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Morgen geht es los, und dann ist neun Tage lang Remmidemmi angesagt. Als erste von acht Städten werden in München die neusten Perlen des internationalen Genre-Films präsentiert – von Thriller bis Zeichentrick, von Martial Arts bis Hardcore-Horror.

Seit 15 Jahren bin ich mittlerweile Stammkunde beim Festival, und seit knapp einem Jahr habe ich ein eigenes Blog – da bot es sich an, beides zu kombinieren. Eine ingeniöse Mischung aus Vorplanung, Schlafentzug, Freundeshilfe und Vorab-Premieren erlaubt es mir, heuer über 35 Filme zu sichten – und allesamt hier zu besprechen.

Bevor ich gleich den Review zu „Black Sheep“ einstelle, ein paar Worte zur Vorgehensweise: Ich bespreche Filme ausschließlich nach meinem eigenen Geschmack. Soll keine/r hinterher kommen und sich beschweren, ein von mir empfohlener Streifen hätte ihm/ihr nicht gefallen. Das ist nicht mein Problem.

Aber ich will nicht unfair sein: Jeder Review endet mit einer Fremd-Kritik, die einen zweiten Blickwinkel erlaubt.

Um eine gewisse Vergleichbarkeit zu gewährleisten, vergebe ich „Belas“ nach einem Punktesystem. Sechs „Belas“ erhalten nur absolute Spitzenfilme, und auch für einen „Bela“ muss man sich ziemlich anstrengen – so schlecht muss ein Film erstmal sein…

Generell kann man schon mal konstatieren, dass wir es hier vermutlich mit dem besten Programm der letzten zehn Jahre zu tun haben. Darum habe ich meine Wertungen auch recht streng angelegt – in schwächeren Jahren hätten diverse Filme sicher besser abgeschnitten.

Aus gegebenem Anlass findet ihr rechts auch eine neue Kategorie „Fantasy Filmfest 2007“, über die ihr direkten Zugriff auf alle Reviews habt.

Im Idealfall habt ihr in 9 Tagen einen groben Führer, der auch in Euren Städten bei der Vorauswahl hilft. Vielleicht schreibe ich mir aber auch nur völlig sinnfrei die Finger blutig…



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TorstenManicDSidTornhillPeroy Recent comment authors
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Peroy
Peroy

Was mich mal interessieren würde: Kann man beim FFF auch selbst Kurzfilme einreichen? Also jetzt nicht die Camcorder-Wald-und-Wiesen-Scheisse, sondern „professionelle“ Filme auf 16mm. Ein entsprechendes PDF hab‘ ich auf der Homepage entdeckt… und wer Gülle wie „Lost Things“, „Dead Meat“ oder „Blood Trails“ ins Programm nimmt, der hat vielleicht nicht gar so hehre Ansprüche… 😛

Tornhill

Ah, das ist gut.
– Ich kann dieses Jahr leider wieder nicht hin und hätte darum zwei alternative Vorschläge:

1. KEIN MENSCH auf der Welt geht hin, damit niemand schlauer ist, als ich.

2. Irgendjemand dessen Geschmack ich ungefähr kenne geht hin, protokolliert fleißig und ich raube anschließend seine Meinungen um zumindest schlau zu erscheinen.

Da die Welt es vermutlich an ausreichender Tornhill-Solidarität für 1.) fehlen lassen wird…Schön, dass sich zumindest die Gelegenheit für 2.) bietet.

Sid
Sid

Super-Idee. Bin hier zufällig gelandet, weil ich mich vorab schon mal informieren möchte, was ich mir in Berlin auf dem FFF so anschauen könnte. Der Stil der Kritiken gefällt mir sehr gut, besser als auf so manchen einschlägigen Seiten. Werd mir auf alle Fälle Ex Drummer nicht entgehen lassen. Danke, und weiter so.

ManicD
ManicD

Klar, du kannst deinen Film einreichen, und wer auch immer sonst was einreicht, ist (offiziell zumindest) nicht bevorteilt. 13th Street hat mit der Auswahl auch gar nichts zu tun, die sind tatsächlich nur als Sponsor unterwegs, aber deren Shocking Shorts werden komplett unabhängig vom FFF ausgewählt.

„Problem“ für einheimische Kurzfilmregisseure dürfte eher sein, dass das FFF für GET SHORTY eben nun msl international auswählt – und wenn es ein deutscher Kurzfilm mal in die Auswahl eines Jahres schafft, hat das schon extremen Seltenheitswert.

Und so nebenbei: Filme wie „Lost Things”, “Dead Meat” oder “Blood Trails” werden auch nicht deshalb gescreent, weil das FFF-Team sie so unsagbar toll findet. Sondern, weil ein deutscher Filmverleih bzw. eine deutsche DVD-Produktion diese Filme in ihrem künftigen Programm hat. Oder was glaubst du, wie das seltsame Programm zustande kommt?