Wo waren wir stehengeblieben? Ach ja – LAS VEGAS!!!

Das letzte Mal war ich 2003 hier. Die Stadt wird immer kompakter, immer chaotischer, immer mehr Vergnügungstempel quetschen sich aneinander, als ginge es darum, die Menschen in eine Art analoge virtual reality zu zerren, aus der Augen und Ohren keinen Ausweg finden. Alte Hotels werden abgerissen, der Strip verlängert nach Norden, „hyper hyper“ ist die Devise. Es ist deshalb so spannend, weil Las Vegas gleichzeitig versuchen muss, Oasen der Ruhe zu schaffen, um die Besucher nicht zu überfordern:

Erkennbar viele Restaurants setzen auf Abschottung,  [weiterlesen]


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So, mein zweiter Fastentag in vier Tagen ist fast (pun intended) rum. Ich habe Montag und Mittwoch gar nicht gegessen und nur Wasser getrunken (plus ein Kaffee, den die LvA mir am Morgen aus Versehen bereitet hatte). An den Tagen dazwischen habe ich normal gegessen, aber auch etwas bewusster: nichts Gebratenes, keine Süßigkeiten, keine fetten Soßen.

Es ist auch in dieser frühen Phase schon klar: Ich mag das Wechselfasten, weil es hart und simpel ist. Hart, weil es Disziplin erfordert. Simpel, weil es keinen Plan, keine Vorbereitung und keine Kompromisse verlangt. Einfach. Nicht. Essen.

Meine ersten Erkenntnisse: es gibt positive und negative Aspekte.  [weiterlesen]


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The Terror

„The Terror“ basiert (lose, SEHR lose) auf der Expedition der Erebus und der Terror, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts versuchten, eine Nordwest-Passage durch das ewige Eis zu finden. Aus (mehr als) dem Stoff hat Sten Nadolny den bezaubernden, melancholischen Roman „Die Entdeckung der Langsamkeit“ gemacht – und Dan Simmons den Horror-Schocker „Terror“. Zu niemandes Überraschung war es Letzterer, den sich Ridley Scott als Produzent zur Brust nahm, um daraus eine zehnteilige Serie zu zimmern, die man sich aktuell bereits auf deutsch bei Amazon Prime anschauen kann:

Der Plot ist letztlich simpel,  [weiterlesen]


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Abgesehen davon, dass ich in letzter Zeit zu wenig Zeit und Gelegenheit habe, hier was zu posten, schulde ich euch ja noch diverse Updates in Sachen Sport und Ernährung.

Zuerst einmal Sport: Das Jogging habe ich Ende Dezember nach einem erfolgreichen halben Jahr in die Winterpause geschickt. Die Knie spielten nicht mehr mit, ich hatte permanent ein leichtes Zwacken, besonders nachts. Da wollte ich kein Risiko und kein Rheuma eingehen. Mittlerweile hat es sich gebessert, trotzdem würde ich lieber ins Fitnessstudio gehen und etwas weniger gelenklastige Sportarten betreiben. Aber das Luxus-Studio hier um die Ecke hat den Besitzer gewechselt und eine Mitgliedschaft scheint mir aktuell etwas zu riskant.  [weiterlesen]


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Okay, es gibt noch ein paar Eindrücke zu sammeln und zu teilen. Heute erzähle ich mal von den größeren Orten, an denen wir waren, von den Erlebnissen. Es war zugegeben ein sehr touristisches Programm – aber die LvA hatte die Westküste noch nie gesehen und da wollte ich ihr ein zweiwöchiges „best of“ bieten – nur die Highlights.

LA war Start- und Endpunkt der Reise. Ich kann der Stadt bekanntermaßen nicht viel abgewinnen, aber wenn das Wetter gut ist und die Stimmung auch, dann kann man zumindest viel zeigen. Mit dem Wagen durch Beverly Hills gondeln, vom Mulholland Drive den Hollywood-Schriftzug fotografieren,  [weiterlesen]


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Ich bespreche diese beiden Serien gemeinsam, weil sie beide für etwas stehen – für verschiedene Seiten des aktuellen „golden age of TV“. Sie zeigen die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen des Mediums, die aktuellen Probleme mit Erzählmustern und die Tatsache, dass Fernsehen und Kino nur noch strukturell verschieden erzählen, sich aber in Form und Fähigkeiten nicht mehr unterscheiden.

Altered Carbon

Die Story in kurz: Ein vor fast 300 Jahren verstorbener Terrorist/Freiheitskämpfer namens Kovacs wird in einem neuen Körper (Sleeve genannt) wiederbelebt – in einer Welt, die keinen Tod mehr kennt, weil jeder seinen Stack (einen Bewusstseinsspeicher) in einen neuen Sleeve übertragen kann.  [weiterlesen]


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Ich komme momentan kaum dazu, mir neue Sachen anzuschauen – und wenn ich dazu komme, habe ich keine Zeit, drüber zu schreiben. Darum an dieser Stelle mal ein paar sehr kurze Kurzkritiken von Serien und Filmen, die ich in den letzten Wochen einschieben konnte. Mögliche Spoiler voraus!

Ich bin etwas baff – der Lego-Flash-Film, der zur Direktauswertung produziert wurde, hat mir deutlich besser gefallen als der Batman-Block-Blockbuster. Das mag daran liegen, dass die Laufzeit kürzer ist, dass die Gags besser sitzen und dass es einfach ein nachvollziehbares Thema gibt – mit großer Kraft kommt nicht nur große Verantwortung für den Helden,  [weiterlesen]


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Ihr habt in den letzten Tagen erfahren, wie der Wortvogel gereist ist und was er wo gegessen hat – fehlen noch die Unterkünfte. Wir hatten uns entschlossen, diesmal bewusst abwechslungsreich und etwas höherwertig zu wohnen. Für mich selbst ist die billigste Motelkette genug, aber als Ehemann der LvA steigen die Ansprüche.

Der Einfachheit halber habe ich euch hier eine Galerie der offiziellen Fotos von Bookings zusammen gestellt – außen wie innen:

Grundsätzlich waren alle Hotelzimmer wie versprochen, außerdem (mit kleinen Abstrichen) sauber und ruhig. Nur im Ramada Monterey dröhnte die Klimaanlage wie ein Düsenjet und das Ivy in Palm Springs hat schon bessere Jahre gesehen (das hatten wir als einziges über Groupon gebucht).  [weiterlesen]


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Wahrlich, Amerika ist in Sachen Kulinarik vielleicht als Vorreiter, aber nicht als Vorbild bekannt. Hier werden Cremetörtchen frittiert, Burger in Hühnerschnitzel gepackt, und Bällchen aus Cola-Sirup in Sahne getunkt. Ich selbst habe damit kein Problem und bei früheren Reisen sogar die explizite Entscheidung getroffen, den USA als „fast food nation“ zu huldigen. Von Taco Bell zum Wienerschnitzel, von Johnny Rockets zu Sonic, von Jamba Juice zu Krispy Kreme. Die erwartbaren und sichtbaren Folgen konnte ich immer hinterher gut abhungern.  [weiterlesen]


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Wenn einer eine Reise tut – dann sollte er sich sorgfältig vorbereiten. In den letzten Jahren haben die Möglichkeiten, mit preiswerter Technik den Unterwegskomfort zu steigern, deutlich zugenommen. Heute erzähle ich mal, was uns die Amerika-Rundreise vergoldet hat.

Gebucht habe ich die komplette Tour bei Bookings – erstmals. Bisher war ich ein Expedia-Jünger, aber die gesamte User-Experience ist bei Bookings deutlich überschaubarer, die einzelnen Hotels werden automatisch zu einer Reise kombiniert und viele zusätzliche Services machen den Ablauf angenehm. Hinzu kommt, dass man viele Hotels für sehr wenig Aufpreis auch stornierbar buchen kann, was Flexibilität vor Ort erlaubt.  [weiterlesen]


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