• Cinema-Fundstücke


    Ich habe vor ein paar Wochen mal einen Facebook-Takeout angestoßen, um alle geposteten Meinungen, Dateien und Chats zu sichern. Teilweise eine schmerzhafte Erfahrung, z.B. die endlosen langen Gespräche mit guten Freunden noch einmal zu lesen, die mittlerweile nicht mehr unter uns weilen.

    Es finden sich aber auch kleine Preziosen, denn gerade am Anfang (so 2013/14) habe ich versucht, Facebook als Erweiterung meines Blogs zu sehen und dort Sachen zu posten, die im Umfeld von Social Media einen Mehrwert besitzen. Warum diesen "bonus content" nicht für den Wortvogel aufarbeiten…

  • 2 Cent: Moby Dicke Hose – Wie man einen Wal zu Tode rettet


    Ich habe vor langer Zeit aufgehört, mich regelmäßig zum Tagesgeschehen zu Wort zu melden. Eine weitere Stimme in der Kakophonie der Weltereignisse zu sein, ist so fruchtlos wie ermüdend. Aber in letzter Zeit merke ich, dass es mich immer wieder reizt, zu einzelnen Themen ein paar Zeilen zu schreiben. "my two cents", wie der Amerikaner sagt. Aus diesem Grund hebe ich heute mal die Rubrik "2 Cent" aus der Taufe. Wir werden sehen, wohin das führt.

    Timmy ist tot. Aber Hauptsache, wir haben uns gut gefühlt…

  • The Last Kumite – in Hessen


    In der Marburg Innenstadt bin ich vor zwei Wochen im Aufzug zur Oberstadt auf einen kuriosen Aufkleber gestoßen:

    Kumite? Dieses weitgehend fiktive Turnier aus BLOODSPORT mit Jean-Claude van Damme? Kann ja wohl schlecht sein, oder?

    Ich lasse mich von Wikipedia belehren:

    Im Wettkampf ist das Kumite der Kampf zweier Gegner ohne vorherige Absprache der Techniken. Im Training können je nach Kampfsportart unterschiedliche Stufen des Kumites existieren, in denen die Angriff- und Abwehrtechniken je nach Stufe vorgeschrieben sein können.

    Okay, Kumite ist demnach nicht nur ein Turnier, sondern auch ein sich in die Fresse hauen und in die Eier treten…

  • Snacks: Best of KI


    Nicht jede Idee, nicht jedes mit KI generierte Bild lohnt einen eigenen Artikel. Ich habe gestern mal den Ordner "AI-Mix" auf meiner Festplatte durchforstet und rausgesucht, was euch vielleicht interessieren könnte.

    In Sachen Architektur, Möbel, und Design generell bin ich ein absoluter mid-century modern-Fan. Leben in Bungalows wie Frank Sinatra – das wäre meins. Besonders die dynamischen Formen des Googie-Stils haben es mir angetan. Also habe ich ChatGPT mal gefragt, wie unter diesen Voraussetzungen mein perfektes Haus aussähe – ich kann dem Ergebnis nicht widersprechen:

    Terence Hill war Lucky Luke, Jean Dujardin war Lucky Luke, Till Schweiger war Lucky Luke (schauder), und 2026 ist Alban Lenoir Lucky Luke…

  • TV-Kritik: THE BEAR – "Gary"


    USA 2026. Regie: Christopher Storer. Darsteller : Ebon Moss-Bachrach, Jon Bernthal, Marin Ireland, Gillian Jacobs u.a.

    Story : Onkel Jimmy hat einen Auftrag für Mikey und Richie – sie sollen ein verschlossenes Paket nach Gary/Indiana bringen und vor Ort auf weitere Instruktionen warten. Während Richie den gemeinsamen "Ausflug" mit seinem besten Freund genießt, obwohl seine Frau daheim hoch schwanger auf die Wehen wartet, hadert Mikey mal wieder mit sich selbst und düsteren Gedanken. Der Nachmittag wird für beide sehr, sehr lang…

    Kritik : Ich weiß nicht, ob ich jemals eine Episode einer TV-Serie als eigenständige Kritik besprochen habe – ich weiß aber, dass es im Fall von "Gary" notwendig ist…

  • Filmverbrechen-Fotostory Double Feature (2): VAMPIRA


    Nicht der hier – leider:

    Ich übe mich weiter in aktueller Leser-Vergraulung.

    Unser George Moorse Dabbelfietscher geht in die zweite Runde und ich kann euch nicht versprechen, dass es diesmal besser wird als die KANNIBAL KOMIX. Aber mit gut 43 Minuten ist es wenigstens kürzer.

    VAMPIRA hat tatsächlich so etwas wie eine Hauptfigur und er versucht, eine Story in mehreren Episoden zu erzählen. Er gibt uns einen Führer in die Gruselwelt an die Hand in Gestalt von Manfred Jester, einem Theater- und TV-Darsteller (u.a. KLIMBIM), der bereits 1977 jung verstarb…

  • Filmverbrechen-Fotostory Double Feature (1): KANNIBAL KOMIX oder: Das Haus in Weiß


    Die Fotostorys, so habe ich entschieden, dürfen kein "safe space" sein, keine berechenbare Abfolge von LISA-Bumskomödien, bei denen man sich über die immer gleichen Dummdreingucker und Brustvorzeigerinnen amüsiert und dann konstatiert, dass das natürlich dröger Kappes sei. Auch wenn ich dieses filmische "comfort trash food" immer mal wieder in den Fokus nehme, erwarte ich von den Filmen dieser Reihe mehr – und damit auch von mir und von euch.

    Aus diesem Grund habe ich für die aktuelle Fotostory ein Thema aufgegriffen, das ich schon mehrfach in einem anderen Kontext erwähnt habe: der deutsche TV-Film als elitäre "Kunst" im weitesten Sinn…

  • Parkhausdrama: Holland in Not!


    Ich anonymisiere diese Geschichte so weit, wie es für die Beteiligten notwendig ist.

    Folgendes Szenario: Ich verweile mit der LvA für ein Wochenende in einer mittelgroßen Stadt in einem großen und durchaus recht teuren, privat geführten Hotel. Die Gäste reichen von BMW X3 bis Maserati, von "Geschenkwochenende für verdienten Vertriebler" bis zu "Unternehmersgattin mit Pudel auf Shoppingtrip".

    Am Tag der Abreise schlendern wir entspannt zum Wagen in der hauseigenen Tiefgarage, die immer noch sehr archaisch organisiert ist: bei der ersten Einfahrt zieht man ein Ticket…

  • Backe backe (nicht nur) Kuchen…


    Ich habe zu Küchenmaschinen ein ambivalentes, problematisches Verhältnis.

    Eigentlich lehne ich es ab, mir den begrenzten Platz in der Küche mit teils überdimensionierten Geräten voll zu stellen, die gerade mal eine spezifische Funktion erfüllen und die ich selten benutze. Unsere Omas brauchten für gigantische Weihnachtsfeste nur drei Nägel an der Wand (für die Töpfe) und eine Schublade mit Krimskrams.

    Seriously, what the hell?!

    Tatsächlich haben die LvA und ich uns über die letzten Jahre immer mehr, teilweise sperrige Gerätschaften in die Küche gestellt. Britta meint, wir bräuchten nach einem Redesign eine eigene Garage nur für die Elektro-Monster…