Vorab: Die schöne Version von KAMIKAZE 1989, auf der meine Fotostory basiert, ist noch bis zum 28.8. auf arte zu besichtigen. Solltet ihr reinschauen. In der FAZ gab es auch eine sehr oberflächliche Huldigung des Streifens, von der ich kackfrech unterstelle, dass sie von diesen Beiträgen initiiert wurde.
Und damit sind wir auch schon wieder in Düsselin… oder Berldorf. Jansen sind alle relevanten Informationen zu den Tatverdächtigen und dem ominösen 31. Stockwerk weitgehend in den Schoß gefallen, weil die tatsächlichen Mechanismen des Krimi-Genres Regisseur Gremm weniger interessieren als die Huldigung seines Hauptdarstellers.
Und was findet Jansen hinter… [weiterlesen]
Okayyyyy… once more unto the breach!
Als wir Polizeileutnant Jansen das letzte Mal verließen, bekam er von seinem Polizeichef den Auftrag, den Absender der Bombendrohung gegen den Megakonzern zu finden. Vier Tage hat er Zeit. Aber Jansen ist mehr daran interessiert, den im Drohbrief erwähnten "Mord" aufzudecken, der irgendwie mit einem ominösen 31. Stockwerk in der Konzernzentrale zusammenhängt.
Und Jansen ist noch an ganz anderen Sachen interessiert. In seinem abgewrackten Büro (was Sinn macht, wenn man unterstellt, dass diese Welt eigentlich kaum noch Bedarf an Polizisten hat) schaut er sich die gemachten Aufnahmen an:
Der nölige Neffe.
Der windige… [weiterlesen]
Brace yourself!
Ich dachte, das hier würde eine relative geradlinige Geschichte werden, die ich in zwei Etappen durchboxen kann. Aber es passiert, was immer passiert, wenn ich recherchiere – Zusammenhänge wurden klar, Fragezeichen tauchten auf, Nebenstränge drängten sich in Vordergrund.
Ich gestehe vorab: KAMIKAZE 1989 ist ein großer Verhau, dem ich nur mangelhaft gerecht werden kann – weil das verlangen würde, in den ganzen Sumpf der Abhängigkeiten, Nepotismen, Seilschaften und "Freundschaftsdienste" der deutschen Film/TV-Kultur der letzten 60 Jahre hinabzusteigen. Das ist nicht stemmbar und zudem hochriskant. Ich werde aber an geeigneten Stellen auf Auffälligkeiten hinweisen.
Außerdem werde ich das,… [weiterlesen]
Der Titel dieses Beitrags ist natürlich reine Provokation – wer mich kennt, der weiß, dass ich Musicals liebe. Ich bin mit Fred Astaire und Gene Kelly aufgewachsen. Ich habe den Village People-Film CAN’T STOP THE MUSIC ebenso überlebt wie XANADU und THE APPLE. Mein erster Besuch in London Ende der 80er führte mich in eine Performance von SUNSET BOULEVARD mit Patti LuPone. RENT? Check. GREAT BRITISH BAKE OFF – THE MUSICAL? Check.
Das ändert aber nichts daran, dass es "rewatches" der großen Musical-Blockbuster sind, die mich zu einer Neubewertung zwingen. Es scheint, dass gerade Musicals nicht nur auf Story… [weiterlesen]
Here I go again: Diet or die 2025!
Thema: Neues |Ihr könnt das hier überspringen, wenn es euch langweilt und/oder ihr meint, dass ihr die folgenden Absätze schon (häufig) gelesen habt.
Ich will mal wieder abnehmen. Ob es notwendig ist, liegt noch stärker als früher im Auge des Betrachters. Knapp unter 110 Kilo ist sicher nicht ideal, aber anders als früher hadere ich nicht mehr in dem Maße mit meinem Gewicht. Das hat erstmal den banalen Grund, dass eine Zunahme an Kilos bei gleichzeitiger Abnahme der Muskelmasse ab 50 relativ normal ist. Die Trägheit des Alters ist (mit)schuld. Die Eitelkeit meiner 40er hat dafür nachgelassen.
Es ist auch kein… [weiterlesen]
Durchhalten, das Ende naht! Hier kommt die letzte Ladung an obskuren Genreproduktionen, von denen ich im Lexikon des SF-Films gelesen hatte und die ich dank der Segnung Internet nun auf die Festplatte bannen konnte.
Rausgelassen, weil früher schon behandelt: WIR, DATENPANNE, CHERIE MIR IST SCHLECHT, TERMINUS, DIE STURZFLIEGER, DER GOLEM GEHT RUM u.a.
Gold (1934)
Professor Achenbach und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter, der Ingenieur Werner Holk, arbeiten – uneigennützig und zum Wohle der Menschheit, wie sie glauben – an einer sensationellen Erfindung. In ihrem riesenhaften Laboratorium sind die modernen Alchimisten dabei, mittels Atomzertrümmerung bei mehreren… [weiterlesen]
Ich will mich ja nicht selber loben, aber es ist mir zu meiner großen Zufriedenheit gelungen, ungefähr die Hälfte der Filme auf der Liste zu lokalisieren. Viele trieben sich unbeaufsichtigt auf YouTube herum, andere gab es in Newsgroups oder bei einer der freien TV-Plattformen wie Tubi und Pluto.
Ausgelassen habe ich natürlich die Filme, die nie obskur oder verschollen waren wie DAS ARCHE NOAH-PRINZIP, OPERATION GANYMED und KAMIKAZE 1989.
1. April 2000 (1952)
Es ist der 1. April 2000 und die frisch gewählte Regierung wird durch die Hohen Kommissare angelobt. Nach unzähligen, ergebnislosen Verhandlungen mit den alliierten Siegermächten über… [weiterlesen]
Ich weile gerade in Helsinki, da muss ich euch ja irgendwie beschäftigen…
Alle noch an Bord? Gut. Ich bin ehrlich erfreut, dass dieses doch recht nischige Thema einige spannende Kommentare angeregt hat. Wir widmen uns heute dem zweiten Band des LEXIKON DES SCIENCE FICTION-FILMS.
Wieder gilt: Es ist wahrlich nicht alles Gold was glänzt. Nicht mal Katzengold. Einige der nachfolgend präsentierten Produktionen wurden mit dem geringen Budget des Kleinen Fernsehspiels gestemmt und scherten sich wenig um Äußerlichkeiten. Die Befindlichkeiten der Macher und ihre penetrant präsentierte politische Weltsicht stand oft genug dem Unterhaltungswert im Weg. Science Fiction als warnender Zeigefinger… [weiterlesen]
FANTASTIC 4: Spoilerzone
Thema: Neues |
Reed Richards: Superhero, scientist, idiot
Fangen wir mit den Sachen an, die ich bereits in der Kritik angesprochen habe: Der Kernkonflikt des Films ist etwas arg an den Haaren herbei gezogen. Ich rede natürlich von der Forderung Galactus', das Kind von Sue Storm auszuliefern, damit er im Gegenzug die Erde in Ruhe lässt. Dieser Trailer verrät das:
Galactus hätte ganz anders argumentieren können: "Ich werde die Erde vernichten und ihr könnt nichts dagegen tun. Ich bin aber bereit, ein Menschenwesen zu retten, so wie ich Shalla-Bal gerettet habe". Ich… [weiterlesen]
Licht aus! Spott an! Abzocke!
Thema: Neues |Für unser heutiges Abenteuer macht es Sinn, sich dieses kurze Video zur Geschichte des Autoscheinwerfers anzuschauen:
Es ist keine neue Erkenntnis, dass Firmen immer besser daran verdienen, ganze Komponenten auszutauschen, statt beschädigte Einzelteile zu reparieren. Das gilt für Autos, aber auch für Apple-Notebooks genauso wie für Kaffeemaschinen. Fehlersuche unnötig, einfach die ganzen Innereien en bloc wechseln.
Schnell, aber teuer. Der Kunde zahlt mangels Alternativen.
Tatsächlich bemerken wir vor zwei Wochen, dass bei unserem X3 die beiden äußeren Lichtleisten auf der Fahrerseite nicht mehr funktionieren: