Thema: Hard- & Software
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Es gehört zu den fundamentalen Faustregeln des Funiversims, dass Dinge dann schiefgehen, wenn man es am wenigsten brauchen kann. Und deshalb überrascht es mich am letzten Samstag auch nur so mittel, als mein Macbook am Flughafen abraucht, während wir gerade auf den Flieger nach London warten:
Ein Riss im Bildschirm, der plötzlich auftaucht, als ich den Monitor justieren will. Keine Gewaltanwendung, keine Verkantung, kein versehentliches Fallenlassen. Oben an der Ecke angefasst und – knirsch.
Ungünstig. Das bedeutet: kein Macbook in London, um die Events vor Ort in Ruhe zu planen und den Mystery Box-Montag anzuschieben…
Ich habe eine Woche "Wurm drin" hinter mir. Was schief gehen konnte, ging schief. Die Technik der Welt hat sich auch ganz ohne KI gegen mich verschworen. Gestern auf dem Münchner Flughafen dann der Höhepunkt: kaum habe ich mein neues Macbook aufgeklappt, zerbröselt es den Bildschirm. Totalschaden.
Schade.
Das Macbook konnte ich gerade gut brauchen, entpuppte sich doch der Flieger nach London als technisch defekt und wir mussten warten, bis eine Ersatzmaschine gefunden wurde. Wenigstens gab mir das Zeit, über mein iPhone für Mittwoch einen Termin im Apple Store vereinbaren…
Das hier ist eine Art Update zu meinem Beitrag "Verzettelt" von 2022. Er ist auch eine Portion Kreide, die ich öffentlich fressen muss.
Zu meinen elementaren digitalen Werkzeugen gehört ein potentes Notizbuch, in dem ich in verschiedenen Ordnern und Strukturen alles sammeln kann, auf das ich permanent Zugriff haben muss: Anmerkungen, Listen, Ideen, Links, Artikel, Entwürfe, Zitate, Recherchen, Vorlagen. Das ist schon seit Windows-Zeiten Anfang der 2000er so: damals gab es mit "Cue Cards" ein erstes Tool, in das ich alles schmeißen konnte, was mir an Text unter die Finger kam und nicht auf der Festplatte versauern sollte…
Kaputte Elektrogeräte nerven. Weniger, weil es Geld kostet, sie reparieren zu lassen – ich will mich einfach generell mit so etwas nicht befassen müssen. Stuff should just work. Das gilt besonders, wenn die Geräte groß, schwer und notwendig sind.
So ruft mich die LvA vor ein paar Wochen ins Bad, weil unsere Waschmaschine zickt – der Startknopf lässt sich rein drücken, springt aber nicht mehr raus.
Ich versuche, ihn ein wenig zu rütteln in der Hoffnung, dass er nur eingeklemmt ist, aber da tut sich gar nix…
Ich habe gerade einen extrem guten Lauf, was die weitere Verschlankung meines Besitzstandes angeht. Diese Woche sind wieder zwei Wagenladungen zum Wertstoffhof gegangen – und ich kann nicht fassen, dass wir mit dem Gerümpel wieder und wieder umgezogen sind. Ballast. Nostalgischer Ballast, aber Ballast.
Manche Dinge haben nicht als Ballast angefangen. Einst waren sie nützlich und dauernd im Gebrauch. Dann wurde ihre Funktion verlagert und vereinfacht, ihr "single use case" entpuppte sich als zu wenig flexibel für die "neue Welt".
Ich rede von – ihr ahnt es – Taschenrechnern…
Ich bin seit 10 Monaten der Besitzer eines Macbook Air M4. Generell bin ich mit diesem Upgrade sehr zufrieden. Haptisch und als "daily driver" macht es keinen großen Unterschied, aber unter der Haube hat sich sehr viel getan. Es ist erheblich schneller und ausdauernder als mein altes Macbook pro, das noch auf Intel lief.
Klar wären mir 32gb interner Speicher und eine 512gb-SSD lieber, aber was ist schon perfekt auf diesem miesen kleinen Planeten? Grad mal gar nix.
Tatsächlich schreibe ich diesen Beitrag allerdings auf meinem Macbook Air von 2017…
Normalerweise wäre ein Mini-Küchenhäcksler im wahrsten Sinne des Wortes nicht der Rede wert, aber ich mache heute mal eine Ausnahme.
Wir haben einen Stabmixer und einen elektrischen Mixer mit hoher Häckselkraft. Aber deren Benutzung sorgt immer für schmutzige Teile, die dann vorsichtig in die Spülmaschine gestapelt werden müssen. Wenn man nur ein paar Babykarotten pürieren will, entspricht der Aufwand nicht dem Ertrag.
So kam es, dass ich bei Temu interessiert inne hielt, als ich auf einen kleinen Häcksler mit Akku stieß, der über USB aufgeladen wird und bei dem man hinterher einfach das 250ml-Gefäß und die Klinge säubern muss…
Wer auf so etwas achtet, wird feststellen, dass ich in letzter Zeit einen ziemlich guten Rhythmus gefunden habe. Diverse Beiträge sind vorbereitet und ich poste eigentlich alle zwei Tage etwas, manchmal auch jeden Tag, wenn z.B. eine aktuelle Kritik dazu kommt. Das nennt man wohl einen "guten Lauf".
Bevor ich in die nächste Woche mit diversen größeren Themen einsteige, gönne ich mir heute mal eine kürzere Betrachtung der Welt, wie ich sie sehe.
Reden wir über Fernbedienungen. Ich kann mich erinnern, wie sie in den 80er Jahren in Deutschland in Mode kamen…
Wir haben uns im August 2025 wieder mal eine neue Maschine angeschafft:
Mich faszinierte die Idee, dass man damit hochwertiges Eis herstellen kann, ohne einen Kompressor zu brauchen oder die Masse eine Stunde eiskalt rühren zu müssen. Man bereitet die Grundmischung zu, friert sie ein, und bei Bedarf frisst/rührt sich der Creamizer ((c) Ninja) so massiv durch, dass Eis draus wird.
Tatsächlich ist die Ninja ein beeindruckendes Stück "hightech engineering". Auch ohne Anleitung problemlos zu bedienen, leicht zu reinigen, leistungsstark und formschön. Wir nutzen das Gerät einmal bis zweimal die Woche – in meinem Fall aktuell nur für Bananeneis, der Diät wegen…
Fakt ist (und das soll niemanden auf falsche Ideen bringen): Meine ganzes digitales Leben wird von Google und Apple verwaltet.
Ich bin in Sachen Sicherheit, Datenschutz und Firewall vermutlich Durchschnitt. Nicht leichtsinnig, aber auch nicht paranoid. Ich vertraue auf einige Tools, starke Passwörter, und vor allem guten Menschenverstand, um meine digitale Privatsphäre vor Angriffen zu schützen. Wobei "Privatsphäre" im Internet allgemein und als langjähriger Google-Kunde im Besonderen ein heikler Begriff ist.
Bisher ist 25 Jahre lang alles gut gegangen, von einem kleinen Virenbefall und einem Identitätsklau mal abgesehen…
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