Wir unterbrechen kurz das Programm…


Ich habe eine Woche "Wurm drin" hinter mir. Was schief gehen konnte, ging schief. Die Technik der Welt hat sich auch ganz ohne KI gegen mich verschworen. Gestern auf dem Münchner Flughafen dann der Höhepunkt: kaum habe ich mein neues Macbook aufgeklappt, zerbröselt es den Bildschirm. Totalschaden.

Schade.

Das Macbook konnte ich gerade gut brauchen, entpuppte sich doch der Flieger nach London als technisch defekt und wir mussten warten, bis eine Ersatzmaschine gefunden wurde. Wenigstens gab mir das Zeit, über mein iPhone für Mittwoch einen Termin im Apple Store vereinbaren.

Dass in London die App für die Öffis meine Oyster Card nicht erkennen mochte? Kleinkram. Dass sich das elektronische Türschloss unseres Apartments am Leicester Square zwar öffnen, aber nicht mehr verschließen ließ? Peanuts. Dass entgegen der Gepflogenheiten in Hotels keine der Steckdosen hier Euro-Stecker aufnimmt und wir einen überteuerten Adapter kaufen mussten? Geschenkt.

Trotzdem ist es natürlich toll hier und der digitale Detox mag mir für ein paar Tage gut tun (diesen Zwischenbericht schreibe ich auf dem Macbook der LvA).

Demzufolge melde ich mich damit mal für ein paar Tage weitgehend ab.



18 Kommentare

Abonnieren
Benachrichtige mich bei

18 Kommentare
Älteste
Neueste Am meisten gewählt
Alex
27. September, 2026 11:45

Ich beneide Dich SEHR. Nicht wegen der zahlreichen Pannen (die kommen ja grundsätzlich im Dreierpack) sondern das Du in meiner Lieblingsstadt verweilen darfst. Ich war viel zu lange nicht mehr dort; steht auf meiner "Bucket List" relativ weit oben.

Robertha Beck
27. September, 2026 14:18

Alle Punkte laufen letztlich auf das neue Modewort hinaus „ Enshittification“

  • aktuelle Macbooks mit Monitorschaden kenne ich aus meinen Apple Jahrzehnten nicht mal aus Erzählungen ( ich bin kein Fanboy!)
  • öffi App? Oyster Card?? Was zum Teufel…???
  • elektronisches Türschloss. Genauso ein Humbug wie „Keyless Entry“ bei Autos. Mit mechanischem Schlüssel und manuellem Offline Schloss ist nichts verkehrt.
  • Steckerallerlei: es ist aber kein Hotel (und selbst dort ist es keine Normalität) also hat es englische Stecker, das hätte man ahnen können Ihr seid ja oft dort, da diese Adapter gerne auch mal Füsse bekommen kann ich schon verstehen das keiner da ist.

in Summe alles Probleme die es vor 20 Jahren noch nicht gab, und früher war nicht alles besser.
Da das nun aber alles zu unserer Welt gehört ist mein Learning, auf jeden Fall ein Zweitgerät mitzunehmen falls man online arbeiten möchte.

Robertha Beck
28. September, 2026 12:48
Reply to  Torsten Dewi

Nein, nur Langeweile. Ich will Dir generell nichts Böses sonst würde ich hier gar nicht mitlesen. Der Name ist so bescheuert wie mein letzter und ich ab noch viel mehr davon 😁

Flossensauger
28. September, 2026 16:55
Reply to  Robertha Beck

Ich mag es ja einen festen Nickname zu verwenden, damit man sich im Laufe der Zeit an die schreibende Person gewöhnt und weiss: A, OK, der/die/das schreibt!

Wenn dir das nicht wichtig sein sollte: Willst du nicht wiedererkannt werden? Gezielt andere Leser verwirren? (wie mich zB.) Oder warum?

Robertha Beck
29. September, 2026 11:57
Reply to  Flossensauger

Das ist mir schlicht egal. Social media habe ich nicht und nutze ich nicht. Ich kommentiere selten und auch meist ohne jegliche Namensnennung.
Ich greife auch niemanden persönlich an sondern kommentiere nur inhaltlich… und absolut Jeder der irgendwo im Netz einen Alias verwendet macht das doch um nicht erkannt zu werden und das ist meist harmlos.

So lese ich auch Kommentarspalten. mir ist völlig egal WER da schreibt, mir ist nur wichtig WAS da steht

Squirrelius
27. September, 2026 16:11

Erstmal viel Spaß in London.
Und zumindest das mit der Oyster- Card ist nicht allzu schlimm, denn du kannst die Londoner Öffis auch ganz normal mit deiner Ec- Card oder der Bezahlfunktion deines Handys zahlen.
Have fun

Kai
29. September, 2026 00:20

"Die Technik der Welt hat sich auch ganz ohne KI gegen mich verschworen."
Sicher? Wintermute is out there to get you. 😉

VaderRyderwood
29. September, 2026 21:58
Reply to  Kai

Ich bin auf Januar 2027 gespannt. Ich hoffe, die Serie gelingt.

Selle
29. September, 2026 06:47

Oh, Oyster Card! Hab hier noch das Original in der originalen Hülle mit Ikea-Werbung im Schreibtisch. Kann man die noch sinnvoll benutzen, also kann man damit Karten laden die besser sind als Google/Apple Pay?

Drücke die Daumen, dass sich der Rest der Woche pannenfrei entwickelt.

Lothar
29. September, 2026 09:44

Wenn du Eurostecker hast, kannst du das auch ohne Adapter in eine englische Steckdose bekommen, indem du mit einem (nichtleitenden) dünnen Stab in das mittlere Loch "reinstichst". Das öffnet die Verriegelung, so dass du den Eurostecker reinstecken kannst.

Nachdem du dir jetzt schon einen Adapter besorgt hast, ist das vermutlich jetzt ein weiterer Eintrag in den Fundus nutzlosen Wissens, aber es gibt immer ein nächstes mal 😉

Matthias U.
29. September, 2026 09:51
Reply to  Lothar

Das mittlere Loch ist die Erdung. Ob der Stab leitet oder nicht ist da wumpe.

Ich frag mich eher, wieso der versierte Reisende keinen Universaladapter dabei hat … das ist so ziemlich das Erste, das bei Reisen in nicht-Schukostecker-Länder in meinem Koffer landet.

Lothar
29. September, 2026 10:27
Reply to  Matthias U.

Dass es die Erdung ist, ist schon richtig. Ich würde aber trotzdem nicht mit etwas, das Strom leiten kann, in Steckdosen herumstochern.

Ich frag mich eher, wieso der versierte Reisende keinen Universaladapter dabei hat

Der ist normalerweise in der Tasche, die man genau nicht dabei hat.

petz79
30. September, 2026 09:27

Merkwürdig, ich besuche UK jedes Jahr (davon alle 2-3 Jahre London) und mir sind fast nirgends Euro-stecker begegnet (ausser manchmal im Bad für den Rasierer). Ich habe immer meinen Adapter dabei. Ich frequentiere wahrscheinlich die falschen Hotels.

Danke auch immer für die London-Beiträge, habe mich da schon oft davon inspirieren lassen.