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Die Erfindung und der schnelle Durchbruch des Tonfilms sorgten Ende der 20er Jahre für Unsicherheiten in Hollywood und anderswo. Konnte man bis dato bei den produzierten Filmen für den Export einfach die Texttafeln austauschen, so musste nun umgedacht werden. Die Idee der Synchronisation lag damals noch nicht so nahe, wie man heute denken mag. Einige Produktionsfirmen verfielen auf die Idee, mehrere Sprachversionen ihrer Filme anzufertigen. Bekannte Beispiele sind die spanische DRACULA-Version von 1931 mit Carlos Villarías statt Bela Lugosi und der deutsche futuristische F.P.1 ANTWORTET NICHT, in dem je nach Fassung Hans Albers, Conrad Veidt und Charles Boyer den Piloten Ellissen spielen…  [weiterlesen]

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USA/D/CHINA 2020. Regie: Paul W.S. Anderson. Darsteller: Milla Jovovich, Ron Perlman, Tony Jaa, Jannik Schümann u.a.

Synopsis (offiziell): Artemis ist die Anführerin einer kleinen Militärpatrouille, die sich in einer Wüste auf der Suche nach einer verschollenen Einheit befindet, deren letzte Meldung abrupt abgerissen ist. Ein mysteriöser Sandsturm erfasst die Fahrzeuge der Einheit und schleudert sie offensichtlich in eine fremde Welt, in der sie von riesigen, echsenartigen Monstern angegriffen werden. Dort treffen sie auf einen einheimischen Jäger, der Artemis mächtige Schwertwaffen zeigt und sie in der Anwendung ausbildet. Damit versuchen die Soldaten das Eindringen der verschiedenen Monster in die eigene Welt,..  [weiterlesen]

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Adrenalin auf 180. Wut im Bauch. Faust in der Tasche. Ich sollte mich mehr im Griff haben. Aber das ist so eine Bruce Banner-Sache:

Machen Sie mich nicht wütend! Sie würden mich nicht mögen, wenn ich wütend bin!

Der Reihe nach: Am Dienstag habe ich um 10.30 Uhr einen Nachsorge-Termin bei meinem HNO-Arzt wegen der Nase. Trifft sich gut, dass im gleichen Haus ein Denns Biomarkt ist, da kann ich der LvA Tofu kaufen und etwas gutes Fleisch. Außerdem auf der anderen Straßenseite beim Drogeriemarkt ein Deospray…  [weiterlesen]

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18
Feb 2021

Uns geht es wie vielen Menschen, die wegen Corona ihren Konsum umstellen mussten: was immer geht, kaufen wir "local", besonders Lebensmittel. Wir unterstützen dabei regionale Betriebe und holen auch immer wieder Essen von kleinen Restaurants, die wir nicht eingehen sehen wollen.

Davon ab – online is king. Wir haben schon früher sehr viel im Internet bestellt, und das hat noch zugenommen. Meistens ist die Experience ganz okay, auch wenn man mal was zurück schicken muss. So ist Kleidung ja immer eine hakelige Sache: neulich habe ich einen Kaschmir-Pullover im Überformat XXL bestellt, weil es nur noch diese Größe gab –..  [weiterlesen]

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Ich bin extrem zufrieden mit dem Chromecast mit Google TV, gerade weil ich ihn nach einer anfänglichen Euphorie auf seine Grundfunktionen reduziert habe. Wir schauen Fernsehen, hören Musik, gucken Fotos, streamen Inhalte von meinem Google Drive, surfen YouTube. Die Wolf-Oberfläche ist dabei so individualisiert und reduziert, dass die ganzen Streaming-Dienste, die uns solche Sticks üblicherweise anbiedern wollen, gar nicht nennenswert auftauchen. It just works.

Seit heute habe ich auch noch einen Mauszeiger installiert, der es mir ermöglicht, Apps zu nutzen, die nicht für die Steuerung über die Fernbedienung gedacht sind…  [weiterlesen]

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14
Feb 2021

Offizielle Kundgebung: Angesichts des Erfolges des Begriffes LOCKDOWN hat die Bundeslegierung unter Angela Mörtel beschlossen, relevante Ereignisse und Events durch ähnliche Schlagworte zu kennzeichnen. Man möge ab dem 1.3.2021 mit Ende der 20.00 Uhr Tagesschau auf folgende Formulierungen zurückgreifen:

Bahn entgleist = Lokdown
Uhr im Eimer = Clockdown
Keine Lust = Bockdown
Vampir erledigt = Pflockdown
Enterprise kaputt = Spockdown
Klausurzeit rum = Blockdown
Chinapfanne leer = Wokdown
Börsencrash = Stockdown
Versailles gesprengt = Barockdown
Lemmy tot = Monstersofrockdown
Halterlose Strümpfe = Sockdown
Schneefall = Flockdown
Betrunkener Arzt = Docdown
Skilift öffnet = Grogdown
Storch im Anflug = Frogdown
Saubere Luft = Smogdown
Internet kaputt = Tiktokdown
Holzfäller im Einsatz = Logdown
Wohnung gewischt = Mopdown
Happy Hour = Schluckdown

Die Verwaltung dankt Prof…  [weiterlesen]

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Wie ihr wisst, hatte ich in allem, was deutsche SF angeht, irgendwie die Finger drin. Perry Rhodan. Ice Planet. Astro Saga. Lexx. Einige Sachen habe ich sogar selber geschrieben. Lost City Raiders. Post Impact. Sumuru.

Wer sich wirklich auskennt, der wird bemerken, dass in der Aufzählung was fehlt. Die Abenteuer eines gewissen schnellen Raumkreuzers. Und ja, bei ORION X war ich auch dabei. Vielleicht ist das eine Geschichte, die nach fast 25 Jahren mal ausführlicher unter die Leute gehört…  [weiterlesen]

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05
Feb 2021

Ich habe festgestellt, dass sich in meinem "Entwürfe"-Ordner des Blog-Editors mehr als 40 unveröffentlichte Beiträge befinden. Oft nicht mehr als Titel und erste Zeilen, die ich dann aus Langeweile oder mangelnder Stringenz nie beendet habe. Eine Art Resterampe, teilweise fast 10 Jahre  zurück reichend. Heute wollte ich diesen Ordner mal konsequent löschen – und habe festgestellt, dass ein paar der Fragmente durchaus noch dafür taugen, ausgebuddelt, abgestaubt und aufgehübscht zu werden.

So wollte ich 2012, zum 6. Geburtstag meines Blogs, noch einmal kurz die großen Blog-Battle rekapitulieren, die ich bis dahin ausgetragen hatte. Epische Schlachten mit teilweise 1000 Kommentaren,..  [weiterlesen]

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04
Feb 2021

Wo waren wir? Krankenhaus, richtig. Mein Frau lieferte mich Montag pünktlich ab, mir wurde ein Zimmer zugewiesen (nicht dolle, aber ich habe auf Reportagereisen in Hotels schon schlechter gewohnt), und dann hieß es warten.

Nach anderthalb Stunden kam eine Schwester, ich zog mir das OP-Leibchen über und die Schluppen. Wahrlich, es ist kein würdiger Gang durch das Krankenhaus, kaum bekleidet und mit einem Umschlag voller Krankenakten in der Hand.

Wenigstens ist anhand des EKG beweisbar, dass der Wortvogel ein Herz hat:

Der OP-Tisch war unter dem Einmal-Tuch mit einer Art Gel-Polster überzogen…  [weiterlesen]

10
01
Feb 2021

Ich habe von dem kleinen Häuschen in Bramel, das meiner Oma gehörte und in dem ich oft die Ferien verbrachte, schon erzählt. Auch davon, dass es nach mehreren Besitzerwechseln so aussah, als würde es herrenlos verfallen.

Ich erinnere mich gut, wie das Haus zu seinen besten Zeiten aussah – das war in den 80er Jahren, also Oma ebenso noch lebte wie ihr Schäferhund Lux.

Aber schon damals war es kein "schönes" Haus. Es war ein Einfachbau ohne Keller und mit verrottetem Dachboden, wo immer nur notdürftig geflickt worden war,..  [weiterlesen]