USA 2017. Regie: Sam Patton. Darsteller: Toby Nichols, Jaimi Paige, Alyshia Ochse, Claude Duhamel

Offizielle Synopsis: Jen möchte die Asche ihres toten Vaters im Wald verstreuen. Gemeinsam mit ihrem Sohn Sam und ihrer besten Freundin Abby macht sie sich auf den Weg ins tiefe Dickicht. Doch während sie weiter und weiter in die grüne Einöde vordringen, nimmt ein einsamer Wanderer ihre Fährte auf und beobachtet die drei aus sicherer Entfernung. Der smarte Sam entdeckt ihn zuerst. Doch als er den Frauen endlich von seiner unheimlichen Beobachtung erzählen kann, ist es zu spät.  [weiterlesen]



Neuseeland 2018. Regie: Tim van Dammen. Darsteller: Morgan Albrecht, Anton Tennet, Yoson An, Jaya Beach-Robertson, Jonny Brugh, Milo Cawthorne, Mohi Critchley

Offizielle Synopsis: Die Pechsträhne des Kleinstadtganoven Johnny hat ein jähes Ende, als er bei einem Überfall ein chinesisches Amulett erbeutet, mit dessen Hilfe er durch die Zeit springen und sich selbst klonen kann. Dumm nur, dass er nicht gerade der Hellste auf dem Block ist und von nun an alle Hände voll zu tun hat, seine Armee an Johnnys beim Kampf gegen den Verbrecherboss Shelton zu koordinieren.  [weiterlesen]



USA 2019. Regie: Panos Cosmatos. Darsteller: Nicolas Cage, Andrea Riseborough, Linus Roache, Bill Duke, Richard Brake, Ned Dennehy, Olwen Fouere u.a.

Story: Holzfäller Red und Fantasy-Malerin Mandy leben so glücklich wie bescheiden in einer Waldhütte – bis die Jünger des selbsternannten „Messias“ Jeremiah Sand auftauchen, um die Frau für ihren Meister zu gewinnen. Mit Drogen, Gewalt und ein paar schwarz gekleideten Ekelgestalten, den „Black Skulls“. Dass sie Red dabei nicht töten, soll sich schnell als ein Fehler herausstellen, denn die Nacht färbt sich nun blutrot.

Kritik: Manche Filme sind fast unmöglich zu besprechen,  [weiterlesen]



Wow, ist das Fantasy Filmfest 2017 auch schon wieder ein Jahr her?! Blöde Frage. Natürlich ist es ein Jahr her. Und ich bin ja auch schon lange genug dabei. Man muss sich nur mal klar machen, dass das hier mein 29. Fantasy Filmfest ist – ich bin ohne Unterbrechung seit 1990 dabei. Damals war ich 21. In ein paar Wochen werde ich 50.

Dieses Mal ist wieder Berlin Hauptstadt der Bewegung. Erstmals seit 2014. Warum? Das hat mehrere Gründe. Zuerst einmal ist Berlin wieder die ERSTE Festivalstadt und es ist ja mein Interesse,  [weiterlesen]



Das vorab: ich bin mit der 1822direkt als Online-Bank seit 2003 sehr zufrieden. Wobei zufrieden in diesem Fall heißt: es gab nie Ärger. Und das ist einer Bank ja schon sehr positiv anzurechnen. Ich verlange nicht viel: ein paar Überweisungen, ein paar Daueraufträge, EC-Karte, und die Kontoauszüge bitteschön per PDF. Klappt.

Heute ist mir aber was aufgefallen, was mich geärgert hat. Weil es zeigt, wie weit Banken gehen, um zu verschleiern, wie und wo sie dich abzocken.

Ich fülle ein Online-Überweisungsformular aus und stoße auf diesen Hinweis:

Echtzeit finde ich gut.  [weiterlesen]



Ich betrachte mich als recht souverän. Ich lasse mich nicht so schnell aus dem Takt bringen, besonders in echten Krisensituationen. Kühlen Kopf bewahren, auch wenn die Gemüter erhitzt sind, das ist meine Devise. Klappt manchmal besser, manchmal schlechter.

Es gibt aber auch absonderlich banale Dinge, die mich triggern, also unangemessen aufregen. Dazu gehören T-Shirts mit frechen, schlauen oder inspirierenden Sprüchen. Es macht mich rasend, wenn Leute ihre vermeintliche Lebenseinstellung auf Baumwolle gedruckt in der Gegend spazieren tragen – ganz besonders, wenn die Sprüche keiner auch nur rudimentären Prüfung standhalten.

Eben wieder. Flughafen Ibiza. Ich bin knackbraun,  [weiterlesen]



USA 1978. Regie: Randal Kleiser. Darsteller: John Travolta, Olivia Newton-John, Stockard Channing, Jeff Conaway, Edd Byrnes, Frankie Avalon u.a.

Ich hatte wahrlich nicht vor, eine Kritik zu „Grease“ zu schreiben (der in Deutschland seinerzeit tatsächlich unter dem Titel „Schmiere“ veröffentlicht wurde). Der Film ist mittlerweile 40 Jahre alt, ein Klassiker, steht bei IMDB auf satten 7,2 Punkten. Songs wie „You’re the one that I want“ und „Summer nights“ sind unverwüstliches Americana. Dem gibt es eigentlich nichts hinzu zu fügen.

Gibt es dem nichts hinzu zu fügen?

Ich habe „Grease“ gestern Abend das erste Mal gesehen – und meine Fresse,  [weiterlesen]



Meine Umwandlung des analogen Bücherschranks in eine digitale Bibliothek auf der Festplatte schreitet schneller voran, als ich mir zu erträumen wagte. Ein ziemlich großer Bestandteil meines gedruckten Besitzes besteht nicht mehr aus Papier und Druckertinte, sondern aus Bits und Bytes. Geholfen hat mir – wie so oft – das Internet. Und heute erzähle ich euch mal, wie ich das angestellt habe.

Zuerst einmal der Grundgedanke: Die Bücher, die in meinen Regalen stehen, habe ich bezahlt, teilweise teuer. Ich habe sie in Seesäcken und Reisetaschen über den Kanal und oft sogar über den Atlantik geschleppt, ich habe sie in Antiquariaten entdeckt oder bei Amazon.  [weiterlesen]



Fahrenheit 451

Man muss die Truffaut-Verfilmung von Ray Bradburys legendärem Roman, die 1966 in die Kinos kam, nicht mögen. Als Kind fand ich den Film immer zu spröde, emotionslos, sperrig. Meine spätere Bewunderung für die sehr verkopfte Adaption ist entsprechend intellektuellen Ursprungs – begeistern kann mich „Fahrenheit 451“ bis heute nicht. Als Kind seiner Zeit und Dokument des anspruchsvollen europäischen SF-Kinos wie „Lemmy Caution gegen Alpha 60“ oder „Barbarella“ hat er sich seinen Platz in der Filmgeschichte aber redlich verdient.

Gerade weil Truffauts Umsetzung sehr mit dem Regisseur und seiner Epoche verbunden ist, habe ich mich auf diese Neuverfilmung gefreut.  [weiterlesen]



Ich habe keine Angst vor Trojanern, Viren, Abofallen und obskuren Drohschreiben zwielichtiger Inkasso-Unternehmen, die mich unter Verweis auf Rechnung XYZ dazu bringen wollen, eine angehängte Datei zu öffnen. Ich bin zu lange dabei und sowohl mein gesunder Menschenverstand als auch meine gesunde Skepsis schützen mich.

Darum war ich auch nicht nennenswert schockiert, als ich eben im Spam-Ordner diese Mail fand, die vor vier Tagen in meinen Gmail-Account flatterte:

Zugegeben – es machte mich eine Sekunde lang stutzig, dass der Erpresser tatsächlich eins meiner veralteten Passwörter kennt. Aber wie ein kurzer Online-Check zeigt –  [weiterlesen]