Liebe Unterhaltungsindustrie…

Gepostet am 2. September, 2010 um 03:26 Uhr
Kategorien: Film, TV & Presse, Gedanken, Lieber..., Neues.

audience… dieser Tage geht die Internationale Funkausstellung los. In Berlin. Habe ich im Radio gehört. Ich selbst werde wieder nicht dabei sein – seit 1994 habe ich die Veranstaltung nicht mehr besucht. Damals fiel mir vor allem auf. dass etliche Besucher augenscheinlich nur darauf aus sind, die größtmögliche Menge an Tüten und Prospekten mit nach Hause zu schleppen. Es ist wahrscheinlicher, dass man mich bei der “Venus 2010” trifft. Da geht es auch um große Tüten.

Egal.

Deutschlandradio hat berichtet, was der Mega-Trend dieses Jahr ist. Zu meiner Überraschung nicht “Kühlschränke mit Internet-Anschluss“. Das Thema scheint nach zehn Jahren endlich durch zu sein.

Es ist – tataaa!!! – 3D-Fernsehen! In fünf Jahren sollen schon 20 Prozent aller neuen TV-Geräte 3D-tauglich sein. Wenngleich, wie der befragte Branchen-Guru erklärt, es derzeit leider noch an Programmangeboten in 3D mangelt. Aber man könnte. Wenn man wollte. Und gelassen würde.

Ich habe mir 3D-TV neulich mal im Kaufhof angesehen: “Monsters vs. Aliens” lag im Player, die Brille war schon leicht angegrabbelt. Ergebnis des subjektiven Sehtests: Coole Spielerei. Braucht kein Mensch.

Nun könnte ich sagen: Schauen wir doch mal, wie sich das entwickelt. Ist ja irgendwie gelebte Science Fiction. Obwohl ich immer gedacht hatte, dass 2010 schon holographisches Fernsehen dran sei.

Stattdessen sage ich: LECKT MICH DOCH ALLE AM ARSCH!!!

3D-Fernsehen? Geht’s noch? Schon wieder neue Fernseher, neue Dekoder, neue Sender, neue Abspiel- und Aufzeichnungsgeräte? Für ein paar Spielfilme vom Schlage “Clash of the Titans“? Oder ein paar Ego-Shooter, bei denen mir 2D schon speiübel wird? Bundesliga endlich noch mittendrinner statt nur dabeier? Porno mit (fast) anfassen?

Ihr könnt mich mal gepflegt und kreuzweise. Etabliert erstmal HD flächendeckend und mit verlässlichen Standards, und lasst mich danach 10-15 Jahre in Ruhe. Vorher gibt es von mir keinen müden Cent für neue TV-Hardware oder andere Systeme.

HD. Genau. Das Zeug, mit dem ihr uns seit 10 Jahren ködert, Flachbild-Fernseher samt Receiver neu zu kaufen und Premiere/Sky zu abonnieren. Jenes hochauflösende Bild, dass selten GANZ HD ist, dann wieder gar nicht, dann nur über Satellit, dann nur mit speziellen Kabeln, kopiergeschützt, gerne auch mal runter- oder raufgerechnet. Das Zeug, bei dem keiner vollends durchblickt, und von dem Otto Normalkunde (ich eingeschlossen) bisher hauptsächlich weiß: gibt es. Aber nicht bei mir. Zumindest nicht jetzt. Oder so richtig. Muss ich erst mehr zahlen.

Dass das neue “over the air”-Fernsehen DVB-TV zwar gänzlich digital, aber auch nicht in HD kommt, ist da fast schon eine Randnotiz.

Der Übergang von analog auf digital und von Low Res auf High Definition ist wie kaum ein zweiter von der Unterhaltungsindustrie verbockt worden. Dagegen waren die Formatkriege VHS vs. Betamax, CD vs. MiniDisc und HDDVD vs. Blu-Ray, die allesamt auf dem Rücken der Konsumenten ausgetragen wurden, harmlos. Seit Jahren können wir theoretisch hochauflösend die Kaffeeflecken auf der Krawatte des Nachrichtensprechers analysieren. Praktisch kann das fast niemand. Weil Hard- und Software nicht ineinander greifen, weil Hersteller, Sender und Politik keinen für alle Beteiligten vertretbaren Übergang definieren konnten. Jeder wurschtelt vor sich hin, verspricht viel, und zeigt beleidigt auf den anderen, wenn man ihn fragt, warum das alles nicht richtig funktioniert.

Totales Chaos.

Machen wir uns nichts vor: Der Umstieg auf HD war von der Industrie gewollt, um endlich den Tod des (aus ökonomischer Sicht erheblich zu langlebigen) Röhrenfernsehers zu forcieren. Gebeten hat darum keiner. Genauso wie um das alberne 16:9-Format, das ebenso nur dazu diente, den Kauf neuer TV-Geräte zu rechtfertigen. Von der EU gefördert, dafür ohne erklärbaren Nutzwert. Wer jetzt “aber für Spielfilme ist das doch ideal!” schreit, den erinnere ich gerne daran, dass auch Spielfilme oft nicht in 16:9 gedreht wurden, und nach 60 Jahren die Masse der TV-Produktionen in der Wiederholungsschleife nun mal 4:3 vorliegt.

Früher war das so: Man hatte einen Fernseher zu Hause von der Größe einer Umzugskiste. Der hatte zwei Kabel: Eins für Strom, eins für Programm. Das Bild war gewöhnlich hell und scharf, die Auflösung konstant, und was ausgestrahlt wurde, konnte man auch ohne Schnickschnack oder Einschränkungen anschauen. Bei Spielfilmen war oben und unten ein schwarzer Rand. Der verhieß uns unausgesprochen: Hollywood. Nachts gab es Schnee, und wenn man ausschaltete, gab es noch eine Weile lang einen neckischen Leuchtpunkt in der Mitte des Bildschirms. Technische Expertise war nur einmal von Nöten: wenn die Kiste nach dem Kauf eingestellt werden musste, damit das ZDF auch auf dem zweiten Knopf der Fernbedienung lag.

Heute hat mein Flachbild-Fernseher mehr Anschlüsse als das Control Panel des Space Shuttle, das Low Res-Kabelsignal ist irgendwie matschig, HD-Sender kann ich nicht empfangen, und ich könnte schwören, dass die Fußball-WM auf meiner alten Röhre knackiger ausgesehen hat. Liegt vielleicht auch nur am Alter. Meinem, nicht dem des Gerätes.

Und jetzt also 3D.

3D my ass.

Bevor die Zukunft des Fernsehens kommt, soll erstmal die Gegenwart funktionieren.

Nur ein Quotenmeter bis zur Schmerzgrenze

Gepostet am 31. August, 2010 um 19:55 Uhr
Kategorien: Film, TV & Presse, Gedanken, Lustiges, Neues.

Ich habe in letzter Zeit einfach zuviel zu tun. Es ist nicht so, dass es mir an der Zeit fehlt, die Texte von Fabian Riedner durch den Kakao zu ziehen. Es fehlt mir sogar die Zeit, sie überhaupt noch zu lesen.

Heute hatte ich aber mal wieder ein laues Stündchen, und da wollte ich (willkürlich ausgewählt) sehen, was der gute Fabian zur neuen Staffel “Heroes” (noch so ‘ne Serie, die ich nicht gucke) zusammen stammelt.

Es wird euch nicht wundern, dass ich fündig wurde.

Nur ein paar Highlights:

“Inhaltlich hatte das Format schon immer Schwächen, denn von den Fans und Kritikern wurde oft bemängelt, dass die Serie ihre Zeit brauche, um „in Fahrt“ zu kommen.”

Nun könnte ich schwören, dass diese These von den Fans der Serie eher als Entschuldigung vorgebracht wurde, nicht als Kritik. Ähnlich wie bei “Voyager”.

“Diese brachte nur miserable Einschaltquoten und auch die Qualität lässt sich fast 1:1 auf die Zuschauerzahlen übertragen.”

Was da auf wen übertragen wird, erschließt sich mir nicht. Es ist wie so oft bei Fabian: Man hat eine grobe Ahnung, was er meint, aber nicht wirklich artikulieren kann.

“Auch ihre erste Figur wurde umgebracht, da man die Darstellerin nicht verlieren wollte, sollte ein hanebüchener Plot ihr Erscheinen erklären.”

Wow. Ich bin raus. Offiziell.

“Die Superhelden dieser Fernsehserie sind verbraucht und haben ohnehin wenig Tiefe, weshalb man mit den Figuren wenig arbeiten kann.”

Inwiefern man mit Figuren “arbeiten” soll, kann mir Fabian ja vielleicht noch erklären. Und wenig hatten wir zweimal, da müssen wir einen Punkt abziehen.

“Das Ensemble-Drama kommt nicht voran, denn es bleibt für den einzelnen Charakter nicht mehr als sechs Minuten Story.”

Pro Folge? Pro Staffel? Pro Mondphase?

“Hier wollten die Macher wohl einfach eine Liebesgeschichte einbauen, die nur bei «Transporter» überflüssiger war.”

Eine Liebesgeschichte, die in “Transporter” überflüssiger war? Und hat der gerade was gegen den heiligen Statham gesagt?

“Das Fazit der neuen Staffel fällt erschreckend aus”

Nach der ersten Folge. Das ging aber schnell.

Ist es nicht schön, dass manche Dinge und Menschen sich nie ändern?

Hohe Messlatte für niedrige Erwartungen: Indische Hulk-Ripoffs (+ Bonus)

Gepostet am 31. August, 2010 um 14:52 Uhr
Kategorien: Film, TV & Presse, Lustiges, Neues.

Gerade wenn man denkt, dass die Inder sich langsam ein wenig berappeln, was die Produktionsqualität ihrer Filme angeht:

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Es geht aber noch depperter:

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Continuity-Fehler bei CGI-Effekten sind mir übrigens neu. Man achte mal bei 1:12 drauf – das Balg trägt die Decke um die Hüften, bevor es bei 1:45 danach greift!

Aber das ist wohl das kleinste Problem dieser Produktion…

NACHTRAG: Ein Leser-Hinweis förderte das hier zu Tage:

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“Monsters”: Die große Budget-Lüge

Gepostet am 29. August, 2010 um 22:13 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 10, Film, TV & Presse, Gedanken, Neues.

Best Buy (eine Elektro-Supermarktkette in den USA) hat zur Promotion dieses Video über die Dreharbeiten von “Monsters” veröffentlicht:

Ich bin hin- und hergerissen: Natürlich ist das sensationell. 15.000 Dollar für einen Film, der eben NICHT wie ein hastig runtergekurbelter Experimentalfilm à la “Blair Witch Project” oder “Paranormal Activity” aussieht, sondern eher wie ein legitimes Sequel zu “Cloverfield” und “District 9″? Hollywood-Format aus der Portokasse? Ich finde das toll. Da möchte ich gleich selber zu Prosumer-Kamera greifen.

Das Problem: Die 15.000 Dollar sind gelogen. Sie kommen nur zustande, weil niemand in diesem Film für seine unglaubliche Arbeit bezahlt wurde. Weder die Darsteller, noch der Cutter, noch der Regisseur. Die Reisekosten allein sind damit nicht zu bestreiten. Hunderte von Arbeitsstunden, Dutzende von Komparsen. Hardware, Software, Ausstattung.

So funktioniert das nicht. “The Expendables” hat 60 Millionen gekostet, weil die Stars und die Crew tatsächlich bezahlt wurden. Weil es eben nicht geht, dass ein unternehmerisches Projekt wie ein Kinofilm von der Ausbeutung seiner Beteiligten lebt.

Hätte es mir als Drehbuchautor gefallen, für das Skript von “Monsters” nicht die übliche Gage zu bekommen – die übrigens mehr als das Vierfache des Budgets beträgt? Sicher nicht.

Nun kann man argumentieren: “Ja-haaa, aber die kriegen ja alle ihr Geld hinterher, wenn der Streifen an der Kinokasse Kohle macht”. Mag sein, aber damit überträgt man das Risiko auf Leute, bei denen es nichts verloren hat. Der Tontechniker soll nicht mit seinem Honorar für den Erfolg bürgen müssen. Das ist Aufgabe des Produzenten.

Und wenn Gareth Edwards tatsächlich allen Beteiligten eine Gewinnausschüttung versprochen hat: Damit relativieren sich die 15.000 Dollar wieder, weil das echte Budget (inklusive der realen Kosten) bloß nach hinten verschoben wurde.

Fakt ist: “Monsters” hat nicht 15.000 Dollar gekostet – es sind bisher bloß nur 15.000 Dollar bezahlt worden.

Random Charts (15): FFF Babes

Gepostet am 28. August, 2010 um 15:22 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 10, Neues, Random Charts.

Wer gerne hübsche Frauen in Extremsituationen sieht, ist beim Fantasy Film Fest immer gut aufgehoben, zumal die Ausbeutung weiblicher Sexualität ja ein Standard des modernen Horrorfilms ist. Aus diesem Grund habe ich mal die Top Fünf der Frauen zusammen gestellt, die so manchen Festival-Besucher spontan “Ich bin verliebt!” flüstern ließen.

Platz 5: Imogen Poots (“Chatroom”):

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So talentiert wie hübsch – auch wenn sie nicht mein Typ ist. Den Platz in dieser Liste hat sie aber allein dadurch verdient, dass ich sie bereits dreimal auf dem Festival gesehen habe: Vor drei Jahren in “28 Weeks Later“, und heuer in “Chatroom” und “Centurion”.

Platz 4: Thanh Van Ngo (“Clash”):

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Bildhübsch, statuesk, sehr verwundbar, hinreißend im roten Abendkleid – und mit einer Sprung/Tritt-Kombi könnte sie dir sämtliche Rippen brechen. What’s not to love?!

Platz 3: Jessica Paré (“Suck”):

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Die sehr üppige kanadische Ausgabe von Liv Tyler und Jessica Biel hat sich schon mehrfach in Filmen ausgezogen – lobenswert! In “Suck” geht sie zwar leider nicht so weit, bleibt aber auch bekleidet immer bezaubernd.

Platz 2: Whitney Able (“Monsters”):

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Die kennen wir schon aus “All the boys love Mandy Lane”. Wäre sicher nicht so bemerkenswert, wenn sie in “Monsters” nicht diesen putzigen Kurzhaarschnitt hätte, der ihr den Charme einer 80er-Popsängerin verleiht. Niedlich, absolut niedlich.

Die Gewinnerin ist erwartungsgemäß “not safe for work”:

(mehr…)

Stubenhocker – wider den FFF-Wahnsinn!

Gepostet am 27. August, 2010 um 14:13 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 10, Film, TV & Presse, Neues.

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Es ist mir klar, dass die meisten meiner Leser nicht die Möglichkeit haben, eine Woche lang auf dem Fantasy Film Fest ihren Hirne mit Zelluloid-Honig einzuschmieren. Ich habe mich aus diesem Grund mal umgesehen, welche Filme es dieser Tage bereits auf DVD oder anderweitig gibt. Man sehe mir aber nach, dass ich aus Zeitgründen keine Möglichkeit habe, das immer nach Herkunftsland oder Sprache aufzuschlüssen. Googelt halt selber ein wenig.

Im Ausland gibt es bereits:

  • Hidden
  • The Last Days of Emma Blank
  • The Ape
  • Harpoon: Whale Watching Massacre
  • Symbol
  • Harry Brown
  • Ghost Machine
  • Higanjima
  • The Reeds
  • Gallants
  • Metropia
  • Centurion
  • The Human Centipede
  • Timer
  • The Disappearance of Alice Creed
  • The Experiment
  • The Killer Inside Me
  • Scouting Book for Boys
  • Four Lions

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Ein paar deutsche DVD-Termine gibt es ebenfalls schon:

  • Suck 24.9.2010
  • Centurion 30.9.2010
  • Solomon Kane 7.10.2010
  • The Reef 21.10.2010
  • IP Man 2 29.10.2010
  • The Experiment 4.11.2010
  • Little Big Soldier November

Mehr als zwei Dutzend Filme – damit könnt ihr locker euer ganz privates “Fantasy Film Fest” veranstalten.

Wenn ihr weitere FFF-Filme wisst, die aktuell verfügbar sind, dann teilt das Expertenwissen in den  Kommentaren mit uns. Ich ergänze die Liste entsprechend. Aber keine Links und Verweise zu Raubkopien, bitte!

Fantasy Film Fest 2010: Red Hill

Gepostet am 25. August, 2010 um 16:53 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 10, Film, TV & Presse, Neues.

red_hill_teaser_poster_2010AUSTRALIEN 2009 / 94 Minuten

REGIE Patrick Hughes

DARSTELLER Ryan Kwanten / Steve Bisley / Tom E. Lewis / Claire van der Boom / Christopher Davis / Kevin Harrington / Richard Sutherland / Ken Radley

DREHBUCH Patrick Hughes

Irgendwo in der staubigen Weite eines australischen Outbacks liegt Red Hill. Der junge Constable Shane Cooper lässt sich mit Blick auf den baldigen Familienzuwachs in das kleine Nest versetzen. Da ahnt er nicht, dass bereits an seinem ersten Arbeitstag das personifizierte Böse in das verschlafene Dorf einreiten wird, um dessen unrühmliche Vergangenheit in all ihrem Grauen wieder zum Leben zu erwecken. Denn just gelingt dem Schwerverbrecher Jimmy Conway die Flucht aus dem Hochsicherheitstrakt. Sein einziger Gedanke: Rache an den Dorfbewohnern und vor allen Dingen an der Polizei seiner einstigen Heimat.

Also ich sehe das so:

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Check the trailer:

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Fantasy Film Fest 2010: Chatroom

Gepostet am 25. August, 2010 um 16:27 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 10, Film, TV & Presse, Neues.

chatroomGROSSBRITANNIEN 2010, 97 Minuten

REGIE Hideo Nakata

DARSTELLER Aaron Johnson / Imogen Poots / Matthew Beard / Hannah Murray / Daniel Kaluuya / Megan Dodds / Michelle Fairley / Nicholas Gleaves

DREHBUCH + THEATERVORLAGE Enda Walsh

Die Cyberwelt visualisiert der Stimmungskünstler als ein Gewirr von Fantasieräumen, die über endlose, dicht bevölkerte Korridore zu erreichen sind – eine aberwitzige Kreuzung aus Overlook-Hotel und überlaufener Jugendherberge. Wer sich auf diesen Trip einlässt, wird ziemlich geflasht und belohnt mit einem der eindringlichsten und dunkelsten Filme über Mobbing, Manipulation und Gruppendynamik im Myspace-Zeitalter. Ein paar junge Leute treffen sich zum unverbindlichen Chat. Bald übernimmt Anführertyp William das Ruder. Scheinbar freundlich und interessiert gelingt es ihm, die schlimmsten Seiten aus den anderen herauszukitzeln.

Also ich sehe das so:

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Fantasy Film Fest 2010: The Disappearance of Alice Creed

Gepostet am 25. August, 2010 um 16:03 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 10, Film, TV & Presse, Neues.

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GROSSBRITANNIEN 2009, 98 Minuten

REGIE J Blakeson

DARSTELLER Gemma Arterton / Martin Compston / Eddie Marsan

DREHBUCH J Blakeson

Fachmännisch und zielstrebig verwandeln zwei Männer einen abgelegenen Raum in eine schalldichte Zelle mit Schlafplatz. Hastig schlüpfen sie in identische Overalls, lauern einer jungen Frau auf offener Straße auf, zerren sie in ihren Lieferwagen, schleppen sie ins frisch gezimmerte Gefängnis und ketten sie nackt ans Gitterbett …

Also ich sehe das so:

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Check the Trailer:

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Fantasy Film Fest 2010: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei…

Gepostet am 25. August, 2010 um 10:24 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 10, Film, TV & Presse, Lustiges, Neues.

Sodele, ich bin jetzt wieder in München, rechtschaffen geschafft, und plane noch ein paar “Nachzügler”-Reviews. Trotzdem möchte ich euch das abschließende Gespräch mit Chainsaw Horst und Simon nicht vorenthalten, auf dem sie ein paar allgemeinere Sachen zum diesjährigen Festival zum Besten geben. Schlagt mich nicht – Simon redet halt so leise (hab’s schon auf 200 Prozent hochgezogen):

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Hinterher traf ich mich noch mit Fantasy-Autorin Claudia Kern, die einige von euch vielleicht auch von den FedCons oder ihrer Arbeit bei der SpaceView kennen:

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Schande über mich übrigens, dass ich es bisher sträflich versäumt habe, die großartige Webseite von Leser (und FFF-Kellerassel) Lukas zu empfehlen.Bei ihm könnt ihr auch viele Kritiken zum Festival nachlesen.

Lukas macht (unter anderem) so launige Sachen wie deutschen Splatter-Trash nachsynchronisieren:

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Aktuell hat er sich “Zombie 90″ vorgenommen, und herausgekommen ist der hysterisch komische “Zombie 09″, unverzichtbar für jeden echten Fan:

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Fantasy Film Fest 2010: Hybrid

Gepostet am 24. August, 2010 um 10:42 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 10, Film, TV & Presse, Neues.

hybrid posterUSA/DEUTSCHLAND 2010, 94 Minuten

REGIE Eric Valette

DARSTELLER Shannon Beckner / Oded Fehr / Ryan Kennedy / Melanie Papalia / Adrien Dorval / Duncan Fisher / Kent Wolkowski

DREHBUCH Neal Marshall Stevens

Was die Mechaniker dieser Kfz-Werkstatt während einer Nachtschicht zu sehen bekommen, ist mit keiner StVO zu vereinbaren! Und weckt vor allem bei Tilda, der Powerfrau in der Männerrunde, gewaltigen Kampfgeist. Ein Formwandler hat sich in die abgeschirmte Tiefgarage der Chicagoer Polizei eingeschlichen und neben seiner Begeisterung für protzige Schlitten auch einen unstillbaren Appetit auf Menschenblut entwickelt. Ja wirklich, ein oktopusartiges Alienvieh morpht sich unter die Motorhauben und macht in den spärlich beleuchteten Hallen Jagd auf die kleine Schar verdatterter Kfz-Schrauber. Im Gefecht muss sich Tilda gleich gegen zwei Seiten absichern: das mörderische Mobil und ihren nervigen Macho-Vorgesetzten Ray (Oded Fehr).

Also ich sehe das so:

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Check the trailer:

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Fantasy Film Fest 2010: Devil’s Playground

Gepostet am 24. August, 2010 um 10:41 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 10, Film, TV & Presse, Neues.

dppGROSSBRITANNIEN 2010, 95 Minuten

REGIE Mark McQueen

DARSTELLER Jaime Murray / Danny Dyer / Shane Taylor / Colin Salmon / Lisa McAllister / Myanna Buring / Craig Fairbrass / Bart Ruspoli

DREHBUCH Bart Ruspoli

Inhalt: Es ist wie immer, wenn ein böser Pharmakonzern ein neues Mittel auf den Markt bringt: Irgendetwas geht schief. Wie schief, kann Angela bezeugen: Als einzige von dreißigtausend Testpersonen ist die Schwangere noch nicht zu einem blutrünstigen, aggressiven und pfeilschnellen Monster mutiert – was nicht heißt, dass die derart Infizierten nicht alles daran setzen, dies schnellstmöglich zu ändern. Während London sich in ein tobendes Inferno verwandelt, stehen die Chancen für die junge Frau und ein kleines Grüppchen weiterer Überlebender immer schlechter. Doch dann tritt Cole auf den Plan, ein raubeiniger Ex-Söldner im Auftrag des Konzerns. Angelas Immunität scheint der Schlüssel zum Fortbestand der Menschheit, und zwischen ihr und der Hoffnung auf Rettung steht jetzt nur noch eine sich rasend vergrößernde Armee beißwütiger Irrer. Kein Problem für Cole …

Also ich sehe das so:

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Trailer konnte ich nicht finden, da müsst ihr mir halt einfach mal glauben.

Fantasy Film Fest 2010: Kaboom

Gepostet am 24. August, 2010 um 10:36 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 10, Film, TV & Presse, Neues.

USA/FRANKREICH 2010, 86 Minuten

REGIE Gregg Araki

DARSTELLER Thomas Dekker / Haley Bennett / Chris Zylka / Roxane Mesquida / Juno Temple

DREHBUCH Gregg Araki

Eine furios komische Mischung aus in quietschbunte Farben getauchter Endzeit- Vision und sexuell aufgeladenem California-Teeny-Streifen, in dem sich das Ende der Welt als der ultimative aller Orgasmen entpuppt. Und Höhepunkte gibt es einige in Arakis Film, der seine Darsteller für den frigiden Geschmack amerikanischer Sittenwächter mal wieder unvorstellbare Dinge tun und sagen lässt. Warum auch nicht? Alle Akteure sehen superscharf aus (und sind auch scharf aufeinander), schmeißen Drogen und hauen sich im Minutentakt coole Sprüche um die Ohren. Wenn zum Beispiel Smith, der betont bisexuelle Held der Geschichte (gespielt von Thomas Dekker mit ewig verwundertem Gesichtsausdruck, als sei er bei einer von Ken Russell inszenierten Orgie zwischen Jared Leto und dem Cast von GOSSIP GIRL gezeugt worden), plötzlich mit einer albernen, pseudo-existenzialistischen Baskenmütze aufkreuzt, was seine beste Freundin Stella (Haley Bennett – heiß!!!) mit einem staubtrockenen „Sind wir in Paris?“ quittiert. Kaboom. Wer sich all die treffsicher ausgespuckten One-liner merken könnte, hätte unterhaltungstechnisch echt ausgesorgt …

Also ich sehe das so:

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Einen Trailer gibt’s nicht (auch kein Poster), nur diese freigegebene Szene:

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Superma(rketi)n(g) der frühen 80er Jahre

Gepostet am 23. August, 2010 um 11:17 Uhr
Kategorien: Gedanken, Lustiges, Neues.

Kleines Intermezzo im FFF-Stress: Lukas war so freundlich, angesichts meiner Begeisterung für Superman (siehe Tattoo und Lunchbox) im Keller seiner Eltern zu wühlen. Ergebnis: zwei antiquarische Taschenbücher vom Ehapa Verlage. Eins davon hatte ich als Steppke, daran kann ich mich genau erinnern:

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Ach ja, Luthors lila-grüner Anzug mit dem hohen Kragen, der durchgeknallte Brainiac-5 – DAS waren noch Zeiten!

Schon erstaunlich, dass diese Bände erheblich unmoderner sind, als ich es in Erinnerung hatte. 1981 hieß “Black Canary” bei uns noch “Blitzschwalbe”, und “Wonder Woman” hieß “Wundergirl”?

Das elektronische Lettering ist natürlich für den Eimer, und auch die Übersetzung lässt keinen Fettnapf aus (“Alien” wird konsequent als “Fremder” übersetzt).

Mein Favorit sind allerdings die reißerischen Texte in den Eigenwerbungen des Verlages, mit denen die hippe Jugend anno ’78 bzw. ’81 zum Kauf weiterer Taschenbücher animiert werden sollte:

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Ein “toller Hammer”? Superstories, die mich “vom Sockel hauen”?

FFF 2010: Der nicht ganz so runde Roundtable – oder: Jetzt muss Lukas ran!

Gepostet am 23. August, 2010 um 02:27 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 10, Film, TV & Presse, Neues.

So kann das gehen: Es war heute Abend abgemacht, dass die Jungs sich in einem der Kinos einfinden, um mir vor der Kamera Rede und Antwort zu den Filmen zu stehen, für die ich keine Zeit hatte. Schlechte Absprachen und mangelnde Koordinationsfähigkeiten führten aber dazu, dass ich mit Lukas und Tornhill allein im Foyer des Cinestar saß – und Tornhill ist ja selbst erst gestern gekommen.

Not, meet Tugend – ich habe dann einfach mal Lukas gegrillt, was folgende neun Filme angeht:

  • The Pack
  • 14 Blades
  • The Killer inside me
  • Detour
  • Nothing Men
  • Little Big Soldier
  • Two Eyes Staring
  • The Loved Ones
  • Stranded
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Sieht aus, als hätte ich nicht allzu viel verpasst. Danke an Lukas für seine Bereitschaft, sich von mir ausquetschen zu lassen. Wie eine Zitrone!

Wer mehr Details zu den Filmen braucht: hier.