Ich hatte schon berichtet, dass es mich massiv beeindruckt, wie viele Sorten Pizza auf Ibiza nicht tiefgekühlt, sondern lediglich gekühlt angeboten werden:
Ziemlich üppig belegt und mit 2,90 Euro wahrlich nicht zu teuer, hat man hier zumindest das Gefühl, eine etwas wertigere Pizza auf den Teller zu bekommen.
Da die LvA und ich im Urlaub gerne Abende im Restaurant und Abende in der Ferienwohnung abwechseln, nahmen wir diese beiden Exemplare mit:
Tatsächlich habe ich die Backzeit etwas zu lang eingeschätzt und die Pizzen kamen nach gerade mal 8-10 Minuten schon erstaunlich kross aus dem Backofen:
Fazit des Geschmackstests?… [weiterlesen]
Ich dachte mir, ich gebe mal ein finales Update zu meinem Struggle mit der Anschaffung neuer Hardware. Dann kann ich das Thema abschließen.
Ausgangspunkt waren die Probleme, die ich damit hatte, meine eigentlich noch sehr gut funktionierende Kombo aus Macbook pro, Apple Watch SE, und iPhone xs zuerst auf die neuste Version ihrer Betriebssysteme zu hieven und dann zur weiteren Zusammenarbeit zu bewegen. Es hakte an allen Ecken und Enden und angesichts des Alters der Hardware (sechs Jahre beim iPhone, sieben Jahre beim Macbook) entschied ich mich widerwillig, Geld in neue Geräte zu investieren. Ich wollte dabei auch die… [weiterlesen]
Ich gehöre zu der seltsamen Sorte Menschen, die in Supermärkten das Smartphone rausholt, um Produkte und ihre Präsentation zu fotografieren. Weil ich das dann mit euch teilen kann. Erstaunlich genug, dass ich dafür noch nicht des Ladens verwiesen wurde.
Auf Ibiza gehen wir meistens in einem relativ versteckten Mercadona-Supermarkt in Santa Eulalia einkaufen, weil der unglaublich sauber, groß und mit einer erstaunlichen Menge an Frischwaren (Käse, Fisch, Fleisch, Gebäck) ausgestattet ist. Allein die Wand mit den frischen (also nicht tiefgekühlten) Pizzen lädt zum Verweilen ein:
Geschmacklich sind die jetzt auch keine Offenbarung, aber ich habe schon hierzulande in Restaurants… [weiterlesen]
Regie: James DeMonaco
Darsteller: Pete Davidson, John Glover, Ethan Phillips, Bruce Altman, Marilee Talkington, Matthew Miniero
Offizielle Synopsis: Max hat keine Wahl: entweder Gefängnis oder vier Monate Sozialdienst in der Green Meadows-Altersresidenz. Aquafitness, Theatertruppe, rauschende Kostümpartys – den Senior:innen scheint es hier prächtig zu gehen. Doch schon ab der ersten Nacht in dem labyrinthartigen Anwesen wird Max von Albträumen gequält. Und immer wieder diese unheimlichen Schreie, die vom vierten Stock kommen, dessen Zugang ihm strengstens verwehrt ist. Als ihm die freundliche Norma erst zuflüstert, er sollte dringend von hier abhauen, und am nächsten Morgen dann direkt vor… [weiterlesen]
Das B-Film Basterds Festival in Nürnberg (diesmal etwas später als üblich) bleibt ein Phänomen: Entstanden als Wochenend-Wohnzimmertreffen bei Doc Acula, zog es zuerst ins Multiplex, um sich dann im kommunalen Kunst-Kleinkino einzurichten. Dort brodelt es seit mittlerweile mehr als zehn Jahren vor sich hin. Es wächst nicht, es gedeiht nicht, es ist eher unkaputtbar wie Unkraut. Es gibt keine klare thematische Ausrichtung, lautstarke Kommentierung des Geschehens auf der Leinwand ist explizit erwünscht, und das Publikum besteht zu 80 Prozent aus den immer gleichen Veteranen. Ein alternder Stammtisch mit Filmprogramm.
I love it.
Obwohl mir nach Doc Aculas Ableben ein… [weiterlesen]
Toaster, Wasserkocher, KitchenAid, Pasta-Maschine, Kaffee-Vollautomat, Milchschäumer – wir brauchten kein weiteres Gerät in der Küche neben Herd, Backofen, Dampfgarer, zwei Kühlschränken, Spülmaschine.
Ich hegte zudem eine gewisse Skepsis gegenüber Airfryern, da ich immer davon ausgegangen war, dass man die große Menge Fett der Friteuse gegen eine kleine Menge Fett und damit den großen Knuspergenuss gegen den kleinen Knuspergenuss tauscht. Es war nie mein Thema, ich habe mich nie eingelesen.
Der deutsche Begriff "Heissluftfritteuse" klingt nicht gerade appetitanregend.
Es trug sich allerdings zu, dass die LvA von ihrem Verlag gehalten wurde, sich mal journalistisch mit dem Thema auseinander zu setzen… [weiterlesen]
Ich hatte es in meinem Beitrag gestern erwähnt – ich gehe derzeit wieder jeden Tag eine Stunde konsequent und flott spazieren. 5 Kilometer, ca. 10.000 Schritte. Dafür brauche ich was auf’s Ohr und das liefert meistens die ARD-Audiothek, die ich auf diesem Blog schon mehrfach in höchstem Maße gelobt habe.
Eine Stunde, das reicht für vier ZEITZEICHEN. Da habe ich hinterher der LvA auch immer was zu erzählen ("wusstest du eigentlich, dass…?"). Wenn es knapp wird, schiebe ich noch ein KALENDERBLATT ein oder höre britische und amerikanische Stand Up-Specials.
Mit Podcasts hadere ich weiterhin, selbst mit denen von… [weiterlesen]
Ich versuche aktuell, meine Ernährung wieder etwas besser in den Griff zu bekommen und mich auch wieder mehr zu bewegen. Aus Gründen. Die Tatsache, dass ich mich ständig zu neuen kulinarischen Abenteuern hinreißen lassen, könnte dem Anspruch dienlich sein – oft genug wird er davon aber auch torpediert.
Damit mich etwas genug reizt, um es in den Einkaufswagen zu packen (sei es im Supermarkt oder online), muss es mehrere Funktionen erfüllen:
- Es muss sich mir augenblicklich als logisch und spannend erschließen
- Es muss in meinen geschmacklichen Horizont passen
- Es muss eigentlich komplett überflüssig sein
- Es muss ein Schnäppchen sein
Ich bin immer noch kein Fan von Tiefkühlpizza – weder geschmacklich noch kulturell noch ernährungstechnisch. Es gibt Ausnahmen, aber selbst die kommen bei mir nicht regelmäßig auf den Speiseplan. Was allerdings in den letzten Jahren zugenommen hat, ist nicht nur mein Bauchumfang – es ist meine Neugier, wenn ich vor einer kuriosen Pappschachtel stehe, die das klassische Fladenmahl als "new and exciting" verkaufen möchte.
Wir leben in einer Zeit, in der einige Hersteller in Einkaufszentren mit Probierpizzen aus dem Heißofen werben:
Das erinnert mich an die Automatenpizza, die ich auch schon getestet habe.
Man findet im Supermarkt immer… [weiterlesen]
Über die typische, aber auch etwas langweilige Vorstadt-Architektur von Trudering habe ich vor ein paar Jahren bereits geschrieben. In dem Beitrag wurde ein Haus erwähnt, dessen Schicksal ich noch einmal aufgreifen möchte:
2021. Hinter hohem Buschwerk nur im laubarmen Winter gut zu erkennen, handelt es sich dabei um (vermutlich) ein modernes Haus der 60er, gebaut in Würfelform, fast ausschließlich nach vorne (Süden) großflächig verglast. Der große Garten ist bis auf die Rasenfläche komplett ungenutzt.
2022 ist das Haus plötzlich verlassen, das Buschwerk am Zaun entfernt und die Natur schafft eine entspannte Schönheit rund um den Klotz:
Wir denken… [weiterlesen]