mm2013 KleinHauptplakat(989x1400)USA 2012. Regie: John Moore. Darsteller: Bruce Willis, Jai Courtney, Sebastian Koch, Mary Elizabeth Winstead, Yuliya Snigir, Cole Hauser u.a.

Offizielle Synopsis: John McClane reist nach Moskau, um seinen Sohn Jack zu finden. Dieser steckt tief in der Scheiße: als Mörder vor Gericht gestellt, soll er gegen den künftigen russischen Justizminister Chagarin aussagen, der wegen seiner Verstrickungen in einen Nuklear-Skandal im Kreuzfeuer steht. Eine Handvoll Explosionen später ist der Gerichtssaal Schutt und Asche, McLane jr. mit dem Komarov, dem Hauptzeugen gegen Chagarin, auf der Flucht – und McLane sr. immer dabei. Wie es aussieht, arbeitet Jack für die CIA und die Anklage gegen ihn war eine sorgsam eingefäldelte Täuschung, um Komarov außer Landes zu schaffen. Das alles hat John scheinbar versaut und schnell haben Vater, Sohn und Dissident eine halbe Armee von Killern an den Hacken…

Kritik: Es ist schwierig, einen weiteren „Die hard“-Film zu rechtfertigen und „A good day to die hard“ könnte genau so „A good day to call it quits“ heißen. Er gibt sich redlich Mühe, der Franchise durch teilweise brachiale und betonbrechende Action nochmal ein wenig Schub zu geben, aber irgendwie erinnert das an „Beverly Hills Cop 3“, „Speed 2“ und „Transporter 3“: der Geist ist Willis, aber das Script ist schwach.

Vielleicht ist es der Fluch von „Die hard“, dass der erste Film ein eigenes Genre („Die hard on a…“) geschaffen hat, das mittlerweile so ausgelutscht ist, dass selbst ein „Die hard“-Film kein frisches „Die hard“-Szenario mehr findet. So begnügt man sich mit aufgewärmten Buddy Cop-Motiven und der mutwilligen Zerstörung Moskauer Straßenzüge und Wagenparks, ohne jemals den Kern zu finden, der den Charme der Franchise ausmachte und mit dem Teil 4 noch punkten konnte. Das Einzige, was „Die hard 5“ noch mit der Franchise verbindet, ist der Hauptdarsteller. Nicht die Hauptfigur, nur noch der Darsteller.

Bruce Willis spielt Bruce Willis. John McClane ist längst mit seinem Darsteller fusioniert, das melancholische Lächeln und die zusammen gepressten Lippen könnten längst von einem Willisbot imitiert werden. Es ist völlig egal, ob der Film „GI Joe 2“, „Die hard“, „Cop Out“, „16 Blocks“ oder „Looper“ heißt. Es steht Willis drauf, es ist Willis drin – so überraschend wie der Inhalt einer Packung Cornflakes. Aber er wirkt diesmal sehr müde, die unbedingte Entschlossenheit ist verloren gegangen.

Mit Jai Courtney hat man ihm einen „Sohn“ an die Seite gegeben, der muskulös-spackig die neue Sorte von Actionheld à la Sam Worthington und Taylor Kitsch verkörpert, die ich gar nicht abkann: frisch aus dem Fitnessstudio, kurz geraspelte Haare, Holzgesicht. Der hat das gewisse Garnichts und läuft nie Gefahr, Willis auch nur ein Eckchen des Rampenlichts zu stehlen. Der Rest der Darsteller ist langweilige Staffage. 

Nun kann man monieren, dass „Mission Impossible IV“ einfallsreicher war und „Skyfall“ eleganter, aber das größte Problem des Films ist nicht der Vergleich mit der Konkurrenz – es ist der Vergleich mit den Vorgängern und die eigene Vorhersehbarkeit. Die Dialoge sind schwach und banal, bekannte Oneliner werden pflichtschuldig abgehakt, jeder große „Twist“ ist so durchschaubar wie der Geschlechtsverkehr im Pornofilm.

Manchmal ist die Einfallslosigkeit von „Die hard 5“ schon fast wieder zum Lachen: der russische Dissident spielt NATÜRLICH Schach und da er von einem Deutschen gespielt wird, entpuppt er sich natürlich als schmieriger Verräter. Spoiler? Yeah. Big whoop. Den Part hätte man vor zehn Jahren noch mit Prochnow besetzt. Und dass Jack seinen Vater im Finale dann statt „John“ endlich doch mal „Dad“ nennt – das halbe Kino hat es kommen sehen. Das ist nicht emotional, das ist nur noch peinlich.

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Was dem Film an Leben eingehaucht wird, ist künstliches Leben, Maschinenleben. Die Mechanik, die Lautstärke und die Bewegung sollen übertünchen, dass der Patient „Die hard“ längst im Wachkoma liegt. Es funktioniert nicht. Die Verlagerung nach Russland ist zu offensichtlich nicht dem Konzept geschuldet (der Film könnte genau so gut in Washington, Berlin oder Kapstadt spielen), sondern der angebotenen Finanzierung. Und ich hätte es zu schätzen gewusst, wenn nicht JEDER relevante Wagen ein Mercedes gewesen wäre, dessen Stern praktisch jede Nahaufnahme in den multiplen Verfolgungsjagden einleitet. Dieses Product Placement hat die Grenze zur Obszönität weit überschritten – mehr dazu hier.

Fühlt man sich in der ersten Hälfte noch vom Donnergroll der schadensreichen, wenn auch wieder mal zu chaotisch inszenierten Verfolgungsjagden durch Moskau brauchbar an die Hand genommen, geht „Die hard 5“ mit dem Ortswechsel nach Tschernobyl erkennbar die Puste aus. Das unterwältigende Finale greift dann doch auf massiven CGI-Einsatz zurück und verpufft lautstark, aber wirkungslos.

Vom stullendummen Skript bis zum Marketing – „Die hard 5“ ist schmerzhaft offensichtlich nicht deshalb enstanden, weil jemand eine gute Idee hatte. Man hatte lediglich das Geld, Bruce Willis zu viel Zeit, und der Verleih eine Lücke im Kalender. Kein Event mehr, nur noch ein austauschbarer Füller im Programm von Twentieth Century Fox. Hätte der Film die Hälfte kosten müssen, hätte man ihn mit Nicolas Cage besetzt, in „Moscow dangerous“ umbenannt und es wäre keinem aufgefallen.

Die knappe Laufzeit von 98 Minuten und diverse Szenen im Trailer, die nicht im Film zu finden, lassen mich zudem vermuten, dass der Film auf der Zielgeraden auch noch einmal zusammen gekürzt wurde, um die Geduld der Zuschauer nicht zu strapazieren. Diesen Anblick wollte man euch augenscheinlich ersparen:

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Gern geschehen.

Bonus Content:

Der Server von Twientieth Century Fox war mal wieder großzügig, darum stelle ich euch an dieser Stelle das Presseheft zur Verfügung. Immerhin 34 Seiten. Und statt eines Trailers gibt es gleich eine ganze Featurette:

Fazit: Mit ordentlich hausgemachtem 2D-Remmidemmi aufgemotzter 0815-Actionfilm, der zwar kurzweilig unterhält, als „Die hard“-Film aber ziemlich enttäuscht und wieder mal beweist, dass man es vielleicht bei der Original-Trilogie hätte belassen sollen.



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milan8888
milan8888

Gordon-Levitts Gesichtsprothese hatte keine Zeit?

Peroy
Peroy

Die BH-Braut ist ein Trailer-Shot… ? :*(

Dietmar
Dietmar

Oh Mann …

Ich will den mögen!

4.0 hat für meine Begriffe noch toll gepasst und hat mir ausgezeichnet gefallen. Also bleibt die Hoffnung, dass Du Unrecht hast.

Mal sehen …

heino
heino

Schade, schade. Ich hatte gegen alle Vernunft gehofft, dass der Streifen den öden 4. Teil vergessen machen könnte. War wohl nix:-(

reptile
reptile

Also eigentlich war mir persönlich 4.0 schon zu viel und kein Die Hard mehr. immer größer, immer Comichafter.
Ist es denn nicht möglich, auch Mal einen Gang zurückzuschalten?
Besinnen auf den Urprung. Ich hätte mir etwas in der Art gewünscht wie „Rocky Balboa“ für Willis. McClane als abgehalfteter Ex-Cop der seine Brötchen als Kaufhaus Nachtwächter verdient. Eines Nachts steigt jedoch eine Horde von Gangster ein. Ein Mann ALLEINE gegen Alle. Hach ja….

Tatsächlich freue ich mich auch nicht besonders auf den Film. Schon der Trailer sieht so Standart aus.

Peroy
Peroy

“ Tatsächlich freue ich mich auch nicht besonders auf den Film. Schon der Trailer sieht so Standart aus.“

Wie ein Fähnchen im Wind… ?

Wortvogel
Wortvogel

Interessant: die „Die hard“-Filme hatten bei Metacritic.com immer einen Reviewdurchschnitt von ungefähr 70 Prozent. Die Hard 5 hat 30 Prozent. Und der Kritiker der „Huffington Post“ hofft, dass der ganze Film ein Witz sein soll:

http://www.huffingtonpost.com/2013/02/13/a-good-day-to-die-hard-review-parody-movie_n_2681001.html?utm_hp_ref=entertainment

reptile
reptile

@Peroy
Wie ein lauer Wind vielleicht.

Peroy
Peroy

Vielleicht merkt er es noch…

reptile
reptile

@Peroy
Los, erhelle mich mit deinem Verstand

Exverlobter
Exverlobter

„Ist es denn nicht möglich, auch Mal einen Gang zurückzuschalten?
Besinnen auf den Urprung. Ich hätte mir etwas in der Art gewünscht wie “Rocky Balboa” für Willis. McClane als abgehalfteter Ex-Cop der seine Brötchen als Kaufhaus Nachtwächter verdient. Eines Nachts steigt jedoch eine Horde von Gangster ein. Ein Mann ALLEINE gegen Alle. Hach ja….“

Das wäre dann wohl sowas wie The Last Stand den keine Sau gesehen/bzw gemocht hat. Interessant das man Arnold vorgeworfen hat, dass der Film nicht „big and epic“ genug war und er sein Comeback eben nicht mit einem fünften Terminator eingeleitet hat, während A Good Day von vielen für die übertriebene big-scale action kritisiert wird.
Hier ist noch eine interessante Review von Jeremy Jahns, die sich mit vielem deckt, was der Wortvogel schon angesprochen hat.

http://www.youtube.com/watch?v=UjERbzdtypM&list=UU7v3-2K1N84V67IF-WTRG-Q&index=1

Exverlobter
Exverlobter

Wenn von den großen Drei (Arnold, Willis, Stallone) sowohl Arnolds Comeback-Film als auch Willis‘ Die Hard 5 enttäuscht dann hoffen wir, dass es wenigstens Stallone nicht mit Bullet to the Head verkackt.

Peroy
Peroy

“ Das wäre dann wohl sowas wie The Last Stand den keine Sau gesehen/bzw gemocht hat.“

I liked it…

http://m.youtube.com/watch?v=RGUFWI1eiU0

Exverlobter
Exverlobter

„I liked it…“

Ich hab ihn noch nicht gesehen, aber viele halten ihn für lame.
Mehr wie Raw Deal oder Red Heat als ein Terminator.
Arnold sollte vielleicht mal wieder mit Jim Cameron arbeiten.

reptile
reptile

@Peroy
Typisch, erst dumm von der Seite anquatschen und dann nicht auf den Punkt kommen.

Peroy
Peroy

Du merkst es vielleicht noch…

reptile
reptile

@Peroy
Du solltest in die Politik gehen – wichtig tun, viel sprechen aber nicht wirklich etwas sagen.

Wortvogel
Wortvogel

@ reptile: Standard ≠ Standart(e)

reptile
reptile

@Wvogel
Danke! Na toll, deswegen rege ich mich hier auf…

Shah
Shah

Och neee, ich wollt den doch auch toll finden. Der kann doch jetzt nich einfach Scheiße sein. DH 4.0 war klasse, da könnens doch jetzt nich hier verkacken.

Blöder Mist, blöder.

Dr. Acula
Dr. Acula

Nach dem ersten Trailer, den ich gesehen habe, sagte ich „Das ist alles mögliche, aber nicht ‚Die Hard'“. Hätte mich gerne getäuscht.

Dietmar
Dietmar

Zum off-topic „The Last Stand“: Ich wollte den sehen. Der war angekündigt. Fast lebensgroßer Arnie-Papp-Aufsteller, Plakate etc. im Kino. Donnerstag Nachmittag gesehen. Sogar drin gewesen und geguckt: Ja, ist angekündigt. Super. Also abends los, komme im Kino an: Arnie weg, kein Plakat, stattdessen läuft „“Barbara“, Gewinner des „Goldenen Bären““. ó.Ò

Wortvogel
Wortvogel

@ Dietmar: Autsch 🙂

Exverlobter
Exverlobter

„Nach dem ersten Trailer, den ich gesehen habe, sagte ich “Das ist alles mögliche, aber nicht ‘Die Hard’”“

Das wirft eine interessante Frage auf. Wie weit dürfen sich Sequels vom Original entfernen? Wie der Wortvogel schon dargestellt hat, ist das klassische Die Hard-Konzept ausgelutscht, sodass ein Die Hard-Film kein richtiger Die Hard-Film mehr sein kann. (Wie ich drüben bei der 4.0-Review gepostet hatte, waren dass die vorigen Sequels aber genau genommen eigentlich auch nicht mehr)
Aber es stimmt schon, beim betrachten des Trailers musste ich an James Bond denken, was Willis am Ende des Trailers sogar ironisch zugibt und dachte dann auch ob sie bei diesem Teil nicht zu weit gegangen seien.

Interessant ist das, wenn man das mit den Fast and Furious-Filmen vergleicht. Da dachte man nach Teil 3, dass in punkto illegalen Straßenrennen alles gesagt sei. Doch dann wurde eine neue Trilogie gestartet. Und von dem Ursprungskonzept entfernten sich die neuen
Sequels mit jedem neuen Film mehr und mehr.
Was aber relativ selten ist – nicht nur spielten die neuen Sequels ungleich mehr ein als das Original, sie wurden von den Kritikern plötzlich sogar auch qualitiativ besser als die Original-Filme bewertet.

Gut Die Hard 5 soll Grütze sein, aber könnte ein potentieller sechster Teil auch als Bond-Verschnitt überzeugen?
Also bleibt die Frage: Wie weit dürfen sich Sequels vom ursprünglichen Konzept entfernen?

Doc Knobel
Doc Knobel

Ich mochte schon Teil 4 nicht sonderlich und hätte mich nur zu einem Besuch des 5. Teils überrede lassen, wenn mir der Trailer gefallen hätte. Aber danach war erst recht klar, dass der mich sicherlich nicht ins Kino locken wird. Da lobe ich mir – trotz aller Schwächen und der berechtigten Kritik – tatsächlich „The Last Stand“ und freue mich mehr auf „Shootout“ von Sly. „Die Hard 5“ wird sicherlich erst irgendwann auf DVD gesichtet, aber es eilt nicht.

El Barto
El Barto

Grml, ich schenk den heut meiner LvA zum Valentinstag…

Dr. Acula
Dr. Acula

@Ex
Schon DH3 hatte sich ja mit dem Buddy-Movie-Konzept und dem Umstand, dass man nicht an eine Location gefesselt war, vom ursprünglichen Konzept entfernt, aber man erkannte eben noch die Herkunft – der McLane-Charakter war da, die inhaltliche Anknüpfung über die Gruber-Brüder, und die Action war fulminant, aber noch „handgemacht“ und irgendwo realitätsbegründet. Bei DH4, wo McLane im Finale mit Brücken nach Kampfjets wirft (übertrieben gesagt), hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass der in einer „Welt“ mit den Vorgängern spielt. Bei Teil 5 noch weniger, dem Trailer nach.

Exverlobter
Exverlobter

Boah, mit Ausnahme von Filmstarts.de nur Verrisse. Vielleicht warte ich doch auf die DVD.

Exverlobter
Exverlobter

@Dr Acula

Jepp, und mit jedem neuen Film tauchen plötzlich neue Kinder auf. Die Tochter in Die Hard 4 nehme ich noch ab, die wurde bereits in den Original-Filmen erwähnt. Aber jetzt noch ein Sohn?
Dabei wurde die Ex-Frau seit Teil 2 sträflich vernachlässigt. Gebt dieser Schauspielerin doch mal wieder Arbeit.

Wortvogel
Wortvogel

@ Exverlobter: Das mit der Frau finde ich auch schade – in 4 wird aber ihr Bild gezeigt und es wird auch erwähnt, dass McClane noch einen Sohn hat. Immerhin: in 5 wird die Tochter auch wieder von der selben Darstellerin gespielt, auch wenn die Rolle kaum mehr als Komparserie ist.

Marcello
Marcello

Weiß jemand von euch, ob es vom 3. Teil „Stirb langsam – Jetzt erst recht“ eventuell noch mal eine Neu-Synchronisation geben wird? Thomas Danneberg auf Bruce Willis geht für mich gar nicht und deswegen find ich den 3. Teil auch irgendwie blöd :-/

Exverlobter
Exverlobter

@Marcello

Dann schau ihn auf Englisch

Marcello
Marcello

@Exverlobter: Wäre eine Möglichkeit, würde sich aber genauso ungewohnt für mich anfühlen wie mit Thomas Danneberg – weil ich Bruce Willis untrennbar mit Manfred Lehmann verbinde.

Exverlobter
Exverlobter

Da ist was dran. Manfred Lehmann ist eines der seltenen Beispiele, wo die Synchronstimme cooler ist, als das Original.

Marcello
Marcello

Absolut. Bei der „Stirb langsam“-Reihe ist er sogar noch großartiger als bei anderen Willis-Rollen. Wirklich perfekt besetzt.

Peroy
Peroy
dermax
dermax

OK, sitz heut abend drin…

Nachdem ich bei Prometheus und Looper die Begeisterung des Hausherrn in keinster Weise teilen konnte, hoff ich, dass es diesmal andersrum ist und ich mich ned ärgern muss…

Zu Arnies Comeback: Last Stand ist ein sauberer krachender Actionfilm, bei dem ein alternder Arnie wenigstens noch halbwegs in die Szenerie passt. Nicht mehr, aber auch ned weniger, da haben deutlich miesere Filme deutlich mehr Zuschauer gehabt, sehr schade…

Peroy
Peroy
Exverlobter
Exverlobter

„Zu Arnies Comeback: Last Stand ist ein sauberer krachender Actionfilm, bei dem ein alternder Arnie wenigstens noch halbwegs in die Szenerie passt. Nicht mehr, aber auch ned weniger, da haben deutlich miesere Filme deutlich mehr Zuschauer gehabt, sehr schade…“

Habe gerade Last Stand gesehen. Als neuester Direct to DVD Schinken eines Seagal oder Van Damme wäre das akzeptbabel. Aber als Kinofilm, sowie als Comeback für Arnie einfach nur lachhaft.
Lame!!!

dermax
dermax

OK, kurzes Feedback: Kann die Kritik hier unterschreiben… auswechselbarer einfallsloser Actionfilm von der Stange, null Eigenleben und man hat halt das DieHard-Label draufgepappt… Hauptache, es bumst…

Und so viele Momente, wo man sich als Zuschauer nur mehr fuer dumm verkauft vorkommt…
Und ich glaub es tut keinem weh, aber Spoileralarm:

Die Nummer, dass sich der Boese am Ende selber ums Eck bringt, ist schon wieder so dreist doof, dass es fast als Trash durchgehen kann… mal abgesehen davon, dass der Showdown ja prinzipiell von Teil 4 quasi geklaut wurde… unfassbar…

Und was bauen die fuer Fenster in Russland?

Dietmar
Dietmar

McClane hat sowohl Tochter als auch Sohn in Teil eins. Da sind die auf dem Bild, dass Hans Gruber wieder aufstellt, nachdem seine Frau das ärgerlich über John hingelegt hatte. Das war doch auch das Thema, dass der Reporter an die Kinder heran wollte und die Babysitterin damit erpresste, dass sie illegal im Land war.

Also das passt soweit alles.

(Müsste mich schon sehr irren. Aber auch das ist möglich: Schließlich wollte ich Arnie am WE sehen, nicht Donnerstag. Keine Ahnung, wie mir das in die Finger gerutscht ist.)

Dietmar
Dietmar

Wiki

Nach dem großen Erfolg des Filmes wurden vier Fortsetzungen produziert, die letzte davon, Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben, kommt im Februar 2013 in die Kinos. Es handelt sich bei dem Film um die Umsetzung des Buches „Nothing Lasts Forever“ aus dem Jahr 1979, geschrieben von Roderick Thorp, welches eine Fortsetzung des Romanes „The Detective“ aus dem Jahr 1966 ist.

beantwortet die Frage

So begnügt man sich mit aufgewärmten Buddy Cop-Motiven und der mutwilligen Zerstörung Moskauer Straßenzüge und Wagenparks, ohne jemals den Kern zu finden, der den Charme der Franchise ausmachte und mit dem Teil 4 noch punkten konnte. Das Einzige, was “Die hard 5″ noch mit der Franchise verbindet, ist der Hauptdarsteller. Nicht die Hauptfigur, nur noch der Darsteller.

Man hat den alten Schinken des letzten Jahrhunderts nicht genügend mcclanisiert.

(Habe nach Belegen für die Kinder gesucht. Jetzt aber gut! Arbeit ruft.)

Wortvogel
Wortvogel

@ Dietmar: Da hast du was verwechselt – „Nothing lasts forever“ war die Vorlage für den ERSTEN „Die hard“. Das war sogar Thema in der Advents-Verlosung.

Besonders kurios ist die Entstehung von „Die hard 4.0“ in diesem Zusammenhang Hier zwei Screenshots aus dem Vorspann:

comment image

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Dietmar
Dietmar

Och Menno …

El Barto
El Barto

Was hat die Motorrad Braut vom Anfang eigentlich für ne Rolle? Die schmiegt sich an Viktor und dann was? Was hat sein Anruf mit der Sache zu tun? Was passiert mit ihr, warum wird der überhaupt Screen Time geschenkt?

Wortvogel
Wortvogel

@ El Barto: Komarovs Tochter. In die Sache verwickelt, aber augenscheinlich (wie das Bild beweist) nur als Eyecandy für chronische Masturbanten gecastet. Für den Rest musst du dir den Film anschauen, ich bin ja nicht die Auskunft.

sergej
sergej

„…warum wird der überhaupt Screen Time geschenkt?“
Schau dir das Bild oben nochmal an!

Wortvogel
Wortvogel

@ Sergej: Die hat sich auch mal für die russische „Maxim“ ausgezogen. Lecker.

Mir gefällt das hier:

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El Barto
El Barto

Ich hab den Film gestern gesehen aber das hat sich mir nicht erschlossen. Schon gar nicht was der Anruf von Viktor damit zu tun hatte usw aber offenbar war ich am Anfang zu unaufmerksam.

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