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Wer meine ollen Geschichten gelesen hat, der weiß, dass ich viele Monate auf dem Gelände der Bavaria Filmstudios verbracht habe. Meine Telenovela LOTTA IN LOVE wurde dort gedreht, Teile meines Zweiteilers DR. HOPE auch. Ich habe hier 1991 (?) meinen ersten Drehbuch-Lehrgang besucht und eins meiner unproduzierten Skripts spielt teilweise auf dem Gelände. Ich kenne die Wege zwischen den Studiohallen wie meine Westentasche.

Bei einem kurzen Abstecher nach München kamen die LvA und ich auf die Idee, dem Areal noch mal einen Besuch abzustatten, um die vielen Anekdoten auch für die Gattin mit etwas mehr Leben zu füllen…  [weiterlesen]

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Heute mal wieder ein wenig Resteverwertung. Mir ist aufgefallen, dass ich in den letzten 12 Jahren verdammt viele Videos über meinen eigenen YouTube-Account hochgeladen habe, um sie hier zu zeigen. Dabei ist YT für mich nur der Abstellraum, ich betreibe keinen kuratierten Kanal. Und weil man da schnell mal die Übersicht verliert, zeige ich euch heute ein Best Of der letzten 12 Jahre.

Gleich einer der ersten Beiträge 2006 war Schweinkram – ein Fake-Interview aus dem ersten “Schulmädchen-Porno” mit der bezaubernden Gina Janssen und einem Dialog für die Geschichtsbücher:

YouTube

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Anhand von Ausschnitten, Bildern und Anekdoten habe ich euch schon oft durch die Produktionen geführt, die meiner Feder entsprungen sind. Heute probiere ich mal was anderes…

Ich bin stolz auf vieles, was ich über die Jahre angesammelt habe. Entsprechend ärgere ich mich aber auch, wenn etwas wegkommt, was nicht zu ersetzen ist. So dachte ich lange, die CDs mit den Soundtracks meiner Filme und Serien verloren zu haben. Die meisten davon sind nie offiziell auf CD erschienen – ich habe sie bekommen, in dem ich die Komponisten bat, mir eine Studio-Ausspielung zu machen.

Jahrelang waren sie verschollen und ich traute mich nicht,..  [weiterlesen]

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07
Jan 2014

Es kommt die Zeit, da will die Säge sägen…
Ich habe die letzten drei Tage genutzt. per USB-Hub alle meine externen Festplatten (fünf an der Zahl) anzuschließen und meine gesamten Backups neu zu organisieren. Ich bin nämlich ein notorischer Sammler, der alles behält, was er schreibt, liest oder in den digitalen Welten findet. Man weiß nie, ob und wann man es vielleicht wieder mal braucht…
Dank dieser Einstellung habe ich sämtlich je geschriebenen und erhaltenen Emails seit 1995 noch vorrätig, abgesehen von einer bedauerlichen Lücke zum Anfang des Jahrtausends (damn you, T-Online!). Ich kann meine ersten Scans noch raus kramen und von meinen Büchern nicht nur die Manuskripte,..  [weiterlesen]

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Ich glaube, der erste wirkliche TV-Flop, den ich bewusst als solchen miterlebt habe, war 1988 “Nase vorn” von und mit Frank Elstner. Ein unglaublich aufwändiger Versuch, “Wetten dass…?!” noch mal zu erfinden.

Der erste wirkliche TV-Flop, an dem ich beteiligt war, dürfte “Lotta in Love” gewesen sein.

“Ulla Kock am Brink Show”, “Die Wagenfelds”, “A.S.”, “Cúlt”, “Ricky”, “Zander”, “Anke”, “Eine wie keine” – wo gehobelt wird, da fallen Späne. Flops gehören zum Geschäft, sonst hätte jeder Sender 100 Prozent Einschaltquote. Es versendet sich und wird vergessen. Die meisten Kritiker sagen komischerweise immer erst hinterher,..  [weiterlesen]

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Ich werde in den nächsten Monaten immer mal wieder Projekte von meiner Festplatte kramen, die ich in den letzten 20 Jahren entwickelt habe und die aus dem einen oder anderen Grund in der Versenkung verschwunden sind.

Ideen entwickeln ist immer noch der spassigste Teil meiner Arbeit. Da muss man noch nicht nächtelang recherchieren, sondern kann sich in ersten Pitch Papers noch mit “… und dann erleben sie viele spannende Abenteuer” behelfen. Es gibt keinen Ärger mit Finanziers, keine zickigen Stars, kein “sorry, aber das Finale mit dem Monster mussten wir in letzter Minute aus Budgetgründen streichen”. Man hat im wahrsten Sinne des Wortes freie Hand…  [weiterlesen]

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Ist mir egal, ob ihr euch für “Lotta in Love” interessiert oder nicht – ich glaube, dass euch diese Schmuckstücke interessieren könnten. Ich bin selber immer wieder baff, was ProSieben da alles hat produzieren lassen.

Easy start: Die Speisekarte des Restaurants “Leonie’s”, im dem ein nicht unbeträchtlicher Teil der Serie spielte. 4,95 für einen Salat mit Pfifferlingen – yep, die Requisite ist echt bis in die Details:

Ich ärgere mich allerdings, dass ich nach dem Ende der Serie einfach zu beschäftigt war, um mehr Requisiten abzuräumen – immerhin hatten wir 27 Sets bauen und ausstatten lassen…  [weiterlesen]

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Heute geht es ans Eingemachte. Es gibt auch wieder was zu lachen.

In “Dr. Hope” gibt es eine Szene, in der Hope ihr “Hausbuch für die Frau” erstmals gedruckt in der Hand hält. Dafür brauchten wir einen ganzen Stapel Exemplare, die auch noch neu aussehen mussten. Hier rechts ein Original von ungefähr 1910, links die Reproduktion (basierend auf einer anderen Auflage):

Deutlicher wird der Unterschied, wenn man die Bücher aufschlägt:

Alles fake im Fernsehen!..  [weiterlesen]

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Es geht gar nicht so sehr um den TV-Film “Das Mädchen auf dem Meeresgrund”, den das ZDF nach den Erinnerungen von Lotte Hass hat drehen lassen. Sie war die Ehefrau des bekannten Meeresforschers und Dokumentarfilmers Hans Hass, der in den 70ern noch landesweit bekannt war, heute aber nicht mehr die Strahlkraft von Grzimek oder Sielmann besitzt. Dabei lebt er noch.

Ich habe den Film nicht gesehen, ich kann ihn nicht bewerten. Zumindest optisch hat man die Originale gut getroffen, auch wenn man Yvonne Catterfeld einen fesch-roten Badeanzug und Benjamin Sadler Badeshorts statt eines Slips gönnt:

Es stößt mir nur ein wenig sauer auf,..  [weiterlesen]

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In unserem Wohnzimmer steht eine Kiste, die im Alltag den Tisch mimt:

Nur Eingeweihte wissen, dass sich darin mein ganz persönlicher Schatz verbirgt.

(disclaimer: Meine LvA legt Wert darauf, dass natürlich nur sie mein ganz persönlicher Schatz ist)

Für euch öffne ich heute mal die Kiste – schnipp, schnapp:..  [weiterlesen]