Matt Berry ist in England ein „national treasure“ – außerhalb des Königreichs kennen ihn noch viel zu wenige. Erstmals aufgefallen ist er mir als „Sanchez“ in der GARTH MARENGHI’S DARK PLACE, einer sensationellen Parodie auf amerikanische TV-Horrorserien der 80er. Mit dieser musikalischen Interlude sang er sich augenblicklich in mein Herz:

In IT CROWD tauchte er dann auch auf – und hier kann man seine spezielle, sehr brüllaffige Form von Humor schon perfekt genießen:

In den letzten Jahren hat er drei Staffeln lang den Popanz in TOAST OF LONDON gegeben –  [weiterlesen]



Leser meines Blogs werden sich erinnern, dass ich im Bereich Drehbuch seit einigen Jahren gar nicht mehr unterwegs bin. Das ist fifty-fifty gewollt und gezwungen. Gewollt, weil ich meinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt nach Baden-Baden verlegt habe und wieder hauptberuflich journalistisch arbeite. Gezwungen, weil der Umzug auch die Netzwerke erst verdünnt und dann oft gänzlich aufgelöst hat. Ich bin in der Branche nicht mehr „drin“.

Das ist sicher auch der Grund, warum mir entgangen ist, dass am 14. Oktober schon die zweite Umsetzung eines Andreas Franz-Romans auf SAT.1 läuft. Es ist ein neuer Fall für die hartnäckige Kommissarin Julia Durant:

Oh,  [weiterlesen]



Aus der Abteilung „wird nicht passieren, sollte aber“

Der Versuch von STAR TREK DISCOVERY, mit dem zweiten Captain der Enterprise (nach Robert T. April, vor James T. Kirk) und der Hinzunahme von Spock etwas Fan-Bauchpinselei zu betreiben, war gleichzeitig erfolglos und erfolgreich: zwar wurde die zweite Staffel dadurch etwas bunter und abwechslungsreicher, aber gerade im direkten Kontrast zeigten sich die Schwächen von DISCO (Schiff und Crew) noch einmal umso deutlicher. Michael Burnham, das ist „besorgter Dackelblick und ständiges Zaudern“, Christopher Pike hingegen ist „schelmisches Zwinkern und mutiges Vorangehen“. Die Discovery ist uns nach zwei Staffeln immer noch nicht vertraut, wir kennen nicht mal die Namen der kompletten Brückenbesatzung.  [weiterlesen]



Ahhh… Creepshow. Da werden Erinnerungen wach. Stephen King und George Romero. Der erste Film, der dem Grusel der alten EC-Horrorhefte wirklich adäquat zu huldigen wusste. Was war das für ein Spaß in unserer Pubertät in den 80ern! Und was war das Sequel für eine mittelmäßige Enttäuschung. Und was war der dritte Teil… nein, es gibt keinen dritten Teil. Das ist Konsens. Es gibt keinen dritten Teil.

Man muss allerdings eingestehen, dass KEINER der Creepshow-Filme wirklich gut gealtert ist. Zu TALES OF HALLOWEEN habe ich vor ein paar Jahren geschrieben:

„Letztlich nicht der neue „Creepshow“,  [weiterlesen]



Dex Parios ist eine ehemalige Army-Soldatin, die nach einem schief gelaufenen Einsatz in Afghanistan unter PTSD leidet, zu viel trinkt, Schulden macht und sich nicht ausreichend um ihren kleinen Bruder kümmern kann, der am Down-Syndrom leidet. Widerwillig nimmt die den Auftrag einer Casino-Besitzerin an, deren verschwundene Enkelin zu finden – ein Fall, der bei Dex gleich mehrere alte Wunden aufreißt. Aber es stellt sich heraus, dass sie im Schnüfflerbusiness eigentlich ganz gut aufgehoben ist…

STUMPTOWN ist die Adaption einer Comicreihe von Greg Rucka, der hier auch als Produzent fungiert – und die Rückkehr von Cobie Smulders zum Serienfernsehen nach neun Jahren HOW I MET YOUR MOTHER.  [weiterlesen]



Das Arrowverse mistet aus, das Arrowverse baut neu auf – mit GREEN ARROW geht demnächst die dienstälteste und namensgebende Serie der Multi-Franchise zu Ende, bei LEGENDS OF TOMORROW hört man auch schon die Totenglocken läuten. Es gibt Gerüchte (Gerüchte!), dass man SUPERGIRL nach einem Ausstieg von Melissa Benoist in SUPERMAN umbauen könnte. CONSTANTINE und GOTHAM (letzteres offiziell KEIN Teil des Arrowverse) sind ja schon länger durch. Das macht den diesjährigen Crossover der Arrowverse-Serien umso spannender, denn neben allen etablierten Figuren buddelt DC noch diverse Alternativ-Varianten aus – Brandon Routh (SUPERMAN RETURNS) darf noch mal als Superman ran, Tom Welling (SMALLVILLE) ebenfalls,  [weiterlesen]



Ich werfe mir manchmal selber vor, dass ich zu oft über deutsche Serien meckere, ohne wirklich deutsche Serien zu schauen. Es reicht mir schon zur Kritik, dass ich keine Lust habe die Serien zu sehen – weder Konzept noch Trailer können mich überzeugen.

Eher aus schlechtem Gewissen habe ich daher nach ein paar bei Facebook-Werbeclips beschlossen, der Comedy-Serie FRAU JORDAN STELLT GLEICH mal eine Chance zu geben – sicher auch deswegen, weil ich Katrin Bauerfeind seit ihrer Zeit bei EHRENSENF ganz bezaubernd finde. Gute Idee, die auch mal als Schauspielerin zu casten.

Sie spielt hier die Gleichstellungsbeauftragte Eva Jordan,  [weiterlesen]



Ich habe mal wieder in ein paar neue(re) Serien reingeschaut. „First Look“ deshalb, weil ich in den meisten Fällen nur die erste und die zweite Folge gesehen habe. Im Zeitalter des vertikalen Storytellings mag das nicht für ein endgültiges Urteil reichen, aber oft genug setzt es ausreichend Duftmarke, um den Daumen zu heben oder zu senken.

Und gleich für den ersten Kandidaten breche ich diese Regel auch schon, denn die LvA und ich haben alle acht Folgen von CARNIVAL ROW angeschaut.

Carnival Row

In einer Steampunk-Welt, die an das viktorianische London erinnert, leben nach vielen Kriegen die Menschen und diverse Fantasywesen unruhig beieinander: es gibt Feen,  [weiterlesen]



Ich habe die Zeichentrickfilme aus dem DC Universum lange Zeit sehr gerne geschaut. Nicht alle waren Highlights, aber immer wieder mal gab es mutige Entscheidungen in Sachen Look & Feel, knackige Actionszenen und packende Stories:

Das waren Filme, die die DC-Fackel hoch hielten, als die DC-Filme noch kein „shared universe“ bildeten und das Arrowverse noch in den Kinderschuhen steckte.

Die letzte wirklich Überraschung ist gar nicht so lange her:

Ich habe eine zeitlang fast alle Filme besprochen, die unter der Marke DCAU (DC Animated Universe) zusammen gefasst wurden.  [weiterlesen]



Die LvA und ich sind auf der Zielgeraden einer tollen Miniserie, die ich dieser Tage auch noch besprechen werde. In diesem Zusammenhang ist mir wieder aufgefallen, dass ich ein Fan dieser aufwändig produzierten, weitgehend abgeschlossenen Mehrteiler bin. Für „richtige“ Serien mit 22 Folgen und mehreren Staffeln habe ich kaum noch die Zeit.

Es lässt sich nicht bestreiten, dass wir in einer goldenen Ära spektakulärer Adaptionen leben, die mit GAME OF THRONES (vielleicht auch schon mit DEADWOOD oder CARNIVALE) begann und kein Zeichen von Ermüdung zeigt.

Das sind unsortiert die Delikatessen, die ich für diesen Herbst auf dem Zettel habe:

Hinzu kommen noch die zweiten Staffeln von LOST IN SPACE und ALTERED CARBON,  [weiterlesen]