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Ein kathartischeres Video habe ich lange nicht gesehen:… [weiterlesen]

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comPosterUSA 2002-2007. Regie: Wayne Coyne, Bradley Beesley, George Salisbury. Darsteller: Wayne Coyne, Stephen Drozd, Fred Armisen, Adam Goldberg

Dieser Krampf braucht einen besonderen Typus Kritiker. Einen, der ein Faible für 25 Jahre alte Prog-Rock-Bands hat, die sich multimedia-style auch mal im Filmgeschäft versuchen wollen. Einen, der Sinnlosigkeit für kontrovers, und mangelnde technische Kompetenz für erfrischend hält. Einen, für den Schwarzweiß gleich Underground, und No Bugdet gleich Kunst ist.

Ihr ahnt es: ich bin’s nicht.

Ich geb' mir ja Mühe, ehrlich: Nach hartem Kampf konnte ich dem Oingo Boingo-Film "Totaler Sperrbezirk" (eines der offensichtlichen Vorbilder von "Christmas on Mars")… [weiterlesen]

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friedmann

Ich war ein Anfänger, ein Fanboy, ein Greenhorn, als ich im Herbst 1990 beim GONG in München anfing. Ich war nicht in der TV-Branche aufgewachsen, wie so viele andere Redakteure, sondern hatte sie nur von kleinauf begeistert mitverfolgt (peinlicherweise über das Konkurrenzprodukt HÖRZU).

Meine Aufgabe beim GONG war es zu Anfang, die Programmspalten von SAT.1 in den Computer zu tippen, und diese mit Zusatzinformationen zu versehen – Bilder, Kritiken, Wiederholungsdaten. Eine Besonderheit des GONG war es zudem, bei Schauspielern die jeweiligen Todesjahre ("Curd Jürgens (+1982)") anzugeben, und etwaige Serienverweise ("David Janssen (bek. aus "Dr. Kimble auf der Flucht")").

Nach… [weiterlesen]

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Seit Jahren fand ich den Simpsons-Vorspann nicht mehr zeitgemäß – zu krude in Figurenzeichnung und Animation. Zur ersten HD-Episode der 20 Jahre alten Trickserie hat Fox nun tatsächlich mal einen neuen Opener spendiert – hier die Langfassung:

Erinnert in der CGI-Dynamik teilweise an den Vorspann von "Futurama". Viele hübsche Details. Mir gefällt’s…. [weiterlesen]

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Wurde auch Zeit, dass sich eine Dokumentation mal dieses Phänomens annimmt – don’t hate the game, hate the player:… [weiterlesen]

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devil11England 1954. Regie: David MacDonald. Darsteller: Hugh McDermott, Hazel Court, Patricia Laffan, John Laurie, Adrienne Corri u.a.

"Devil Girl from Mars" hat einen großartigen Titel, eine auffällige Schurkin, und einen besseren Ruf als der meiste UFO-Trash der frühen 50er, was ich primär zwei Tatsachen zuschreibe: Filmen aus England wird automatisch ein kulturell höherer Stellenwert zugewiesen, und die meisten Filmfans haben "Devil Girl from Mars" schlichtweg nicht mit eigenen Augen gesehen.

Der schwarzweiße Low Budget-Heuler über die Besucher eines englischen Landhotels, die von einer marsianischen Eroberin (Erobererin?)  samt Roboter terrorisiert werden, basiert auf einem Theaterstück – und leider merkt… [weiterlesen]

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Es war 1992. Twin Peaks war gerade in Deutschland gelaufen, hatte mächtig PR-Wirbel verursacht – und ich war frisch verliebt.

fenn3Sherilyn Fenn. Schwer zu sagen, was mich an ihr so begeistert, vor allem, weil sie rein äußerlich gar nicht mein Typ ist. Rote Haare, wenig Makeup, mädchenhaft – eher so. Ich hatte aber wider alle Vernunft den Eindruck, dass hinter dem Glamour-Look einer klassisch-sinnlichen Hollywood-Jungdiva eine ziemlich nette junge Frau steckt, die sicher toll lachen kann. Das sollte sich Jahre später in der phänomenalen, aber bis heute kriminell unterbewerteten Showtime-Sitcom "Rude Awakening" beweisen:

Eines Tages sah ich irgendwo klein

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independentUSA 1999. Regie: Stephen Kessler. Darsteller: Jerry Stiller, Janeane Garofalo, Julie Strain, Andy Dick, Ginger Lynn Allen, John Lydon, Max Perlich, sowie: Roger Corman, Ben Stiller, Ron Howard, Nick Cassavetes, Peter Bogdanovich, Karen Black, Ted Demme u.v.a.

Hollywood ist nicht fair.

Wenn man nur einen einzigen Beweis dafür braucht, sollte man sich die Produktionsgeschichte von "The Independent" anschauen.

"The Independent" zeigt den letzten großen Kampf der B-Movie-Legende Morty Fineman. Praktisch pleite, versucht er im hohen Alter noch einmal, seinen Ruf und seine Karriere zu retten, obwohl die Schuldner Gläubiger ihm auf den Fersen sind. Überraschenderweise kann er dabei… [weiterlesen]

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Feb. 2009

Weiter im Text. Nachdem ich beim letzten Mal meine Odyssee durch Amerika geschildert habe, bleiben wir heute (zumindest real, wenn auch nicht virtuell) in München.

Im Juli 1994 lief in Deutschland "Don Bluths Thumbelina" an. Ihr erinnert euch vielleicht: Don Bluth ist der großartige Zeichner aus dem Disney-Stall, der sich irgendwann selbstständig machte, und auch ein paar tolle Filme ablieferte ("Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh", "Feivel, der Mauswanderer"). Aber seine multiplen massiven Flops ("Anastasia", "Titan A.E.") und der Beginn der CGI-Ära machten den Plan, ein "Gegen-Disney" zu schaffen, endgültig zunichte.

1994 war Bluth aber noch guter Hoffnung:

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