Wir sind auf dem Weg von Mammoth Lakes und Sacramento nach San Francisco an Orten vorbei gekommen, deren Schild „Population: 10“ auswies. Hier gibt es noch Dörfer ohne jegliche Franchises, die nie einen Starbucks oder wenigstens einen McDonald’s gesehen haben. Blink and you’ll miss it:

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Ich dachte ja immer, die Freimauerer wären eher so geheime Sektierer. Dafür ist ihr Hauptquartier/Tempel in Sacramento erstaunlich auffällig:

Ansonsten ist Sac, wie die Einheimischen es gerne abkürzen, eine sehr saubere, pragmatische Mittelstadt mit augenscheinlich ordentlich Geld und einem für Touristen herausgeputzten kleinen Western-Viertel am Fluss. Leider muss man festhalten, dass auch in der Hauptstadt Kaliforniens die Obdachlosen im Straßenbild allgegenwärtig sind, hier sogar besonders. Man muss leider vorbeischauen lernen.  [weiterlesen]



Es ist schon irre, dass man morgens im Denny’s in Vegas frühstücken und danach den größten Souvenirladen der Welt durchstöbern kann, bevor man ein Dutzend verfallender Motels fotografiert, den Highway nach Norden nimmt, durch das Death Valley fährt, wo Sandwirbel über die Straße tanzen – und am Ende landet man am Mammoth Lake im Skigebiet bei minus 17 Grad, wo in der Tamarack Lodge der Pianist neben dem prasselnden Feuer aus dem American Songbook spielt. Wenn man den Abend mit einem hervorragenden Essen bei Slocum’s beschließt – dann hat man alles richtig gemacht.  [weiterlesen]



Man kann durchaus sagen, dass die LvA und ich gestern nichts ausgelassen haben. Las Vegas total. Aber what happens in Vegas, stays in Vegas…

Und dann waren wir noch in der Boot Barn. Der übliche Dialog dort: „Was für Schuhe haben Sie denn? Oh, wir haben beides – Country UND Western.“

Über 10.000 Paar Stiefel. Yes, mam. Und nun geht’s weiter gen Norden. Und Westen.  [weiterlesen]



Wenn man auf den totalen Kommerz setzt, den Endsieg des Kapitalismus über die Vernunft, dann ist man in Las Vegas genau richtig. Allerdings hat dieses Mekka des Schaublendens ein Engelchen und ein Teufelchen, eine Ober- und eine Unterseite. Für die meisten Urlauber ist es angeraten, sich an den Strip zu halten, die großen Show-Paläste wie das MGM Grand, das Venetian oder das Bellagio zu durchstreifen.

Aber es gibt eben auch das „zweite“ Vegas, nicht weniger bunt, vielleicht sogar lauter, auf jeden Fall greller: Fremont East. Die überdachte Spaßmeile ist die Ballermann-Version des Strip,  [weiterlesen]



Es ist in der Tat eine gute Idee, zwischen LA und Vegas eine Auszeit einzulegen. Und Arizona ist dafür perfekt. Hier findet man auf den Neben- und Bundesstraßen noch echte Americana, authentische Diner, runtergekommene Käffer, wo man das Benzin aus einer freistehenden rostigen Zapfsäule auf einem Parkplatz pumpt. Neben der Autobahnraststätte ist eine „machine gun shooting range“ und am Wegesrand liegt tatsächlich auch mal ein verwesendes Rind. Da hören sich die Reifen des komfortablen Chrysler Cruze auf einmal wie das Klappern der Hufe auf steinhart gebackenem Steppenboden an. Trotzdem sollte man dem Navi nicht blind glauben, wenn es auf einmal anrät,  [weiterlesen]



Palm Springs war geil. Hier in der Gegend tritt übrigens im Casino „Peter Cetera (ohne Chicago)“ auf. Im Casino in Vegas tritt „Chicago (ohne Peter Cetera)“ auf. In Kombi wär’s mir den Eintrittspreis wert gewesen…

Heute morgen in einer Westernhütte aufgewacht, im Helikopter durch den Grand Canyon geflogen, über den Highway vorbei an echtem Americana zum Hoover Dam gefahren – und schließlich weiter nach Sin City.

Winning!  [weiterlesen]



Immer wieder schockierend – die mangelnde Mittelschicht zwischen billigen, gehaltlosen und fetten Lebensmitteln und den besseren, verträglicheren Speisen. Klar ist z.B. das Eis hier wirklich toll – aber es gibt auch einen guten Grund, warum auf der Webseite keine Preise genannt werden. Ein Bällchen kostet mehr als 5 Euro.

Und weiß jemand, warum ausgerechnet Deosprays selbst in normalen Supermärkten ungefähr viermal so teuer sind wie in Deutschland?!

Nichtsdestotrotz – Hammerwetter, Hammeressen, Hammerzeit – und heute geht es weiter. Wohin? Ihr werdet es erfahren…  [weiterlesen]



Erste Erkenntnis: Beim Versuch des Online-Checkin kann es scheinbar willkürlich zum Hinweis kommen, dass man die Boardingkarten eben doch am Schalter holen muss. Dort findet sich dann auf dem Ticket das Zeichen SSSS für Security. Schon muss man (Trump sei Dank, wie ein Beamter murmelte) ein aufwändiges Prozedere durchlaufen, um an Bord gehen zu dürfen.

NATÜRLICH habe ich mich auf der ganzen Fahrt zum Flughafen gefragt, warum die mich „flaggen“. War’s ein amerikakritischer Blogeintrag? Eine unbedachte Äußerung zur US-Wahl? Hatte ich bei der letzten Reise unbezahlte Knöllchen hinterlassen? Werden die mich nicht reinlassen, sondern gleich einknasten?  [weiterlesen]