australia1

Australien 2008.

Regie: Baz Luhrmann. Darsteller: Nicole Kidman, Hugh Jackman, Bryan Brown, David Gulpilil

Um ein richtiger Filmfan zu sein, darf man keine Schamgrenzen besitzen. Man muss für neue Erfahrungen offen sein, Gefühle zulassen können, und manchmal einfach das Gehirn ausschalten. Filme schauen, das ist nicht immer nur Analyse, eine mentale Vergabe von 1 bis 5 Sternen. Eine Geschichte glauben zu können heißt auch, sie glauben zu wollen. Manche Filme machen das schwerer als andere.

Baz Luhrmann, Regisseur solcher Bilderbögen wie “Strictly Ballroom”, “Romeo and Juliet”, und “Moulin Rouge”, hat seine Wurzeln in der Oper, und das merkt man jedem Zoll Zelluloid auch an: seine Filme sind Kino gewordenes Melodram, Gefühle bis zum Anschlag, Farbe, Licht, Bewegung, Kostüm. Alles ist Exzess, damit auch die Zuschauer in der letzten Reihe mitbekommen, was auf der Bühne gespielt wird. Keine leisen Töne, keine Ironie, keine Verkopfung: Bauchkino mit dem großen Pinsel, Herzschmerz mit der großen Schaufel.

Es ist leicht, Luhrmanns Filme als Schmonzetten abzutun, sich gegen ihre verletzliche, weil nach außen getragene Naivität abzuschotten. Man kann über die Filme prima lachen, ihr Pathos verhöhnen, sie simpel und realitätsfremd schimpfen.

Und man hätte Recht.

Einen echten Luhrmann-Fan, wie ich es bin (seit ich 1993 auf dem Rückflug von den Malediven im Flieger “Strictly Ballroom” sah), schert das nicht. Für uns sind die Filme Offenbarungen, weil sie alles ausschmücken, aber nichts filtern. Es gibt keinen Punkt, an dem Baz Luhrmann sagt: “Jetzt übertreiben wir aber ein wenig, oder?”. Man kann ein Gefühl nicht übertreiben. Baz Luhrmann ist für den Film das, was Jim Steinman für die Rockmusik ist, und Andrew Lloyd Webber für das Musical: der Zauberer hinter dem Vorhang, der Erschaffer von Welten, der Prediger ganz großer Gefühle.

“Australia” ist Luhrmanns neustes, in vielerlei Beziehung völlig aus den Fugen geratenes Opus Magnum: ein fast drei Stunden langes Epos, das nicht nur eine große Liebe erzählt, sondern gleich auch noch eine Hymne an Luhrmanns Heimat sein soll. Das, was “Vom Winde verweht” für die Südstaaten, und “Jenseits von Afrika” für Afrika war und ist.

Die Geschichte zerfällt eigentlich in zwei Teile: Teil 1 ist eine klassische Viehtreiber-Saga im Stile von John Ford, bei der sich die etepetete Aristokratin Lady Ashley komplett erwartungsgemäß in den rauen Cowboy “Drover” verliebt.

Anders als zum Beispiel bei “Far and Away” (ebenfalls mit Kidman) ist diese Geschichte mit einem gerüttelt Maß an Humor und Absurdität erzählt. Klischees stören Luhrmann ebenso wenig wie bestenfalls akzeptable Spezialeffekte, wenn es darum geht, das Drama auf 11 zu drehen.

Da gibt es auch keine Wendungen oder Überraschungen – ungefähr nach der Hälfte der Laufzeit triumphieren die Guten über die Bösen in einem furiosen Finale, und es findet sich die Proto-Familie aus Lady Ashley, dem Drover, und einem Aborigine-Mischling. Hätte man hier das Licht ausgemacht – das Publikum wäre zufrieden nach Hause gegangen.

australia2Aber es geht weiter, Luhrmann verfolgt das Paar noch zwei Jahre, bis in die Angriffe der Japaner auf australische Küstenstädte hinein. Hier wird so ziemlich alles aufgefahren, was dem Regisseur noch auf dem Herzen lag: Rassismus, Krieg, Gier, Toleranz. Der Film wird ohne den Vieh-Trek deutlich statischer, und in seiner Erzählhaltung auch unschärfer. Die Liebenden werden getrennt, der Drover scheint in einer Warteschleife zu hängen, alles ist seltsam anerzählt. Hier erinnert “Australia” vielfach an die großen US-Miniserien wie “Pearl Harbor” und “Der Feuersturm”, die mit großem Erfolg in den 80ern liefen, und deren Zusammenschnitte mitunter in die deutschen Kinos kamen. Immer wieder scheint es, als wären Luhrmann auch die knapp drei Stunden Laufzeit noch nicht genug, als warte er nur darauf, im Schneideraum einen Miniserie für den DVD-Release zu erstellen.

Gegen Ende rutscht “Australia” aber dann doch wieder in die Spur, findet seinen Rhythmus, und bringt im Kino so viele Taschentücher zum Vorschein wie Feuerzeuge bei einem Pur-Konzert.  Es darf hemmungslos geflennt werden, wenn letztlich (natürlich) alles gut wird. Kein Zufall, dass der musikalische Schlüsselmoment immer wieder “Somewhere over the Rainbow” aus “Wizard of Oz” ist.

Wenn man Luhrmann vorwirft, hemmungsloses Sentimental-Kino zu drehen, dürfte die einzig korrekte Entgegnung sein: “Na und?”

Technisch ist “Australia”, wie schon angedeutet, von mitunter erstaunlich minderer Qualität. Die eigentlich sensationellen Landschaftsaufnahmen lassen an einigen Stellen Detailfreude vermissen, und die Spezialeffekte hätte Michael Bay so nicht durchgehen lassen. Aber es ist egal, weil Luhrmann kein „realistisches“ Australien zeigen will. Es ist das Australien der Mythen und Träume – und wer sich von den Bildern mitreißen lässt, den stört auch die mäßige CGI nicht.

Besser als mit Hugh Jackman, Nicole Kidman und Bryan Brown hätte man “Australia” sicher nicht besetzen können. Jackman sieht aus, als warte er nur darauf, dass man ihm die Hauptrolle in einem Clint Eastwood-Biopic über die Jahre 1960-1980 anbietet. Kidman ist so bezaubernd wie schnippisch – und schafft es trotzdem immer wieder, durch kleine Gesten und Blicke Risse ins Klischee zu spielen.

Erfreulich ist allemal das Wiedersehen mit David Gulpilil, den ganz hartnäckige Filmfans aus Klassikern wie Roegs “Walkabout” und Weirs “The Last Wave” kennen.

Okay, das Fazit kann demnach nur lauten: Ganz großes Gefühlskino der unbeschwert kitschigen Sorte. Nicht perfekt, für ein Date-Movie zu lang, aber eine schöne Erinnerung daran, dass weniger nicht immer mehr ist. Manchmal ist auch mehr einfach – mehr.

http://de.youtube.com/watch?v=05zTnDTpbHI



avatar
22 Comment threads
0 Thread replies
0 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
18 Comment authors
JenscomicfreakTornhillPeter KrausePeroy Recent comment authors
  Subscribe  
neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Peroy
Peroy

Bäh…

N.
N.

Peroy, du drolliger Mensch gewordener Prolaps (immer, wenn was rauskommt, tauchst du auf, juckst, bist peinlich und dann fürs Erste wieder außer Sicht): „Bäh“ ist eine recht inkontinen…, äh, inkompetente Sicht der Dinge, die auch latent ungefickt klingt. Echte Kerle benutzen Taschentücher nicht nur, um sich das Blut ihrer Gegner vom Säbel zu wischen. Nein, sie schneuzen auch mal rein. Luhrmanns Filme sind Manifeste ultimativer Männlichkeit, die uns Testosteron-Boliden lehren, was es eben auch heißen kann, Mann zu sein. Fühlen. Zuhören. Empathie entwickeln.

Heißt ja nicht, dass man gleich ’n Freiwillig-zur-Darmspiegelung-Gänger wird.

Peroy
Peroy

Und is‘ trotzdem bäh…

3d-razor

Extra bäh…

Lutz
Lutz

@N.: Anscheinend braucht wohl jede Seite ihren kleinen klugscheißerischen Drecksack. Quasi die kleine giftige Eiterpickel direkt in der Falte unter dem Nasenflügel, bei der man genau fühlt, wie sie drückt und schmerzt, die aber zum Ausdrücken unerreichbar ist. Am besten ist, man ignoriert ihn einfach. Habe ich inzwischen auch schon gemerkt, auch wenn’s manchmal schwerfällt.

@ Wortvogel
Bin ja wirklich überrascht, dass du dich als Baz Luhrmann Fan zeigst. Ich habe „Australia“ noch nicht sehen können, habe es aber noch vor. Was du ansonsten über Luhrmann sagst, ist aber sehr gut formuliert. Wobei man schon sagen muss, dass er zwar auf 100 % Gefühl setzt, seine Filme aber schon komplett durchdacht sind und auf mehreren Ebenen analysiert werden können. Aber du hast schon recht, wenn man mit dem Kopf herangeht, sind es vor allem Stilübungen.

Aber die Übertreibung ist ja bei Luhrmann auch Program. Er hat ja die ersten 10 Minuten in jedem seiner Red Curtain Filme bewusst so sehr überzogen, dass man als Zuschauer fast soweit ist, das Kino zu verlassen, weil es beinahe wehtut. Und das nur, weil er dem Zuschauer klarmachen will, worauf er sich einlässt: Eine Kunstwelt, in der letzendlich alles möglich ist, aber dennoch nach klaren Regeln gespielt wird.

Ich glaube, du sagst das bei „Australia“ schon ganz richtig, wenn du betonst, dass man eine Geschichte auch glauben wollen muss. Man weiß ja, worauf man sich einlässt. Einen schmachtenden, auch kitschigen und bildgewaltigen Fetzen. Wer das nicht will, der soll halt nicht hingehen. Ich denke mir, dass man sich bei Luhrmann zumindest einer Sache gewiss sein kann: Das, was er verspricht, hält er auch.

Krull
Krull

@N.
„Echte Kerle benutzen Taschentücher nicht nur, um sich das Blut ihrer Gegner vom Säbel zu wischen. Nein, sie schneuzen auch mal rein.“
Auch zum (wort)wichsen darf ein Taschentuch genommen werden! „*Grins*“

Bäh indeed!

Dr. Acula

@Vogel
Bei Kidman-Filmen traue ich dir prinzipiell nicht über den Weg 🙂

Lindwurm

Wird die Kidman wenigstens von nem Pferd bestiegen?

Peroy
Peroy

„Anscheinend braucht wohl jede Seite ihren kleinen klugscheißerischen Drecksack.“

Ich fahr‘ schon nur mit halber Kraft und angezogener Handbremse und bin trotzdem der Drecksack vom Dienst…

8)

meistermochi

ein wunderbarer film. wer was anderes sagt lügt.

meistermochi

und der ist nicht kitschig. der rutscht nie so richtig ab.

choddy
choddy

Wolverines Hugh Jackmanns Rasur ist viel zu sauber, als dass ich den Film sehen wollen würde … vor allem auf dem Plakat …

Mencken
Mencken

Da muß ich aber mal widersprechen – Australia ist allenfalls eine Edeltrashperle, aber alles andere als ein annehmbarer Film geworden. Das fängt bei Handlung und Optik an (zumindest bei mir haben sich die Leute im Kino dann irgendwann auch nur noch kaputtgelacht), geht über die Inszenierung (ganz übel der „Pearl Harbor“-Showdown), bis hin zum Australienbild – was Luhrman hier abgeliefert hat ist -mit Ausnahme einiger politisch korrekter Eiunsprengsel (Aboriginiemagie usw.) übelste White Australia Romantik direkt aus den 50er (inkl. unschöner Großbritannienverehrung) und in dieser Hinsicht tatsächlich mit „Vom Winde verweht“ vergleichbar, heute aber natürlich so einfach nicht mehr zulässig. Die Reaktionen in Australien waren dann auch entsprechend und völlig verdient, aber auch ohne den unschönen politischen Beigeschmack bleibt ein bestenfalls unterdurchschnittlicher Film übrig.

Shinjy

(Tut mir Leid, wenn der Post nicht ganz hier reingehört, ist wohl eher für ein Gästebuch geeignet)

Hiho,

Also ich habe zwar nach dieser Review nicht Lust bekommen, diesen Film anzuschauen.

Dennoch wollte ich kurz kunt geben, dass du(Mr. Dewi) mit der Beschreibung über die Art, wie Luhrmann Filme macht, genau wiedergegeben hast, was ich beim bestaunen von Moulin Rouge empfand. -> schöner Schachtelsatz

Ich war begeistert, wie schön Juan Mc Gregor singen kann. Ich fand ihn schon in Star Wars oder Trainspotting genial. Zum einen schnösiliger Jedimeister mit zynischen Kommentaren, zum anderen abgefukter Drogenjunkie.

Eigentlich wollt ich auch nur sagen, wie gerne ich deine Seite, deine Beiträge, deine Meinung lese.

Verfolge sie schon ein paar Wochen und sehe immerwieder, dass ich nicht alleine bin. =)
Wie viele dumme Filme es doch giebt und wie schön es ist, sie auseinander zu nehmen.

Naja, bevor Ihr noch alle denkt, ich hätte mich in den Wortvogel verliebt, hör ich lieber auf. *harhar

Freue mich schon auf die nächste Kritik..

Der Shin.

Der Steffen
Der Steffen

„Um ein richtiger Filmfan zu sein, darf man keine Schamgrenzen besitzen“ Wegen Sätzen wie diesem lese ich dieses Blog. Aber die über die Feststellung „für ein Date-Movie zu lang“ muss ich doch noch mal nachdenken… Wie lang darf denn ein Date-Movie sein? Und wenn es doch mal länger wird – kann man dann nicht schnell nachhause rennen, um die verlorene Zeit so wieder reinzuholen? Oder wäre damit, lieber Wortvogel, deine nicht vorhandene Schamgrenze doch überschritten?

viewer
viewer

<>
Hier muss ich Dir widersprechen! Gerade bei „Strictly Ballroom“ sind die Nebenfiguren derart grotesk Überzeichnet, dass dass hier an jeder Ecke die Ironie durchkommt. Den Filmen danach fehlt genau diese Leichtigkeit.

Nathan
Nathan

Du möchtest nicht wirklich behaupten, dass „Moulin Rouge“ sich ernst nimmt, oder? Falls doch, hey, einfach mal den Film gucken. Wenngleich diese (wundervolle) Annäherung an den schieren Wahnwitz des Verliebtseins die Romantik klar in den Vordergrund rückt, ist sie doch auch permanent bereit, Klischees gnadenlos übertrieben auszureizen. Humor der smarten Art.

Der beschwingte Gratwandel zwischen Schwulst und Spaß, zwischen Tränendrüseninkontinenz und Zwerchfellstimulus, dieses bedingungslose und permanente JA zu jedwedem Gefühl in jedweder Sekunde, DAS ist Baz. Irgendeine Emotion übersehen? Scheiße, sofort Drehbuch ändern, rein damit! Let God sort ‚em out.

Der Mann dreht keine Filme, sondern Regenbögen, flüchtig, schön, immer wieder einzigartig, die das ganze Leben schillernd abbilden, in der trunkenen Begeistung eines göttlich offenherzigen und spendierfreudigen Wesens, das nur eines hasst: Grau, den Feind des Lebens, das dräuende Gespenst, das er töten will.

Der Mann ist ein Defibrillator. Er will, dass mein Herz schlägt, dass dein Herz schlägt, unser aller Herz, wild, ungestüm, frei von Scham und Alltagslast.

Für das Leben.

Ich schätze sein Werk.

Peroy
Peroy

„Der Mann ist ein Defibrillator. Er will, dass mein Herz schlägt, dass dein Herz schlägt, unser aller Herz, wild, ungestüm, frei von Scham und Alltagslast.“

Oh Gott, die Filme von dem sorgen dafür, dass man rumsülzt…

Peter Krause

“Strictly Ballroom” war genial.
Ich dachte schon, ich müßte mich für diese Ansicht schämen …

Tornhill
Tornhill

Ehe ich den Film nicht gesehen habe, will ich ihn nicht verurteilen, aber mein Verdacht geht auch eher in Richtung „Bäh!“.
Ich mag ja überzogene Filme mit prächtiger Ausstattung und viel fürs Auge, aber Luhrmann scheint mir immer so…hysterisch aufdringlich: Die Amme bei „Romeo & Julia“, praktisch jede Figur bei „Moulin Rouge“ – ich hab das Gefühl, die Filme springen einem auf den Schoß und ersticken einen keckernd an ihrer Brust.

„Australia“ klingt nun zumindest etwas ruhiger („nur“ schnulzig), aber da es noch dazu um den Kontinent geht, den ich am wenigsten mag, bleibe ich da doch lieber fern. – Und wie der Doc schon sagte, ist dem Wortvogel hier wegen des Kidman-Faktors nicht zu trauen. Ist, als würde man mich nach der objektiven Qualität von Fairuza Balk-Filmen fragen.

comicfreak
comicfreak

..die gute Schwester brachte das wichtigste so auf den Punkt:

„Zuviel Zeit mit viel zuviel Kidman bei erschreckend wenig Jackman, und da auch noch zuviel Hemd!“

🙂

Jens

Ich treib‘ mich ja derzeit in Australien rum und hab‘ mir den Film passenderweise auch ebendort angesehen – sogar zweimal. (Das erste Mal aus Neugierde auf den Film und hne eine einzige Kritik gelesen zu haben, das zweite Mal nur, weil das die einzige Moeglicheit war, in eines der aeltesten Kinos Australiens zu kommen.)

Beide Male konnte mich die Handlung nicht im Geringsten packen, die holzschnittartigen Figuren blieben mir egal und ich fand Nicole Kidman gerade im ersten Drittel grauenhaft. Dazu kommt ein ziellos vor sich hin holperndes Drehbuch, das sich nie mit sauberer Vorbereitung aufhaelt, sondern neue Details immer so aus dem Hut zieht, wie sie gerade benoetigt werden, von den diversen Patzern in der Handlungslogik mal ganz zu schweigen.

Nebenbei, auch wenn das fuer den kuenstlerischen Wert des Films unerheblich ist: Luhmanns Behandlung der Aborigine-Problematik geht komplett an den echten Noeten der Ureinwohner vorbei. Da geht es naemlich nicht in erster Linie darum, den Weissen gleichgestellt zu werden, sondern darum, wem das Land gehoert – denen, die seit ueber 40.000 Jahrne dort leben, oder denen, die es vor 300 Jahren „entdeckt“ haben. Angesichts der grossen Alkoholprobleme vieler Aborigines (aehnlich wie bei US-Indianern) mutet es fast schon zynisch an, wenn Luhrmann es als Sieg feiert, dass der Barbesitzer Drovers treuem (und bereits komplett verwestlichtem) Aborigne-Tonto einen Drink verkauft.

Klar, die Landschaftsaufnahmen sind schoen. Das war’s dann aber auch.

Bin allerdings genrell kein Luhrmann-Fan, vielleicht liegt’s daran. Romeo und Juliet mochte ich auch schon nicht, aber da war wenigstens das Drehbuch gut. 😉