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USA 2020. Regie: Max Barbakow. Darsteller: Andy Samberg, Cristin Milioti, J. K. Simmons, Peter Gallagher, Meredith Hagner, Camila Mendes

Offizielle Synopsis: Irgendwie ist Nyles in eine Zeitschleife geraten und erlebt dort wieder und wieder dieselbe bescheuerte Hochzeitsfeier. Als das Schicksal endlich etwas Erbarmen mit ihm hat, und ihm in diesem Albtraum zumindest eine Leidensgenossin an die Seite stellt, macht das den Fehler in der Matrix zwar nicht wett, aber immerhin erträglich. Denn gemeinsam mischen Nyles und die temperamentvolle Sarah den Zeitschleifenwahnsinn ganz schön auf: vom Nachspielen ihrer Lieblings-Actionfilme bis hin zu Verfolgungsjagden mit Cops,..  [weiterlesen]

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16
Sep 2020

Hotelgeschichten

Thema: Neues |

Ich habe – über den Daumen gepeilt – 300 Reportagen in den letzten zwölf Jahren produziert. Vor Ort, immer mit einem Fotografen, manchmal noch mit einer Stylistin (für Food & Deko), dazu mit einer Engelsgeduld und der Bereitschaft, spontan als Kamera-Assi oder Fahrer oder Caterer auszuhelfen. Schließlich habe ich on location den einfachsten Job, denn der Redakteur muss erst hinterher an der Tastatur schwitzen. Oder wie es die Nazis ausgedrückt hätten: Ich bin ein Arbeiter der Stirn und nicht der Faust.

Die Rumreiserei hatte zwangsläufig zur Folge, dass ich in vielen Mietwagen gesessen und in vielen Hotels geschlafen habe…  [weiterlesen]

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15
Sep 2020

Hurra, ich bin mal wieder für eine Woche gesperrt worden – würde mich weniger ärgern, wenn es nicht bedeuten würde, dass ich selber die Links zu meinen kommenden FFF-Reviews nicht posten kann. Ich finde einen Workaround. A bissl was geht immer.

Wie es zu der Sperre gekommen ist? Eigentlich bin ich gleichzeitig sauer und stolz drauf. Ich habe mich zu etwas hinreißen lassen, was ich sonst nicht mache: ich habe in einem Krawall-Thread kommentiert, der weder mit mir noch mit meinen Themen was zu tun hat. Bei Mimikama. Es ging um Fake-Videos, die Corona klein reden…  [weiterlesen]

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Es wird in vielerlei Hinsicht ein denkwürdiges Fantasy Filmfest werden. Wegen Corona wurde das Programm radikal gekürzt – von 51 auf 21 Filme. Es gibt Abstandsregeln im Kino und seit 2019 ist das CINEMA in München mal wieder der "Austragungsort".

Auch persönlich fallen viele Dinge auf. 1990 war ich das erste Mal dabei – vor 30 Jahren. Ebenfalls im Cinema. Es gibt nur 21 Filme – mit der Ausnahme von 2008 habe ich seit dem Start dieses Blogs nicht mehr so wenige Filme auf dem FFF gesehen. Und seit 2009 bin ich das erste Mal wieder in meiner "Heimatstadt"..  [weiterlesen]

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USA 2020. Regie: Dean Parisot. Darsteller: Keanu Reeves, Alex Winter, Samara Weaving, Brigette Lundy-Paine, Kristen Schaal, William Sadler, Erinn Hayes u.a.

Story: Eigentlich hätten die Teenager Bill und Ted, aka die Wyld Stallyns, mit einem kraftvollen Rocksong die Menschheit, die Erde und die Zukunft retten sollen. Dummerweise sind sie nie dazu gekommen, den Song tatsächlich zu schreiben und nun droht die völlige Auflösung aller Realitäten – in 77 Minuten. Weil für die Arbeit im Studio keine Zeit bleibt, kapern die beiden alt gewordenen Slacker eine Zeitmaschine, um den Song quasi von sich selbst zu klauen…  [weiterlesen]

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Ich hatte ja schon erzählt, dass ich mich in letzter Zeit (und eigentlich erstmals in meinem Leben) mit richtigem Kochen & Backen beschäftige. Es ist nicht so, dass ich als Single-Mann (bevor ich eine Frau heiratete, die sowohl kochen als auch backen kann) nur von LIDL-Pizza gelebt habe: Kartoffeln, Frikadellen, Spaghetti Bolognese, Fisch und ein paar Kuchen – ich kam klar. Das meiste war allerdings Fertigfutter. Neue Sachen nach Rezept – da fehlte mir immer die Geduld und vor allem die Gesellschaft, in der ich das genießen konnte.

Das hat sich auch deshalb geändert,..  [weiterlesen]

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Ich habe ein paar Tage frei (Resturlaub abfeiern) und obwohl ich die Fotostorys lieber homöopathisch auf das Jahr verteile, fühle ich das Kribbeln in mir, erneut in die Retzer-Hölle abzusteigen. Ganz besonders deshalb, weil DREI SCHWEDINNEN AUF DER REEPERBAHN so eine Art Seelenverwandter von DIE SCHULMÄDCHEN VOM TREFFPUNKT ZOO ist: gerade mal ein Jahr später gedreht, gleicher Autor, gleicher Regisseur, teilweise gleiche Darsteller. Auch hier wird der billige Bumsfilm mit sozialkritischen Ansätzen aufgehübscht und statt fröhlicher Urlaubsatmosphäre der damals so beliebten Ferienkomödien konzentriert man sich auf urbane Trostlosigkeit: dort die Gegend um den Bahnhof Zoo,..  [weiterlesen]

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Ersparen wir uns die übliche Einleitung, warum ich mir so etwas antue. Ich bin sehenden Auges in dieses Screening gegangen, hatte eine ziemlich präzise Vorstellung, was mich erwartet – I have no one to blame but myself.

Das Thema Otto W. Retzer hatten wir ja schon mehrfach, allerdings meistens im Kontext seiner harmlosen Bums & Blödel-Filme, die zwar gerne subkutan unfassbar menschenfeindlich und zynisch sind, nach außen jedoch nur spielen wollen. Das deckt aber lediglich eine Seite von Retzers Schaffen ab – der Mann hat rührselige TV-Filme ebenso produziert wie Asia Trash:

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Abt.: Das hätte ihm gefallen…

Kurz nach der Beerdigung von Doc Acula bekam ich Nachricht aus dem Badmovies-Team – man bemühe sich, Oliver Kalkofe über Social Media zu kontaktieren, damit er vielleicht in der neuen Staffel SchleFaz eine kleine Huldigung des verstorbenen Webmasters offeriere. Schließlich war Kalkofe selber Leser der Badmovies-Seite und hatte kundgetan, dass er die Idee zur Verwurstung von ATOR einem Review des Docs entnommen hatte:

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Leider klappte das mit der Kontaktierung über Facebook und Twitter nicht…  [weiterlesen]

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Es ist eine wahrlich gut dokumentierte Geschichte, dass ich meinen ernsthaften beruflichen Werdegang bei der Fernsehzeitschrift GONG begonnen habe. Von 1990 bis 1995 habe ich in der Nordendstraße in Schwabing gearbeitet – da sitzt der Verlag auch schon seit 20 Jahren nicht mehr.

Bevor ich zum eigentlichen Thema komme, etwas Hintergrund: Der GONG wurde 1948 als reine Radio-Zeitschrift gegründet, erst fünf Jahre später kam das erste Fernsehprogramm dazu. Eher konservativ in der Ausrichtung (auch aufgrund einer Beteiligung der Kirche am damaligen Verlag), hatte der GONG immer ein etwas truschiges Image – trotz Fotoromanen zu Serien wie STAR TREK und einer Beraterseite des Sex-Gurus Ernst Bornemann…  [weiterlesen]