• Blogbeitrag ĂĽber eine "The Phantom"- Kritik, die ich nicht schreiben werde


    Natürlich ist hier der richtige Ort, die zweiteilige Neuauflage von "The Phantom" zu besprechen, die der Syfy-Channel in der Hoffnung hat produzieren lassen, daraus eine Serie zu machen. Ich bin TV-Experte, Comic-Fan, SF-Geek, und gottverdammter Autor der "Science Fiction TV-Guides"! Wer, wenn nicht ich?

    Dreimal habe ich deshalb bereits meine Stimme erhoben – zum Casting, zum Design, und zum Trailer.

    Hier ist der Ort, an dem ihr eine Kritik erwarten könnt. Der Ort, an den sie gehört.

    Aber ich werde es nicht tun. Ich bin einfach nicht mehr bereit, mir sowas anzutun…

  • First Look: "Thor"


    Obwohl ich ein Superhelden-Geek bin, und wir wirklich im Golden Age der Comic-Verfilmungen leben (Spiderman, Iron Man, Dark Knight, Watchmen), hat mir die Aussicht auf einen "Thor"-Kinofilm bisher nicht die Hände schwitzig werden lassen.

    Machen wir uns nichts vor: die Vermischung von religiös-mythologischen Themen mit moderner Kostümträgerei ist so albern wie bei "Wonder Woman", und der ganze Pseudo-Shakespeare-Sprech des Hammerschwingers ist bestenfalls peinlich ("Get thy hands of thee fairest maiden, foul fiend!!!"). Auch der Gastauftritt in der "Hulk"-Serie konnte niemanden zuversichtlich stimmen.

    Aber so langsam werde ich unsicher – mit Kenneth Branagh hat Marvel sicher den einen Regisseur angestellt, der dem Stoff die notwendige Gravitas geben kann, das überlebensgroße Ooomph, den richtigen Schuss Wagner…

  • Ich hab heute nichts versäumt, denn ich hab nur von "WTF?!" geträumt…


    Ich habe eine komische Eigenschaft, die mich mitunter schwer verwirrt. Zuerst einmal habe ich nie Alpträume. In meinem ganzen Leben bin ich noch nie schreiend oder schweißgebadet aufgewacht, nicht mal latent beunruhigt. Gewöhnlich schlafe ich wie ein Baby. Ein gutes Gewissen ist das beste Ruhekissen, denke ich mir.

    Seltsam wird es nur, wenn ich morgens aufwache, und danach noch eine Stunde weiterdöse. In diesen Phasen träume ich extrem intensiv, und oft genug so wirr, dass sich ganze Generationen von Traumdeutern daran vermutlich die Zähne ausbeissen wĂĽrden…

  • Showdown at DĂĽsseldorf Airport: Wortvogel vs. the Vampire Hunter


    Wer meine Webseite schon mehr als drei Jahre liest, oder den "Zufälig"-Button fleißig betätigt, der dürfte gewahr sein, dass ich keine Autogramme sammle. Ich habe als Journalist und als Drehbuchautor viele bekannte Leute getroffen, aber es ist ungesund für das ausgeglichene Miteinander, den Fanboy raushängen zu lassen.

    Nicht, dass ich es fĂĽr andere Leute nicht tun wĂĽrde – einer Engländerin habe ich mal ein Autogramm von Nick Lea besorgt, als der u.a. fĂĽr ProSieben die Serie "Once a Thief" drehte. Bei einem Kumpel hätte ich mich nicht ohne ein Autogramm von Eva Habermann sehen lassen dĂĽrfen, nachdem ich sie am Set meiner "Märchenstunde" gesehen hatte…

  • BILD verwechselt Wunsch und Wirklichkeit


    In einem ausnehmend dummen, chauvinistischen, heuchlerischen, anbiedernden und wirren Artikel versucht BILD heute unter einen Hut zu bringen, dass Aktrice Natalia Avelon sich gerne für die Männer hübsch macht, und auch ganz schön austeilen kann, aber dann doch empört ist, wenn ihr niemand hilft, weil mal ein Kerl zudringlich wird. Obwohl sie doch Penisse abschneidet.

    Halt mal! Wie jetzt? WTF?

    In der Tat kann BILD offensichtlich Filmrolle und Privatperson nicht auseinander halten:

    "In ihrem neuen Film „Kommissar LaBrĂ©a“ (ARD, 20.15 Uhr) schneidet die schöne BrĂĽnette miesen Kerlen aus Rache ihr bestes StĂĽck ab…

  • Kino-Kritik: "Iron Man 2" (Nachtrag)


    NACHTRAG 3.5. : Wie im letzten Jahr werde ich die Performance der Sommer-Blockbuster hier begleiten. Darum bleibt die Kritik zu "Iron Man" auch erstmal an oberster Stelle stehen.

    Spannend wird es auf jeden Fall: Laut Nikki Finke hat "Iron Man 2" in 53 Territorien bereits über 100 Millionen Dollar in den ersten drei Tagen eingespielt – dabei ist der Film noch nicht einmal in den USA, Deutschland, oder Japan gestartet! Für Amerika wird ein Startwochenende von 155 Millionen Dollar prognostiziert. Damit dürfte der Film nächsten Montag, wenn er alle relevanten Märkte überrollt hat, bereits in der Gewinnzone sein…

  • Stumbling on the way to fame (2): FĂĽnf Serienstars, die ihr nie gesehen habt…


    Ihr dachtet wohl, ich hätte es vergessen, oder? Nein nein, ich habe zwei Teile versprochen, dann mache ich auch zwei Teile.

    Fangen wir mit einer Serie an, die schon vom Start weg stolperte: "Conan" mit Ralph Moeller. Zu billig, zu einfallslos, zu wenig Sympathie für die Figuren – sowas kommt raus, wenn ein Trittbrett-Produkt (in diesem Fall von "Hercules" und "Xena") nur die Oberfläche kopiert, aber den Spirit des Originals nicht einfangen kann. Moeller mühte sich redlich, aber gegen die Skripts und das mangelnde Budget kam er einfach nicht an – von Stuntcasting wie Verona Feldbusch (als "wütende Dorffrau")…