Zuerst wollte ich es mir einfach machen und wieder eine launige Teenie-Softsex-Komödie besprechen. Die sind immer williges Futter und kommen auch allgemein recht gut an. Aber dann entschied ich mich, die Level-Auswahl meiner Fotostory von "easy" auf "hard" zu setzen. Keine Komödie, sondern ein düsteres dystopisches Drama. Aus Österreich. In einer völlig verschandelten US-Videoversion.
Nun ist der österreichische Science Fiction-Film kein Subgenre, das der Entdeckung durch eine Kritiker-Elite harrt – spontan fällt mir da gerade mal der hier ein:
Aber wenn man lange genug sucht, findet man bekanntlich alles. Und darum geht es heute um MORGENGRAUEN, wie die IMDB… [weiterlesen]
Okay, Hefte raus – Klassenarbeit! Jetzt sind Mitdenken und Fleiß gefragt, denn in der heutigen Stunde geht es um einen Film, aber viele Titel. Aufpassen!
SCHULMÄDCHEN ’84 (damit fangen wir an) hatte ich schon länger auf dem Schirm. Ich war neugierig, wie man mitten in der NDW-Zeit einen Quasi-Nachfolger der Schulmädchen-Reports, die ja 1980 ausgelaufen waren, auf die Beine stellen konnte. Mitbekommen hatte ich seinerzeit nur, dass die BRAVO kaum genug Wege fand, die paar Szenenfotos mit nackten Tatsachen groß ins Heft zu heben.
Dass "die süße Babsi" gar nicht in den "blonden Stefan" verknallt ist? Geschenkt.
Auch die… [weiterlesen]
Oh Mann, auf der Suche nach geeigneten Obskuritäten folge ich dem Weißen Kaninchen immer tiefer ins moderige Loch der Filmgeschichte. Es ist tatsächlich nicht so einfach, geeignete Kandidaten auszumachen. Man möchte meinen, die 70er-Werke von Siggi Götz (aka Rothemund) wären perfekt, aber selbst COLA, CANDY, CHOCOLATE ist handwerklich okay, schauspielerisch in Ordnung und frustrierend wenig sexistisch.
Der hier sieht angemessen deppert aus, aber bei Michael Pfleghar muss man immer damit rechnen, dass womöglich ein richtig guter Film dahinter steckt:
Der hier steht schon länger auf meiner Liste, aber der betriebene Aufwand und die Besetzung lassen eher einen missratenen Langeweiler… [weiterlesen]
Sieben Tage Facebook-Sabbatical. Zeit, hier mal wieder den Hammer zu schwingen.
Ich habe mich in der letzten Woche auf die Suche nach weiteren deutschen Trash-Perlen gemacht, die ich besprechen kann. Nicht nur YouTube und andere Online-Quellen waren mir dabei behilflich, auch mein Archiv von selbst gebrannten CDs und DVDs mit alten VHS-Aufnahmen und Fernseh-Mitschnitten. Was da so an die Oberfläche gespült wird, rangiert von entzückend bis bedenklich. Die Auswahl fällt schwer.
Darf’s POTATO FRITZ sein, eine Western-"Parodie" mit Hardy Krüger, Paul Breitner (!) und der Musik von Udo Jürgens?
Oder wie wäre es mit EBBIES BLUFF, einem Frühwerk aus… [weiterlesen]
Die deutsche "Komödie" der 70er und 80er ist eins meiner Steckenpferde – weil sie von einer schizophrenen Zerrissenheit geprägt ist, die selten für gute, aber fast immer für unvergessliche Filmabende sorgt. Machen wir uns nichts vor: mit dem Humor meint es der Deutsche ernst. Humor muss sein wie Karneval: für alle, frech, aber nicht böse, systemstabilisierend und vor allem vom Vorstand abgenickt. Ho ho ho und Schenkel klopfen. Das wurde zu selten, aber dann grandios torpediert:
Klar – wo sollten die Deutschen nach zwei verlorenen Weltkriegen und einer Literatur aus schweren Dramen auch den britischen Humor her nehmen?
Und… [weiterlesen]
Auch ich muss mich angesichts der Corona-Quarantäne beschäftigen. Für Sniper-Aktionen ist unsere Terrasse zwar exzellent geeignet, aber da bekomme ich nur wieder Ärger mit der LvA. Und weil meine exorbitanten Reviews zu den 80er-Totalausfällen EIN KAKTUS IST KEIN LUTSCHBONBON und TERMINUS seinerzeit so gut ankamen, versaue ich mir einfach noch mal ein paar Nachmittage mit dem schlechtesten, was Papas Kino so zu bieten hatte. Die Fallhöhe ist erwartungsgemäß beträchtlich.
Heutiges Exponat: Die "Polit-Satire" IS WAS KANZLER!?! von 1984, die ich seinerzeit gerne gesehen hätte – ich war 15, links und dumm, als der Streifen in die Kinos kam und… [weiterlesen]
Deutschland, Frankreich 1987. Regie: Pierre-William Glenn. Darsteller: Johnny Hallyday, Jürgen Prochnow, Karen Allen, Gabriel Damon, Julie Glenn
Ich bin durchaus bereit, Stunden um Stunden in einen einzigen Review zu investieren. Wenn es der Film verdient. Meine Aufmerksamkeit muss mit Schmerz bezahlt werden, nur beinharter Schrott kommt in meine Presse. Faule, wurmzerfressene Äpfel wie "Ein Kaktus ist kein Lutschbonbon" wachsen wahrlich nicht an jedem Baum. Schlecht sein ist einfach – zum kotzen sein ist schwierig.
Ich hatte mir "Terminus" auch gar nicht besorgt, weil ich auf eine Trash-Granate hoffte. Der Film war als aufwändige Euro-SF
Genug davon!
Es ist Zeit, zurück zu schauen! Es ist Zeit, die Lücken zwischen den Schulmädchen und den Supernasen zu füllen…. [weiterlesen]
Um euch auf meinen kleinen Exkurs einzustimmen, hier der… [weiterlesen]
Cinema-Fundstücke
Themen: Facebook, Film, TV & Presse |Ich habe vor ein paar Wochen mal einen Facebook-Takeout angestoßen, um alle geposteten Meinungen, Dateien und Chats zu sichern. Teilweise eine schmerzhafte Erfahrung, z.B. die endlosen langen Gespräche mit guten Freunden noch einmal zu lesen, die mittlerweile nicht mehr unter uns weilen.
Es finden sich aber auch kleine Preziosen, denn gerade am Anfang (so 2013/14) habe ich versucht, Facebook als Erweiterung meines Blogs zu sehen und dort Sachen zu posten, die im Umfeld von Social Media einen Mehrwert besitzen. Warum diesen "bonus content" nicht für den Wortvogel aufarbeiten?
2012 hatte ich meiner erste große Zeitschriften-Sammlung bei Ebay erstanden -… [weiterlesen]