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Oh Mann, auf der Suche nach geeigneten Obskuritäten folge ich dem Weißen Kaninchen immer tiefer ins moderige Loch der Filmgeschichte. Es ist tatsächlich nicht so einfach, geeignete Kandidaten auszumachen. Man möchte meinen, die 70er-Werke von Siggi Götz (aka Rothemund) wären perfekt, aber selbst COLA, CANDY, CHOCOLATE ist handwerklich okay, schauspielerisch in Ordnung und frustrierend wenig sexistisch.

Der hier sieht angemessen deppert aus, aber bei Michael Pfleghar muss man immer damit rechnen, dass womöglich ein richtig guter Film dahinter steckt:

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Der hier steht schon länger auf meiner Liste,..  [weiterlesen]

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Es ist kein Geheimnis und ich hatte es vor ein paar Tagen erst wieder im Nebensatz erwähnt – nichts ist unzuverlässiger als der Blick in die Glaskugel, sei er nun wissenschaftlich oder medial fundiert. Dabei ist es egal, ob man 1000, 100 oder 10 Jahre in die Zukunft schaut. Es ist egal, ob man über die großen politischen Strömungen sinniert oder banale technische Fortschritte – in den 80ern konnten sich selbst "Zukunftsforscher" den Zusammenbruch der Sowjetunion ebenso wenig vorstellen konnten wie die Tech-Experten die Erfindung des iPhones Anfang der 2000er. Wir sind notorisch schlecht in der Extrapolation –..  [weiterlesen]

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Ich gestehe, dass ich vielleicht mehr Info-Seiten mit TV/Film/Videospiel-News lesen sollte. Aber ich halte es da wie mit den Filmen beim FFF – je weniger ich vorher weiß, desto besser. Das bedeutet natürlich auch, dass mich relevanten Entwicklungen teilweise kalt erwischen, weil ich mich schlicht nicht up to date gehalten habe.

Entwicklungen wie ein neuer TV-Spielfilm zu einer meiner absoluten Lieblingsserien.

Ihr könnt es bei der Wikipedia nachlesen, ich kann es aber auch kurz zusammen fassen: eine englische SF-Sitcom, die 1988 (!) startete, schnell zum Kult wurde, aber ab 1993 immer wieder teils jahrelange Pausen aus verschiedenen Gründen machen musste…  [weiterlesen]

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Es ist eine bedrückende Zeit. Nicht so bedrückend wie ein Weltkrieg – ich kann wahrlich einen Zwangsaufenthalt auf unserer Dachterrasse nicht mit Dauerbeschuss im Schützengraben vor Stalingrad vergleichen. Wie Gutsch im SPIEGEL neulich schrieb: ich gehöre zur Home Office-Elite und mir geht es schlicht zu gut, um zu jammern.

Das gibt mir auch die Zeit, ein wenig über das "danach" der Krise zu sinnieren. Das ist ja momentan auch so etwas wie ein Volkssport. Wird der ganze niedere Mittelstand mit ein paar Angestellten zusammen brechen, während sich die Mega-Konzerne mit Staatsknete aus der Scheiße ziehen lassen?..  [weiterlesen]

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Sieben Tage Facebook-Sabbatical. Zeit, hier mal wieder den Hammer zu schwingen.

Ich habe mich in der letzten Woche auf die Suche nach weiteren deutschen Trash-Perlen gemacht, die ich besprechen kann. Nicht nur YouTube und andere Online-Quellen waren mir dabei behilflich, auch mein Archiv von selbst gebrannten CDs und DVDs mit alten VHS-Aufnahmen und Fernseh-Mitschnitten. Was da so an die Oberfläche gespült wird, rangiert von entzückend bis bedenklich. Die Auswahl fällt schwer.

Darf’s POTATO FRITZ sein, eine Western-"Parodie" mit Hardy Krüger, Paul Breitner (!) und der Musik von Udo Jürgens?

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Da schau her, es gibt mal wieder eine neue Space Opera. Eine Koproduktion der Amerikaner, Kanadier und Südafrikaner für den Syfy-Channel. Da kommen sofort Erinnerungen hoch an DARK MATTER & KILLJOYS, die letzten beiden Versuche, preiswert in einem Genre zu wildern, für das man bei BATTLESTAR GALACTICA und FARSCAPE noch richtig Geld ausgegeben hat.

Worum geht’s? Elida ist die rechtmäßige Königin eines nicht näher definierten Teils der Galaxis, der von einer faschistischen "Republik" übernommen und seither mit harter Hand regiert wird. Statt sich mit Rebellen wieder an die Macht zu putschen, hält sich Elida lieber raus und sucht als Scavenger nach Relikten,..  [weiterlesen]

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Vor einigen Jahren hätte ich den Satz kaum für möglich gehalten, aber nach zwei Staffeln DISCOVERY, dem dritten Kelvin-TREK und zehn Folgen PICARD habe ich eher das Gefühl, die neue Trek-Serie überstanden als beendet zu haben.

Natürlich wird man mir vorwerfen, ich führe seit Jahren eine Vendetta gegen Star Trek (warum auch immer). Dass ich immer nur das Negative sehe, was besonders doof ist in einem Serien-Universum, das sich das Positive auf die Fahne geschrieben hat. Der zynische, sarkastische Wortvogel und die hoffnungsfrohe Roddenberry-Kreation, vielleicht geht das nicht zusammen. Vielleicht sollte ich aufhören,..  [weiterlesen]

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Der Artikel über die "verschollenen" Filme hat durchaus ein paar weitere Tipps an die Oberfläche gespült, was es zu suchen und zu finden gilt. Darunter auch Georg Tresslers Horror-Drama SUKKUBUS – DEN TEUFEL IM LEIB, der 1989 in die deutschen Kinos kam, von der Kritik verrissen wurde und seither nur schwer zu bekommen ist. Es gab wohl mal eine VHS-Kassette, aber alles, was sich in halbseidenen Kreisen als angebliche DVD herumtreibt, ist wohl eine von dieser Kassette gezogene Schwarzkopie.

Ich hatte nicht vor, SUKKUBUS zu besprechen. Die Zeiten sind hart, da muss ich mir den Tag nicht auch noch mit düsteren Alpendramen versauen…  [weiterlesen]

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Es fällt mir momentan schwer, die Ruhe zu bewahren. Nicht wegen des Virus an sich, sondern wegen der Reaktionen darauf. Und damit meine ich – wie neulich schon – nicht die Hamsterkäufer oder Parkplatzcliquen, die vereinzelt immer noch den Schuss nicht gehört haben. Wir sind ein Land von 80 Millionen Menschen mit so vielen Idioten, dass die AfD in einigen Ländern eine Mehrheit besitzt. Da sind solche Ausfälle nicht nur zu erwarten – es wäre verdächtig, wenn es sie nicht gäbe. Noch dazu in einer Ausnahmesituation, denn wie heißt es so schön? Wir sind immer nur neun Mahlzeiten von der Anarchie entfernt…  [weiterlesen]

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Vor 20 Jahren hatte ich eine Phase, in der ich Dutzende Genres und Filme ausgebuddelt habe, die mir während der Pubertät versagt geblieben waren: die Meisterwerke von Jodorowsky, die Zombie-Ekelpakete der Italiener, Okkult-Kinohits der 70er, asiatische Knochenbrecher, britische Kult-Sitcoms, etc.

Ahhh… Obskuritäten wie MURDER IN A BLUE WORLD aka CLOCKWORK TERROR:

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Für den raren Fantasy-Western THE LEGEND OF HILLBILLY JOHN sind Freunde von mir damals 400 MEILEN durch drei Bundesstaaten der USA gefahren –..  [weiterlesen]