09
Dez 2022

Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch: Dein Computer ist schlauer und kreativer als du

Themen: Neues |

Ich gebe zu, dass mich das Thema Künstliche Intelligenz fasziniert, weil es nach Jahren der Prognosen und Experimente 2022 so eine Art “kritische Masse” erreicht hat und wir erstmals tatsächlich darauf zurückgreifen und damit arbeiten können.

KI dringt so langsam in alle Bereiche unseres digitalen Lebens vor: redaktionelle Beiträge in Zeitungen werden vom Computer geschrieben, der Chat mit einem Hersteller läuft automatisiert, aber individuell, miserable Urlaubsfotos von 2001 werden über lernfähige Algorithmen nicht nur vergrößert, sondern auch signifikant verbessert.

Es fehlen mir Zeit und Expertise, mich in das Thema so weit einzuarbeiten, dass ich zu einer kompetenten Bewertung fähig wäre. Aber ich kann ein paar Facetten der “schönen neuen KI-Zeit” präsentieren, die euch eventuell interessieren.

Gestern hatte ich euch ein Essay vorgelegt, dass von KI verfasst und dann von KI übersetzt wurde. Klar war das weder perfekt noch meinem Sprachduktus angepasst. Aber es war – und das ist der springende Punkt – absolut stimmig und an keiner Stelle offensichtlich computer-generiert. Würde man eine Webseite bauen, die nur allgemeine Texte zu bestimmten Themen präsentiert, mag das durchaus reichen.

Neben dem Text zur Gründung eines Blogs habe ich ChatGPT eine Abhandlung zu Immanuel Kant schreiben lassen, weil ich mich da ein wenig auskenne und selber eine Abiturprüfung im ähnlichen Stil abgeben musste. Auch hier ist das Ergebnis selbst nach der KI-Übersetzung erstaunlich präzise und stimmig:


Immanuel Kant war ein deutscher Philosoph, der weithin als eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der Geschichte der Philosophie gilt. Kants Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf viele verschiedene Bereiche, darunter Ethik, Metaphysik und Ästhetik.

Einer von Kants berühmtesten Beiträgen zur Philosophie ist sein Konzept des “kategorischen Imperativs”. Dies ist die Idee, dass eine Handlung nur dann als moralisch gut angesehen werden kann, wenn sie als universelles Gesetz gewollt werden kann. Mit anderen Worten: Eine Handlung ist nur dann moralisch gut, wenn sie ohne Widerspruch universell angewendet werden kann.

Kants Konzept des kategorischen Imperativs hat die Ethik maßgeblich beeinflusst und wird auch heute noch von vielen Philosophen untersucht und diskutiert. Viele Menschen halten den kategorischen Imperativ für einen starken und überzeugenden ethischen Rahmen, und er hat viele andere ethische Theorien beeinflusst.

Neben seiner Arbeit in der Ethik leistete Kant auch bedeutende Beiträge zur Metaphysik und Ästhetik. In der Metaphysik ist Kant für seinen “transzendentalen Idealismus” bekannt, d. h. für die Vorstellung, dass unser Wissen über die Welt von unserem eigenen Verstand konstruiert wird und nicht ein direktes Abbild der Welt selbst ist. In der Ästhetik ist Kant für seine “Kritik der Urteilskraft” bekannt, in der er argumentiert, dass Schönheit ein Produkt des menschlichen Geistes ist und nicht eine den Objekten innewohnende Qualität.

Insgesamt waren Kants Beiträge zur Philosophie unglaublich einflussreich, und seine Ideen werden auch heute noch von Philosophen untersucht und diskutiert. Sein Konzept des kategorischen Imperativs wird weithin als eine der wichtigsten ethischen Theorien in der Geschichte der Philosophie angesehen, und auch seine Arbeiten zur Metaphysik und Ästhetik haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Daher gilt Kant als einer der bedeutendsten Philosophen der Geschichte.


Oder nehmen wir die Geschichte der CGI-Effekte in Filmen:


CGI (Computer Generated Imagery) ist eine Technik, die in Filmen eingesetzt wird, um Spezialeffekte zu erzeugen, die mit traditionellen Methoden nicht möglich oder unpraktisch wären. Die Verwendung von CGI in Filmen hat eine relativ kurze Geschichte, aber sie hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Filmindustrie und hat die Art und Weise, wie Filme gemacht werden, grundlegend verändert.

Der erste Einsatz von CGI in einem Film war 1976 in dem Film “Westworld”, in dem die Technologie verwendet wurde, um einen realistisch aussehenden Revolverhelden-Androiden zu schaffen. Doch erst mit der Veröffentlichung von “Tron” im Jahr 1982 wurde CGI in größerem Umfang in Filmen eingesetzt. In “Tron” wurde CGI eingesetzt, um die futuristische Welt des Films zu erschaffen, und der Einsatz von CGI trug dazu bei, den Film zu einem bahnbrechenden visuellen Erlebnis zu machen.

Seit der Veröffentlichung von “Tron” ist die Verwendung von CGI in Filmen immer üblicher geworden, und es wurde verwendet, um eine breite Palette von Spezialeffekten zu schaffen, von fantastischen Kreaturen und Landschaften bis hin zu ganzen virtuellen Welten. Zu den bemerkenswertesten Verwendungen von CGI in Filmen gehören die “Jurassic Park”-Franchise, bei der die Technologie eingesetzt wurde, um fotorealistische Dinosaurier zu erschaffen, und die “Herr der Ringe”-Trilogie, bei der CGI verwendet wurde, um die epischen Schlachten und atemberaubenden Landschaften zu gestalten.

Der Einsatz von CGI hat auch die Schaffung von Spezialeffekten ermöglicht, die mit herkömmlichen Methoden nicht zu erreichen waren. So wurden mit CGI beispielsweise Schauspieler in Filmen wie “Der seltsame Fall des Benjamin Button” und “Captain Marvel” gealtert, und es wurden auch vollständig digitale Schauspieler wie in “Der Polarexpress” und “Der große Gatsby” geschaffen.

Insgesamt hat der Einsatz von CGI in Filmen einen tiefgreifenden Einfluss auf die Filmindustrie und ermöglicht Filmemachern unglaubliche visuelle Effekte, die zuvor unvorstellbar waren. Da sich die Technologie weiter entwickelt, ist es wahrscheinlich, dass der Einsatz von CGI in Filmen immer weiter verbreitet und ausgefeilter wird, so dass noch unglaublichere und realistischere Filmerlebnisse möglich sind.


Ich gestehe, dass mir die Verwendung von CGI in WESTWORLD bisher unbekannt war und ich mich durch einen Beitrag auf YouTube rückversichert habe:

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Einziger auffälliger Fehler: WESTWORLD ist von 1973, nicht 1976. Das gehört zu den inhärenten Stolperfallen: Wie Sascha Lobo in einem ähnlichen Experiment ausführt, sammelt die KI gerne auch mal Unfug und präsentiert ihn dann als Fakt.

ChatGPT ist primär als digitales Gegenüber für zu automatisierende Prozesse entwickelt worden. Genau genommen ist es die Fortsetzung von “Wenn Sie eine Auskunft zu Ihren Konto wünschen, drücken Sie bitte die 1…”. Bei meinen Experimenten versagte ChatGPT aber gerade da deutlich drastischer als bei den Essays: immer die gleichen Textbausteine, redundante Antworten, und haufenweise Fehler verdarben mir die Experience. So wollte die KI ein Ratespiel mit mir spielen: ich solle eine Begriffe erraten, den sie sich ausgedacht hatte. Fünf Buchstaben oder weniger. Ich engte die Lösung auf etwas ein, das man in der Hand halten kann, das aus Holz ist und rund. Die Lösung? Eine Münze. Obwohl ChatGPT die Frage, ob der Gegenstand aus Metall sei, explizit verneint hatte:

Is it made of metal?

No, the word or phrase that I’m thinking of is not made of metal.

The word or phrase that I was thinking of was “coin.” A coin is a small, round object made of metal that you can hold in your hand.

Da müssen die KI-Ingenieure ihre Engine noch massiv weiter trainieren.

Auch in anderen Bereichen ist die KI beeindruckend, aber eben noch nicht so weit, dass sie eine Bedrohung ganzer Berufsstände darstellen würde. Ich habe ja in meinem Job sehr viel mit Food- und Deko-Fotografen zu tun. Das ist eine echte Kunst, oder zumindest ein Kunsthandwerk. Die perfekte Torte in Szene zu setzen braucht oft Stunden und jahrelange Erfahrung. Dall-E kann das in Sekunden:

Das Problem: Es gibt kein Rezept zu dieser “perfekten” Torte, weil es keines geben kann. Damit ist sie weitgehend wertlos. Ich bin aber gespannt, wann die ersten KI-Rezeptgeneratoren auf den Markt kommen…

Nun haben wir in den letzten Monaten viel über Dall-E und Midjourney diskutiert, über Gebrauchstexte und Gebrauchsgrafiken, die weitgehend ohne menschliches Zutun erstellt werden. Die Entwicklung galoppiert förmlich voran – wer sich die Zeit nimmt, der kann eine KI-Figur nicht nur generieren, sondern auch animieren und in jeden erdenklichen Kontext stellen:

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Wer lernen will, wie man mit Dall-E und Midjourney noch spektakulärere Ergebnisse erzielt, findet auf YouTube ebenfalls viele spannende Tutorials:

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Da das Internet immer für einen Spaß gut ist, boomen aktuell “Musikvideos”, bei denen die KI ohne Kontext zu jeder Textzeile ein Bild generiert hat:

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Nun ist es ein logischer Schritt, nach der Generierung von Bildern durch Text auch die Generierung von Videos durch Text anzugehen. Verschiedener Anbieter arbeiten bereits daran – Googles Imagen Video ist ziemlich beeindruckend:

Wer jetzt noch lacht und meint “das ist doch alles total basic und unausgereift”, dem fehlt die Fähigkeit zur Extrapolation. Es gibt jetzt schon Leute, die mit KI-Generatoren Geld verdienen:

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Betrachtet man die Geschwindigkeit der Entwicklung, werden User in ein paar Jahren eigene CGI-Filme generieren können. Noch nicht in Pixar-Qualität, das ist klar, aber die notwendigen Werkzeuge werden vorhanden sein.

Und damit sind wir noch nicht am Ende der Entwicklung – KI kann natürlich auch komponieren. Hier ist AIVA einer der Marktführer. Ihr braucht für einen Low Budget-Fantasyfilm einen angemessen wuchtigen Soundtrack? Kein Problem:

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Pop geht natürlich auch – allerdings sind die Hooks noch etwas spröde:

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Was mit solchen Systemen alles möglich ist, wird hier gut erklärt:

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Man sieht: Die KI kann nicht nur neue Musik generieren, sondern auch “neue” Musik verstorbener Künstler oder längst getrennter Bands.

Ich habe lange darüber nachgedacht, was ich davon halte. Einerseits beunruhigt es mich, dass KI in Sekunden Dinge kreieren kann, die sich kaum noch von dem unterscheiden, was Menschen in mühsamen Stunden fertigen. Andererseits erwähnte ich bereits den Begriff “Werkzeug”: letztlich ist die KI nur das, ein potentes Werkzeug. Das Beispiel des “selbstgemachten Pixar-Films” illustriert es perfekt: Klar wird mir die KI irgendwann helfen können, meine Ideen professionell zu animieren. Aber das Skript, die Gags, die Figuren – das kann die KI nicht bereitstellen. Das, was die tatsächliche Qualität der Pixar-Filme ausmacht, ist eben nicht Technik, sondern das Verständnis von Humor, Empathie und Storytelling. Oder einfach gesagt: Die KI kann Uwe Boll ersetzen, aber nicht Steven Spielberg.

Mittelfristig wird die KI die kreative Fronarbeit revolutionieren wie die computergesteuerte Produktion den industriellen Arbeitsplatz. Aber die Idee, den Keim, das Konzept kann sie nicht liefern. Dass die KI komplexe Dinge gut übernehmen kann, aber an vermeintlichen Banalitäten scheitert, sieht man schon an ihrer Unfähigkeit, Witze zu schreiben.

Ich bin in der gesegneten Position, von der KI nicht bedroht zu sein. Ich kann sie als Werk- und als Spielzeug sehen, kann sie fasziniert in die Hand nehmen, drücken und drehen, und am Ende schauen, was dabei herauskommt. Ich sehe aber durchaus all die Fotografen und Grafiker, Redakteure und Komponisten der unteren und mittleren Level, die gerade ihre Felle davonschwimmen sehen. Dennoch glaube ich an eine der eisernen Regeln der Weltgeschichte: Fortschritt ist nie destruktiv. Für alles, was er obsolet macht, generiert er neue Möglichkeiten. Man muss sich ihnen nur stellen.

Oder bin ich wieder zu optimistisch und das hier ist der Beginn der Apokalypse?



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Lothar
Lothar
9. Dezember, 2022 13:47

“Herr Dewi, die Food- und Deko-Fotografen sind am Telefon und wollen sich mit Ihnen über Ihre Meinung unterhalten, wie eine perfekt in Szene gesetzte Torte aussehen würde”.

Tim
Tim
9. Dezember, 2022 20:22

Mir fällt auf – völlig wertungsgfrei – wie sehr diese KI-Produkte den “Modern Talking Effekt” bedienen: Professionell, perfekt und doch aalglatt. Authentitzität wird so noch gefrager werden, weil dieses “Gut” noch knapper wird. Anders gesagt: Brauchen wir wirklich generische Filmmusik, so gut sie klingen mag? (Antwort: ja, damit weitere 300 Millionen generische Youtube Spots untermalt werden können).
Nicht falsch verstehen, es ist schon faszinierend. KI birgt riesige Möglichkeiten, aber irgendwie hat das alles was von … Modern Talking.
KI ist auf gewisse Art auch ein Zerrbild unserer Gesellschaft.

Joris
Joris
9. Dezember, 2022 20:26

Ich glaube ich habe das schonmal geschrieben aber das Thema macht mich als Fotograf ganz schön fertig.
Auch der Gedanke, dass hier über kurz oder lang viele tausende oder Millionen Jobs von ein paar tech Firmen in Kalifornien obsolet gemacht werden, indem deren KIs mit der Arbeit eben jener Kunstschaffenden gefüttert werden, macht mich traurig.
Natürlich wird es weiter Fotografen, Filmemacher und Illustratoren geben, aber der Markt wird so noch deutlich härter umkämpft sein als er es eh schon ist.

AlphaOrange
10. Dezember, 2022 00:14

“Aber das Skript, die Gags, die Figuren – das kann die KI nicht bereitstellen.”
Bist an der Stelle nicht du es, dem die Fähigkeit zur Extrapolation fehlt? 😉

Ich bin mir bei all dem überhaupt nicht sicher. Skript – ChatGPT hat in Sachen kohärenter Langtexte doch gerade schon einen Quantensprung hingelegt. Skalier das noch und du hast ein Drehbuch. Ein schlechtes. Warte drei Versionssprünge (= 1 Jahr?) und du bist da, wo der Textgenerierungskosmos heute schon in Sachen Produktbeschreibung etc. ist. Flach, aber brauchbar.

Figuren erschaffen. Nicht als Nebenprodukt einer solchen allgemeinen Text-AI. Aber wenn man sich spezialisiert, sehe ich da kein Problem. Man muss nur einen guten Futtertrog an Daten auftun.
Das dann mit der Drehbuch-AI verknüpfen? Kein Problem. Gerade die Image-AIs zeigen ja bereits, dass sie Input aus verschiedensten Quellen kombinieren können.

Gags .. okay .. guter Punkt. Aber wenn in ein paar Monaten eine AI rauskommt, die Witze erzählt, dass einem die Kinnlade herunterklappt (oder die Lachmuskeln hoch) – so richtig wundern würde mich das nicht mehr.

“letztlich ist die KI nur das, ein potentes Werkzeug”
Das stimmt. Aber ich glaube schon, dass wir irgendwann an den Punkt kommen, an dem ich meiner KI nur noch sage, ich hätte gerne eine neue Staffel der klassischen Star-Trek-Serie. Inwiefern ich mich dann noch als Konzept-Künstler rühmen darf, der einfach sein Werkzeug beherrscht, mag jeder selbst beurteilen.

Tim
Tim
10. Dezember, 2022 10:00
Reply to  AlphaOrange

Aber ich glaube schon, dass wir irgendwann an den Punkt kommen, an dem ich meiner KI nur noch sage, ich hätte gerne eine neue Staffel der klassischen Star-Trek-Serie.

Vielleicht. Aber es wird nur der dröflzigste, wenn auch vielleicht ganz lustige Aufguss sein. Aber ein neues, originelles Star Trek wird er nie erfinden können. Hinter jeden frischen Idee steckt eine Persönlichkeit und wie soll ein Computer je einen ausgeprägten Charakter erhalten?

Last edited 1 Monat zuvor by Tim
Krstof
Krstof
10. Dezember, 2022 11:59

Zum Thema “DIe KI kann Uwe Boll ersetzen” habe ich bei OpenAI mal spaßeshalber eingegeben “Write the first scene of a horror movie about cannibals in the form of a movie script with dialogues.”

Das Ergebnis:

The scene opens on a dark, dreary swamp. Fog rolls across the water, casting an eerie glow over the twisted trees and tangled undergrowth.

Two young lovers, Sarah and Alex, are lost in the swamp. They’ve been wandering for hours, trying to find their way back to civilization.

Alex: “Sarah, I think we’re lost. We’ve been walking in circles for hours.”

Sarah: “I know, but we can’t give up. We have to keep moving.”

As they trudge through the swamp, they hear the sound of footsteps behind them.

They turn to see a group of cannibals, their eyes glowing with hunger.

Cannibal leader: “You two look lost. How about you join us for dinner?”

Sarah: “No! Please, let us go!”

Alex: “We’ll do anything, just don’t hurt us!”

The cannibal leader grins, revealing sharp, pointed teeth.

Cannibal leader: “Oh, don’t worry. We’ll make sure you’re well taken care of. Come, let us feast.”

Sarah and Alex scream and struggle, but the cannibals are too strong. They are dragged back to the cannibal camp, where they are thrown into a large cooking pot.

As the cannibals begin to prepare their feast, the scene fades to black, leaving the audience on the edge of their seats, terrified and eager to see what happens next.

Finde ich nicht schlechter als 90% aller Billighorrorfilme, und bei der Dinner-Zeile musste ich ehrlich gesagt lachen.

Spannend wird es, ob die KI es irgendwann mal schafft, wirklich eine 90 Minuten lange, in sich stimmige Geschichte zu entwickeln.

Krstof
Krstof
10. Dezember, 2022 12:05
Reply to  Krstof

Den Rest des Films stellt sich OpenAI übrigens so vor:

Sarah and Alex are bound and gagged, struggling against their restraints as they watch the cannibals prepare their feast.

Cannibal leader: “Now, let us begin. We must give thanks to our ancestors for this bountiful meal.”

The cannibals begin to chant and dance around the pot, chanting and banging on drums as they prepare to cook Sarah and Alex.

Sarah and Alex are terrified, tears streaming down their faces as they plead for their lives.

Suddenly, a branch snaps outside the camp, drawing the attention of the cannibals. They stop their chanting and turn to see a group of hikers armed with guns and flashlights.

Hiker leader: “Freeze! We’re here to rescue those people. Let them go or face the consequences.”

The cannibal leader snarls and charges at the hikers, but they are prepared. A shootout ensues, with the hikers using their superior weapons to fight off the cannibals.

Sarah and Alex are able to break free from their restraints and escape with the hikers.

The scene opens on the hikers and Sarah and Alex, running through the swamp as they try to escape the cannibal camp. They are exhausted and terrified, but they keep pushing on, determined to make it out alive.

As they run, they hear the sounds of the cannibals in pursuit. The hikers begin to fire their guns, trying to slow down their attackers.

Hiker leader: “Keep moving! We’re almost out of here!”

Sarah: “I can’t go any further! I’m too tired!”

Alex: “We have to keep going, Sarah! We can’t let them catch us!”

Despite their exhaustion, the group continues to run, finally reaching the edge of the swamp. They emerge onto a dirt road, relieved to have escaped the horrors of the swamp.

But as they catch their breath, they hear the sound of a car approaching. They turn to see a familiar face behind the wheel – it’s the cannibal leader, still alive and determined to finish what he started.

The hikers and Sarah and Alex scream and run for their lives as the cannibal leader chases them down in his car.

They are exhausted and terrified, but they refuse to give up.

As they run, they see a gas station up ahead. They make a desperate dash for it, hoping to find safety and help.

They burst through the doors of the gas station, panting and out of breath. The cashier looks at them in shock and confusion.

Cashier: “What’s going on? Why are you two covered in mud and blood?”

Sarah: “Please, help us! There’s a madman chasing us! He’s a cannibal!”

The cashier’s eyes widen in horror as the cannibal leader’s car pulls into the gas station. He pulls out a gun and points it at the cashier.

Cannibal leader: “Where are they? I know they came in here. Hand them over or suffer the consequences.”

Just as the situation seems hopeless, the sound of sirens fills the air. A police car pulls into the gas station, followed by an ambulance. The police quickly surround the cannibal leader, arresting him and taking him into custody.

Sarah and Alex are safe at last, grateful to have survived their ordeal. The scene fades to black, leaving the audience on the edge of their seats, relieved that the nightmare is finally over.

martzell
10. Dezember, 2022 21:07

So sehr ich Hiphop mag fragte ich mich da bereits: Was wird wenn nur noch bestehendes verwendet wird? Werden nicht auch Komponisten benötigt um wirklich neues zu schaffen?

Quentin Tarantino samplet und remixt, aber was wenn es nur noch sowas gibt?

Die ganze Art zu malen, Musik etc. wird von neuronalen Netzen oder KI genutzt um Remixe zu schaffen.

Okay, die mächtigste Schach-KI AlphaZero erschafft Wissen aus sich heraus. Innerhalb von Stunden wird sie zum besten Schachspieler überhaupt, als einzigen Input hat sie die Schachregeln. Aber die sind menschengemacht. Aber auch das wird kein Limit sein. KI wird irgendwann auch Spiele erfinden können die uns gefallen.

AlphaZero wird von Schachspielern sogar begrüßt, weil als stärkster Spieler können sie viel von ihm lernen. Beeindruckend aber auch beängstigend wie AlphaZero innerhalb von Stunden auf das hervorragende Schachspiel kam für das die Menschheit Jahrhunderte benötigt hat. Die gleichen vorteilhaften Spielzüge die in Schachbüchern vorgestellt werden hat AlphaZero alleine an einem Tag herausgefunden.