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Manchmal ergeben sich eher zufällig Dinge, die zu einem (kleinen) Artikel führen. So kam es ja gestern in den Kommentaren zu einer Diskussion über die (oft mangelnde) Qualität von Pizzen. Da gibt es ja eine relativ klare Hackordnung: Restaurant vor selbstgemacht vor geliefert vor aufgebacken. Die TK-Pizza steht in den Charts ganz weit hinten und verdankt ihre Beliebtheit primär dem Preis und der Bequemlichkeit des Kunden. Full disclosure: Ich habe noch nie eine Tiefkühlpizza gegessen, die ich auch nur im gegebenen Rahmen "lecker" bewertet habe. Ausnahme: die "Ristorante Calabrese Salame" von Dr. Oetker, die es wohl aktuell nicht mehr gibt…  [weiterlesen]

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Ich hatte das "Pech", mit einer Mutter aufzuwachsen, die selber nicht gerne kochte. Das bisschen, was sie kochte, kochte sie gut – aber Bandbreite oder gar kulinarische Experimentierfreudigkeit waren bei uns zu Hause kein Thema. Auch deshalb, weil meine Mutter immer noch nebenher arbeiten gehen musste und einfach keine Zeit war, mit den Söhnen wie in der Fernsehwerbung lachend die Kekse in den Ofen zu schieben. Ich beschwere mich nicht, ich erkläre es nur.

Meine eigene kulinarische Sozialisierung war entsprechend. Kochen bedeutete zwar Topf aufsetzen und Backofen anschmeißen, aber letztlich meistens nur für Fertiggerichte. Wobei auch Fertiggericht nicht gleich Fertiggericht ist –..  [weiterlesen]

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Okt 2020

Ich berichte immer wieder darüber, dass ich mich auf Streits und Diskussionen mit Leuten einlasse, die es provozieren. Ich weiß, dass das weder für meinen Blutdruck noch für meine Reputation günstig ist. Aus diesem Grund versuche ich in letzter Zeit sehr bewusst, mich nicht in Sachen einzumischen, die mich zwar ärgern, aber nichts angehen.

Es gelingt mir eher so mittel.

Gerade komme ich vom Einkaufen und musste gleich dreimal korrigierend in den Tagesablauf meiner Umwelt eingreifen:

  • In der Metzgerei wollte eine Verkäuferin eine nicht sichtbar benachteiligte Kundin vorwinken, die sogar explizit darauf hinwies,
  • ..  [weiterlesen]

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So, heute machen wir den Deckel drauf – zumindest bis die meedia-Redaktion einen weiteren Beitrag der Journalisten-KiTa freischaltet.

Titel:

Ihr Medien-Entscheider*innen müsst BIPoC-Journalist*innen fördern!

Hatten wir das nicht letztes Mal schon? Können die sich nicht mal in den ersten vier Beiträgen so koordinieren, dass sie nicht redundant werden? Andererseits: da diese jungen Schreiberlinge nur die eigenen Befindlichkeiten als Themen kennen, ist die Bandbreite sowieso beschränkt.

Der Journalismus in Deutschland ist sehr weiß. Das zeigt auch die Berichterstattung über Rassismus.

Ich ahne mal vorab: Den kurzen Weg von der Behauptung zum Beleg wird die Autorin nicht gehen wollen,..  [weiterlesen]

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Es scheint, als würde ich momentan primär "Wortvogel gegen die Welt"-Beiträge veröffentlichen, die mich wie einen frühzeitig vergreisten Menschenfeind aussehen lassen. Falls sich jemand Sorgen macht: das täuscht. Mir geht es gut. Meine Laune ist intakt. Ich verspreche, dieser Tage auch mal was Nettes zu schreiben.

Aber nicht heute.

Heute nehme ich mir den dritten "OK Boomer"-Beitrag von meedia vor.

Der Titel:

Weiß, cis, hetero, ungenügend – ein Plädoyer für mehr Diversität im Journalismus

Wie… überraschend. Eine weiße Jungjournalistin bezeichnet die eigenen Privilegien als ungenügend…  [weiterlesen]

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Ihr seid Geier. Ihr wartet nur darauf, dass sich wieder mal jemand mit mir anlegt, damit für euch eine lustige Geschichte dabei rum kommt. Der Dewi gegen die Welt – großes Entertainment.

Und ich geb’s zu: raue Konflikte kann ich. Um es mit Sting zu sagen:

Takes more than combat gear to make a man
Takes more than a license for a gun
Confront your enemies, avoid them when you can
A gentleman will walk but never run

That’s me. Never start a fight –..  [weiterlesen]

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Die Diskussion über den OK BOOMER-Artikel zur Gendersprache führte neulich ja zu heftigen Diskussionen. Ich entschied mich daraufhin, auch mal die anderen OK BOOMER-Beiträge der Journalistenschüler durchzulesen. Sind aktuell nur drei – und die sind durch die Bank durchtränkt von einer scheuklappigen Selbstbezogenheit und einem Gefühl der postpubertären Allwissenheit, dass ich sie in den nächsten Tagen alle mal auseinander puzzeln werde. Während ich einerseits denke, dass man den Nachwuchs nicht zu hart rannehmen sollte, graust mich auf der anderen Seite die Vorstellung, dass DAS die Ansichten sind, die den Journalismus ab 2025 prägen werden.

Nun gut…  [weiterlesen]

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Über den Background von GREAT BRITISH BAKE OFF habe ich bereits geschrieben – auch darüber, wie die LvA und ich zu der Serie gekommen sind. In dem Artikel von 2014 wird erwähnt, dass die Show unglaublich strikt strukturiert ist. Nicht nur ist der Ablauf der Sendung immer gleich, sogar das Editing, die Musik-Clips und die einzelnen Kommentare kommen aus einem begrenzten Baukasten:

"Was würdet ihr sagen, wer ist nach der technical challenge vorne mit dabei?"

"Bäcker, euch bleiben 30 Minuten!"

"Ich habe die unangenehme Aufgabe zu verkünden,..  [weiterlesen]

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Jetzt weiß ich, woran es lag! Es war nicht die beginnende Pandemie, nicht meine schlechte Laune, nicht die Streithähnigkeit des jungen Paares – der BILDERRAHMEN war Schuld an dem ganzen Debakel!

Anders ist nicht zu erklären, dass ich gestern WIEDER beim OBI auf der Suche nach dem gleichen Bilderrahmen in eine ärgerliche Geschichte gerauscht bin. Wenigstens ging diese ohne die Androhungen rechtlicher Folgen vonstatten.

Vor drei Wochen wurde einer der Bilderrahmen in unserem Schlafzimmer repariert – und beim Versuch des erneuten Zusammenbaus brach die Glasscheibe. Pro-Tipp: man übt auf Glas besser keinen Druck aus,..  [weiterlesen]

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Es ist eine Geschichte, die ich jetzt langsam mal erzählen kann, weil nach einem halben Jahr davon auszugehen ist, dass es nicht mehr in einen Rechtsstreit ausartet. Ihr werde euch amüsieren.

Das Szenario: wir sind gerade nach München umgezogen, Corona liegt noch in den Windeln, ich verbringe viel Zeit auf dem Wertstoffhof und in Baumärkten, um unsere neue Wohnung heimelig und praktikabel zu gestalten. Zu den Stiländerungen, zu denen wir uns entschlossen haben, gehört auch der Wechsel der Artwork im Schlafzimmer. Davon habe ich euch bereits erzählt.

NICHT erzählt habe ich euch,..  [weiterlesen]