coverDas größte Lob, das man uns für die „LandIdee“ oft macht ist, dass man dem Heft die Mühe nicht ansieht, die darin steckt. Im Idealfall ist die Zeitschrift entschleunigend, entspannend, leicht und unbeschwert. Hinter den Kulissen ist sie aber gehörige Plackerei. Und heute erzähle ich euch mal, wieso das so ist.

Am Beginn jeder Ausgabe stehen Themenkonferenzen: Was soll überhaupt ins Heft? Das ist keine Frage zufälliger Eingebungen, sondern orientiert sich an den Rubriken („Landblick“, „In den Topf geguckt“) und vor allem an der Jahreszeit. Eine Deko-Strecke über Adventskränze ist in der Sommerausgabe ebenso fehl am Platz wie Spargel-Rezepte, wenn draußen Schnee liegt. In dieser Phase bringen sich alle ein – die Chefinnen, die Redakteure, sogar Freunde und Verwandte, die darauf eingeschworen sind, nach Themen Ausschau zu halten.

Schwierig sind vor allem Themen für die Reportagen. Manchmal ist es ein Schnippsel aus der Tageszeitung, der den Anstoß gibt, oder ein handgearbeitetes Stück bei der Oma auf dem Kaminsims. Ich beiße bei der Auer Dult in ein Stück Marzipan und denke: Marzipan – haben wir das eigentlich schon gemacht? Mittlerweile sind wir alle so programmiert.

Es kommt durchaus vor, dass Leser uns Tipps geben, oder sich Handwerker und Bauern selbst anbieten. Nicht jeder eignet sich: Die Produktionsstätte muss halbwegs nett und traditionell aussehen, das Thema muss auch im modernen Leben noch Relevanz haben, und zu große Betriebe fallen sowieso raus.

Bei den Themen wird sorgsam drauf geachtet, dass sie a) eine gute Mischung ergeben, und b) die Konkurrenz sie nicht schon gemacht hat. Letzteres kommt manchmal vor (auch die Kollegen orientieren sich ja an den Jahreszeiten), besonders bei Obst/Gemüse wie Kürbis, Erdbeeren und Spargel. Dann wird schweren Herzens gestrichen, und nach Alternativen gesucht. Entgegen der Vermutungen einiger Kommentatoren schreiben wir nicht ab – und wir haben bisher auch nicht erlebt, das die Konkurrenz sich bei uns bedient.

Ich schreibe mittlerweile hauptsächlich die Tiergeschichten, die Kinderseiten, und gehe auf Reportage. Artikel aus der freien Natur entstehen dabei ganz klassisch im stickigen Büro: Zuerst einmal wird recherchiert. Wikipedia ist fast immer der Anfang. Was gibt das Internet her? Kann man bei Amazon Bücher zum Thema bekommen? Eine fast unerschöpfliche Quelle, die in Zeiten des Internets fast aus der Mode gekommen ist, nutzen wir seit einigen Monaten exzessiv: Die gute alte Stadtbücherei. Denn da gibt es auch antiquarische und vergriffene Werke, bei denen Amazon passen muss. Ich habe für die aktuelle Geschichte über Murmeltiere u.a. auf ein Buch zurückgegriffen, das von einem russischen Autor in den 70ern in der DDR veröffentlicht wurde. Außerdem: Gibt es Vereine, Museen, Verbände, die einen besseren Einblick haben? Im Idealfall findet sich ein Experte, gerne auch privater Natur, der sich bereit erklärt, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Denn eins ist klar: Die Leser finden jeden Fehler, und sind in ihren Leserbriefen gnadenlos.

Der Recherche folgt das Konzept. Ich schreibe auf, wie ich das Thema auf vier oder sechs Seiten aufziehen würde, was der Erzählbogen ist, und welche Bilder ich dafür brauche. An dieser Stelle muss auch schon festgelegt werden, ob es eine bestimmte Grafik benötigt, die erstellt werden muss. Das Konzept geht an die Chefredaktion, die danach entscheidet, ob der Artikel so funktioniert.

Schmiede

Fotos bekommen wir zu den „Schreibtisch-Themen“ von den üblichen Agenturen. Die gibt es für praktisch jeden Bereich (Pflanzen, Tiere, Sex, Gesundheit, Wissenschaft), und über bequeme Online-Datenbanken kann man sich raus suchen, was man braucht. Manchmal greift die zuständige Fotoredakteurin aber auch selbst zur Digi-Kamera, wenn etwas sehr Spezifisches gebraucht wird („Löffel in leer getrunkener blauer Kaffeetasse“). Wichtig ist immer, dass die Bilder eine extrem hohe Auflösung haben, denn bei so einem Hochglanz-Großmagazin wie der „LandIdee“ können wir mit 640 x 400 Pixeln nichts anfangen.

Wenn der Grafiker nach meinem Konzept und unter Anleitung der Chefredakteurinnen das Layout fertig hat, kann ich es mir vom Server holen. Dann muss ich es „nur noch“ mit Text füllen. Dabei habe ich dann meistens schon einige Dutzend Ausdrucke, Bücher und Referenzwerke auf dem Schreibtisch, um mich nicht zu dumm anzustellen. Der erste Textentwurf geht dann wieder in die Chefetage. Ist man dort grundsätzlich zufrieden, wartet vor der Weiterleitung an die Schlussredaktion noch das Plazet des Experten – er bekommt ein PDF des Artikels gemailt, um etwaige Fehler und Unstimmigkeiten zu eliminieren. Das ist ein sehr beruhigender Schritt, der mich mit vielen hilfsbereiten Menschen zusammen bringt. So habe ich mal einen Artikel über Fossilien-Gruben geschrieben, und darin kam eine Baustoff-Firma vor, die ein eigenes Museum für prähistorische Funde betreibt. Der hauseigene Archäologe bot von sich aus an, den Artikel gegen zu lesen, und fand prompt diverse verbesserungswürdige Details. Da bin ich uneitel – das ist super toll und nützlich.

Ich glaube nicht, dass man als Journalist Experte für jedes Thema sein muss, über das man schreibt – oder man es überhaupt sein kann. Aber man hat die Pflicht, sich einzuarbeiten, erreichbare Quellen zu studieren, und einen Überblick zu erarbeiten, der es ermöglicht, dem Gegenstand des Artikels gerecht zu werden.

Gans

Die Reportagen sind natürlich aufwändiger. Haben wir ein „Zielobjekt“ gefunden (eine Werkstatt, ein Bauernhof, eine kleiner Betrieb), dann kommt es zum „Erstkontakt“. Don’t call us, we’ll call you. Oft sind die Menschen überrascht, das wir Interesse an ihnen zeigen. Immer häufiger aber kennen sie das Heft bereits, und freuen sich. Wir klären ab, ob die „Objekte unserer journalistischen Begierde“ Zeit und Lust haben, mit uns zu arbeiten. Eine Reportage dauert zwischen drei bis acht Stunden, da darf man nicht zu schnell ungeduldig werden. Außerdem muss die Location prima wirken, der Hausherr darf nicht wie ein Hooligan aussehen, und die Küche (im Fall von Nahrungsmittelthemen) ist in 70er Jahre Orange-Plastik einfach nicht ideal. Nach ein paar schlechten Erfahrungen lassen wir uns vorab immer schon Digi-Fotos schicken. Es soll ja auch nach was aussehen.

Steht der Termin, rufe ich einen unserer freien Fotografen an, kläre das notwendige Equipment, buche die Flüge und den Mietwagen, eventuell ein Hotel. Dann recherchiere ich mich dusselig, wie ich es auch bei den „Schreibtisch-Themen“ mache. Nichts finde ich entwürdigender als einen Journalisten, der den Bauer erstmal fragt: „Was macht ein Bauer eigentlich so?“. Oder den Kinoschreiber, der den Star im Interview angeht: „Worum geht es eigentlich in Ihrem neuen Film?“. Man muss kein Experte sein, aber ein Mindestmaß an Fachwissen sollte man mitbringen. Auch deshalb, weil sich die besuchten Menschen dann erheblicher wohler fühlen.

Es ist meine Aufgabe, mich für ein paar wenige Stunden mit den Handwerkern oder Bauern anzufreunden, über die ich berichte. Es hilft, wenn sie mich nett und kompetent finden, wenn sie mir vertrauen. Ich nehme kein Tonbandgerät mit, denn meiner Erfahrung nach bleiben die wirklich interessanten Fakten und Aussagen sowieso hängen – aber Menschen reden freier und ungestelzter, wenn man ihnen kein Mikro unter die Nase hält, sondern mit ihnen locker auf dem Acker plaudert. Ich bin an allem interessiert, auch an Familiengeschichten und Anekdoten. Man weiß nie, was ein kleines Juwel für den Artikel hervor bringt. Es ist essentiell, dass man sich als Schreiber für alles begeistern kann. Dann ist auch Urgetreide oder das Kunstschmiedehandwerk für mich die spannendste Sache der Welt.

Urgetreide

Zwei Dinge lassen sich bei Reportagen leider nicht beeinflussen: Das Wetter und die Tatsache, dass wir grundsätzlich zwei Monate zu früh dran sind. Denn: Das Weihnachtsheft wird halt nun mal im Oktober geschrieben, und wenn ein Kürbis ins Heft soll, ist der zum Zeitpunkt der Reportage oft genug noch gar nicht reif. In seltenen Fällen kann man eine Reportage ein Jahr im Voraus produzieren. Meistens müssen wir uns aber behelfen: Im März wird mit dem Fön der Schnee für das Frühlingsheft geschmolzen, im Hochsommer dürfen keine Blumen ins Bild, die im Herbstheft unpassend erscheinen. Man kann zwar auf einem Bohnenhof prima Eintöpfe kochen – aber die Bohnen dazu kommen nicht vom Feld nebenan, sondern aus dem Supermarkt. Und wenn gar nichts geht, werden auch noch Bilder von den Agenturen zugekauft. Der Juli muss aussehen wie der September, wenn der Leser das Heft in Händen hält, der März wie der Mai. Es kann nicht immer authentisch sein – aber es muss authentisch aussehen.

Wenn es bei einem Outdoor-Shooting regnet, kann man nicht viel machen. Da müssen kurze Gewitter-Pausen abgewartet werden, oder man baut das schlechte Wetter thematisch ein. Bei meiner Reportage über Reet-Dächer kamen wir im strömenden Regen in Hamburg an, behalfen uns in Bad Oldesloe damit, erstmal im Reet-Lager zu fotografieren – nur um (mit fünfstündiger Verspätung) ein vom Wetterdienst vehement bestrittenes Sonnenfenster zu erwischen, um die Dachdecker abzulichten. Man muss einfach drauf hoffen, Glück zu haben. Hat man dann meistens auch.

Peter

Oft macht der Fotograf seine Arbeit relativ autark, während ich mich mit den Gastgebern unterhalte. Manchmal fasse ich auch selber mit an, wenn es darum geht, ein Motiv zu inszenieren – wie im Fall der Farbenmühle:

bei der arbeit

Hier wurde eine antike Tür vom Speicher geholt, weil sie einen schöneren Untergrund für die farbigen Steine, Pflanzen, und getrockneten Insekten bot. Ich halte derweil den Reflektor.

Der Fotograf schießt durchschnittlich 200 bis 500 Bilder für eine einfache Reportage, von denen er meistens 100 bis 150 auswählt, die wir dann als niedrig aufgelöste Vorschau bekommen. Die großen Datenmengen gehen zwei Tage später über den Server, oder kommen per Kurier. So können wir die Qualität der Aufnahmen sichten, und ich kann der Chefredakteurin anhand der Bilder erklären, wie ich die Geschichte erzählen möchte. Hier wird auch entschieden, was noch zugekauft wird. Nicht selten haben die Handwerker und Bauern selbst ein paar Fotos, die sie uns zusätzlich zur Verfügung stellen.

Auf das ganz oben eingestellte Cover sind wir übrigens sehr stolz, weil es nicht eingekauft wurde, sondern bei einer eigenen Produktion entstanden ist.

Nach der Reportage geht es weiter wie mit den „Schreibtisch-Themen“: Recherche, Layout, Rohtext, Korrektur, Abnahme, Schlussredaktion, Druck. Wichtig auch hier: Die Beteiligten lesen nochmal drüber, dürfen sagen, wenn ihnen was nicht gefällt. Das kommt selten vor, aber es kommt vor: Die Kunstschmiede war gar nicht glücklich über ein zugekauftes Bild mit genau der Sorte Schnörkelei, gegen die sie seit 10 Jahren ankämpfen. Wir haben es natürlich ausgetauscht.

Ich hab’s schon einmal gesagt, und ich sage es gerne nochmal: Die „LandIdee“ ist gut fürs Karma. Man macht nette Geschichten mit netten Menschen. Niemand wird in die Pfanne gehauen, es ist schön, hochwertig und anständig. Und der Erfolg gibt uns Recht: Trotz starker Konkurrenz von diversen thematisch ähnlich gelagerten Heften haben wir im ersten Jahr die verkaufte Auflage um 60 Prozent steigern können – und ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen. „TV Sünde“ macht auf seine Art auch Spaß, und ich schäme mich dafür null. Aber wenn jemand fragt, was ich denn als Journalist so mache, zeige ich ihm die „LandIdee“.



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Snyder
Snyder

… und irgendwann kauf ich mir auch sone Landidee am Kiosk. Auch wenn ich das Wort „entschleunigen“ nicht ausstehen kann, irgendwas muss da ja dran sein.

Dietmar
Dietmar

Du hast ganz klar einen Traumberuf.

xanos
xanos

“Worum geht es eigentlich in Ihrem neuen Film?”
Das hat seine Berechtigung in Promointerviews doch eher daher, dass der Star nochmal Zeit kriegt seine vorgefertigten Promosätze abzusondern. Unangebracht wäre es bei einer Reportage über den Star selber.

Ich frage mich bei deiner Beschreibung, ob der Aufwand ausreichend entlohnt wird. In den Blogs von Zeitungs-Kollegen liest man bisweilen irrwitzig niedrige Entlohnungen für viel Arbeit, journalistisches Schreiben scheint zur billigen Massenware zu verkommen. Da wundert es mich schon ein wenig zu lesen, wie viel Aufwand du/ihr euch macht. Seid ihr da auch eher die Ausnahme oder ist die Magazinwelt generell noch ein wenig heiler?

Rico
Rico

Alter, du bist mit Abstand der umtriebigste Vogel überhaupt.

Peroy
Peroy

Sehr desillusionierender Beitrag… aber schön, dass der Ekel-Pulli, der schon von den pantomimischen FFF-’09er-Urteilen bekannt ist, mit auf Reisen geht (letztes Foto)…

efit: Ach nee, das isser ja gar nicht… das ist nur einer, der genauso scheusslich aussieht…

Snyder
Snyder

Peroy hat warscheinlich fest mit Sex & Rock’n Roll in der Landidee-Redaktion gerechnet. Inkl. Koksorgien auf dem Reetdach und so 😛

Mathias
Mathias

Bei den Themen wird sorgsam drauf geachtet, dass sie a) eine gute Mischung ergeben, und b) die Konkurrenz sie nicht schon gemacht hat. Letzteres kommt manchmal vor (auch die Kollegen orientieren sich ja an den Jahreszeiten), besonders bei Obst/Gemüse wie Kürbis, Erdbeeren und Spargel. Dann wird schweren Herzens gestrichen, und nach Alternativen gesucht.

Wie geht denn b), wenn der Inhalt 2 Monate vorher geschrieben wird? Ihr werdet ja wohl kaum bei der LandLust anrufen und fragen, ob die im Frühling auch was über Erdbeeren schreiben.

Kannst du deine nicht-Reportage-Texte auch im voraus schreiben, wenn du Geld brauchst?

sven
sven

Schöner Text, interessanter Einblick in die Arbeitsweise.

Eine Frage noch:
„Immer häufiger aber kennen sie das Heft bereits, und freuen sich.“ Und wie oft denken sie, dass ihr von der Landlust seid? 😉

Stephan
Stephan

@Peroy
Wir haben den Style und das Geld… bei Dir bin ich mir nur ziemlich sicher, daß Dir beides fehlt. Also Ball flach und Schnauze geschlossen halten.

Comicfreak
Comicfreak

..sehr schoen 🙂

Comicfreak
Comicfreak

..zu deinem Artikel ueber die Kroetenwanderung ist mir aufgefallen:
Natuerlich werden die Zaeune abgebaut, sobald alle Viecher ueber die Strasse sind; die werden dann nämlich sofort auf der anderen Strassenseite aufgebaut, dort wiederholt sich das Spiel, bis alle wieder im Wald verschwunden sind.
Erst danach werden Helfer, Eimer und Zaeune bis zum naechsten Jahr eingemottet

Burner
Burner

Ein schöner wie ehrlicher Beitrag, mehr als lesenswert. (Und Peroy schafft es doch immer wieder, Dir mit primitivsten Mitteln einen Kommentar abzuringen. 😉

Peroy
Peroy

„@ Peroy: Was ist daran bitte “desillusionierend”?“

„Im Idealfall ist die Zeitschrift entschleunigend, entspannend, leicht und unbeschwert. Hinter den Kulissen ist sie aber gehörige Plackerei.“

Andreas K.
Andreas K.

Ein bisschen Neid ist schon dabei, wenn man das als Redakteur einer Tageszeitung liest. Wobei der Satz, dass man sich als Journalist eben schlicht aufs Thema einlassen sollte, egal wie groß oder klein es ist, absolut korrekt ist. Hach seufz von jemanden, der tagesaktuell schreibt (und fotografiert). Schöner Bericht.

Achim
Achim

Die LandLust wurde ja schon erwähnt, laut Wikipedia seid ihr ein Nachahmer, der aber nicht den Erfolg des Originals hat.

Wahaaa! Das ist für mich so, als würdest du für TV Movie schreiben. (TV Movie, ganz schlimm, ich nenne sie meist TV Schmuddel)

Peroy
Peroy

TV Muh-Vieh…

gamer
gamer

Ich finde es beruhigend, dass es doch noch ehrbare Journalisten gibt. Danke für diesen Einblick. Schöner Beitrag.

Andi
Andi

Ich habe den Beitrag zum Anlaß genommen, mir das Heft mal zu kaufen. Erster Eindruck: Der Preis. Für den gebotenen Umfang sind 3,30 EUR wirklich bil…, äh, preisgünstig. Zweiter Eindruck: Die Fotos. Sehr schick, und die vielen schönen Großformate mag ich. Die Artikel gehen daneben gerne mal etwas unter, und sind mir daher auch eher nicht besonders aufgefallen (die des hiesigen Blogherren schon, aber nach denen habe ich ja auch gezielt geguckt). Sie sind routiniert geschrieben, auch die längeren erscheinen mir recht übersichtlich, und sie lesen sich flockig weg. Was ja nix schlimmes ist, und beileibe nicht einfach. Dritter Eindruck: Nochmal der Preis, nämlich dass das Heft nicht nur preisgünstig, sondern auch preiswert ist (viel mehr würde ich aber auch nicht bezahlen). Im Zeitschriftenständer ergänzt es sich gut mit den Katalogen von The British Shop, Lands‘ End und Manufactum. (Ist das ein Lob? Bin mir gerade selbst nicht ganz sicher.)

Fazit: Als trivialer Eskapismus für ein oder zwei Stündchen funktioniert das prima. 🙂

(Ende der Werbepause.)

Andi
Andi

@ Wortvogel: Bei dem Topfen-Parfait habe ich tatsächlich schon überlegt…

Na toll, jetzt fühle ich mich wie eine Fliege am Klebeband. Sneaky marketing is sneaky! 😀

Dietmar
Dietmar

Ha! Schönes Beispiel für Top-Recherche und informativen Journalismus: Die ,,TV-direkt“ schreibt für den 17. August zu ,,Die Spur des Mörders“: ,,INFO Robert Patrick (51) war der böse Reporter in ,Terminator 2´ (1991)“.

Wie bitte?