28
Apr 2021

Gewinnspiel mit Trostpreis: C.L.E.A.N.

Themen: Film, TV & Presse |

Man kann mir viele negative Dinge nachsagen, aber eins bin ich immer gewesen: ein Mann meines Wortes. Und darum ist heute der Tag, an dem ich die üppige C.L.E.A.N. Limited Edition unter die Leute bringe. Ich selber sammle keine Silberscheiben und schließlich haben die Leser dieses Blogs die Box finanziert.

Für alle, die einen Refresher brauchen, worum es geht:

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Wer sich meine Fotostorys zum Film durchgelesen hat, der wird wissen: nicht gut, nicht spannend, nicht überzeugend, aber… besonders. Und selten.

Ich hadere mit der Frage, wie ich einen "Gewinner" auswählen soll. Machen wir es schräg: eines der großen Mysterien ist ja, wie Katusin seine Filmprojekte finanziert, zumal sie mangels Release auch hinterher kein Geld einspielen. Es gibt da einige interessante (und hässliche) Gerüchte, aber nix Genaues weiß man nicht.

Also frage ich euch: woher kommt das Geld? Lasst euch was einfallen. Keine echten oder gar glaubwürdigen Antworten sind erwünscht, sondern Phantasie und Kreativität.

Aus den Kommentaren werde ich morgen im Laufe des Nachmittags die in meinen Augen beste Antwort auswählen.

GO!



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Marcus
Marcus
28. April, 2021 10:01

Uwe Boll hat doch mal gewitzelt, er würde seine Filme mit Nazi-Gold finanzieren.

Krazy Katusin ist mindestens genauso umtriebig, aber auf niedrigerem Niveau. Daher sag ich mal: NPD-Kupfer?

Last edited 5 Monate zuvor by Marcus
comicfreak
comicfreak
28. April, 2021 11:30

Er bekommt das Geld natürlich von den Promis, denen er verspricht sie NICHT im nächsten Artikel als mitwirkenden großen Star zu präsentieren.

milan8888
28. April, 2021 12:32

Er war Bud Spencers Alleinerbe

Pascal
Pascal
28. April, 2021 13:35

Die Töchter lokaler Unterweltgrößen dürfen den Traum ihrer Leinwand-,,Karriere“ ausleben? Dafür legt Papa große, nicht zusammenhängende Scheinbündel auf die Theke?

WaboSG
WaboSG
28. April, 2021 13:49

Katusin spielt sich deshalb so häufig selbst, weil er seine eigene Biographie abarbeitet. Als gelernter Maurer ist er bei Modernisierungsarbeiten auf eine doppelte Wand gestoßen, hinter der sich eine Geldtasche und diverse kompromittierende Dokumente verbargen. Erst bei der Durchsicht stellt er fest, dass es sich hierbei um die Hinterlassenschaft des italienisch/kroatischen Mafiapaten Angelo handelt, der in den Unterlagen bereits seinen Bruder Maximilian verdächtigt nach seinem Ableben zu trachten.

Katusin wittert seine Chance, da scheinbar niemand von dem Geld weiß und schafft es in einem leeren Gipssack nach draußen. Dummerweise ist seine Tat nicht völlig unbemerkt geblieben. Zwei korrupte Ermittler, die mit Maximilian unter einer Decke stecken finden Katusins Spur.
Auf der Flucht vor diesen versteckt er das Geld bei seinem Cousin, bringt dabei aber die Ermittler auf dessen Spur. Sie halten den Cousin für den Drahtzieher. Maximilian und die Ermittler stellen den Cousin und dieser stirbt bei einem Schusswechsel. Allerdings finden Sie nur die leere Tasche und denken, dass das Geld bereits ausgegeben wurde. Die beiden wissen nicht, dass der wahre Täter die ganze Zeit über Katusin gewesen ist.
Mit dem Geld macht er sich schnell ein schönes Leben und lernt die kroatische C- und D-Prominez aus Rap und Rotlicht kennen. Offiziell führt er seinen plötzlichen Wohlstand auf eine Lebensversicherung seines Cousins zurück, doch dafür gibt er bei weitem zu viel aus. In seinen neuen Kreisen gibt er sich als harter Kerl und prahlt damit, dass sein Leben eigentlich verfilmt werden müsste.

Erst als er Martina Martinov (auch Marijana Makovec) kennenlernt ändert sich die Dynamik. Durch sie erkennt Katusin, dass das Geld nicht nur ein Geschenk ist, sondern eine Gabe, ein Auftrag. Er kann und muss der Welt endlich den wahren Katusin zu schenken. Martinov selbst träumt davon von der Porno in die reale Filmbranche zu klettern und ersinnt mit Katusin den Plan, die Oberliga Hollywoods nach Kroatien zu holen. So könnten beide in immer größeren Rollen den Aufstieg schaffen.
Das Problem: Das Geld war da, aber es war nicht legal. Durch ein fiktives Filmfestival (die Dolphin Awards, angelehnt an den Schauspieler Giorgio Dolfin, den Katusin vergöttert, warum auch immer), konnte er immense Kosten auf dem Papier verursachen ohne diese jemals wirklich umzusetzen. Das Geld war gewaschen, die Karriere kann beginnen.
Damit dieses sich aber noch mehrt, hat er bei Uwe Boll gelernt, Komparsenrollen zu verkaufen. Nicht für 20,-EUR, nicht für 499,-EUR, sondern im mittleren vierstelligen Bereich. Sebastian Baumert habe bereits zugeschlagen und auch weitere Interessenten haben bereits über eine halbe Million Euro in einer wilden Auktion geboten. Für den nächsten Film kam das höchste Gebot mit über einer Million Euro von einem Bieter namens Max I. Milan…

P.S. danke an den Hausherrn für dieses Blog, dem ich schon seit einigen Jahren begeistert folge!

Dizoneros
Dizoneros
28. April, 2021 17:09
Reply to  WaboSG

Hahaha, exzellent gebaut. Ich war voll drin!

WaboSG
WaboSG
29. April, 2021 10:29
Reply to  Dizoneros

Vielen Dank 😀

@Teleprompter: Der Idee des Wanderpokals schließe ich mich an. Den Film einmal zu sehen interessiert mich weit mehr, als ihn im Schrank stehen zu haben.

Kuhbaert
Kuhbaert
29. April, 2021 13:33
Reply to  WaboSG

"Keine echten oder gar glaubwürdigen Antworten sind erwünscht"

Also ich glaub die Story aufs Wort, somit bist du raus 😉

PabloD
PabloD
28. April, 2021 15:27

Seine Frau verdient als Chefredakteurin bei der kroatischen "Ljubavni Zemlja" unfassbar viel Geld und er darf das ihm zugeteilte Haushaltsgeld ausgeben, wie er möchte.

(Anm.: Ehrlicherweise möchte ich den Preis gar nicht haben.)

Last edited 5 Monate zuvor by PabloD
Teleprompter
Teleprompter
28. April, 2021 17:12

Vielleicht hat er eine Mischung aus Crowdfunding und Kettenbrief entwickelt – jeder Backer muss drei weitere "überreden", sonst drohen 7 Jahre Unglück oder wahlweise ein nicht mehr ganz komplettes Lieblingstier im Bett.

Was mich gleich selbst auf eine Idee bringt – so ein Meisterwerk zu gewinnen und dann herumliegen zu lassen, wäre doch echt schade. Ich wäre auch – sofern DSGVO-kompatibel machbar – bereit, das auf meine Kosten an den nächsten Interessenten weiterzuversenden.

M0epinat0r
M0epinat0r
28. April, 2021 19:25

Katusin ist ein Highlander. Alle paar Jahre, wenn die Leute in seinem Umfeld ob seines nicht-alterns langsam Verdacht schöpfen, täuscht er seinen tod vor, legt sich eine neue Identität zu und zieht weiter. Durch sein langes Leben hat er sich ein beachtliches Vermögen angespart, das er seit dem letzten Jahrhundert unter anderem als Ed Wood und Tommy Wiseau in Filme investiert.

Dinozeros
Dinozeros
28. April, 2021 19:52

Vor fast zehn Jahren war Katusin Gast auf einer Schaumparty in einem leicht siffigen Club im Frankfurter Rotlichtmilieu. Zu fortgeschrittener Stunde hing der Gute mit zwei Saufkumpanen in einer Lounge-Ecke rum: einem kaputten Ex-Hollywoodstar und einem deutschen Filmemacher, der vom Big Business drüben erzählte, während er mit dem Butterfly-Messer Kerben in die vor ihm stehende Milchtüte ritzte. Der Star, Mickey Rourke, erzählte mit leicht brüchiger Stimme und Koksfleck auf dem neuen Näschen von seiner ebenfalls neuen Wohnung nebenan in Wiesbaden, wo man ihn so sehr nicht kenne, dass es ihn langsam deprimiere, woraufhin er just ein Drehbuch über die Hölle geschrieben habe. "Angel Fart". Überall abgelehnt.

Aber sein neuer Buddy, der anwesende Filmemacher (und Nahkampftrainer), wolle den Stoff drehen. "Fuck yeah", stimmte der Milchtüten-Maniac mit schwerer Zunge siegessicher zu. Das Script habe man dabei. Die einzige Ausfertigung, es gebe keine Kopie. Rourke schnippste kurz, der Maniac stand auf, griff hinten unter seine Lederkutte, und förderte unter leichtem Stöhnen einen zusammengerollten Stoß Papier zutage. "Damit schlag ich die Interessenten weg. Dreckiges Pack", erklärte er. Katusin spürte den warmen Wind der Verheißung, der seinen maskulinen Bart tanzen ließ. "Ups. Sorry", schnurrte der Director. Katusin studierte die Drehbuchseiten. Er las sie nicht, das war zu unmännlich, aber er studierte sie. Fand ihre Schwachstellen. Und ersann einen eiskalten Plan.

In dem kamen vor: ein nicht beweisbarer Diebstahl, eine Milchtüte (leer), ein Ex-Fimstar (voll), zwei Nutten (high), ein Moviemaker (nix), ein russischer Kampfpanzer und ein erstaunter Schwan aus dem Wiesbadener Parkteich.

Die weitere Geschichte ist tragisch, ein bisschen amüsant, durchaus mahnend. Bin aber auf Klo fertig, muss also weiter. Den Preis brauche ich ja nicht. Wäre auch unverdient, denn das war alles wahr. Und alle so: what?! Wahrheit liegt im Auge des Betrachters. In den Outer Reaches eh. Wer den hier betrachtet, wird auf jeden Fall was Veritables sehen.

Viel Vergnügen.

Last edited 5 Monate zuvor by Dinozeros
Sigur Ros
Sigur Ros
28. April, 2021 22:29

Er hat Millionen gemacht, indem er Lederjacken nach Korea verkauft hat (Das ist gerüchteweise die Art, wie sein US-Bruder im Geiste, Tommy Wiseau, zu Geld kam).

Sergej H.
Sergej H.
28. April, 2021 22:38

Für ein anderes großes Projekt war Katusin auf Drehplatzsuche im Nationalpark Krka. Dort nahm er im Augenwinkel ein Funkeln am Horizont war. Andere meinten, da wäre nichts, er aber überwand tiefe Schluchten, gefährliche Wasserfälle, besiegte mehrere Bären und fand das lange verschollene Gold von WInnetou. Der Schatz war nicht ganz so wertvoll wie erhofft, aber für die Finanzierung dieses Meisterwerks und die Bezahlung der Stars hat es noch gereicht. Und für ein paar Eis.
Böse Zungen hingegen behaupten, Katusin wäre, als ihn ein menschliches Bedürfnis in die Büsche austreten ließ, über ein paar Pfandflaschen gestolpert. Das stimmt natürlich nicht, da irre ich mich nicht, hihihihi.

LHME
LHME
29. April, 2021 08:17

Katusin ist natürlich Doppelagent und bekommt einerseits Geld von der NATO um den Ruf Osteuropäischer Filmemacher zu unterminieren . Gleichzeitig fließt Geld vom kroatischen Geheimdienst um Filme im Westen zu verbreiten , die geeignet sind dieMoral der zusehenden gänzlich zu vernichten. Daher auch seine hervorragenden Verbindungen zu Schauspielern zu beiden Seiten des Atlantiks.

Selle
Selle
29. April, 2021 09:00

Es ist so banal wie simpel: C.L.E.A.N. wurde finanziert aus seinen finanziell und künstlerisch erfolgreichen Aktivitäten als Produzent, Autor und Regisseur von auch international (Boston,Mass) vermarkteten Filmen, aus seiner erfolgreichen Comic-Reihe und natürlich als Organisator des bedeutendsten kroatischen Filmfestivals.

Wie viele andere Künstler (Patrick Lindner, Uli Hoeneß, Margarethe Schreinemakers) und eigentlich jeden von uns schmerzt ihn aber der Gedanke, auf sein enormes Einkommen Steuern zu bezahlen. Dem deutschen, für seine Gründlichkeit bekannten Fiskus, konnte er sich nur durch seine Flucht nach Kroatien entziehen. In Kroatien selbst ist die Digitalisierung aber schon viel weiter fortgeschritten als bei uns, so dass die kroatischen Steuerbehörden sich im wesentlichen auf Online-Recherchen verlassen. Um die Beamten dort in die Irre zu führen hat Katusin mit großem Aufwand sich die Fake-Identität Torsten Dewi zugelegt, komplett mit aufwändig auf authentisch getrimmtem Blog und eigener, ebenso erfundener Claque.

Dort erzeugt er sehr geschickt und charmant den Eindruck, seine profitablen Erfolge wären eigentlich absolute Rohrkrepierer gewesen, er nutzt dabei manipulative Fotostorys in denen er frei erfundene Plotholes einbaut, stellt auf vielen Festivals erfolgreiche Filme als nie fertiggestellt dar und tut so, als würde Katusin die Nähe abgehalfterter Ex-Nebendarsteller suchen – obwohl es natürlich genau umgekehrt ist. Er setzt dabei erfolgreich auf die Faulheit der Leser, die schon mit einer einfachen Google-Suche herausfinden könnten, dass z.B. die von Dewi als "mysteriös verschoben" bezeichneten Dolphin Awards in Wirklichkeit deshalb nie Karten zum Verkauf angeboten haben, weil sie auf Jahre hinaus ausgebucht sind und auch sonst in Kroatien einen Stellenwert haben wie hierzulande die Bayreuther Festspiele.

Was soll man sagen: Es klappt. Ich habe aber gerade über einen Strohmann dem zuständigen Sachbearbeiter in Zagreb eine Limited Edition DVD von The Producers zukommen lassen.

Jake
Jake
29. April, 2021 14:08

Alles falsch. Krazy Katusin vertickt getragene Herrenunterhosen im Internet (Rallystreifen kosten extra).

DSFARGEG
DSFARGEG
29. April, 2021 17:39

Plot twist: „Produced by Torsten Dewi“
o_O

Dinozeros
Dinozeros
29. April, 2021 20:32
Reply to  Torsten Dewi

Gratuliere, Wabo. Falls das Jungtalent eine Kritik verfassen sollte, bitte ich um einen Link. Würde mich glatt interessieren.

WaboSG
WaboSG
29. April, 2021 21:30
Reply to  Dinozeros

Coole Sache!
*freu* (mail ist raus)
Ich freu mich auf den Film und stehe ebenfalls zu meinem Wort. Wenn jemand Interesse hat, dann dem Haushernn Bescheid geben. Doppelt dank, dass er den Vermittler macht.
@Dinozeros jetzt setzt du mich unter Druck. Das Zweitwerk kann selten an den Erfolg des Erstlings anknüpfen. We will see 🙂

Teleprompter
Teleprompter
29. April, 2021 22:09
Reply to  WaboSG

Glückwunsch an Wabo – und ja, ich wäre da schon interessiert am Projekt Wanderpokal. Natürlich mit dem Versprechen, den Film zügig wegzuglotzen und weiterzuschicken.
Die Mailadresse ist ja hier eigentlich Teil des Posts und damit für den Hausherrn sichtbar, oder ? Sonst schicke ich die natürlich noch mal.

Dinozeros
Dinozeros
30. April, 2021 00:17
Reply to  WaboSG

Druck formt Diamanten.
Have fun.