Ich halte Stil für wichtig. Den individuellen wie den allgemeinen. Jeder nach seiner Façon, aber mit Geschmack, bitte. Was du trägst, ist mir wurscht – solange dir nicht egal ist, was du trägst. Nach meiner Erfahrung verfestigt sich der Geschmack mit dem Alter. Die Experimente lassen nach, man findet das, was einem gefällt – und bleibt dann auch dabei. Früher dachte ich, das wäre ein Verlust. Aber es ist das Gegenteil: Es ist ein Gewinn von Gewissheit und Souveränität.

Manchmal frage ich mich, ob das nur für mich gilt. Und weil ich euch nicht fragen will, ohne selber die Hosen runter zu lassen, stelle ich nun meinen persönlichen „Style guide“ zu Diskussion.

Wortvogels Top Lifestyle Choices

Mäntel. Zuviele. Die einzige Mode-Leidenschaft. Trenchoats, Kurzmäntel, Lederjacken, Blousons, Softshells, Duffelcoat. Strellson, Boss, Hein Gericke, Marc O’Polo.

Sakkos. Casual in dunklen Farben und guten Stoffen, mehrfach kombinierbar und sportlich. Camel Trophy, Daks, Hirmer. Trage ich bevorzugt Jeans zu. Ein schwarzer Anzug für Beerdigungen, zwei helle für besondere Gelegenheiten.

Pullover. Selten. Baumwolle oder Kaschmir. V-Neck über T-Shirt, Crewneck über Hemd, Rollkragen zum Sakko. Keine Sweatshirts.

Hosen. Jeans, regular fit. Gerne Mustang und GAP. Früher fast ausschließlich in schwarz, mittlerweile lieber in blau und grau. Ein oder zwei Khaki-Hosen als Alternativen.

Hemden. Kent-Kragen. Kein Haifisch-Krägen, keine Kontrast-Krägen. Da ich meistens „casual“ gehe, auch keine Manschettenknöpfe. Bevorzugt weiß und blau, zum Casual-Sakko auch mal gestreift. Perfekt, bezahlbar und endlos haltbar sind die hier von Banana Republic. Wenn ich keinen Pullover darüber trage, rolle ich Hemden am Arm notorisch auf.

Krawatte. Trage ich selten. Aber wenn, dann mit doppeltem Windsor-Knoten. Hat mein Vater schon getragen. Sieht jetzt im Alter mit etwas mehr Körpervolumen besser aus. Retrospektiv hätte ich als junger Dürrling eher was Schmaleres knoten sollen. Man lernt.

T-Shirts. Weiß, ausreichend lang, um unter dem Hemd nicht immer aus der Hose zu rutschen. Früher reine Baumwolle z.B. von Daniel Hechter oder Burlington, heute lieber Blend von Uniqlo. Ich trage keine T-Shirts mit Aufdrucken.

Retropants. Schiesser Authentic – wenn man einmal gefunden hat, was gut sitzt und in keiner Situation Gelächter hervor ruft, dann bleibt man dabei.

Socken. Da ich wegen meiner großen Zehen Socken schnell ruiniere, trage ich gewöhnlich schwarze oder graue Socken aus dem 5er-Pack ohne Logo oder Streifen. Wenn es zur Hose passen soll, bevorzuge ich „Nur der“ von „Nur die“ in blau, grau, sand oder schwarz.

SchuheClarks. Leder. Dunkelbraun. Klassisch. Gerne auch Chelsea Boots. Dazu ein paar unauffällige, eng anliegende schwarze Sneaker (z.B. Adidas Racer low black) und Stoffschuhe für den Strandurlaub. Kein Schuhschrank ist vollständig ohne ein Paar Chucks.

Handschuhe. Schwarz, gefüttert, Schweinsleder – von Roeckl. Außerdem ein paar Scooter-Handschuhe für den Motorroller.

Guilty pleasure: Ein 30 Jahre alter Tchibo-Bademantel, blaugrün, außen Baumwolle, innen Frottee.

Lieblingsstück: Ein dunkelblaues Hoodie, gekauft 2011 bei Old Navy in Memphis.

Keine Schals, keine Sonnenbrillen, keine Regenschirme, keine Mützen, kein Schmuck. Je weniger Accessoires ich mit mir herum schleppe, desto besser.

Never leave home without it: Brieftasche (Camel, braun, rechte Gesäßtasche), Schlüssel (Hosentasche rechts), Smartphone (Innentasche Sakko links), Armbanduhr (links).

Dusche. Warm. Mit preiswertem Duschgel.

Zahnpflege. Die preiswerteste Zahnbürste (soft), die preiswerteste Zahncreme.

Rasur. Nass. Immer schon. Mit dem elektrischen Rasierer fühle ich mich nicht rasiert, nicht frisch – und das hat auch nie wirklich funktioniert. Seit einigen Jahren bin ich vom Rasierschaum aus der Dose auf Rasierseife aus dem Rosenholz-Tiegel und einen guten Rasierpinsel umgestiegen. Dazu handelsübliche 3- oder 5-Klingenrasierer. Ich rasiere mich allerdings nur einmal die Woche.

Aftershave. Ich habe zwei: Für besondere Tage und zum Ausgang „Truefitt & Hill Trafalgar„, für die normale Rasur einen Klassiker wie „Hattrick“ . Auch in diesen Dingen lasse ich Trends oder Experimente aus.

Nagelpflege. Kurze Nägel. Nagelclipper.

Friseur. 9 Euro. 15 Minuten Maximum. Kein Gel.

Schreibgerät. Kugelschreiber. Montblanc Meisterstück. Für Verträge der Montblanc Masterpiece Edition Agatha Christie.

Frühstück. Toast. Orangensaft. Kaffee. Apfel. Alternativ: Porridge. Kalt.

Softdrink. Freeway Cola & Orange zero.

Wurst. Salami hauchfein Edelschimmel von ALDI.

Eis. Eisdiele: After Eight. LIDL: McEnnedy Master Taste Cookie Dough.

Obst. Pink Lady Äpfel.

Medikamente-Basisausstattung. Aspirin. Cetrizin. Bullrichsalz. Grippostad. Nasic. Ohrstöpsel.



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comicfreak

..äh, ja, das war ausführlich.. 😀

Achim
Achim

Ein günstiges Duschgel ist übrigens Dove Men+care, sehr ergiebig, nicht zu teuer, die Ergiebigkeit bewirkt, dass es günstiger als ein billiges Duschgel ist.

Ich war ürigens seit Jahren nicht mehr beim Friseur.

heino
heino

Tja, da bin ich wohl die absolute Antithese zu dir:-)

Mäntel und Sakkos besitze ich nicht, um meinen Hals wird gar nichts gebunden. Jacken habe ich diverse, von der einfachen Jeansjacke bis zur Wildlederjacke. Bei Hosen schwöre ich auf einfache Jeans und Cargo-Hosen. Da ich meist Sneaker (keine Chucks, die sind die Pest für jeden Fuß) trage, habe ich auch hauptsächlich Sneakersocken. Früher habe ich meist Hemden getragen, inzwischen trage ich meist T-Shirts (auch mit Aufdrucken, aber nur welche, die man nicht im normalen Handel bekommt), Pullover nur bei echter Kälte. Abgesehen von den Sneakers habe ich noch ein Paar Springerstiefel, die ich aber nur noch selten trage, und ein normales Paar Halbschuhe, die richtig alt sind und damals richtig teuer waren, für besondere Gelegenheiten.
Da ich im Regenloch Köln wohne, geht es nicht ohne Schirm. Mützen trage ich nur bei Kälte, da ich inzwischen fast 8 Jahre „oben ohne“ rumlaufe. Friseur fällt weg, den Kopf rasieren kann ich selbst. Mit Marken habe ich nix am Hut, sowas war mir nie wichtig.

Ich rasiere mich auch nur nass, Trockenrasur geht für mich gar nicht. Zahnbürste/pasta análog zu dir, geduscht wird warm mit billigem Duschgel.

Alles andere deiner Angaben ist optional, nur ein analoges Schreibgerät benutze ich außerhalb des Büros nicht mehr.

Der Hanseat
Der Hanseat

Kein Parfüm?

Kaio
Kaio

Zählt „ich trage nur Band-shirts und pullies“ als individueller Stil? 😀

Aber nein im Ernst, ich arbeite an mir. Die Damen in meinem Umkreis lästern oft meine Klamotten wären mir egal, aber das stimmt absolut nicht, ich hasse nur das einkaufen von Klamotten. Wenn ich dann mal gehe bin ich EXTREM wählerisch und nehme nach einem Nachmittag und 10 Geschäften evtl 2 Sachen wirklich mit, weil mir sonst nichts gefällt.

Dazu kommt auch noch dass ich für einen Mann extrem dünn bin und es scheinbar schon als absolute Sondergröße für Männer zählt wenn man Hosen braucht die nicht durch Bierbauch gehalten werden sollen.

Mieze
Mieze

Joah .. schwarze Stretch-Jeans von Bon Prix, uni schwarze T-Shirts günstig ausm Großhandel (B&C oder sowas), manchmal auch mit eigenen Motiven bedruckt. Günstige, langärmelige Shirts von Amazon, mittlerweile auch eine „gute“ Stoffhose, einen „guten“ Pullover und ein „gutes“ Oberteil, damit mein Mann nicht meckert, wenn wir an Weihnachten zu seiner Mutter fahren. Das Zeug müsste auch für hochzeiten und Beerdigungen gehen.
Unterwäsche 3er-Pack schwarz von Seemann, Socken trag ich seit Jahren nicht mehr. Schuhe .. hmmm .. ein Paar schwarze Gesundheitsschuhe Second Hand von eBay. Hab noch ein Paar mit Absatz, pass ich aber nicht wirklich rein.

Friseur war ich .. noch nie, glaube ich. Als Kind hatten wir mal ne Bekannte, die das zu Hause gemacht hat, aber seitdem .. nö .. Zahnbürste brauch ich schon nen Schwingkopf 😉 .. Zahnpaste vertragen wir alle nur von Meridol. Duschen zur Zeit mit Nivea Sensitiv, aber immer nur kurz. Deo Rexona Sensitiv. Kein Parfüm, Make-Up nur 2-3x im Jahr zu besonderen Anlässen, und auch da nur Kajal und Mascara, evtl. Lidschatten, alles günstiges Zeug und schon uralt ..

Kurze Nägel, Nagelclipper, Billig-Kugelschreiber, zum Frühstück entweder Grilled Cheese, am Wochenende gerne Schlemmerbrötchen (Käse, Schinken, Ei, Remoulade). Getränk fast ausschließlich Freeway Cola light, Eisdiele nur San Remo. Medikamente … nee, die zähl ich jetzt nicht alle auf. Aber zum „Selbstkaufen“ ist auch Cetirizin dabei, für meinen Mann Ibuprofen, ich darf nur Paracetamol. Und Ohrenstöpsel liegen hier auch rum^^

Marcus
Marcus

Die wichtigsten Einsprüche zu dir:

Sakko zu Jeans: geht gar nicht. Entweder oder. Da im Büro kein Business Dress vorgeschrieben ist (bzw. man damit sogar herausstechen würde), in der Regel eher Jeans.

keine Sonnenbrille: geht bei mir nicht, bin extrem blendempfindlich.

kein Schirm: nichts ist alberner als Leute, die ständig durchnässt werden und sich erkälten, weil sie zu cool für Schirme sind.

keine Mütze/Schal: nichts ist alberner als Leute, die sich erkälten, weil sie zu cool für Mützen und Schals sind. Wenn es kalt genug ist. Ist es zugegebenermaßen selten.

T-Shirt in die Hose stecken: geht gar nicht (außer im Winter, wenn das T-Shirt als wärmeres Unterhemd dient). Das sieht immer kacke aus, es sei denn, man hat den Torso eines Unterwäschemodels, was bei mir, äh, nicht der Fall ist. 😉

Rasierer: elektrisch, täglich – habe ich von meinem Vater geerbt. Also die Gewohnheit, nicht den Rasierer. 😉 (Lasse das aber im Urlaub oder am WE auch mal schleifen.) Nivea Balsam Rasierwasser, alles andere macht mir Hautprobleme. Habe in der Studentenzeit mal ein knappes Jahr Goatee getragen, sah nicht schlecht aus, war mir aber zu umständlich, sobald er lang genug wurde, um getrimmt werden zu müssen.

Sonstige Regeln:

Kurze Hosen sehen an Männern scheiße aus. Nur im Haus erlaubt. Oder im Hochsommer, wenn man nur mal Einkaufen o.ä. geht.

Kurze Hemden niemals, niemals mit Krawatte oder Sakko.

Kurze Hemden nur, wenn man in langen Hemden zerfließen würde. T-Shirts nur außerhalb des Büros.

Sweatshirts: nur im Haus. Wer wie ich nicht der schlankste ist, sieht in Hemden einfach immer gut angezogen aus.

Sneakers: hab nur ein paar. Alt. Trag ich selten. Bin Halbschuhträger, schwarz, nicht zu förmlich. Müssen zum Anzug gut aussehen, aber nicht zwingend einen Anzug „brauchen“.

Marken: pfft. Mir latte. Da zahlt man eh nur den Namen mit. Ausnahme: hab eine feste Hemdenmarke, weil ich da genau weiß, welche Größe passt und gut sitzt, sodass ich Nachschub ohne Anprobieren rein nach Aussehen kaufen kann.

Falls das alles irgendwie spießig klingt: ist es auch. Stehe ich auch zu. Ich renne keinen Moden hinterher. Interessiert mich einfach nicht.

Marcus
Marcus

Eins noch: kann mich nicht erinnern, in meinem Leben jemals einen Kuli *gekauft* zu haben. Füllfederhalter besitze ich seit der Schule keinen mehr.

Ohne Armbanduhr kann ich auch nicht.

Frühstück: nix. Dazu müsste man ja früher aufstehen. Wenn ich morgens mal Hunger habe, hol ich mir ein belegtes Brötchen von der Tanke auf dem Weg. Wenn ich nicht arbeiten muss, stehe ich so spät auf, dass ich gleich aufs Mittagessen warten kann. 😉

UND SEIT WANN BITTE NENNT MAN UNTERWÄSCHE „RETROPANTS“?! 😀

Achim
Achim

@Marcus:
„Sakko zu Jeans: geht gar nicht.“
In den 80ern und bis in die 90er war das mal zwischenzeitlich möglich, aber geht echt nicht.

Wobei ich zugebe, auf ner Händler-Messe trug ich mal das Sakko meines Anzuges, natürlich zu Jeans, habe außer der Anzughose keine andere Hosen. Ich hoffte, es würde keinem auffallen.
Aber ich wusste, das geht eigentlich gar nicht. Dass ich es dennoch gemacht habe, macht die Sache eigentlich viel schlimmer.

Hans
Hans

Ich muss ja immer lachen, wenn Klamotten wie Sakkos als „sportlich“ beschrieben werden – sportlich sind für mich Funktionsshirts, Laufschuhe, etc… da trifft es der englische Begriff „casual“ für vermeintlich sportliche Klamotten dann doch eher.

Bei der Marke Camel ist mir in den letzten Jahren aufgefallen, wie alt ich geworden bin: in den späten 80ern/ frühen 90ern war Camel eigentlich ne ganz coole Marke für „uns Jugendliche“, mittlerweile ist das eher Kaufhausschick für ältere Herren die gerne was „sportliches“ tragen wollen.

Was ich bei deiner Aufzählung ganz spannend (und sympathisch) finde, ist die sehr selektive Markenfixierung. Freeway Cola und Lidl Eis, dafür aber der Füller von Montblanc. Ich würde die Schwerpunkte da eher anders setzen (z.b. Zahnpasta bevorzugt Elmex Sensitive Professional), kaufe aber auch gerne bestimmte Produkte vom Discounter.

Wobei Marken bei mir mittlerweile eh immer mehr einen negativen Effekt verursachen: Ich kaufe selten Klamotten wg. eines bestimmten Labels, aber vermeide dafür explizit einige Marken, die mir unsympathisch sind. Beispiel S.Oliver: Seit die mal großflächig mit Dieter Bohlen als Testimonial geworben haben, möchte ich mit diesem Label eher nicht identifiziert werden.

milan8888
milan8888

„Dove Men+care“

+1

Eine elendig zähe Pampe. Könnte auf der Packung den Zusatz »Konzentrat« tragen. Hat was von Kernseife.

Jake
Jake

„Keine Schals, keine Sonnenbrillen, keine Regenschirme, keine Mützen, kein Schmuck.“

Was Schals, Sonnenbrillen und Schmuck betrifft, bin ich ganz bei Dir.

Mützen habe ich bis vor zwei Jahren ebenfalls nicht getragen, weil ich eitler Tropf Angst um meine (völlig unspektakuläre, aber halt trotzdem mit Haarspray gestylte) Frisur hatte. Dann überkam mich der Wunsch nach Veränderung und ich rasierte mir meine Haare ab. Seitdem trage ich eine windschnittige 0,8 mm-„Frisur“…und auch Mützen im Winter. 🙂

Einen „richtigen“, soliden Regenschirm besitze ich ebenfalls nicht. Einen kleinen, handlichen Knirps hingegen schon. Kommt aber auch nur zum Einsatz, wenn’s wirklich schüttet.

„Kurze Hosen sind in der Tat ein no no, allenfalls im Urlaub bei 35 Grad okay“

Meine Rede. Ich HASSE kurze Hosen und trage sie, wenn überhaupt, nur im Urlaub oder wenn ich zum Baden an den See gehe. Was ich noch mehr hasse als kurze Hosen, sind Flip Flops und Sandalen. Dann lieber noch barfuß.

aZrael
aZrael

Kann mich deine Liste nur anschließen! Wichtig war für mich auch mal, einfach zu lernen, welche Farben gehen, kann ich tragen – und was ist einfach eine saublöde Idee (Hinweis: Eine Frau mit Geschmack kann hier sehr viel weiter helfen). Ebenfalls kombiniere ich gerne ein legeres Sakko mit einer dazu passenden Jeans. V-Ausschnitt-Pullis sind außerdem bei mir immer mit einem dazu passenden Hemd darunter kombiniert, sonst siehst das … bescheuert an mir aus. Was immer geht: Schwarzes Cordsakko, graue Used-Look-Jeans, schwarzer Pulli mit unifarbenem Hemd darunter und stabile Schuhe.

Stichwort Schirm: Ein stabiler und ausdauernder Knirps ist ein unglaublich sinnvolles Tool – passt immer in die Umhängetasche mit den Schreibutensilien und man freut sich sehr, wenn man ihn braucht und dabei hat.

Das einzige Kinkerlitzchen, dass ich mir gegönnt habe: einen schwarzen Trenchcoat – inspiriert von „DeusEx3“. Habe ich mir zu meinem 30. gewünscht und liebe ich seit dem heiß und innig 😉comment image

aZrael
aZrael

@Wortvogel: Da ich viel mit dem ÖPNV unterwegs bin und es HASSE, nass zu werden, ist der immer mit dabei. Macht übrigens besonders bei weiblicher Begleitung in einem solchen Fall sehr beliebt.. 😀

Kai
Kai

Klamottenmäßig schließe ich mich den hier versammelten an. Nur eine Anmerkung: als bekennender Mützen-Allergiker habe ich mir vor zwei Jahren für die Gassirunden im Regen einen richtigen Hut zugelegt (hantierere mal mit Hundeleine und Regenschirm gleichzeitig). Stetson, man gönnt sich ja sonst nix.

http://www.amazon.de/Vacaville-Traveller-Hut-by-Stetson/dp/B00EEYCQDM

Naja, der Hauptgrund war eher, dass die allermeisten Hüte von der Stange bei XL enden, ich aber XXL brauche. Und die zugesagten 63 cm gehen bei mir auch nur gerade eben so (…wer hat da Wasserkopp gesagt?!?).

Rudi Ratlos
Rudi Ratlos

Kurze Hosen – solange sie weit über die Knie gehen – finde ich inzwischen super, hab die Dinger aber auch jahrelang gemieden. Gibt nix Schlimmeres, als wenn man im Büro im Hochsommer in der Jeans schwitzt, da lobe ich mir die Dinger 🙂 Sandalen oder Flip Flops gehen hingegen gar nicht, Sneaker im Sommer; gescheite Winterschuhe in den kalten Jahreszeiten. Ansonsten viel von Qwertee und Band-Shirts, ab und zu mal ein Hemd. Freeway-Cola und Konsorten geht gar nicht, das muss auf jeden Fall Coca Cola sein; ansonsten bin ich aber keine Markenhure, muss halt gut aussehen und schmecken ^_^

Uli
Uli

Mich würde mal interessieren was ihr eigentlich so zum schlafen anzieht? Als Junggeselle hatte ich die Variante „ohne alles“, das ist mir aber inzwischen zu kalt und auch nicht mit einem nachts oft wachen Kleinkind zu vereinen.

Aktuell bin ich auf Boxershorts und abgelegte T-Shirts umgestiegen, das ist aber nicht wirklich toll. Trägt hier jemand Schlafanzüge und taugen die was, wenn man sich beispielsweise Sonntags nicht aufraffen kann sich „richtig“ anzuziehen?

Achja: Kurze Hosen gehören für mich an den Strand oder nach Balkonien, sprich zuhause.

aZrael
aZrael

Meine Schwiegereltern haben so eine lustige Vorliebe für Satin. Bisher habe ich zu jedem Anlass (Weihnachten, Ostern, Geburtstag…) einen neuen Pyjama aus dem Material erhalten … und ja, meine Frau kontrolliert, dass ich diese auch trage…

Dietmar

Obst. Pink Lady Äpfel.

Da ist Junior ganz scharf drauf.

Modemäßig sehe ich ziemlich viel ziemlich ähnlich. Vor allem das mit dem Regenschirm. DIE ZIEHEN BLITZE AN, VERDAMMT! ó.Ò Nicht mit mir!

Früher habe ich oft Hut getragen. Da hatte ich noch Frisur. Jetzt habe ich eigentlich keine mehr, aber trage keinen Hut mehr. Wahrscheinlich habe ich da ein Prinzip nicht verstanden.

Womit wir beim Thema Frisur wären: Vor ein paar Jahren dachte ich mir, mach einen auf Bruce Willis, runter mit der Restmatte. Das trug ich dann eine Weile. Dann, nachdem immer klarer wurde, dass sich meine Familie damit einfach nicht anfreunden wollte, habe ich sie wieder wachsen lassen (die Haare, nicht die Familie). Eine wahnsinnig nette Frau Anfang 60, die immer ihre Enkelin zum Unterricht brachte, begrüßte mich eines Tages, umfasste meine Hand mit ihren beiden, hielt sie fest und schaute mich mit wässrigem Blick an: „Es ist so schön, dass es ihnen wieder besser geht!“ Ähm … ja. Also geht das mit dem Kurzscheren nicht. Somit ging ich wieder zum Friseur. Sah auch immer ordentlich aus, wenn der Chef das machte. So mit Schere und Kamm und so. Jetzt wurde mir eine Friseurin „zugeteilt“, die gleich mal sagte: „Och, das lohnt sich ja nicht, da nehme ich die Maschine.“ *BRRRRR* … Also mache ich das wieder selbst. Kann man ja auch länger stellen.

Krawatte (richtig: richtiger Knoten muss sein!) trug ich bis vor einigen Jahren auch täglich, heute ist mein Kleidungsstil insgesamt aber nicht mehr so formell. Passt also eher nicht.

Sakko trage ich fast täglich. Zu Jeans in blau und khaki. Keine Anzug-Sakkos sondern solche, in denen ich, wenn ich dazu noch einen Rollkragen-Pullover trage, immer ein bisschen aussehe wie ein verlorener Bruder der Farnons (allerdings ohne Gummistiefel).

Seit ich Bart trage (mein gehelichtes Weib besteht dadrauf. Versteh einer die Frauen …), ist die Gesichtspflege unangemessen aufwändig geworden. Da bin ich auch immer noch auf der Suche nach einer Pflege, die mir gefällt. (Echt! Wer hat sich das ausgedacht?! Ich dachte immer, joa, halt wachsen lassen im Gesicht, passt schon. Is´aber nich´!).

Ach ja: Rasur nass und mit Rasiermesser. Jaha! Habe ich aber letztes Mal in London im Hotel liegen lassen. Also jetzt erst mal wieder mit dem normalen Rasierer mit einfacher Klinge (schon zwei finde ich hochgradig albern).

Frühstück: Je nachdem. Meist Haferflocken-Müsli. Wenn es ganz exquisit sein soll und ich Zeit habe, am Wochenende z. B., dann geht´s in die Vollen mit Brötchen, Rührei etc. Aber wichtig ist dann gesüßter Earl-Grey mit Zitrone zu einem deftigen Frühstück. Dann geht es mir richtig gut.

Mencken
Mencken

Anzugsakko alleine tragen geht überhaupt nicht. Kurze Hosen und Hemden sind hingegen in Ordnung, haben ebenso wie Sandalen in Deutschland ein schlechteres Image als verdient, wohingegen die unsägliche Jeans und Sakko Kombination hier überraschend positiv aufgenommen wird.

Dietmar

@Mencken: Kürzlich Jesse Stone geguckt. Was trägt Tom Selleck? Sakko zu Hemd und Blue-Jeans mit Boots. Klassisch, Alter! 🙂 So muss das …