Heute mal wieder ein wenig Resteverwertung. Mir ist aufgefallen, dass ich in den letzten 12 Jahren verdammt viele Videos über meinen eigenen YouTube-Account hochgeladen habe, um sie hier zu zeigen. Dabei ist YT für mich nur der Abstellraum, ich betreibe keinen kuratierten Kanal. Und weil man da schnell mal die Übersicht verliert, zeige ich euch heute ein Best Of der letzten 12 Jahre.

Gleich einer der ersten Beiträge 2006 war Schweinkram – ein Fake-Interview aus dem ersten „Schulmädchen-Porno“ mit der bezaubernden Gina Janssen und einem Dialog für die Geschichtsbücher:

Ein Jahr später machte mein Erlebnisbericht zur Telenovela „Lotta in Love“ Furore und ich gönnte meinen Lesern einen Blooper – so klangen die coolen Popsongs der Serie am Set, bevor im Schnitt die echte Musik untergelegt wurde:

Die leider eingestellte Late Night Show mit Craig Ferguson habe ich immer wieder präsentiert – hier ein launiger Clip mit Schauspielerin Jennifer Tilly:

In der Dokumentation „Make ‚em laugh“ gab es tolle Einsichten in die Welt des frühen Comedy-Superstars Charlie Chaplin zu sehen:

Diese „gefahrene Kritik“ zu Uwe Bolls „Max Schmeling“ brachte mir 2010 ein sattes Knöllchen dank übersehener Radarfalle ein:

Zugegeben – beim Michael Cain-Film „Pulp“ war der Prolog das Beste:

Immer wieder habe ich auch Ausschnitte von meinen alten Videokassetten digitalisiert – so bewarb dieses Promo vor 20 Jahren eine Adapation des Arthur C. Clarke-Romans „Rendezvous with Rama“, die bis heute nicht zustande gekommen ist:

Gleiches gilt auch für die Serie „The Long Tomorrow“:

Unvergesslich – die Breakdance-Nummer aus der unsäglichen Filmklamotte „Ein Superbulle auf dem Ku’Damm“:

Da bringt mich das hier mehr zum Lachen:

Urlaub 2010 auf Ibiza und ich stelle eine legendäre Werbung mit James Coburn nach:

Anfang der 90er war mein Humor noch in der embryonalen Phase – aber ich konnte den Pressechef von Sony Deutschland überreden, in einer Mockumentary auf Mallorca den Affen zu machen, um für einen neuen Camcorder zu werben:

Schade eigentlich – aus der Verfilmung von „Das dunkle Auge“, die mit einem aufwändigen „proof of concept“-Video beschleunigt werden sollte, ist nichts geworden:

Promo-Trailer für einen Film, der dann doch nicht gemacht wurde – aber es hat mir sehr viel Spaß gemacht, an diesen knapp 90 Sekunden zu feilen:

Von meinem „Sumuru“ haben wir damals ein schönes Making Of produziert:

Unsere erste Reportage für die Liebes Land – im Tiefschnee im Bayerischen Wald Anfang 2013. Können wir so einen Winter nochmal haben?!

Ich unterstelle mal, dass ihr „Muss I denn zum Städtele hinaus“ auch noch nie auf dem Dudelsack gespielt gehört habt, oder?

Vor vier Jahren traten diese beiden Sonnenscheine in unser Leben – da waren sie gerade mal sechs Monate alt:

Nicht für jede Reportage erwischt man das richtige Wetter – Bad Doberan 2015:

Da werden Erinnerungen wach.

Ich merke immer wieder, dass Video nicht mein Medium ist. Der Aufwand, das Gedrehte zu schneiden und zu vertonen, ist mir ehrlich gesagt zuviel. Aber es ist unbestreitbar, dass Videos eine ganz andere Nostalgie auslösen als Texte.



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Aber es ist unbestreitbar, dass Videos eine ganz andere Nostalgie auslösen als Texte.

Ich hatte letzte Woche die Grippe und dann meinen Kanal gebingewatched: Ja, ist sehr nostalgisch geworden in mir.