Thema: Privat
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Ich hatte nie Interesse an ABBA VOYAGE. Die Idee, teure Konzertkarten zu kaufen, um Hologramme zu sehen, die eine seit 45 Jahren aufgelöste Popband imitieren, schien mir absurd.
120 Euro für etwas, das nur eine multimedial aufgeblasene Kinovorstellung ist? Get outta here!
Das Problem: Diverse Leute, deren Meinung mir etwas bedeutet, kamen begeistert von dem Event zurück. Nicht nur großartig, wurde mir mitgeteilt, sondern auch das Geld wert. Kann das sein? WIE kann das sein?
Irgendwann war ich dann doch neugierig und die LvA ist ja großer ABBA-Fan…
Endlich wieder London!
Im Sommer hatten wir den Plan gefasst, dem Oktoberfest durch ein langes Wochenende in der britischen Metropole zu entfliehen. Aus Gründen, die ein andermal erklärt werden, legte ich diesmal fest: keine Kompromisse. Kein "das Theaterticket ist viel zu teuer", kein "das Hotel liegt zwar etwas weiter draußen, ist aber günstig", kein "der Flug um 6.10 Uhr spart uns aber ganze 45 Euro".
Wir buchten ein Apartment am Leicester Square und kauften Tickets für Highlights und Herzensangelegenheiten. Drei Tage Vollgas.
Da der Hinflug uns von München nach Heathrow brachte, probierten wir erstmals die Elizabeth Line aus, die noch von der Königin eröffnet worden war…
Ich habe eine Woche "Wurm drin" hinter mir. Was schief gehen konnte, ging schief. Die Technik der Welt hat sich auch ganz ohne KI gegen mich verschworen. Gestern auf dem Münchner Flughafen dann der Höhepunkt: kaum habe ich mein neues Macbook aufgeklappt, zerbröselt es den Bildschirm. Totalschaden.
Schade.
Das Macbook konnte ich gerade gut brauchen, entpuppte sich doch der Flieger nach London als technisch defekt und wir mussten warten, bis eine Ersatzmaschine gefunden wurde. Wenigstens gab mir das Zeit, über mein iPhone für Mittwoch einen Termin im Apple Store vereinbaren…
Was ich vom Oktoberfest halte, habe ich vor ziemlich genau 20 Jahren geschrieben – und dem eigentlich auch nichts hinzuzufügen. Ist nicht meins, wird nicht meins, nicht mal ironisch. Aber wer hingehen will, soll hingehen.
Nun ist das Oktoberfest mehr als ein Fest im September – es ist ein Event, der Events und Exklusivitäten nach sich zieht, vom Heidifest bis zur Wiesn-Pizza:
Zuerst wollte ich nicht, weil ich ja schon 2025 eine Brezel-Pizza besprochen und für eher nicht so gut erklärt habe:
Als Idee bestechend, im Ergebnis aber nicht überzeugend…
Disclaimer : Die folgenden Food-Fotos sind teilweise mit KI nachbearbeitet, aber nur, um die allgemeine Bildstimmung etwas gefälliger zu halten und die teilweise hanebüchenen Umstände der Entstehung zu verschleiern.
Gehen wir auf eine kulinarische Reise – oder nennt es einen Horrortrip, je nach eurem Anspruch an die Esskultur. Beim Fantasy Filmfest habe ich mich diesmal nicht komplett von 2good2go ernährt, auch deshalb, weil in meinem Hotel das (sehr frugale) Frühstück inbegriffen war. Außerdem bleibt es dabei, dass man die wichtigste Verpflegung für das Festival – Getränke – über 2g2g nicht bekommt…
Wie sieht’s mit toogoodtogo aus? Hat der Reiz des Neuen nachgelassen? Ist man irgendwann die ewigen Papiertüten mit knapp zu trockenen Croissants und belegten Bagels leid? Dämmert die Erkenntnis, dass man besser nur kaufen sollte, was man auch kaufen möchte?
As if!
Mittlerweile hat es sich bei mir so eingependelt, dass ich 2g2g spontan aufrufe, wenn ich wegen eines Screenings oder eines anderen Termins in der Stadt unterwegs bin. Außerdem schaue ich sehr gerne nach, was in anderen Städten und Gemeinden geboten wird. Die App geht ja automatisch vom aktuellen Standpunkt aus…
Keine Überraschung: Wir lieben unsere Katzen. Was aber mindestens genauso viel zählt: wir vertrauen unseren Katzen. Das ist wichtig, weil wir im zweiten Stock mit umlaufender Terrasse und vielen Vögeln in der Umgebung wohnen.
Es würde Becky und Rufus nur einen entspannten Sprung kosten, um aufs Flachdach zu kommen oder in Richtung Gemeinschaftsgarten zu flüchten.
Machen sie aber nicht. Die beiden haben null Jagd- oder Fluchttrieb. Das ist eine höfliche Umschreibung für: sie sind ein faules Pack.
Nun sind Katzen dämmerungs- und nachtaktiv und wir haben festgestellt, dass die Geschwister Rübennase sich auch gerne auf der Terrasse herumtreiben, wenn wir schlafen oder nicht zu Hause sind…
Vorab : Die besten Burger meines Lebens habe ich in gänzlich unterschiedlichen Locations gegessen: 2010 im Harrah’s-Casino in New Orleans, 2014 bei Burger de Ville am Checkpoint Charlie, 2015 im Hotel Heiligendamm in Bad Doberan, und erst letzte Woche im Atzaró auf Ibiza:
Ich bin kein Freund von Fastfood-Burgern à la McD und BK. Die schmecken mir zu sehr nach nix, sind pappig und unbefriedigend.
Das heißt nicht, dass ich nicht immer mal wieder was in der Richtung ausprobiere. Nun hinkt München notorisch hinterher, wie es scheint…
Ich habe zu Küchenmaschinen ein ambivalentes, problematisches Verhältnis.
Eigentlich lehne ich es ab, mir den begrenzten Platz in der Küche mit teils überdimensionierten Geräten voll zu stellen, die gerade mal eine spezifische Funktion erfüllen und die ich selten benutze. Unsere Omas brauchten für gigantische Weihnachtsfeste nur drei Nägel an der Wand (für die Töpfe) und eine Schublade mit Krimskrams.
Seriously, what the hell?!
Tatsächlich haben die LvA und ich uns über die letzten Jahre immer mehr, teilweise sperrige Gerätschaften in die Küche gestellt. Britta meint, wir bräuchten nach einem Redesign eine eigene Garage nur für die Elektro-Monster…
Ich hatte vor ein paar Tagen darüber geschrieben, dass Airfryer und Proteine immer mehr Regalmeter im Supermarkt kapern. Teilweise werden bekannte Produkte einfach anders verpackt und mit den Lifestyle-Labeln teurer verkauft.
Das brachte mich dazu, generell mal über die Veränderungen in den Supermärkten der letzten 50 Jahre nachzudenken. Ich kann mich gut erinnern, als in den 70er Jahren in Düsseldorf-Eller der erste ALDI eröffnet hat. Der war uns suspekt – eine sehr überschaubare Auswahl an Waren, lieblos in aufgerissenen Kartons gestapelt, in identitätslosen Verpackungen ohne Design…
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