The Return of Scan-Man!
Themen: Neues |Die Älteren unter euch werden sich vielleicht erinnern: vor knapp drei Jahren habe ich mit Feuereifer begonnen, alles einzuscannen, was ich daheim stehen hatte und was das Internet (meinetwegen auch in grauen Quellen) nicht anderweitig hergab. An der großen Firmen-Workstation habe ich mehr als 100 Bücher und mehr als 200 Zeitschriften vom Analogen ins Digitale gezerrt. Das machte viel Freude, brachte jedoch auch viel Frust mit sich.
Es war sowieso keine Dauerlösung, denn ich wollte meine freien Tage nicht auch noch in der Firma zu verbringen. Also hatte ich mir über eine Kickstarter-Kampagne einen Overhead-Scanner von CZUR gekauft,… [weiterlesen]
Es ist mal wieder so weit. Ich greife nach meiner Taschenlampe (fragt eure Eltern) und steige die knarzenden Stufen hinab in den Keller der Kinogeschichte. Vorbei an den Boxen mit den silbernen Scheiben, schiebe ich einen Stapel Festplatten beiseite und bahne mir den Weg durch Spinnweben, Schimmel und Filmfäulnis aller Art. Es riecht nach Kloake, nach Eigenlob, nach Schweiß und Verzweiflung.
Da sind Kassetten. Keine von den prima VHS-Kaufkassetten in Plastikboxen mit professionell gedruckten Covern. Nein, das hier ist eine Plastiktüte voller 180er ohne Hülle, mit mehrfach überkritzelten, oft unleserlichen Aufklebern. Zeugnisse ihrer Zeit, Aufnahmen, die schon am Tag… [weiterlesen]
USA 2021. Regie: Simon McQuoid. Besetzung: Lewis Tan, Jessica McNamee, Josh Lawson, Tadanobu Asano, Mehcad Brooks, Ludi Lin, Chin Han, Joe Taslim u.a.
Story: Cole Young ist ein Ultimate Fighter, dem irgendwann der Spirit abhanden gekommen ist. Den wird er aber brauchen, als Donnergott Raiden ihn aufsucht und ihm mitteilt, dass er als Nachfahre von Hanzo Hasashi auserkoren ist, mit einigen anderen Kämpfern für die Erde gegen die Krieger von Outworld anzutreten. Leider sind weder Sonja Blade noch Kano noch Jax ausreichend vorbereitet, und unter der Anleitung der erfahrenen Kung Lao und Liu Kang beginnt erst einmal… [weiterlesen]
Man kann mir viele negative Dinge nachsagen, aber eins bin ich immer gewesen: ein Mann meines Wortes. Und darum ist heute der Tag, an dem ich die üppige C.L.E.A.N. Limited Edition unter die Leute bringe. Ich selber sammle keine Silberscheiben und schließlich haben die Leser dieses Blogs die Box finanziert.
Für alle, die einen Refresher brauchen, worum es geht:
Wer sich meine Fotostorys zum Film durchgelesen hat, der wird wissen: nicht gut, nicht spannend, nicht überzeugend, aber… besonders. Und selten.
Ich hadere mit der Frage, wie ich einen "Gewinner" auswählen soll. Machen wir es schräg: eines der großen… [weiterlesen]
Durch die Darstellerin einer Filmverbrechen-Fotostory, die ich dieser Tage freischalten werden, stolperte ich über diese ZDF-Produktion des Jahres 1977, die mich bass erstaunte – weil ich noch nie von ihr gehört hatte. Weder im LEXIKON DES INTERNATIONALEN FILMS noch im LEXIKON DES HORROR-FILMS war darüber zu lesen – zwei Werke, die sich sonst für keinen obskuren TV-Käse zu schade waren. Das ist umso kurioser, da SANFTER SCHRECKEN einen veritablen Altstar-Supercast zusammen getrommelt hat, um vier mehr oder wenige unheimliche Geschichten aus den Federn internationaler Genre-Autoren zu adaptieren (Henry Slesar, Stanley Ellin, Robert Bloch, Jack Sharkey).
Schon bei Titel… [weiterlesen]
Ich halte mich kurz, weil mein Zeitplan heute angemessen gefüllt ist. Wer es noch nicht getan hat, sollte vielleicht erst meine Kritik zur ersten Folge lesen.
In der Tat endet FAWS nach sechs Folgen fulminanter Action und globaler Hightech-Abenteuer als angemessener Epilog sowohl der ENDGAME-Story als auch als gelungene Fortschreibung des sich wandelnden Mythos um die Figur Captain America, die von immer neuen Charakteren mit immer neuen Idealen gefüllt werden muss. Es ist eine komplexe Miniserie, der es weniger um den Kampf Gut gegen Böse geht, sondern um Versöhnung, Verantwortung und Vertrauen.
Die Probleme, Action und Plot unter einen… [weiterlesen]
Das hier ist so etwas wie Frühjahrsputz. Ich habe festgestellt, dass es zu einigen Beiträgen der letzten Wochen noch was zu sagen gibt und daher fasse ich das hier bequemerweise zusammen, damit ihr alle auf dem neusten Stand seit.
Hollywoods Heilige Kühe in der KI-Falle?
Zuerst einmal kehren wir zum Thema der digitalen (beziehungsweise künstlich intelligenten) Film/Foto-Restauration zurück. Es mag nicht ganz klar geworden sein, wo ich persönlich in der Sache stehe. Der GONG-Archivar Max Friedmann hatte mich ja einst gelehrt, dass der Farbfilm das Problem habe, oft einfach nur ein Buntfilm zu sein – es wird abgefilmt, was… [weiterlesen]
Wenn man wie ich Nostalgiker ist, dann wird man immer wieder mit den Grenzen der historischen Abbildbarkeit konfrontiert: Fotos sind schwarzweiß, verrauscht und miserabel aufgelöst, Filme haben fehlenden Ton, fehlende Frames und neigen zur Wackelei bei unsteter Ablaufgeschwindigkeit. Man erkennt was, aber je trüber die Quelle, desto weniger repräsentiert sie das Gezeigte. Man verliert das Gefühl, dass auch die Zeit vor der Erfindung des Farbfilms bunt war, auch die Zeit vor der Erfindung des Tonfilms laut und lustig.
Wäre es nicht ideal, wenn Kollege Computer die Leerstellen und Defizite der alten Materialien aus- und auffüllen könnte?
Nun ist das… [weiterlesen]
UPDATE: Alle weg!
Es ist mal wieder so weit: Der Wortvogel hat den Bücherschrank in Augenschein genommen und entschieden, dass vieles, von dem er sich vor einem Jahr nicht trennen konnte, nun eines anderen Menschen Unterhaltung und Bildung sein soll. Und weil diese Comic-Sammelbände, Poster-Kataloge, Kurzgeschichten-Hardcover und Prachtalben so lange durchgehalten haben, ist es wirklich die creme de la creme. Englisch und deutsch wild gemischt, Superhelden und Hollywood, Monty Python und Harlan Ellison. Mein gänzlich unverbindliches Versprechen ganz im Sinne von Chevy Chase: more entertainment than you deserve.
Das hier sind Wundertüten von jeweils mehr als 10-15 Kilo… [weiterlesen]
Einer der seltenen Tage, an denen die Weltpresse ein einendes Thema hat:
In dem Statement, mit dem sich Philip 2017 von den öffentlichen Funktionen verabschiedete, sagte der damals 95jährige:
"I reckon I’ve done my bit… it’s better to get out before you reach your sell-by date."
Bei aller Ambivalenz, mit der man der Monarchie im Allgemeinen und der Person von Prince Philip im Speziellen begegnen kann – das ist unbestreitbar. Er war über 80 Jahre lang "der Mann hinter der Königin", ein rastloser Diener des Hochadels, Repräsentant nicht nur eines Landes, sondern auch einer Ära. Rule Britannia.
Ich… [weiterlesen]