konzentriert auf dem Motiv, das Puzzleteil nachdenklich in den Finger rotierend. Kleine Lichtquelle unten rechts über rosa Fleck, leicht unscharf? Vielleicht das Ausflugsboot am Pier oder doch eher ein Schaufenster am Souvenirladen hinter der Brücke?  [weiterlesen]



Originaltext Januar 2013:

Es ist eine Nachricht, die eigentlich ihr Verfallsdatum überschritten hat: in der Türkei wird das Internet zensiert. Seit 2007 können lokale Strafgerichte Webseiten wegen allerlei schwammig formulierter Vorwürfe landesweit sperren lassen. YouTube wurde bis 2010 zwei Jahre lang blockiert. Und 2011 kursierte eine offizielle Liste mit 138 Wörtern, die in Domain-Namen fortan tabu sein sollten.

Das alles klingt so überzogen wie weit weg. Aber wenn man zu den fünf Millionen Deutschen gehört, die jährlich in die Türkei reisen, wird die restriktive Telekommunikationskultur am Bosporus schnell zum Ärgernis.  [weiterlesen]



In einer perfekten Welt würde man Post entweder gar nicht mehr in Papierform zustellen oder über ein passwortgestütztes Online-Schließfach alternativ als PDF anbieten. Bis dahin muss ich alles selber machen…

Ich hatte es neulich schon mal erwähnt: Einer meiner Zeitvertreibe während des Sabbaticals war es, meinen Aktenstand konsequent auszumisten und dann in die digitale Sphäre zu übertragen. Ergebnis nach einer konsequenten Woche: 5 Aktenordner, die so ziemlich mein gesamtes Leben sortiert enthalten (Zeugnisse, Zivildienst, Arbeitgeber, Versicherungen, Immobilien, Steuern, etc.). Und ein digitaler Ordner in der Cloud mit etwas über 2 Gigabyte, der alle relevanten Unterlagen ebenfalls sortiert als PDF-Scans vorhält.  [weiterlesen]



Der nachfolgende Text geistert auf vielen Webseiten durch das Internet. Virale Literatur sozusagen. Soweit ich das recherchieren konnte, lässt sich die Story zu einer „Mindy“ zurückverfolgen und auf einen „writing prompt“, also eine vorgegebene Ausgangssituation für die Handlung.

Ich dachte mir, es sollte diese Geschichte auch auf deutsch geben – also habe ich sie übersetzt.

Für mich zeigt diese Kurzgeschichte exemplarisch die Kraft des geschriebenen Wortes, die Kraft der geteilten Ängste, die Kraft der knappen Erzählung. Und darum teile ich sie mit einem gewissen Maß an Ehrfurcht und nenne sie mangels eines überlieferten Titels:

Charlotte’s Monster

Fall: #273402
Status: Katastrophal.  [weiterlesen]



Im Oktober 2013 habe ich mein „Diet Diary“ offiziell zusammen mit meiner strikten Diät beendet. Bei 89 Kilo und mit dem Wunsch, mittelfristig auf 85 runter zu kommen.

Ich sah so aus und war sehr zufrieden damit:

Dann kam der Umzug nach Speyer. Der Umzug nach Baden-Baden. Der Jobwechsel. Das Homeoffice. Die vielen, vielen Reportagereisen. Und noch ein ganzer Haufen weiterer Ausreden dafür, dass ich letzten Monat mit 105 Kilo mehr als jemals zuvor in meinem Leben gewogen habe.

Mir ist passiert, was so vielen anderen passiert ist und wogegen ich mich großkotzig immun wähnte: Der Jojo-Effekt hat massiv zugeschlagen.  [weiterlesen]



Ich bin gestern Abend umgestiegen – vom altgedienten Fire Tablet 7 auf das Fire HD 8. Das hat die LvA sowieso nicht wirklich benutzt, da ist es bei mir besser aufgehoben. Daten übertragen und Einstellungen synchronisieren war vergleichsweise einfach, Einrichtung der Google Services auch. Jetzt habe ich einen größeren Bildschirm, einen schnelleren Prozessor, längere Laufzeit und mehr Speicher. Soll mir recht sein.

Lediglich „4 Bilder 1 Wort“ musste ich neu installieren, dabei ist der Spielstand verloren gegangen. Also alle 2500 Level noch mal. Ich werd’s überleben.

In dem Zusammenhang kam ich im Google Playstore vorbei und habe mir mal ein paar Leserkritiken zu dem Spiel durchgelesen.  [weiterlesen]



Die etwas aufmerksameren Leser werden es gemerkt haben: Das vorige Wochenende haben die LvA und ich in der Geburtsstadt der industriellen Revolution und der Arbeiterbewegung verbracht: in Manchester. Es ist übrigens nicht angebracht, um der political correctness den Begriff WoManchester in Wort oder Schrift zu verwenden.

Generell gilt: eine schöne, kompakte, abwechslungsreiche Innenstadt, die sich gut zu Fuß erlaufen lässt und in der drei kostenlose Metro-Buslinien des kompletten Verzicht auf die kommerzielle Konkurrenz erlauben. Ideal für eine überschaubare wie preiswerte Städtetour demnach.

Wer sich umschaut, findet durchaus noch Ecken wie diese:

Aber das ist nicht typisch.  [weiterlesen]



Ich mag die elegante Ästhetik von Apple-Produkten. Normalerweise würde ich auch nicht auf die Idee kommen, diese durch profane Aufkleber zu verschandeln. Ich habe schon in der Schule keine Sticker auf meinen Alukoffer gepappt.

Aber es trägt sich zu, dass wir mittlerweile vier verschiedene Alu-Macbooks im Haushalt rumliegen haben und es die Unterscheidung vereinfacht, wenn auf dem Deckel ein prägnanter Aufkleber sichtbar ist.

Meine Frau hat seit Monaten eine Grafik von Banksy auf ihren privaten Macbook Air. Solche Sticker kann man unter dem Begriff „Skins“ bei Amazon kaufen. In entsprechender Qualität kosten die zwischen 5 und 15 Euro.  [weiterlesen]



Originaltext April 2013:

Der britische Supermarkt-Filialist Tesco lässt seine Kunden fleißig Treuepunkte sammeln – und bietet dafür jetzt neben Prämien und Gutscheinen Zugriff auf ein Streaming-Portal im Internet. Filme und Serien bekommen Besitzer einer Tesco Clubcard umsonst auf den Bildschirm. Eine Belohnung mit doppeltem Boden…

In England ist Tesco einer der Marktführer unter den Supermarktketten – und allgegenwärtig: hat man keine Filiale in der Nachbarschaft, findet man meistens einen „Tesco Express“ mit reduziertem Sortiment. Weltweit rangiert das Unternehmen hinter Walmart, aber vor Metro. Jahresumsatz: 70 Milliarden Euro.

Wie viele andere Unternehmen gibt Tesco eine eigene Kundenkarte aus,  [weiterlesen]