Das vorab: ich bin mit der 1822direkt als Online-Bank seit 2003 sehr zufrieden. Wobei zufrieden in diesem Fall heißt: es gab nie Ärger. Und das ist einer Bank ja schon sehr positiv anzurechnen. Ich verlange nicht viel: ein paar Überweisungen, ein paar Daueraufträge, EC-Karte, und die Kontoauszüge bitteschön per PDF. Klappt.

Heute ist mir aber was aufgefallen, was mich geärgert hat. Weil es zeigt, wie weit Banken gehen, um zu verschleiern, wie und wo sie dich abzocken.

Ich fülle ein Online-Überweisungsformular aus und stoße auf diesen Hinweis:

Echtzeit finde ich gut.  [weiterlesen]



Ich betrachte mich als recht souverän. Ich lasse mich nicht so schnell aus dem Takt bringen, besonders in echten Krisensituationen. Kühlen Kopf bewahren, auch wenn die Gemüter erhitzt sind, das ist meine Devise. Klappt manchmal besser, manchmal schlechter.

Es gibt aber auch absonderlich banale Dinge, die mich triggern, also unangemessen aufregen. Dazu gehören T-Shirts mit frechen, schlauen oder inspirierenden Sprüchen. Es macht mich rasend, wenn Leute ihre vermeintliche Lebenseinstellung auf Baumwolle gedruckt in der Gegend spazieren tragen – ganz besonders, wenn die Sprüche keiner auch nur rudimentären Prüfung standhalten.

Eben wieder. Flughafen Ibiza. Ich bin knackbraun,  [weiterlesen]



USA 1978. Regie: Randal Kleiser. Darsteller: John Travolta, Olivia Newton-John, Stockard Channing, Jeff Conaway, Edd Byrnes, Frankie Avalon u.a.

Ich hatte wahrlich nicht vor, eine Kritik zu „Grease“ zu schreiben (der in Deutschland seinerzeit tatsächlich unter dem Titel „Schmiere“ veröffentlicht wurde). Der Film ist mittlerweile 40 Jahre alt, ein Klassiker, steht bei IMDB auf satten 7,2 Punkten. Songs wie „You’re the one that I want“ und „Summer nights“ sind unverwüstliches Americana. Dem gibt es eigentlich nichts hinzu zu fügen.

Gibt es dem nichts hinzu zu fügen?

Ich habe „Grease“ gestern Abend das erste Mal gesehen – und meine Fresse,  [weiterlesen]



Meine Umwandlung des analogen Bücherschranks in eine digitale Bibliothek auf der Festplatte schreitet schneller voran, als ich mir zu erträumen wagte. Ein ziemlich großer Bestandteil meines gedruckten Besitzes besteht nicht mehr aus Papier und Druckertinte, sondern aus Bits und Bytes. Geholfen hat mir – wie so oft – das Internet. Und heute erzähle ich euch mal, wie ich das angestellt habe.

Zuerst einmal der Grundgedanke: Die Bücher, die in meinen Regalen stehen, habe ich bezahlt, teilweise teuer. Ich habe sie in Seesäcken und Reisetaschen über den Kanal und oft sogar über den Atlantik geschleppt, ich habe sie in Antiquariaten entdeckt oder bei Amazon.  [weiterlesen]



Fahrenheit 451

Man muss die Truffaut-Verfilmung von Ray Bradburys legendärem Roman, die 1966 in die Kinos kam, nicht mögen. Als Kind fand ich den Film immer zu spröde, emotionslos, sperrig. Meine spätere Bewunderung für die sehr verkopfte Adaption ist entsprechend intellektuellen Ursprungs – begeistern kann mich „Fahrenheit 451“ bis heute nicht. Als Kind seiner Zeit und Dokument des anspruchsvollen europäischen SF-Kinos wie „Lemmy Caution gegen Alpha 60“ oder „Barbarella“ hat er sich seinen Platz in der Filmgeschichte aber redlich verdient.

Gerade weil Truffauts Umsetzung sehr mit dem Regisseur und seiner Epoche verbunden ist, habe ich mich auf diese Neuverfilmung gefreut.  [weiterlesen]



Ich habe keine Angst vor Trojanern, Viren, Abofallen und obskuren Drohschreiben zwielichtiger Inkasso-Unternehmen, die mich unter Verweis auf Rechnung XYZ dazu bringen wollen, eine angehängte Datei zu öffnen. Ich bin zu lange dabei und sowohl mein gesunder Menschenverstand als auch meine gesunde Skepsis schützen mich.

Darum war ich auch nicht nennenswert schockiert, als ich eben im Spam-Ordner diese Mail fand, die vor vier Tagen in meinen Gmail-Account flatterte:

Zugegeben – es machte mich eine Sekunde lang stutzig, dass der Erpresser tatsächlich eins meiner veralteten Passwörter kennt. Aber wie ein kurzer Online-Check zeigt –  [weiterlesen]



Black Panther

USA 2018. Regie: Ryan Coogler. Darsteller: Chadwick Boseman, Michael B. Jordan, Danai Gurira, Lupita Nyong’o, Letitia Wright, Martin Freeman, Andy Serkis, Forest Whitaker, Angela Bassett

Story: T’Challa ist König und Beschützer des versteckten Afrika-Reiches Wakanda, aus dem das gesuchte Material Vibranium stammt. Er möchte sein Land gerne aus allen globalen Konflikten heraushalten, aber der Diebstahl einer Ladung Vibranium und das Auftauchen eines Herausforderers in Sachen Krone zwingt ihn, diese Haltung zu überdenken. Während das Land in Stammeskämpfe und Chaos geworfen wird, entscheidet sich die Zukunft von Wakanda und dem Black Panther.  [weiterlesen]



Vorab: Ich bin sicher, die Asterixperten unter euch kennen das hier schon und ich bin wieder mal „late to the game“, aber ich komme nicht umhin, das Thema trotzdem aufzuarbeiten – weil es mich gleichermaßen fasziniert wie schockiert.

Danke an Dia Westerteicher für die Scans – übrigens ein weiterer Beweis, dass die Digitalisierung alter Medien ALLEN zugute kommt.

Wir kennen die legendären Asterix-Alben von Ehapa. Wer die in seiner Jugend nicht auf dem Klo liegen hatte, konnte keine ordentlichen Parties schmeißen. Die Hälfte des Lateins, das Deutsche meiner Generation heute sprechen, verdanken wir dem viel zu früh verstorbenen René Goscinny.  [weiterlesen]



Ihr werdet es vermutlich schon gehört haben: „Guardians of the Galaxy“-Regisseur James Gunn wurde von Disney gefeuert. Rechtskonservative Medien haben einen Haufen alter Tweets ausgebuddelt, die Gunn nicht gut aussehen lassen und von denen er sich längst distanziert hat. Retten konnte ihn das nicht – „Guardians of the Galaxy 3“ wird ohne ihn stattfinden.

So, wie es sich mir darstellt, gibt es zwei Fraktionen: Die Konservativen spielen empört und verlangen Gunns Kopf, weil „so einer“ keine familienfreundlichen Filme für Disney machen darf. Sie stellen Gunn in eine Reihe mit Kevin Spacey und Victor Salva. Die Liberalen hingegen berufen sich darauf,  [weiterlesen]



Ich mag Motel One, das ist schon lange bekannt. Geschätzt habe ich mindestens zwei Dutzend verschiedene Hotels der Kette besucht, darunter in London und Manchester. Am Wochenende war ich erstmals im relativ neuen Haus in der Parkstadt Schwabing. Mit Skybar und NES Classic Mini-Konsolen in der Lounge – coole Sache.

Ich buche Motel One eigentlich IMMER direkt über die Webseite der Firma. Als Mitglied der beOne-Community habe ich gewisse Vorteile und kann sichergehen, dass mir kein Mittelsmann Gebühren abzwackt. Preiswerter als direkt kann man nicht buchen – steht ja auch explizit da:

Ich gebe zu: darauf habe ich mich verlassen.  [weiterlesen]