• Craig Ferguson – breakin' all the rules


    Ich habe in letzter Zeit das Gefühl, dass Craig Ferguson auf Sinnsuche ist – immer wieder, immer radikaler bricht er mit dem ehernen Format der Late Night Show: Puppen-Intros, Pop-Songs, ein Stargast (Eddie Izzard) statt des Eröffnungsmonologs.

    Vorgestern hat er dann gänzlich mit dem Konzept gebrochen: Als Rückgriff auf Tom Snyder, der die Sendung vor fast 20 Jahren vornehmlich als ruhiges Talkformat führte (seine Gespräche mit Harlan Ellison und P.I.L. sind legendär), warf Craig allen Schnickschnack raus: Kein Publikum, keine Musik, keine Gags. Zwei Stühle, eine Meinung…

  • Craig Ferguson, Next Big Thing: "Shame on you, you manipulative hypocrite!"


    Es ist nichts besonderes, wenn man Jon Stewart und die "Daily Show" mag. Oder Stephen Colbert und den "Colbert Report". Das Internetz macht es einfach, die skurrilen Späße über die ganze Welt zu verteilen. Colbert und Stewart haben es auf die Cover von "Rolling Stone", "GQ", und diverse andere Hochglanzmagazine gebracht. Ihre Satire-Sendungen sind für junge Amerikaner meinungsbildender als die klassischen News-Medien.

    Traditionelle Late Night-Shows hingegen habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen: ich war mal ein Fan von Leno, aber der wurde irgendwann zu platt…

  • Kino Kritik: DER WUNDERWELTENBAUM


    England 2026. Regie: Ben Gregor. Darsteller : Andrew Garfield, Claire Foy, Delilah Bennett-Cardy, Billie Gadsdon, Phoenix Laroche, Nonso Anozie, Nicola Coughlan, Jessica Gunning, Lenny Henry, Michael Palin, Jennifer Saunders, Rebecca Ferguson u.a.

    Offizielle Synopsis : Als die Geschwister Beth, Fran, und Joe wider ihren Willen mit ihren Eltern aufs Land ziehen, beginnt für die Familie ein ganz besonderes Abenteuer. In dem nahegelegenen, geheimnisvollen Wald entdecken die Kinder einen magischen Baum: den bis in die Wolken reichenden Wunderweltenbaum, in dem außergewöhnliche Wesen wohnen. Schnell schließen sie Freundschaft mit den Baumbewohnern Fee Seidenhaar, Frau Wasch und Mondgesicht, die sie in fantastische Welten entführen…

  • Hasst Deutschland lustige Frauen? Nein, aber miesen "Journalismus"


    Ich habe langsam das Gefühl, mich präventiv verteidigen zu müssen, weil ich schon wieder ein Meinungsstück einer weiblichen SPIEGEL-Autorin hart angehen werde. Das hat weder was mit Antifeminismus noch mit einer Anti-SPIEGEL-Agenda zu tun. Ich kommentiere lediglich Beiträge, die mir als besonders hanebüchen auffallen. Dass die vermehrt im SPIEGEL auftauchen und überproportional von Frauen geschrieben werden, ist ein Problem, mit dem nicht ich, sondern der SPIEGEL sich vielleicht mal auseinandersetzen sollte…

    Es fängt schon mit der völlig überblasenen Überschrift "Hasst Deutschland lustige Frauen?" an. Polemik, sicherlich, aber eben auch doof und unnötig konfrontativ – Maria Herbst möchte eine Lanze für die Comedienne brechen, da ist es nicht förderlich, erstmal wieder gegen ganz Deutschland zu treten…

  • Video-Heroin für den YouTube-Junkie (vermutlich Teil 1)


    Vorab ein kleines Update: Sowohl die Bezahlung von YouTube Premium über das Ausland als auch der neue Adblocker uBlock Origin scheinen hervorragend zu funktionieren. Als ich meinen alten Adblocker deinstalliert habe, fragte der übrigens explizit, ob das wegen der YouTube-Warnungen sei. heise weiß mehr.

    Davon ab möchte ich heute mal ein paar der Leckerchen präsentieren, die mir in den letzten Wochen positiv aufgefallen und letztlich auch der Grund sind, warum ich von YouTube so begeistert bin.

    Einer der besten Gründe für einen Adblocker bei YouTube sind die entspannten Mixes von Music Brokers, die gerne mal 10 Stunden gehen und die man den ganzen Tag über einen Bluetooth-Lautsprecher im Hintergrund laufen lassen kann – solange sie nicht von nervigen Werbespots unterbrochen werden:

    Review-Veteranin Allison Pregler hat sich die X-FILES-Episode "First Person Shooter" von 2000 nochmal vorgenommen – und wahrlich, die krude Mär aus der Feder von Cyber-Guru William Gibson ()…