Thema: Unsortiert
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Einige werden es vielleicht gemerkt haben – wir hatten ca. 36 Stunden lang Serverprobleme. Ich kann mich nicht erinnern, wann der Wortvogel das letzte Mal so lange offline war. Werden die Barden dieser Zeit einst Lieder widmen? Wird auf langweiligen Cocktailpartys die Frage lauten "wo warst du eigentlich, als der Wortvogel Ausfall hatte?"? Ich weiß es nicht.
Das ist umso fataler, da ich diese Woche Top-Content für euch in der Pipeline habe. Spannend, exklusiv, noch mal draufgespuckt und abgewischt. Wie neu!
Fangen wir aber mit einer Spielerei an, die derzeit in den sozialen Medien schwer die Runde macht: die My9-Grids…
Twitter und ich – das war von Anfang an keines Liebesheirat. Ich eröffnete mein Konto 2008, weil jeder andere es auch tat. Wirklich verstanden habe ich den Sinn der Plattform nie und ich gehöre nicht zu den Menschen, die jeden Tag endlose Streams an Nachrichten, Mitteilungen, und Gags an sich vorbei ziehen lassen. Ich bin sehr oldschool und lese ein paar News-Webseiten, lasse vielleicht dreimal am Tag für drei Minuten Neuigkeiten bei Facebook über meinen Bildschirm scrollen.
Kein Instagram, kein Tik Tok, kein SnapChat, kein Twitch, kein OnlyFans…
Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Mit der heutige vierten Aktion haue ich noch einmal sechs finale Pakete mit bis zu fünf Kilo lebensverändernden Überraschung aus meinem Medienzimmer an euch raus.
Everything must go – and what’s gone is gone.
Ziel ist, den letzten Schwung morgen auf dem Weg zu haben. Ich möchte die Sache(n) wortwörtlich vom Tisch bekommen.
Es gilt wie immer: Einfach per Kommentar den Daumen heben und einen dummen Filmtitel nennen. Danach per Email bei mir melden, 5 Euro über Paypal abdrücken, Adresse nennen, und giggelig wie ein Schulkind auf den Paketboten warten…
Verschoben, aber nicht vergessen – ich bin aus London zurück und habe viel zu erzählen. Der Plan war eigentlich, den neuen Mystery-Box Montag von dort aus anzuschieben, aber der Bruch meines Macbook-Bildschirms hat das torpediert. Ich schreibe diese Zeilen auf meinem fast 10 Jahre alten Ersatz-Macbook Air. Ein Termin an der Genius Bar von Apple steht in gut einer Stunde an.
Machen wir also gar nicht lange rum. Acht weitere Boxen warten auf neue Besitzer – mittlerweile sind "nur" noch die kleinen, nicht minder lohnenswerten Exemplare zu 5 Euro verfügbar…
Ich bin erfreut, dass meine Mystery-Boxen letzte Woche interessiert bis begeistert angenommen wurden. Auch Verpackung und Versand waren mit überschaubarem Aufwand verbunden. Grund genug, Runde 2 frohen Mutes anzugehen.
Ich habe aufgestockt und jedem weiteren Paket zusätzliche Goodies beigelegt, die mir in den letzten Tagen in die Hände gefallen sind. Allerdings hat sich die Zahl der großen Boxen schon auf 1 zu 8 Euro reduziert. Es bleiben noch 23 kleine Kartons zu je 5 Euro. Ich verspreche (unverbindlich): Mehr Spaß als ein Netflix-Account – und hält länger als ein doppelte Currywurst…
Ende Oktober ist in Köln mal wieder WEEKEND OF HORRORS – und jeder, der mich kennt, weiß genau: DA ist der Wortvogel nicht zu finden. Ich habe gar keine Affinität für diese in den Exzess gewachsenen Veranstaltungen, bei denen sich Fans Merchandise andrehen lassen und "Stars" (using the term loosely) im Sekundentakt für reichlich Geld Autogramme schreiben und für Fotos stehen.
Ich kratze mich schon am Kopf, warum ich anstehen soll für Autogramme von Leuten, die ich auf der Straße nicht mal erkennen würde, weil sie vor 20 Jahren in einem mäßig erfolgreichen Horrorfilm eine Nebenrolle gespielt haben…
Ich habe euch ein paar ganz besondere Aktionen zum 20. Blog-Geburtstag versprochen – das hier ist eine davon.
In meinem Keller habe ich in den letzten Jahren die Überreste meines analogen Nerd-Lebens gesammelt. Die Bücher, DVDs, Comics, Magazine, Pressehefte, Gimmicks, von denen ich mich nie trennen konnte, obwohl ich keine konkrete Verwendung mehr dafür habe. The last ones standing. The best of the best.
18 Plastikboxen insgesamt. Die Boxen stammen aus dem kurzen Zeitraum, als Walmart in Deutschland Fuß zu fassen versuchte. Der größte Teil des Materials ist mindestens 20 Jahre alt…
Die erste Gratulantin war im Morgengrauen natürlich die LvA:
Ich habe in den letzten Monaten immer mal wieder subtile (?) Andeutungen gemacht, dass ich für die zweite Jahreshälfte etwas in petto habe. Der Grund könnte einigen von euch schon vage bewusst gewesen sein:
Der Wortvogel wird 20 Jahre alt!
Yay me. Und yay you, natürlich.
Am 25. August 2006 ging der erste Beitrag online – über einen "Bodybuilder", der sich mit Injektionen die Arme ruiniert hatte.
At the dawn of the third age of mankind…
Kein Grund. Einfach so. Kann man ja auch mal machen. Müsst ihr nicht übermäßig viel rein- oder rauslesen. Ehrlich.
In den letzten Wochen war ich immer mal wieder in Obergiesing – dem Teil von München, in dem ich von Anfang 2002 bis 2011 gelebt habe. Mein Häuschen, seit mehr als zehn Jahren vermietet, ist immer noch ein Schmuckstück (für dieses Bild per KI als eine Art sympathisches Gemälde stilisiert):
Das Wortvogel-Hauptquartier. Hier wurde er geboren, so sah es aus!
Gestern ergab sich dann die Gelegenheit, das Viertel mal wieder spaziergängerisch zu erkunden und wahrlich – es hat sich was getan.
Giesing wird gerne als "Glasscherbenviertel" bezeichnet, aber das ist nur noch halb wahr…
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