03
Sep 2021

Ich mag Helene Fischer

Themen: Film, TV & Presse, Neues |

… und es ist erstaunlich, dass das in Deutschland 2021 zu den kontroverseren Aussagen gehört, gleich nach "ich lasse mich nicht impfen" und "der Laschet hat echt Charisma".

Warum ich das schreibe? Weil ich die Schnauze davon voll habe, das wie ein dunkles Geheimnis mit mir rum zu tragen. Als wäre es ein Stigma, als würde ich mich allen Ernstes vor der Ächtung durch meine Mitbürger fürchten:

Fuck you too.

Um es etwas genauer zu erklären. Ich mag Helene Fischer. Ich liebe Helene Fischer nicht. Ich käme weder auf die Idee, bei "Atemlos" das Autoradio lauter zu drehen noch dazu, mir Konzertkarten zu kaufen. Eigentlich wäre "Helene Fischer stört mich nicht" die korrektere Beschreibung, aber schon damit ist man in Deutschland momentan Extremist. Die Intelligenzija hat längst entschieden: wer Helene Fischer etwas abgewinnen kann, ist für den guten Geschmack verloren. Die geht nicht mal ironisch, sie ist ein One Woman-"Pur". Schon die Erwähnung des Namens erzeugt Sarkasmus und Häme, als stünde die Sängerin stellvertretend für den verhassten Mittelstand Prosecco saufender Single-Sekretärinnen.

Und genau das wundert mich. Woher der Hass? Ist Andrea Berg mit ihren schunkeligen Frauenopfer-Schlagern nicht viel schlimmer?

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Oder Daniela Alfinito, dieser Amigo-Ableger mit dem klebrigen Kneipen-Charme?

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Bevor wir uns fragen, für was man die Fischer hält, möchte ich ein paar Gedanken teilen, was sie unbestreitbar ist. Sehr sportlich, sehr ehrgeizig, sehr hübsch auf eine ungefährliche, saubere, unverbindliche "gefällt auch dem Opa"-Konsensart. Dabei seltsam aseptisch, für mich nicht wirklich sexy. Sie könnte auch SAT.1-Boulevardmagazine moderieren, als Katalog-Model für Quelle arbeiten oder in einer Telenovela die Hauptrolle spielen.

Gesanglich ist sie gut ausgebildet – auch wieder auf eine ungefährliche, saubere, unverbindliche "gefällt auch dem Opa"-Konsensart. Eine klare, kräftige Stimme ohne jeden auffälligen Charakter. Genau genommen ist sie optisch wie stimmlich kaum unterscheidbar von Dutzenden etablierter Musical-Sängerinnen, die Deutschlands größere Bühnen Abend für Abend bespielen – was sie auch zeigt:

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Auffällig dabei, dass ihr Gesang, so professionell und präzise er auch ist, das gleiche Problem wie ihr Aussehen aufweist: er ist seltsam clean und unerotisch. So habe ich kein Problem damit, dass Fischer zusammen mit Tom Jones ein Duett singt (hey, Blümchen singt mit Hasselhoff!), aber "Sexbomb" ist so falsch für die Fischer wie nur noch was:

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Deutlich besser geeignet ist die Fischer für ein Kuschelrock-Cover des Klassiker "I’ll stand by you", der natürlich von den Pretenders immer noch Meilen besser war:

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Was ist daran so hassen- oder verdammenswert?

Ich hatte von Helene Fischer immer nur peripher gehört. Erstmals wirklich gewahr wurde ich der Sängerin bei meinen Schwiegervater, der zu Weihnachten vor ein paar Jahren eine Sendung von ihr unbedingt schauen wollte. Ich rollte mental mit den Augen, aber verweigern ging nicht. Und was soll ich sagen? Die Show war schmissig, der Song-Mix durchaus unterhaltsam, und insgesamt war das so professionell aufbereitet, dass ich mich bei jeder Show ihres damaligen Lebensgefährten mehr geekelt hätte.

Helene Fischer, entschied ich damals, ist eine attraktive Blondine mit ausreichend Talent, die im öffentlich-rechtlichen Unterhaltungsfernsehen genau richtig ist. Muss man nicht mögen. Muss man aber auch nicht wegschalten. Es hat sich in den 70ern ja auch niemand über Marlene Charell beschwert:

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Oder über die Kessler-Zwillinge:

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Von Leuten, die sich eindeutig zu wenig damit beschäftigen, wird das "Problem Fischer", das eigentlich eine Fischerphobie ist, gerne hier drauf reduziert:

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Zugegeben: das ist furchtbar. Unsäglichste Ischen-Mucke, die trutschige "Erotik-Fantasien" von Cosmopolitan-Leserinnen im Tinder-Zeitalter als irgendwie empowered aufarbeitet. Verlogen wie die Campari-Werbungen der 90er:

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Obwohl Fischer 2013 schon ein Star war, muss man "Atemlos durch die Nacht" je nach Standpunkt als den "Urknall" oder den "Super-GAU" ihrer Karriere sehen. Helene Fischer war auf einmal nicht mehr nur Sängerin, sondern Vorbild, Stellvertreterin, Seelenschwester einer ganzen Generation von "Sex and the City"-Boxset-Besitzerinnen, die angetüdelt auf den Bildschirm zeigten und kreischten: "So! Genau so! Bei mir auch!". Wunschdenken im 21. Jahrhundert.

Aber Fischer ist eben weit mehr als "Atemlos durch die Nacht".

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Man sollte das nicht fehlinterpretieren, nur weil man sich in der Schlagerszene nicht auskennt. Helene Fischer hatte keinen "kometenhaften Aufstieg". Sie hat sich in über 10 Jahren den Weg an die Spitze hart erarbeitet. Und hat dann der Spitze noch einen drauf gesetzt, so dass man sie mittlerweile eine Ausnahme-Erscheinung im deutschen Showgeschäft nennen darf.

Vielleicht ist das auch genau das das Problem. Helene Fischer ist omnipräsent. Sie ist auf Covern der Regenbogenpresse (der sie sich standhaft verweigert) ebenso präsent wie auf Werbeplakaten. Es ist eine Nachricht wert, wenn die Fischer-Show zu Weihnachten wegen Corona verschoben werden muss oder wenn sie eine Kollektion für Tchibo entwirft. Sie ist längst aus dem drögen Drohnen-Ghetto der MDR-Zuschauerschaft ausgebrochen und auf eine penetrante Weise allgegenwärtig, von der ihr nacheifernde Hupfdohlen wie Vanessa Mai nur träumen können.

You can’t escape the Fischer.

Vielleicht es das. Vielleicht ist Fischer leicht zu hassen, weil jeder sie kennt. Sie ist so eine Art Steno für die Ablehnung von Spießer-Unterhaltung. Helene ist, was Heino war. Man kann sie scheiße finden, ohne sich in geringster Weise mit ihr auseinander setzen zu müssen. Sie abzulehnen bezieht automatisch alle ein, die es nicht tun. Bequemer Konsens, bei dem jeder, der "zu uns gehört", selbstbesoffen nicken und sich überlegen fühlen kann.

Das hat sie nicht verdient. Dazu ist sie zu gut, zu professionell, zu wenig scheiße. Ich würde mich freuen, wenn diejenigen, die sie unsäglich finden, sich mal einen Augenblick damit auseinander setzen, was für Unsäglichkeiten es in der Schlagerbranche gibt.

Darum wiederhole ich es gerne nochmal: Ich mag Helene Fischer. Fuck you too.



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Heino
Heino
3. September, 2021 15:50

Ich hasse sie nicht, sie ist mir nur furchtbar egal. Was ihren Status angeht, muss man nur wissen, dass sie vor der Pandemie die hiesige Lanxess-Arena eine komplette Woche am Stück (!!!) ausverkauft hat. Das schaffen weder die Ärzte noch die Rolling Stones oder Depeche Mode, und das nötigt mir widerwilligen Respekt ab. Die Frau ist ein absoluter Profi auf einem Gebiet, das mir zuwider ist. Ich respektiere ihre Leistung, aber ich möchte ihre Lieder nicht hören müssen. Dass es in dem Sektor noch viel schlimmere Figuren gibt, ist unbestritten, macht sie aber nicht erträglicher.

McCluskey
McCluskey
3. September, 2021 16:58
Reply to  Heino

Bei den Stones mag es der Ticketpreis verhindern, aber darauf, dass die Ärzte (aus Berlin!) und Depeche Mode die Bude eine Woche lang voll bekommen würden, kannst du Gift nehmen…für den Abschlussgig von DM auf der Waldbühne haben Fans aus Zentralasien eine Woche vor der Location gecampt…

S-Man
S-Man
3. September, 2021 17:29
Reply to  McCluskey

Bin ich auch fest von überzeugt.

Heino
Heino
3. September, 2021 21:38
Reply to  McCluskey

Ich nehme sicher kein Gift darauf, solange ich das nicht erlebe

Dizoneros
Dizoneros
3. September, 2021 16:28

Sollte etwas, das einem "furchtbar egal" ist, einem nicht deutlich weniger Emotionen abringen? Dem Sinne des Wortes "egal" nach… keine? Etwas derart aktiv nicht zu mögen, scheint mir doch sehr ineffezient.

Heino
Heino
3. September, 2021 21:38
Reply to  Dizoneros

Präziser:Sie ist mir als Person egal. Die negativen Emotionen ruft bei mir hervor, wofür sie steht, nämlich verlogenes Heile Welt-Gedudel. Das ist dasselbe für mich, wie es Modern Talking waren. Die Leute waren mir egal, aber Musik und Omnipräsenz haben mich furchtbar genervt

S-Man
S-Man
3. September, 2021 17:46

Ich oute mich, wenn ich sage, dass ich zu genau der Gruppe gehöre, die zumindest zweifelnd die Stirn hochzieht, wenn sie Statement pro Helene Fischer hört.

Das fing beim mir deutlich vor "Atemlos" an, wurde aber dadurch extrem verstärkt. Sowas nerviges, gekünsteltes und zeitgleich omnipräsentes hat man selten.

Es mag durchaus daran liegen, dass ich dem klassischen Schlager nix abgewinnen kann. Texte, die dafür gemacht sind, nirgends anzuecken, damit aber auch keine Aussage haben über "habt euch alle lieb" hinaus. Musikbegleitung, die jeder Teenie mit einer billigen Software hindeichselt und absolut austauschbar ist. Und ein Haufen unauthentischer Schmierlappen. Und, wie du das auch sagst: Helene Fischer verkörpert all das, das Austauschbare, das Kantenlose, das Nichtssagende.

Dabei hat Helene Fischer hat genau das Problem, was du genannt hast: Sie ist präsent. Und damit ist sie ein Dorn in meinem Leben. Die meisten anderen "Hupfdohlen" kann ich super ausblenden, die berühren mein Leben nicht. Bei Helene Fischer ist das seltsamer Weise anders. Ich habe keine Lust auf ihre Kunst, aber ich komme auch nicht drum herum. Irgendwie schafft sie es, immer wieder irgendwo auf meiner Bildfläche zu erscheinen. Das will ich nicht. Und deswegen mag ich sie nicht.

Allerdings, auch wenn man kurz mit der Stirn zuckt, habe ich natürlich nichts gegen den Musikgeschmack anderer Leute. Sollen sie HipHop, Techno oder Schlager hören. Ich muss das nicht verstehen oder gutheißen, ich muss es nur akzeptieren. Wir lassen uns alle in Ruhe mit unserer Musik und schon ist alles gut 😀

Zum Schluss muss ich aber auch gestehen: Ich hatte irgendwann auch mal in so eine Helene-Fischer-Weihnachtsshow reingeschalten – und bin auch geblieben. So schlecht war es nicht und ja, die Frau hat auf jedenfall auch akrobatisch beeindruckende Fähigkeiten. Besonders nachhaltig war es trotzdem nicht, ich kann nicht sagen, jemals hinterher nochmal freiwillig ihre Musik angeschaltet zu haben…

Man kann als Fazit sagen: Ich mag Helene Fischer nicht, denn sie verkörpert für mich den Schlager im Allgemeinen. Andere sind vermutlich einfach nicht gut genug dafür, auf meiner Bildfläche zu erscheinen.

Dietmar
3. September, 2021 18:17

Helene Fischer ist ein hervorragender, hart arbeitender, hochkompetenter Vollprofi. Die kann alles, was man von einer Musical-Sängerin erwarten kann. Ich hatte in meinem früheren Leben gelegentlich Kontakt mit Vollprofis wie sie und Leuten, die das werden wollten. Unter letzteren waren großartige Talente. Tolle, tolle Sängerinnen, die einen umhauen, wenn man mit ihnen musiziert. Wunderbare Künstler, die nie die verdiente Aufmerksamkeit bekommen und schon gar nicht auf den grünen Zweig gelangen. Fischer steckt da einige weg, weil sie wirklich alles hat, was man an Kompetenzen dafür braucht. Sie ist ein Vollprofi. Seit vielen Jahren auf knochenzermürbend hohem Niveau. Das muss man anerkennen.

"Sexbomb" habe ich mir jetzt erst angehört, kannte ich vorher nicht: Professionell absolut auf Augenhöhe mit Jones. Da gibt es kein Vertun. Ich habe mir das mit guten Kopfhörern angehört. Sie singt nicht nur blitzsauber, sie phrasiert, artikuliert, färbt ihre Stimme, passt sich Jones an, hat einen eigenen Zugang, sie hat vollkommene Kontrolle über ihr Instrument. Ich kann nur Hochachtung ausdrücken.

Trotzdem ist das nicht meine Musik. Aber das ist Geschmackssache. Du machst den Fehler nicht, das zu vermischen. Ich würde sie nur weit höher einordnen als Du. Dieser Fehler wird aber, ich habe das Gefühl, zunehmend absichtlich gemacht (nicht von Dir, wie gesagt). Und ich finde das ekelhaft.

Last edited 2 Monate zuvor by Dietmar
Squirrelius
Squirrelius
3. September, 2021 19:05

Vielleicht ist der Hass Auf Helene Fischer ein kollektives Phänomen, bei dem sich, wie im Text schon erwähnt, jeder beteiligen kann, das sich einfach alle 10 bis 15 Jahre wiederholt.
Wenn ich an meine Teeny- Zeit in den 90ern denke, mit was für einer Inbrunst wurde damals die KELLY FAMILY ab 93/ 94 gehasst. Da hat gefühlt, abseits der Bravo, jeder mitgemacht: von der Tagesschau über Harald Schmidt bis zu uns, dem gemeinen Schüler auf dem Pausenhof. Heute muss ich sagen: so furchtbar iast die Musik nicht, auch wenn ich mir keine Platte von ihnen zulegen würde.

Und 2005, knapp 10 Jahre später trat dann TOKIO HOTEL auf den Plan und das Spiel wiederholter sich. Einziger Unterschied ist, das ich die Musik, sowohl alt als auch neu, immer noch fürchterlich finde.

Ob es in den 2010ern was vergleichbares gab, daran kann ich mich nicht erinnern.

Schätze aber, das es in den 80ern / 70ern ebenfalls einen Künstler/ Act gab, der übermäßig kollektiv gehasst wurde (in den 80ern vlt MODERN TALKING?.

DSFARGEG
DSFARGEG
3. September, 2021 20:58

Finde den Beitrag etwas befremdend. Ich hab „Atemlos“ 2013 (?) zwei oder drei Mal gehört. Für einen Schlager ist der Song beeindruckend gut komponiert und produziert. Dass das ein Hit war, war damals für mich völlig nachvollziehbar. Nicht mein Fall, aber muss ja auch nicht. Was danach mit Helene Fischer noch so war, hab ich nicht mitbekommen. Ich weiß, dass die mal mit Florian Silbereisen zusammen war/ist (?). Ich könnte nicht sagen, wie irgendeine andere Single von ihr heißt, ob sie jenseits der Schlagerszene als Star gilt, oder wo und womit sie im TV auftaucht. Tatsächlich hab ich noch nie so viel über Helene Fischer gelesen wie gerade eben und wundere mich, dass sie offenbar einen Beitrag wert ist. Die Frau ist mir, der ich sonst ein gewisses Interesse an medialen Ereignissen habe, völlig gleichgültig. Das ist das gute an meiner Filterblase: die ist so vollgestopft mit eigentlich irrelevanten Dingen, dass anderer Leute Irrelevanz darin keinen Platz findet.

Marcus
Marcus
4. September, 2021 13:31

Obligatorischer Disclaimer: Musik von Helenchen fürchterlich, die Frau selber ist mir in ihrer geradezu penetranten Image-Stromlinienform fast ein bisschen unheimlich – wenn man in Deutschland mal "The Stepford Wives" neu verfilmt, ist ihr Zeitpunkt für ein Schauspieldebut gekommen. Zu Weihnachten bei den Eltern auch mal in eine ihrer Shows reingeguckt. Langeweile in Teflon.

Aber "hassen"? Noch vor 5-10 Jahren hätte ich das um der Edgyness willen enthusiastisch bejaht, mittlerweile bin ich reif genug einzuräumen, dass ich das nicht tue, weil es ja keinen Grund dafür gibt. Ich höre kein Radio, bin fast nie an Orten, wo solche Musik läuft, bin nicht mit Schlager-Fans befreundet. Ich kann mühelos dafür sorgen, dass Helene Fischer, der Mensch und die Musik, in meinem Leben nicht vorkommen. Ich lasse sie in Ruhe, sie mich auch. Ich denke, damit können beide Seiten hervorragend leben. 😉

Last edited 2 Monate zuvor by Marcus
Magineer
Magineer
6. September, 2021 11:25
Reply to  Marcus

@Marcus

"wenn man in Deutschland mal "The Stepford Wives" neu verfilmt, ist ihr Zeitpunkt für ein Schauspieldebut gekommen." 

Ich glaube, ihr Debüt hatte sie damals als russische Auftragskillerin in einem der Schweiger-Tatorte. 😉 Lustig, weil der gute Till ja auch so ein Konsens-Hassobjekt ist.

Dietmar
6. September, 2021 19:44
Reply to  Magineer

Ja, habe ich gesehen. War eine solide, aber nicht überwältigend beeindruckende Leistung. Also sie hat richtig gespielt, aber es gibt Schauspieler, die sofort beeindrucken. Diese Präsens hat sie nicht.

Marcus
Marcus
4. September, 2021 13:36

Und um die Andrea Berg-Frage zu beantworten: ja *natürlich* ist die viel schlimmer. (Ich kann das beurteilen, meine Eltern sind auch Fan von der. 😉 )

Aber das spricht halt genausowenig für Helene Fischer, wie die Tatsache, dass es zumindest kein Tritt in die Eier ist, nicht für einen Schlag in die Fresse spricht.

Last edited 2 Monate zuvor by Marcus
Maximilian Frömter
Maximilian Frömter
6. September, 2021 10:23

Ich hab die für viel älter gehalten, als ich zum ersten Mal auf sie aufmerksam geworden bin – vom ganzen Habitus her kam sie mir wie eine typische Endvierziger-Schlagertrulla vor, dabei war sie zu meinem Erstaunen damals erst in ihren späten 20ern. Am Interessanten finde ich noch, dass sie aus Russland stammt. Davon abgesehen sind mir Person und Musik gleichgültig, so richtig auf die Nerven geht mir weder das eine noch das andere, das findet ja sowieso nur noch im ÖR-Abendprogramm statt. Kann man von mir aus ruhig Fan von sein, muss man aber nicht.

koldir
koldir
11. September, 2021 14:52

Ich hab mal Ausschnitte eines ihrer Stadionkonzerte gesehen: durchaus beeindruckend. Ihre Musik ist aber nicht meines. Sie deswegen hassen? Nö! Ein Duett mit Doro Pesch würde ich womöglich sogar von Anfang bis Ende hören.

Martin Däniken
Martin Däniken
5. Oktober, 2021 11:48

Roy Black war ja mal Rocknroller…hat dann Erfolg mit etwas das nicht seins war…aber war gut darinund es hat ihn Kaputt gemacht!
von den meisten Schlagerstars und -sternchen eine solchen Introspektionsfähigkeit und solche Konsequenzen zuziehen..kann man nicht erwarten! Gab doch diesen bayrischen Tatort wo hinter die Kulissen dieses zuckersüssen schmierigen abzockerträchtigen verlogenen Geschäftes.