Wir unterbrechen kurz das Programm…
Ich habe eine Woche "Wurm drin" hinter mir. Was schief gehen konnte, ging schief. Die Technik der Welt hat sich auch ganz ohne KI gegen mich verschworen. Gestern auf dem Münchner Flughafen dann der Höhepunkt: kaum habe ich mein neues Macbook aufgeklappt, zerbröselt es den Bildschirm. Totalschaden.
Schade.
Das Macbook konnte ich gerade gut brauchen, entpuppte sich doch der Flieger nach London als technisch defekt und wir mussten warten, bis eine Ersatzmaschine gefunden wurde. Wenigstens gab mir das Zeit, über mein iPhone für Mittwoch einen Termin im Apple Store vereinbaren.
Dass in London die App für die Öffis meine Oyster Card nicht erkennen mochte? Kleinkram. Dass sich das elektronische Türschloss unseres Apartments am Leicester Square zwar öffnen, aber nicht mehr verschließen ließ? Peanuts. Dass entgegen der Gepflogenheiten in Hotels keine der Steckdosen hier Euro-Stecker aufnimmt und wir einen überteuerten Adapter kaufen mussten? Geschenkt.
Trotzdem ist es natürlich toll hier und der digitale Detox mag mir für ein paar Tage gut tun (diesen Zwischenbericht schreibe ich auf dem Macbook der LvA).
Demzufolge melde ich mich damit mal für ein paar Tage weitgehend ab.

Ich beneide Dich SEHR. Nicht wegen der zahlreichen Pannen (die kommen ja grundsätzlich im Dreierpack) sondern das Du in meiner Lieblingsstadt verweilen darfst. Ich war viel zu lange nicht mehr dort; steht auf meiner "Bucket List" relativ weit oben.
Wir sind mindestens einmal im Jahr in London und haben uns diesmal die ganz große Packung gegönnt. Es wird Beiträge geben.
Alle Punkte laufen letztlich auf das neue Modewort hinaus „ Enshittification“
in Summe alles Probleme die es vor 20 Jahren noch nicht gab, und früher war nicht alles besser.
Da das nun aber alles zu unserer Welt gehört ist mein Learning, auf jeden Fall ein Zweitgerät mitzunehmen falls man online arbeiten möchte.
Es hat immer ein Geschmäckle, wenn sich ein Kommentator plötzlich ein neues Pseudonym zulegt…
Nein, nur Langeweile. Ich will Dir generell nichts Böses sonst würde ich hier gar nicht mitlesen. Der Name ist so bescheuert wie mein letzter und ich ab noch viel mehr davon 😁
Ich mag es ja einen festen Nickname zu verwenden, damit man sich im Laufe der Zeit an die schreibende Person gewöhnt und weiss: A, OK, der/die/das schreibt!
Wenn dir das nicht wichtig sein sollte: Willst du nicht wiedererkannt werden? Gezielt andere Leser verwirren? (wie mich zB.) Oder warum?
Das ist mir schlicht egal. Social media habe ich nicht und nutze ich nicht. Ich kommentiere selten und auch meist ohne jegliche Namensnennung.
Ich greife auch niemanden persönlich an sondern kommentiere nur inhaltlich… und absolut Jeder der irgendwo im Netz einen Alias verwendet macht das doch um nicht erkannt zu werden und das ist meist harmlos.
So lese ich auch Kommentarspalten. mir ist völlig egal WER da schreibt, mir ist nur wichtig WAS da steht
Das Problem ist halt, dass du seit über einem Jahr als Hairy Ass Truman kommentierst. Das ist dein Profil, das ich einschätzen kann. Ein neuer Name führt automatische zu Skepsis und dazu, dass ich im Konfliktfall eher dazu neige, die Person zu blockieren. Wenn es dir scheißegal ist, kannst du das so handhaben. Ich würde mir aber mehr Respekt wünschen.
Erstmal viel Spaß in London.
Und zumindest das mit der Oyster- Card ist nicht allzu schlimm, denn du kannst die Londoner Öffis auch ganz normal mit deiner Ec- Card oder der Bezahlfunktion deines Handys zahlen.
Have fun
Ich habe jetzt auch die ganze Zeit per VISA bezahlt – aber in meiner TfL-App ist immer noch eine Oyster gespeichert mit 16.50 Pfund guthaben, das ich irgendwie nicht loswerde.
"Die Technik der Welt hat sich auch ganz ohne KI gegen mich verschworen."
Sicher? Wintermute is out there to get you. 😉
Ich bin auf Januar 2027 gespannt. Ich hoffe, die Serie gelingt.
Oh, Oyster Card! Hab hier noch das Original in der originalen Hülle mit Ikea-Werbung im Schreibtisch. Kann man die noch sinnvoll benutzen, also kann man damit Karten laden die besser sind als Google/Apple Pay?
Drücke die Daumen, dass sich der Rest der Woche pannenfrei entwickelt.
Wenn du Eurostecker hast, kannst du das auch ohne Adapter in eine englische Steckdose bekommen, indem du mit einem (nichtleitenden) dünnen Stab in das mittlere Loch "reinstichst". Das öffnet die Verriegelung, so dass du den Eurostecker reinstecken kannst.
Nachdem du dir jetzt schon einen Adapter besorgt hast, ist das vermutlich jetzt ein weiterer Eintrag in den Fundus nutzlosen Wissens, aber es gibt immer ein nächstes mal 😉
Das mittlere Loch ist die Erdung. Ob der Stab leitet oder nicht ist da wumpe.
Ich frag mich eher, wieso der versierte Reisende keinen Universaladapter dabei hat … das ist so ziemlich das Erste, das bei Reisen in nicht-Schukostecker-Länder in meinem Koffer landet.
Dass es die Erdung ist, ist schon richtig. Ich würde aber trotzdem nicht mit etwas, das Strom leiten kann, in Steckdosen herumstochern.
Der ist normalerweise in der Tasche, die man genau nicht dabei hat.
Wir haben immer die richtigen Adapter dabei – aber in den letzten 10 Jahren waren die nicht nötig, weil Londoner Hotelzimmer mittlerweile alle (auch) Schuko nehmen. Weil das immer so läuft, haben wir deswegen diesmal drauf verzichtet – und hätten ihn diesmal gebraucht.
Merkwürdig, ich besuche UK jedes Jahr (davon alle 2-3 Jahre London) und mir sind fast nirgends Euro-stecker begegnet (ausser manchmal im Bad für den Rasierer). Ich habe immer meinen Adapter dabei. Ich frequentiere wahrscheinlich die falschen Hotels.
Danke auch immer für die London-Beiträge, habe mich da schon oft davon inspirieren lassen.