Sachen umsonst – da bin ich dabei!

Es ist die Erfahrung von 22 Jahren Internet, dass sich global schnell digitale Monopole nach dem Schneeballprinzip etablieren: Eine Firma oder ein Service sticht heraus, immer mehr User nutzen das Angebot, die Marktmacht wächst, was wiederum mehr Nutzer anzieht. Irgendwann können die Konkurrenten nicht mehr mithalten. So ist Google die größte Suchmaschine der Welt und Ebay das größte Auktionshaus geworden. Man kann sich drüber ärgern, aber man kann es kaum ändern.

Das größte Warenhaus der (westlichen) Welt ist natürlich Amazon und vermutlich machen sich wenige User klar, dass der Online-Riese neben Amazon und Amazon Prime noch einen ganzen Haufen anderer Quasi-Monopolisten besitzt,  [weiterlesen]


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Dies wird ein entscheidender Eintrag in meinem Lauf-Tagebuch, zu dem sich mein Diät-Tagebuch in den letzten sechs Monaten entwickelt hat.

Wir erinnern uns: Mein erster Lauf in einem Fitnessstudio war ein Debakel. Wenigstens konnten mir einige Leser versichern (auch auf Facebook), dass ich nicht der Einzige mit diesem Problem war/bin. Es mag auch damit zu tun haben, dass es auf dem Laufband einfach erheblich egaler ist, ob man abbricht, wenn man keinen Bock mehr hat. Man sieht die Strecke nicht vor sich, hat keinen Rückweg zum Auto zu bestreiten. Es lähmt ein wenig die Motivation.  [weiterlesen]


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Weil es sich nicht vermeiden lässt: vertretbare Spoiler voraus!

Ich hatte eigentlich vor, über den neuen vierstündigen Crossover-Event im Arrowverse nur ein paar Zeilen auf Facebook zu verlieren – primär deswegen, weil ich bei den beteiligten Serien nicht up to date bin und die bisherigen Crossover eher mau fand. Das Arrowverse (und „Gotham“, was nicht zu dieser Kontinuität gehört) ist nicht mein Spielfeld, da bin ich kein Experte. Genau genommen trifft das auf fast alle Network-Superheldenserien zu: Ich wurde ja auch mit „Smallville“ nie warm. Das Fernsehen ist meistens zu klein für wirklich große Helden.  [weiterlesen]


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Ich wollte dem Neustart des Firefox-Browsers eine faire Chance geben. Einen Monat zur Eingewöhnung und um mir zu beweisen, dass er Chrome überlegen ist.

Nach nicht mal zwei Wochen habe ich Firefox wieder deinstalliert.

Es sind nicht die üblichen Gründe: Der Umstieg war vergleichsweise einfach, es gibt fast alle Extensions auch für den Open Source-Klassiker und bei der Geschwindigkeit gab es nix zu meckern. Als Speicherfresser habe ich Firefox nicht wahrgenommen, auch wenn gefühlt häufiger der Lüfter meines Macbook Air angesprungen ist.

Nein, letztlich waren es läppische Kleinigkeiten, die sich in einem Maße addiert haben,  [weiterlesen]


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Schon wieder schreibe ich über die Konsole, über die gar nicht mehr schreiben wollte – und es ist immer noch ein „work in progress“. Diesen finde ich allerdings so spannend, dass ich euch die neusten Entwicklungen nicht vorenthalten möchte.

Als wir das letzte Mal vom SNES Classic Mini gesprochen haben, hatte ich gerade haufenweise Spielautomaten-Games auf der Konsole zum Laufen gebracht. Es fiel angesichts der Speicher-Beschränkung auf 256Mb folgende Aussage:

„Es ist eine vergebliche Hoffnung, aber eine Erweiterung des SNES Classic Mini um nur 1 Gigabyte Speicher – das wär’s.“  [weiterlesen]


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Unser zweites Buch über die Karriere von Charles Band ist seit mehr als einem Monat auf dem Markt – und es läuft prächtig. So prächtig, dass der großartige Genre-Buchladen Dark Delicacies in Los Angeles einen Event zu seinen Ehren veranstaltet:

Ich bin SEHR angefressen, dass ich nicht selber hinfliegen kann. Unfassbare 20 Autoren Regisseure, Komponisten, Darsteller und Effekttechniker sind vor Ort, um Fans zu treffen und unser Buch zu signieren:

Richard Band, Shane Bitterling, William Butler, Mike Deak,  Dave Parker, John Ellis, Jeff Farley, Kenneth Hall, C.  [weiterlesen]


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Ich hatte es angekündigt und habe es durchgezogen: gestern war ich zu Gast in der relativ neuen SWR-Talkshow „mal ehrlich…“. Die ganze Sendung kann man sich die nächsten Monate noch in der Mediathek ansehen. Wem die 60 Minuten zuviel verschwendete Lebenszeit sind: meine Beiträge sind 14:30, 43:10 und 54:35 zu sehen.

An dieser Stelle möchte ich erzählen, wie so ein Besuch eigentlich abläuft.

Es gehört zu den Besonderheiten dieser Sendung, dass es genau genommen drei Sorten Gäste gibt: Prominente zum Thema, interessierte Bürger zum Thema, und einfaches Publikum. Die interessierten Bürger werden unter das Publikum gemischt und kommen dann immer wieder selektiv zu Wort.  [weiterlesen]


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Ich hatte es auf Facebook vage angekündigt und damit wilde Spekulationen ausgelöst – jetzt mache ich es öffentlich, damit ihr eure Videorekorder entsprechend programmieren könnt. Und ja, ich bin so alt, dass ich damit alle modernen Varianten meine: auf USB-Stick aufzeichnen, in der Mediathek anschauen, im Internet raubkopieren, etc.

Morgen, am Mittwoch, dem 29.11.2017, 22.00 Uhr, bin ich im SWR als Gast in der Talkshow „mal ehrlich…“ eingeladen.

Das Thema: „… wozu brauchen wir den öffentlich-rechtlichen Rundfunk?“

Diskutieren werde ich nicht als Experte (dafür sind Leute wie der SWR-Intendant und die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz da),  [weiterlesen]


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Die Cyberweek bei Amazon neigt sich dem Ende zu. Ich habe dieses Jahr das erste Mal sehr bewusst darauf gewartet und entsprechend zugeschlagen. Nun könnte man daraus folgern, ich wäre dem Online-Händler auf den Leim gegangen. Dem ist allerdings nicht so – meine Einkäufe waren nicht unnötig oder außer der Reihe, sondern absichtlich auf einen knappen Zeitraum konzentriert, um die Sonderangebote auszunutzen.

Insgesamt habe ich 2017 immerhin 86 Bestellungen bei Amazon aufgegeben. Das klingt furchtbar viel, liegt aber in der Tatsache begründet, dass wir auch die Säcke Katzenfutter und Streu mittlerweile liefern lassen. Es war viel Kleinelektronik dabei: Kabel,  [weiterlesen]


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Agatha Christie ist zweifellos eine der meistverfilmten Krimiautorinnen der Welt. Viele der Filme, die nach ihren Romanen, Novellen und Kurzgeschichten gedreht wurden, gelten als Klassiker, auch wenn sie die Vorlagen und Figuren teils drastisch umformten:

Der meistverfilmte Stoff (knapp gefolgt vom „Mord im Orient-Express“) ist „And then there were none“. Darüber hatte ich ja schon geschrieben. Allein Harry Alan Towers hat das Krimi-Mystery in den 60er, 70er und 80er Jahren drei mal ins Kino gebracht:

In den 70ern begann eine Reihe von aufwändigen Hercule Poirot-Adaptionen. Ihnen drückte Peter Ustinov seinen Stempel auf,  [weiterlesen]


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