USA 2016. Regie: Paul Schrader. Darsteller: Nicolas Cage, Willem Dafoe, Christopher Matthew Cook, Louisa Krause, Paul Schrader, Melissa Bolona

Offizielle Synopsis: „Diesen Job erledigen wir richtig! Dieser Job wird Triumph oder Untergang!“ – Nachdem wir die Kleinganoven Troy, Mad Dog und Diesel mittlerweile schon bei einigen früheren Schandtaten begleiten konnten, kommt uns ganz stark der Verdacht: Die Nadel des Schicksals wird sich für die drei Ex-Knackis eher in Richtung Untergang drehen …

Kritik: Was war eigentlich der letzte wirklich gute Paul Schrader-Film,  [weiterlesen]


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Spanien 2016. Regie: Oriol Paulo. Darsteller: Mario Casas, José Coronado, Bárbara Lennie, Francesc Orella, Ana Wagener

Offizielle Synopsis: Der erfolgreiche Unternehmer Adrián hat einen schlechten Tag, einen richtig schlechten Tag. Als er in einem Hotel aufwacht, findet er seine Geliebte ermordet im Badezimmer. Die Beweislast ist erschlagend: die Tür war von innen versperrt und es gibt keine anderen Verdächtigen. So steht der reiche Geschäftsmann kurz davor, alles zu verlieren: seine Familie, seine Karriere, seine Freiheit. Am Abend vor der Verhandlung taucht dann auch noch ein neuer Zeuge auf, der Adriáns Urteil erheblich beeinflussen könnte.  [weiterlesen]


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USA 2016. Regie: Michael O’Shea. Darsteller: Eric Ruffin, Chloe Levine, Aaron Moten, Danny Flaherty, Anna Friedman

Offizielle Synopsis: Milo ist vierzehn und lebt mit seinem älteren Bruder in einem heruntergekommenen Viertel von Queens. In der Schule gilt er als Freak, zu Hause vergöttert er alte Vampirschinken auf VHS und verbringt seine Zeit mit schrägen Naturdokus. Wenn Milo durch die Straßen der Stadt streift, fühlt er sich wie einer von den LOST BOYS und es dauert nicht lang, bis mehr und mehr blutleere Leichen seinen Weg pflastern und ihre Habseligkeiten sich hinter seinem Videostapel vermehren.  [weiterlesen]


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The Survivalist

survivalist-2015-1Großbritannien 2015. Regie: Stephen Fingleton. Darsteller: Mia Goth, Martin Mccann, Olwen Fouere

Offizielle Synopsis: Die Welt ist am Ende. Schwindende Ressourcen haben die Erdbevölkerung dezimiert, und die wenigen Überlebenden kämpfen auf sich allein gestellt um jeden neuen Tag. Irgendwo in Nordirland hat sich einer von ihnen ein ärmliches Refugium erschaffen. Tief im Wald versteckt haust der Einsiedler in einer Hütte und ernährt sich von dem, was ihm sein zerzaustes kleines Feld liefert. Die feindselige Außenwelt hält er sich entschlossen mit Gewehr und raffinierten Fallen vom Leibe.  [weiterlesen]


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What we become

WhatWeBecomePosterDänemark 2015. Regie: Bo Mikkelsen. Darsteller: Mille Dinesen, Ole Dupont, Mikael Birkkjær, Troels Lyby, Marie Hammer Boda, Therese Damsgaard, Benjamin Engell

Offizielle Synopsis: Noch ist alles friedlich in der dänischen Vorstadtsiedlung Sorgenfri. Noch! Denn schon bald brechen Chaos und Wahnsinn über die Vorgärten herein, in Form eines rasend schnell um sich greifenden Virus, der vor nichts Halt macht. Nicht vor Nachbarn, nicht vor Freunden, nicht vor Familienmitgliedern. Die Staatsgewalt handelt sofort und riegelt die Häuser hermetisch ab. Drinnen sind die Menschen auf sich selbst zurückgeworfen.  [weiterlesen]


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FFN16Es ist mal wieder soweit: 10 Filme, 2 Tage, 1 Wortvogel. Auch dieses Jahr bin ich in Nürnberg vor Ort, allerdings (ob der kurzen Vorlaufzeit) ohne Dauerkarte und am Samstag auch ohne Doc Acula. Der Tradition gemäß habe ich aktiv vermieden, etwas über die geplanten Filme zu erfahren, ich kenne keine Inhaltsangaben und keine Trailer. Frisch wie der junge Morgen und naiv wie die Unschuld vom Lande geht’s in Kino.

Bei den letzten drei FFF-Veranstaltungen bekam ich zwischen den Filmen Katastrophenmeldungen über das Handy – ich glaube, das lasse ich dieses Jahr besser daheim.  [weiterlesen]


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Demon

0004OOY3W4SQBCT5-C122Ich war vor Jahren mal peripher an der Comic-Verfilmung "Bluthochzeit" beteiligt. Da ging es auch um eine Hochzeit auf dem Land, die völlig aus dem Ruder läuft und in Gewalt endet. Die Ähnlichkeiten mögen oberflächlich scheinen, aber tatsächlich handeln beide Filme davon, wie der Druck und die mannigfaltigen emotionalen Stresspunkte des "schönsten Tages im Leben" sehr schnell destruktive Ausbrüche zur Folge haben können.

"Demon" nutzt hierfür einen jüdischen Dämon, einen Dybbuk. Sein Erscheinen ist zwar nur von minimalen okkulten Vorkommnissen begleitet (ein Windstoß triebt die Gäste aus der Scheune,  [weiterlesen]


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Was braucht man zu einem guten Horrorfilm-Festival? Splatter, Pyrotechnik, Action, Spannung, Mystery. Hatte ich gestern auch prompt genug – beim Versuch, überhaupt zu den erstmals stattfindenden White Nights hinzukommen.

  • Splatter, als ich mir beim eiligen Frühstück daheim so fett in den Finger schnitt, dass ich vier Pflaster durchsuppte, bis die Blutung aufhörte.
  • Pyrotechnik, als in Höhe von Heilbronn Stau war – ein 1er-BMW brannte licherloh aus.
  • Action, als ich danach wie eine RTL-Serie aufs Gas trat, um wenigstens halbwegs noch was vom Eröffnungsfilm mitzubekommen.
  • Spannung, als ich vor dem Parkhaus eine halbe Stunde warten musste,
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Kill your friends

killyourfriends-34Grossbritannien 2015

REGIE

Owen Harris

DARSTELLER

Nicholas Hoult, Craig Roberts, James Corden, Tom Riley, Ed Skrein, Joseph Mawle, Georgia King, Edward Hogg, Moritz Bleibtreu u.a.

Offizielle Synopsis: Steven Stelfox ist 26 und fühlt sich bereits als Halbgott. In seiner eigenen bizarren Welt liegt er damit nicht ganz falsch, denn Stelfox ist A&R-Manager bei einem großen britischen Plattenlabel in den 90ern. Er und seine Kollegen ziehen die Fäden hinter den Kulissen einer manipulativen Musikindustrie,  [weiterlesen]


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Es ist schön, dass sich manche Dinge nie ändern. Schon in den 80ern war sehr offensichtlich, dass man mit den Fans bestimmter Filme nicht reden kann – weil die auf jede Kritik an ihren Heiligtümern aggro reagieren. Da treffen sich Nerd und Neigung in seltener Eintracht, hilflos wird mit verbalen Bierdosen geworfen und "deine Mudda!" gegrölt.

Aus dem Grund wundert es mich auch nicht wirklich, dass die Beteiligten von "German Angst" und ihre Claqueure meinen Verriss von zwei Dritteln des Werkes eher unsouverän aufnehmen:

papeBundestag, RTL, Gymnasium – die holen wirklich die ganz dicken Kanonen raus.  [weiterlesen]


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