Deutschland 2015-19. Regie: Eric Hordes. Darsteller: Eva Habermann, Billie Zöckler, Helmut Krauss, Katy Karrenbauer, Jirí Lábus, George Hardy, Désirée Nick, Cecilia Pillado, Ralf Bauer, Britta Selling, Desirée Altig, Lutz van der Horst, Julian David u.a.

Story: Vor 600 Jahren wurde die Marquess von Baden von einem Troll besessen, der mit Hilfe eines unbefleckten Jungmanns das Tor zur Trollwelt öffnen wollte. Von einem Zauberer in Stein verwandelt, erwacht der Troll im modernen Baden-Baden und ergreift nun von der schrägen Vanessa Besitz. Sie macht sich auf die Suche nach dem Zauberbuch und einem Amulett,  [weiterlesen]



Ich werde an diesem Wochenende mehrere Artikel zum Film TROLLS WORLD veröffentlichen. Um den ist es zu lange zu still geworden. Falls ihr euch nun am Kopf kratzt: Ihr kennt den Streifen als GOBLIN 2. Oder als GOBLIN – DAS IST ECHT TROLL. Oder als GOBLIN – OUT OF CONTROLL. Oder als UNDER CONTROLL. Mittlerweile heißt er auch TROLLS WORLD und soll unter diesem Namen voraussichtlich weltweit veröffentlicht werden.

Bisher wurde weniger über den Film als über den Streit über den Film berichtet. Wen es interessiert, der kann das gerne hier, hier,  [weiterlesen]



Meine Frau und ich sind bekanntermaßen große Fans der britischen Krimiserie ENDEAVOUR, die als Prequel die Jugendjahre von INSPECTOR MORSE erzählt:

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Unser Favorit im Cast ist aber nicht der (durchaus großartige) Shaun Evans in der Titelrolle – nein, wir sind geradezu kindisch begeistert von Roger Allam als Morses' väterlicher Freund und Kollege Fred Thursday. Mit kleinen Gesten, einer unendlichen Müdigkeit und einer anachronistischen Vorstellung von Recht und Gesetz ist Fred Thursday ein Auslaufmodell,  [weiterlesen]



Ich habe beim Umzug eine Hunderter-"Milchkanne" mit DVDs, CDs und DVD-R gefunden, an die ich mich gar nicht mehr erinnern konnte. 100 Silberscheiben, pickepackevoll mit MP3, Filmen, Dokumenten, Bildern, digitalen Sammlungen, etc. Wie es aussieht, habe ich diese "Zeitkapsel" irgendwann um 2006 verplombt. Sie stammt aus der Zeit vor Wortvogel, vor Facebook, vor iPhone, vor Netflix.

Vieles, was ich darin wiedergefunden habe, galt als lange verschollen. Besonders die Relikte zu Filmen, an denen ich beteiligt war, machen mich glücklich. Es ist heute fast unmöglich, z.B. zu VOLLGAS – GEBREMST WIRD SPÄTER oder LOST CITY RAIDERS noch hochauflösendes Bildmaterial zu finden.  [weiterlesen]



Ich verkneife mir üblicherweise Zweitkritiken, weil es IMMER genug neue Sachen zu besprechen gibt. Es muss schon außergewöhnliche Gründe geben, damit ich mich nochmal an die Tastatur setze, um ein Thema erneut aufzukochen.

Bei STAR TREK PICARD ist das heute mal der (seltene) Fall. Der außergewöhnliche Grund: ich habe nach dem besprochenen Piloten nun drei weitere Folgen gesehen – und fühle mich genötigt, meine Meinung zu revidieren.

Es ist ja nicht so, dass ich es nicht geahnt hätte. In der Erstkritik habe ich Patrick Stewarts massiven Einfluss auf den Entstehungsprozess ebenso kritisch gesehen wie den daraus resultierenden Versuch,  [weiterlesen]



Vieles, was ich in den letzten 20 Jahren angeschafft habe, geht nach dem Umzug zurück nach München den Weg alles Irdischen. Ich habe ein kleineres Arbeitszimmer, wir haben unseren gesamten Stil neu durchdacht, und bei so manchem schönen Teil hat sich herausgestellt, dass ich es liebe, aber nicht ausreichend nutze.

Vor acht Jahren habe ich euch von der Anschaffung dieses Schmuckstücks erzählt:

50er Jahre, Walnuss, verspiegeltes Barfach. Großartig. Ein Hingucker.

Aber ich bin nun mal nicht der Typ, der am Schreibtisch arbeitet. Ich schwöre weiterhin auf meinen Muren-Sessel von IKEA,  [weiterlesen]



Ute, ich muss Abbitte leisten. Vor 20 Jahren ungefähr hast du mir beim Frühstück von einer Idee für eine Science Fiction-Serie erzählt: "So eine Art Traumschiff im Weltall. Nur mit einer festen Kern-Crew, aber wöchentlich wechselnden Passagieren mit wöchentlich wechselnden Problemen. Love Boat meets Star Trek."

Ich habe die Idee für Kappes erklärt – auch wenn sie auf den ersten Blick reizvoll klingt. Zwar sind Traumschiff und Raumschiff extrem beliebte und publikumsstarke Genres, aber sie haben kaum Schnittmengen. Wer gerne mit dem Traumschiff auf Reisen geht, steigt üblicherweise bei Klingonen und Phasern aus. Andersrum: wenn "where no man has gone before"  [weiterlesen]



USA 2020. Regie: Jeff Fowler. Darsteller: James Marsden, Tika Sumpter, Jim Carrey u.a.

Story: Die superschnelle Igel-Kreatur Sonic kommt aus einer anderen Dimension auf die Erde, um sich vor seinen Verfolgern zu verstecken. In der Kleinstadt Green Hills findet er ein neues Zuhause, auch wenn er sich den Einwohnern nicht zeigen darf. Eine unvorsichtige Demonstration seiner Speed-Kräfte ruft das Militär auf den Plan. Nun muss Sonic den Kleinstadtsheriff Tom Wachowski um Hilfe bitten, um nicht zur Laborratte des bösen Robotnik degradiert zu werden.

Kritik: In die Pressevorführung dieses Films bin ich eher zufällig gestolpert –  [weiterlesen]



USA 2020. Regie: Cathy Yan. Darsteller: Margot Robbie, Mary Elizabeth Winstead, Ewan McGregor, Jurnee Smollet-Bell, Rosie Perez, Chris Messina u.a.

Story: Harley Quinn hadert immer noch mit der Trennung vom Joker. Erst die Suche nach einem Diamanten, in dem die Zugangsdaten zu einem Mafia-Vermögen codiert sind, bringt die erwünschte Abwechslung – und Stress mit dem durchgeknallten Gangsterspross Roman Sionis. Schnell wird klar, dass Harley Hilfe braucht. Wie gut, dass die Nachtclub-Sängerin Dinah Lance stimmliche Superkräfte besitzt und die trainierte Killerin Helena Bertinelli noch ein paar Rechnungen offen hat. Sogar das Gesetz in Form von Detective Renee Montoya schließt sich widerwillig den Birds of Prey an…  [weiterlesen]



Ja, die Depp des Tages-Rubrik habe ich ein wenig schleifen lassen – weil ich Deppen nach Möglichkeit ausweiche. Das ist keine Altersmilde, sondern die banale Erkenntnis, dass man ihnen keinen Einhalt gebieten kann und ignorieren deshalb besser ist als konfrontieren. Man muss nicht jeden Streit führen, den man führen kann – für diese Erkenntnis musste ich allerdings 50 Jahre alt werden.

Anders sieht es aus, wenn die Deppen sich in meine Sphäre drängen, wenn ich sie nicht finde, sondern sie mich suchen. Gestern war es mal wieder soweit.

Fangen wir mit dem Kontext an. Kollege Mario Sixtus (mittlerweile auch Drehbuchautor u.a.  [weiterlesen]