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Jun 2022

Scharlatan-TV

Themen: Film, TV & Presse |

"There’s a sucker born every minute."
(angeblich P.T. Barnum) 

Ich bin im Urlaub – was mich nicht davon abhält, an der größten Blogreihe der Wortvogel-Geschichte zu arbeiten (dazu demnächst mehr). Nun gehört es zu den Eigenheiten der Recherche, dass man immer wieder Sachen ausgräbt, die nicht ganz zum Thema passen, in der Ballung aber selber einen Beitrag wert sind. Ein Spinoff quasi, die COLBYS zum deutlich populäreren DENVER-CLAN.

Ebenso gehört es zu den Eigenheiten der Recherche, dass der Spinoff ein Eigenleben entwickelt, wenn man ihn genauer betrachtet. Das Abfallprodukt ist Mist, aber Mist ist exzellenter Kompost, und da wächst dann gerne mal was. Ich seufze und entscheide: gut, arbeiten wir das halt auch noch auf.

Es geht um Esoterik, Scharlatanerie, New Age und vergleichbaren Unfug im deutschen Fernsehen. Ein wahrlich breites Feld, aber ich möchte an dieser Stelle gar nicht über einzelne Beiträge oder kritische Berichterstattung schreiben, sondern über ganze Sendereihen, die sich – teilweise erschütternd unkritisch – dem Unfug an den Hals warfen und Dinge propagierten, die nicht nur von der etablierten Wissenschaft, sondern auch von Journalisten und Showzauberern komplett widerlegt worden waren. Dass deutsche Sender, die sich einem Bildungsauftrag verpflichtet fühlten (oder wenigstens verpflichtet fühlen sollten), dem Publikum derartigen Quatsch aufbereitet haben, ist in meinen Augen nie angemessen abgestraft worden.

Fangen wir mit Uri Geller an, einem Phänomen der 70er wie Makramee und Käse-Fondue. Der umtriebige Israeli nutzte wirklich banale Taschenspielertricks, ein bisschen Cold Reading und die Leichtgläubigkeit von Showmastern und Publikum, um sich als tatsächliches "Medium" zu vermarkten (eine Bezeichnung, die er je nach Nützlichkeit immer wieder empört ablehnte und dann doch bekräftigte). Der Geller-Urknall war ein Auftritt in der Show Drei mal Neun, von der ich leider keinen Ausschnitt finden kann. Die Tochter des Moderators Wim Thoelke erzählt noch heute, dass Geller das Weltbild ihres Vaters nachhaltig erschüttert habe. Hier sehen wir Geller zur gleichen Zeit in der Spielshow AM LAUFENDEN BAND:

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Wie bekannt und durchschaubar die Tricks von Geller waren, darüber berichtete der SPIEGEL schon 1978. Es wird für mich auf alle Ewigkeit unfassbar bleiben, dass Geller damit nicht erledigt war. Dazu kommen wir noch.

Ein absolutes Marketing-Debakel war 1981 die ASTRO-SHOW der ARD, in der ein peinlich berührter Horst Buchholz (später Hans Peter Heinzl) die Sternzeichen mit Horoskopen, Talk und Entertainment-Einlagen präsentierte. Einziger Gewinner dieser auch vom Publikum wenig ernst genommenen Sendung war das ehemalige Nacktmodell Elizabeth Teissier, das sich als elegante Astrologin für ein paar Jahre in die deutsche Gesellschaft und die Yellow Press säuseln konnte.

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Warum die ASTRO-SHOW trotz der Kritik und der mangelnden Zuschauerzahlen die geplanten 12 Folgen (für 12 Sternzeichen) über zwei Jahre schaffte? Für eine Antwort braucht man nicht mal in die Sterne schauen. Der SPIEGEL monierte 1982 nicht nur den Appell an die Leichtgläubigkeit der Zuschauer, sondern auch die Verschwendung von Gebühren:

"Rundfunkrat Jürgen Böddrich (SPD) hatte sich bei ihm erkundigt, warum einem seit 15 Jahren festangestellten Regisseur die rückwirkende Kündigung gestattet worden sei, der alsdann, statt eines Gehalts, für die zurückliegende Zeit Honorare als freier Regisseur für jede Folge der »Astro-Show« (Kosten für den Bayerischen Rundfunk: je 450 000 Mark) kassierte. Zudem wollte Böddrich wissen, warum die Projekt- und Entwicklungsarbeiten für den mißratenen »Horoskop-Hokuspokus« schon frühzeitig an eine private Firma vergeben worden seien, für noch einmal 450 000 Mark." 

Als Mitte der 80er die Privatsender RTL und SAT.1 aus der Taufe gehoben wurden, ließen sie sich natürlich auch nicht lange bitten. Mit Rainer Holbe hatte RTL ja schon einen Radiomoderator mit großem Interesse an Eso-Quatsch wie Stimmen aus dem Jenseits, Glauben an Engel, Marienerscheinungen und UFO-Sichtungen. Seine Show UNGLAUBLICHE GESCHICHTEN hob man 1984 einfach ins Fernsehen:

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Das Problem: In einem Buch über Karma zitierte Holbe ziemlich geschmacklose Geister-Aussagen über die Juden, die wegen der Ermordung Jesu irgendwie schon selber Schuld seien an der Scheiße, die ihnen später passierte:

"Die Juden stoppten den Prozeß der Menschheitsentwicklung. Jesus sollte noch lange lehren und heilen. Sie gaben ihn dem Henker für einen Verbrecher. Mit dieser Tat schädigten sie die ganze Menschheit."

War natürlich alles nicht so gemeint und irgendwie außer Kontext und überhaupt journalistisch aufgebauscht – aber RTL schmiss Holbe trotzdem hochkant raus. Andere Quellen reden von einer einvernehmlichen Trennung, was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann.

Wirklich mit Ruhm bekleckert hat sich bei der Nummer niemand – der Knaur-Verlag wird angesichts der problematischen Passagen dergestalt zitiert:

"Das inkriminierte Kapitel sei im Außenlektorat übersehen worden."

Was nun kam, passierte damals häufiger: Holbe zog nach einer Schampause zur Konkurrenz von SAT.1 um und machte unter anderem Titel mit der Show weiter:

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Nun kann man Holbe glauben oder nicht, dass er sich der antisemitischen Tendenzen seines Buches damals nicht bewusst war – aber es ist unbestreitbar, dass der Mann bis heute eine ganze Sackladung Kappes glaubt:

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Ich beschäftige mich seit Jahrzehnten mit "debunking", mit der Entlarvung vorgeblich "paranormaler" oder "mystischer" Phänomene. Wie ein durchaus gebildeter und westlich geprägter Mann wie Holbe auf Eso-Unsinn reinfallen kann, ist für mich daher leicht erklärbar: er hält sich für schlauer als Scharlatane. Er glaubt, er würde einen Betrug sofort erkennen – und wenn er keinen Betrug erkennt, muss die Geschichte wahr sein. Ganz nach dem Motto:

"Ich kann es mir nicht erklären – also ist es unerklärlich."

Diese unterbewußte Anmaßung ist der Schlüssel zu jedem New Age-Betrug. Mein Lesetipp mal wieder: WHY PEOPLE BELIEVE WEIRD THINGS von Michael Shermer.

“It’s very easy to believe someone when they are telling you exactly what you want to hear.”
(Anonym)

Dem Zuschauer "unerklärliche Phänomene" zu präsentieren statt zu hinterfragen, begann nicht mit Geller und endete nicht mit Holbe. Die nun folgende Sendung ist der eigentliche Anlass für diesen Beitrag gewesen, denn ich bin heute morgen darüber gestolpert, als ich die "Karriere" von Sabrina Fox-Lallinger recherchierte. 1992 ist WAHRE WUNDER (nicht zu verwechseln mit WA(H)RE LIEBE) komplett an mir vorbei gegangen. Das ist umso erstaunlicher, da ich als Redakteur zu der Zeit beim GONG eigentlich für SAT.1 zuständig war. Ich habe das wohl verdrängt.

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Wer mir erzählen will, das hier sei nicht von Autoren ausgedacht und nicht von (mäßigen) Schauspielern nachgestellt, den lache ich lauthals aus. In meinen Augen ist WAHRE WUNDER ein Vorläufer des "scripted Reality-TV":

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Man könnte sich über die Idee, einen Mann wie Christopher Lee als Moderator anzuheuern, der die deutschen Texte sehr auffällig vom Teleprompter ablesen muss, prächtig amüsieren – wenn das ein Einzelfall gewesen wäre. Aber die Exotik des Radebrechens war damals durchaus gewollt:

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Ab 6:40:

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Trotzdem muss man bei SAT.1 irgendwann gemerkt haben: so geht’s eher nicht. Statt die vernünftige Konsequenz zu ziehen und die Show abzusetzen, gönnte man ihr eine zweite Staffel und ersetzte Christopher Lee durch Dietmar Schönherr:

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Danach war dann aber endgültig die Luft raus.

Ich bin ziemlich enttäuscht, dass ich über die nächste Sendung, die ich quasi "live" miterlebt habe, weder Bilder noch Videos beibringen kann. TALK X war der Versuch – festhalten, falls ihr davon noch nicht gehört habt -, aus der Begeisterung für AKTE X ein Talkshow-Format zu generieren, in dem über wirklich JEDEN esoterischen Quatsch diskutiert wird, als wären Poltergeister so real wie Potenzprobleme.

Wie schrieb das legendäre Fernsehlexikon von Niggemeier und Reufsteck?

"Tägliche Esoterik-Talkshow mit Andrea Kiewel über übernatürliche Phänomene. Das Ende nach einem Monat war dagegen ganz natürlich, nachdem bis dahin kaum jemand zugeguckt hatte. Bis dahin ging es um so aufregende Dinge wie die magische Kraft des Essens, östliche und westliche Astrologie, Feng Shui und die auch nach der Sendung wohl für alle Zeiten ungelöst bleibende Frage, ob der Mond den weiblichen Zyklus beeinflusst. Für alle, die die Anspielung im Titel nicht verstanden hatten, klang die Titelmusik unverkennbar nach Akte X."

Man merkt: Da ballte sich was in den 90ern. Dem SPIEGEL war der Trend zum Eso-Hokuspokus-TV einen eigenen, typisch hämischen Artikel wert.

"It’s easier to fool people than to convince them that they have been fooled."
(Mark Twain)

Nun ist es eine Sache, von Horoskopen zu faseln und von Auren, von Aliens und von unflätigen Geistern im Spülbecken beim Zahnarzt. Es ist eine andere Sache, verzweifelten Menschen Heilung zu versprechen die es nicht gibt, für die sie womöglich ihr gesamten Vermögen verpulvern und auf wirksame medizinische Behandlungen verzichten. Das ist widerlich und unentschuldbar. Ich erinnere mich an viele Berichte in Presse, Funk und Fernsehen, die in den 70er und 80er Jahren vergleichsweise unreflektiert über asiatische Geistheiler berichteten:

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Man kann darüber diskutieren, ob Ulrich Meyer (ebenfalls von RTL zu SAT.1 desertiert) in seiner Sendung EINSPRUCH! eine erfreulich skeptische Position vertritt oder nur als journalistisches Feigenblatt dient:

Es ist unfassbar, dass es völlig egal ist, wie oft man den Leuten die Tricks und Betrügereien beweist – sie glauben weiter. Man muss nur in die Kommentarspalten unter diesen Videos schauen. Dummheit ist härter als Kruppstahl.

Und so ist es auch kein Wunder, dass ich 2009 hier schon über den geballten Schwachsinn der Sendung PROPHEZEIUNG 2009 geschrieben habe. Dort trafen wir übrigens auch wieder auf Frau Teissier.

Man meint, man hofft, der Mensch würde durch das Angebot an kritischen Informationen und seriösen Studien skeptischer, würde zumindest die abgelutschten Tricks als "erkannt und verbannt" abhaken. Aber dem ist natürlich nicht so. Was in den 70ern ging und in den 80ern, das ging auch in den 90ern, Und es geht heute noch. Nicht mal das Personal hat sich nennenswert geändert – wir kehren an den Anfang zurück. Da ist er wieder, der Uri:

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Damit nicht genug – wenn Geller Magie kann, kann er sicher auch Ufos & Alien. Ich bin heilfroh, zu dem Zeitpunkt nicht mehr für Pro7 gearbeitet zu haben:

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Die Verantwortlichen fraßen hinterher folgenlos bei Quotenmeter Kreide:

"Die Sendung haben wir nach einer Idee von Uri Geller gemeinsam konzeptioniert. Wir haben uns dann mit ProSieben überlegt, wie wir ein solches Thema aufbereiten können. Im Endeffekt haben wir uns dafür entschieden, das Thema nicht ironisch anzugehen und auch nicht journalistisch distanziert. Und genau das war im Nachhinein betrachtet ein Fehler."

Es war ein Fehler, weil es ein Flop war, so sieht es aus. Hätten fünf Millionen Leute eingeschaltet, hätte es von schlechtem Gewissen keine Spur gegeben.

Nun ist das wenigstens erkennbar Show und Geller hat auch gelernt, nicht mehr ganz so penetrant auf seine magischen Superkräfte zu pochen. Aber dass Sender immer noch viel Geld ausgeben, um es ihm in die Taschen zu stopfen, ärgert mich.

Und ein Ende ist ja auch nicht in Sicht – weil die Dummen nicht alle werden und die Skrupellosen keine Scham kennen:

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Vielleicht habe ich das aber auch alles nur missverstanden. Vielleicht ist das Fernsehen artverwandt mit dem Zirkus – und in dem gibt es neben dem Dompteur, dem Akrobaten und dem Clown eben auch den Zauberer. Er gehört dazu. Nur weiß man im Zirkus halt, dass er Tricks präsentiert – auch wenn man sie nicht durchschaut. Diese simple Mechanik würde ich mir auch im Umgang mit den hier präsentierten Scharlatanen wünschen.

“A fool and his money are soon parted.”
(Thomas Tusser)

Wie seht ihr das? Ist Empörung nötig oder kann man das allen Ernstes mit ironischem Abstand zum eigenen Amüsemeng schauen?

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cimddwc
22. Juni, 2022 15:34

Sagen wir mal so: Hätte ich bei den ProSieben-Geller-Shows und der Prophezeiung 2009 nicht genügend Gefallen daran gefunden, den Kram kritisch zu begleiten, hätte ich nicht die langen Berichte dazu gebloggt; allein zum Amüsemeng anschauen wäre eigentlich nur bei den Zauberern denkbar gewesen.

Ich glaub nicht, dass ich solche Berichte heute nochmal machen würde (ich hab auch schon länger nicht mehr verfolgt, ob sich RTL/P7S1 in dieser Richtung noch mehr ausgedacht haben) – das wäre mir mittlerweile doch zu viel zum Fremdschämen und Genervt-/Empörtsein.

Kosar34
Kosar34
22. Juni, 2022 18:01

In den 70er – Anfang der 80er lief in unserer Familie nur Radio Luxemburg. Deshalb ist mir Rainer Holbe und seine ,,Unglaubliche Geschichten" natürlich ein Begriff. Besonders das Thema ,,Stimmen aus dem Jenseits" ist noch sehr gut im Gedächtnis. Als kleiner Knirps war mir das Thema gar nicht geheuer. Besonders wenn sie die Beispiele und ,,Live-Experimente" vorgeführt haben. Boah..wollte eigentlich nicht hinhören aber die Neugier war stärker.

S-Man
S-Man
22. Juni, 2022 21:58

Wenn die Leute sich verarschen lassen wollen, sollen sie. Punkt.

Es gibt, wie du selbst schreibst, genug Material, die "Das Übernatürliche" kritisch beleuchten und meist mit einfachen, klaren Antworten kontern. Aber diejenigen, die das aufarbeiten, sind in den Augen der "Gläubigen" widerum oft genug nicht im richtigen Spektrum, haben nicht den siebten Sinn oder sind alle gehirngewaschene Schlafschafe. Da macht es kaum Sinn, die Zeit auf Diskussionen oder gar Empörung zu verschwenden. Sollen sie doch ihren Spaß haben. Ich werde ihre Lebensansicht sicher nicht ändern können.

PS: Tausche "echte" gegen "Ende".

S-Man
S-Man
22. Juni, 2022 22:29
Reply to  Torsten Dewi

Ah ok. Klare Antwort: Private sollen machen, da gehts eben ggf. um Geld. Wenn es Geld einbringt, muss ich das zwar nicht gut finden, aber ich verstehe es im Sinne des Kapitalismus.

ÖR genau wie das Krankenkassenbeispiel: Nein! Denn das bezahle ich!

Allerdings ist das ein ÖR Fass, dass man an viel mehr Ecken aufmachen kann (Sportrechte bspw), da geht so ein Mumpitz vermutlich irgendwo im Gesamtbudget unter. Man könnte höchstens noch mit "Bildungsauftrag" argumentieren, aber da findet sich sicherlich auch der eine oder andere größere Brocken, der vorher raus müsste aus dem Programm.

Edit: Hmm, gab es überhaupt ein Beispiel für Eso-Kram im ÖR? Ich denke mal, so Astro-Kram gibts da bestimmt nachts hoer und dort, oder?

Last edited 8 Tage zuvor by S-Man
Frank
Frank
23. Juni, 2022 12:49
Reply to  S-Man

Jetzt aber mal wirklich – jeder kann den Gesang der Toten hören.
Braucht man zB nur das Radio einschalten.
Da singen jede Menge Tote.
Manchmal sprechen sie auch.

Okay, okay – kleiner flacher Witz zu deinem guten Artikel.

tom
tom
24. Juni, 2022 10:16

Soweit ich mich erinnern kann, trat Uri Geller nicht in der Talkshow „3nach9“ auf, sondern in der Quizshow „3 x 9“ (respektive "Drei Mal Neun“), dem direkten Vorgänger von „Der große Preis“.

Last edited 6 Tage zuvor by tom