Ich hatte gestern angedroht, dass ich dem Vorwurf, das FFF leide an einem schlechten Fingerspitzengefühl bei der Filmauswahl, Beweise folgen lassen würde.

Nachfolgend eine Liste von 52 Filmen (einer mehr als das Festival selber), die im September 2017 fertig gestellt, aber noch nicht veröffentlicht waren. Dabei habe ich keinen der Filme, die letztlich beim FFF liefen, noch einmal berücksichtigt. Es handelt sich ausschließlich um Streifen, die klar den Genres Horror/ Science Fiction/ Thriller zu zu ordnen sind, die Bandbreite reicht vom C-Trash bis zum potenziellen Blockbuster. Das Erbe des FFF im Auge, habe ich sogar noch eine Stephen King-Verfilmung und ein paar Sequels untergemischt. Und einen deutschen Film gibt es obendrein.

Natürlich ist es möglich (wahrscheinlich sogar), dass viele der Filme für das FFF nicht verfügbar gewesen wären. Aber ich wollte zeigen, dass der Markt nicht ausgetrocknet ist, dass es ein Programm jenseits dröger Coming of Age-Dramen und Avantgarde-Slasher gibt. Dass das Problem nicht das Angebot ist, sondern die Auswahl.

Wären diese Filme hier besser gewesen als das, was uns Rosebud Entertainment im September um die Ohren gehauen hat? Keine Ahnung, ich habe die Filme nicht gesehen. Aber es hätte sich wenigstens niemand beschweren können, dass das Fantasy Filmfest vergessen hat, dass es eigentlich in irgendeiner Form um „Fantasy“ gehen soll.

Quadrant 9EV9
Virtual Revolution
Marjorie Prime

Anomaly
Mind Blown
Singularity

The Answer
OtherLife
Shortwave

Bad Blood
Young Ones
Replicas

Infinity Chamber
Empire of the Sharks
2307 Winters Dream

Lone Wolves
Revolt
Atomica

The Bad Batch
The Veil
Chronestesia

Drone Wars
Anti Matter
What happened to Monday

Ryde
Jeepers Creepers 3
Kild TV

Darkness Rising
Escape Room
The Rizen

Wolves at the Door
Totem
Montrak

One of us
Krampus unleashed
Happy Death Day

Found Footage
Devils Toy Box
Enclosure

Nightworld
Leatherface
Bunnyman Vengeance

Gremlin
Open Water 3
The Evil within

Creep 2
The Recall

The Babysitter

1922
Bleed
We are not alone
Geralds Game

Der Markt ist lebendiger, als das FFF uns glauben machen will. Auf DIESES Festival wäre ich mit erheblich größerer Begeisterung gegangen…



Hinterlasse einen Kommentar

Benachrichtige mich zu:
avatar
Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
Dr. Acula

Creep 2? Sachen gibt’s…

Peroy
Peroy

Ein anderer Creep, nicht der mit der Potente…

Dr.+Acula

Och…

heino
heino

„1922“ und „Gerald`s Game“ sind Netflix-Filme, wären die überhaupt in Frage gekommen?
„Empire of the sharks“ habe ich Samstag auf Tele5 gesehen und der ist selbst für Asylum nur schwer erträglich, „What happened to Monday“ hat nur lauwarme Kritiken bekommen, „The Babysitter“ ist dem Vernehmen nach kreuzdämlich. Macht aber nix, thematisch hätten die alle gepasst und wären in jedem Fall unterhaltsamer gewesen als z.B. „It comes at night“

Teleprompter
Teleprompter

„What happened to Monday“ ist in Frankreich durchaus positiv aufgenommen worden, von Besetzung, Thema und Anspruch durchaus A-Ware und ganz sicher FFF-tauglich.
Was (also das mit der A-Ware) man von The Babysitter nicht behaupten kann, das ist sicher eher Güteklasse C als B, aber eine gewissen Launigkeit kann man dem nicht absprechen, von Asylum-Rotz immer noch weit entfernt. Gerald’s Game ist ganz ordentlich, 1922 eher knapper Durchschnitt, aber beide werden gorehungrige Festivalbesucher vermutlich unruhig auf den Sitzen rutschen lassen.
Generell wird man sich mit Netflix-Ware keinen Riesengefallen tun, vor allem Dauerkartenkäufer mit Abo (werden bestimmt einige sein) dürften sich fragen, warum sie umgerechnet (siehe vorherigen Beitrag) 5-7 Euro für Filme zahlen müssen, die sie zeitgleich zuhause sehen können.

Peroy
Peroy

Fünf, sechs Trailer angetestet, keinen bis zum Ende durchgehalten… und John Cusack ist jetzt wohl völlig am Arsch.

Jake
Jake

Aber auf „Open Water 3“ freust Du Dich schon, oder?

Peroy
Peroy

Ja, ich will wissen, ob er „Open Water“ und „Open Water 2“ unterbietet…

Dohn Joe
Dohn Joe

Das sind mit 1922 und Geralds Game sogar zwei King Verfilmungen *klugscheiss*