04
Sep 2008

The Worst of Fantasy Film Fest 2008: "Virus Undead" & "36 pasos"

Themen: Fantasy Filmf. 08, Film, TV & Presse, Neues |

ShitSie sind heimtückisch. Man sieht sie nicht kommen. Hat man einmal auf dem Kinosessel Platz genommen, ist man ihnen ausgeliefert. Schmerz, Übelkeit, Depressionen sind die Folge. Man reibt sich die Augen, als ob sie bluten, man windet sich, verschränkt die Arme vor dem Bauch, als könne man damit signalisieren, dass man nicht weiter belästigt werden will. Sinnlos. Am Ende wird man von den albanischen Multiplex-Putztanten auf dem Boden zwischen den Reihen gefunden, wimmernd in fötaler Position, und zusammen mit klebrigem Popcorn und leeren Bierflaschen aus dem Saal gefegt.

Ich rede von Scheißfilmen. Nicht schlechten Filmen. Scheißfilmen. Da gibt es wesentliche Unterschiede: über "schlecht" oder "nicht schlecht" kann man diskutieren. Einen schlechten Film kann ich mir schön saufen. Er kann durchaus Spass machen, wenn man ihn in der richtigen Gesellschaft anschaut. Er gibt mir Material für Witze, Anekdoten. Und ganz besonders wichtig: ein schlechter Film ist ein normaler, gesunder Bestandteil der Kinokultur. Es gibt gute Filme, mittelmäßige Filme, schlechte Filme. So muss das auch sein.

Nicht so die Scheißfilme. Scheißfilme lassen einen um die Zeit und das Geld trauern, das man in sie investiert hat. Nach einem Scheißfilm möchte man die Tradition des "Fackeln und Mistgabeln"-Pöbels, der den Regisseur wütend aus dem Dorf treibt, wiederbeleben. Scheißefilme lassen einen an Gott zweifeln (oder zumindest an den Investoren), und immer wenn man an sie denkt, ballt sich der Magen zusammen ("Milz an Magen – soll ich mich auch ballen?"). Scheißfilme machen aus Zuschauern Opfer. Scheißfilme heißen so, weil sie wie Hundescheiße am Schuh sind – die kriegt man nicht so leicht aus dem Gehirn gekratzt, weil sie sich in allen Ritzen festsetzen. Man nimmt sie mit, und man versaut die ganze Umgebung mit ihrem Gestank.

Scheißfilme sind die Pest.

Bis jetzt hatte das Fantasy Filmfest 2008 zwei wirkliche Scheißfilme im Programm. Und es wundert wohl niemanden, dass einer davon aus Deutschland kommt.

Willkommen zu "Virus Undead". Willkommen in der Hölle.

VIRUS UNDEAD

Der Titel ergibt schon grammatikalisch keinen Sinn, aber das lasse ich jetzt mal durchgehen. Es gibt wichtigere Dinge zu besprechen.

Virus Undead PosterDieser Film ist ein Schandmal, ein Menetekel, der scharlachrote Buchstabe des bewegten Bildes. Er wird das Ansehen der Deutschen in der Welt radikaler transformieren als der Holocaust. In Zukunft wird man uns nicht mehr mahnend "Aber Hitler…" vorhalten, sondern "Aber 'Virus Undead’…"

"Virus Undead" ist ein ganz perverser Scheißfilm, weil er verkleidet daher kommt. Mit solider Kameraarbeit, professionellem Soundtrack und aktuellem Thema ausgestattet, sieht er auf den ersten Blick fast so aus wie… wie… wie ein Film. Also ein echter Film. So lockt man Besucher an. Doch der Kinositz ist noch nicht ganz warm, wenn "Virus Undead" seinen Zuschauern ins Gesicht spuckt.

Fangen wir mit dem an, was der Film uns als Handlung verkaufen möchte wie ein türkischer Straßenhändler sein "total echtes" Hilfiger-Sweatshirt: Ein Auto verunglückt – warum, mit wem, und wofür? Egal.

Schnitt. Ein alter Mann in einem runtergekommenen Landsitz wird von Vögeln ermordet. Ein geradezu lachhaft hilfloser Mix aus Clips und Zeitungsausschnitten versorgt uns mit einer Ladung Backstory, die wir an keiner Stelle brauchen werden: Professor Bergen hat wohl einen Impfstoff gegen ein besonders gräusliches Vogelgrippe-Virus gefunden, Medzinnobelpreis, böser Pharmakonzern, irgendwas ist schiefgelaufen, blablabla. Warum ein Medizin-Nobelpreisträger alleine in einer Ruine im Keller-Labor arbeitet, warum die Vögel ihn angegriffen haben – who gives a shit? Wir sehen: das mit der Scheiße bleibt ein roter Faden.

Schnitt. Drei Ärzte/Freunde/Whatever, die ungefähr so aussehen, als wäre die Tinte auf ihren Abitur-Urkunden noch nicht trocken, fahren ins ländliche Brandenburg, um… tja, und da verließen sie ihn schon. Was genau die Jungs da wollen (es wird "Angelegenheiten regeln" gefaselt), ist auch nicht Thema der folgenden 90 Minuten, gegen die sich ein Komplett-Screening von Edgar Reitz' "Heimat"-Trilogie wie ein Kurzfilm ausnimmt. Wenigstens sind unsere Protagonisten prima unterscheidbar: Held, Arschloch, und Nerd. Schon hier zeigt "Virus Undead", wie wenig man die Mechanismen verstanden hat, die man so offensichtlich nachäfft: natürlich ist das Kanonenfutter in den US-Vorbildern nicht dreidimensionaler gestaltet – aber für gewöhnlich werden so unterschiedliche Charaktere einander aufgedrängt durch die Situation oder die Location. Bei "Virus Undead" glaubte ich von Minute 2 an schon nicht mehr, dass solche Typen jemals miteinander befreundet wären.

Mittlerweile hat der mit einem Gehör gestrafte Zuschauer auch gemerkt, dass "Virus Undead" auf englisch gedreht wurde. Mit deutschen Darstellern, die meistens so klingen, als läsen sie die Texte von Karten ab, die hinter der Kamera hochgehalten werden. Der Größenwahn, diesen Heuler mit dem Auge auf den internationalen Markt fremdsprachlich zu drehen, rächt sich doppelt: die Schauspieler sind merklich verkrampft, und als deutscher Zuschauer kommt man nie in den Film rein, weil Deutsche in Deutschland für gewöhnlich deutsch sprechen.

Auf dem Weg zum nicht näher beschriebenen Ziel für die nicht näher beschriebene Aufgabe treffen unsere drei Helden zwei junge Damen in einer nicht näher beschriebenen Tankstelle. Hier kommt es zu einem Dialog, der Geschichte schreiben wird – Held und Tankwärtin kennen sich nämlich von früher. Und so plumpst aus ihrem Mund: "Ich habe die Tankstelle von meinen Eltern geerbt. Nebenher studiere ich Biologie. Und was ich dich fragen wollte: Wieso hast du mich vor zwei Jahren eigentlich sitzenlassen?". Man fasst es nicht. Es war genau dieser Moment, an dem ich erstmals aus meinem Sessel rutschte.

Virus Undead

Moment 2 der Unfassbarkeit kam bald darauf: Unser Held hat nämlich in seinem Heimatort, den er vor Jahren verließ, um in Berlin als Arzt Karriere zu machen, einige Feinde – den Dorfbully "Bollmann" und den Dorfbullen "Lehmann". Beide sind in einem Maße albern schlecht geschrieben, als hätte man die Charaktere aus einem No Budget-Redneck-Drama der frühen 70er entführt. Bei diesen Begegnungen fing das Publikum im Kino erstmals lauthals zu lachen an. Klar, ein Kleinstadt-Cop, der immer Sonnenbrillen trägt, Donuts frißt, und so Sachen sagt wie "Ich will, dass du morgen aus meiner Stadt verschwunden bist". Wäre es doch bloß Satire!

Ungefähr an dieser Stelle hört der Film dann auch auf, einen Plot vorzuheucheln, verwandelt ein paar Dörfler per infiziertem Vogelfleisch in Ekelzombies, und sperrt unsere Helden samt der zwei Schnitten im Landhaus ein, wo sie sich à la "Night of the Living Dead" verteidigen müssen (und ich kann es nicht fassen, Romeros Klassiker gerade in Hörweite von "Virus Undead" erwähnt zu haben). Weil das spannungstechnisch nicht reicht, greifen ab und an ein paar Vögel an, und unser Held versucht dem Virus auf die Spur zu kommen – nicht, dass das in irgendeiner Form Konsequenzen hätte. Weil man sich ein Stuntteam leisten konnte, explodieren ein paar Autos der Sorte "Kofferraum voll Napalm", und ein Stuntman darf brennend durch die Gegend torkeln. Man zeigt ja gerne, was man hat (vor allem Darstellerin Anna Breuer).

Absolutes Highlight ist der Versuch des Helden, mit einem Fahrrad in dunkler Nacht Hilfe zu holen: auf einer unbeleuchteten Straße mit einem unbeleuchteten Drahtesel. Als ein Auto auftaucht, macht er auf sich aufmerksam, in dem er vor das Auto fährt – und zu seiner Überraschung im Straßengraben landet! Das Publikum im Kino hat Tränen gelacht.

Leider klingt das alles viel unterhaltsamer, als es ist. Vielleicht kann ich das Problem von "Virus Undead" am besten mit einer Koch-Analogie erklären: Man kann teure Lebensmittel kaufen, man kann die Zutatenliste für ein tolles, aufwändiges Gericht haben. Aber wenn man die Seite mit dem Rezept verloren hat, und sich einfach denkt "Ich schmeiße mal alles in einen Topf, koche das drei Stunden, das wird schon" – dann sieht das Ergebnis eben wie gequirlte Hundescheiße aus. Teure Hundescheiße, aber Hundescheiße.

Dabei sollte wenigstens einer der Beteiligten schon mal einen "Kochkurs" besucht haben: Markus Hahn ist ein mehr als kompetenter Maskenbildner (glaubt mir, ich muss das wissen…), Tobias Richter hat jahrelang exzellente CGI-Sequenzen für Werbungen und u.a. die "USS Highlander"-Fanfilme abgeliefert, Regisseur Wolff hat Dutzende von Musikvideos gedreht, und Autor Wolf Jahnke war sogar am "Lexikon des Science Fiction Films" beteiligt! Herrgott, wie können Leute mit soviel theoretischem Wissen so wenig praktisches Talent besitzen?!

Mal abgesehen von Story, Darstellern, Dialogen und Regie leistet sich "Virus Undead" noch ein paar Patzer, die man einem besseren Film vielleicht nachsehen würde: Die digitalen Raben sehen geradezu empörend schlecht aus, es gibt Anschlussfehler haufenweise, und in der Sexszene sieht man nicht genug.

Was genau macht aus "Virus Undead" keinen schlechten, sondern einen Scheißfilm? Ganz einfach: Es ist die bodenlose Frechheit, mit ausreichenden Mitteln in Deutschland einen Genrefilm realisieren zu können – und sich dann mangels Talent und eigener Ideen so sklavisch an die Topoi des amerikanischen Sudelfilms zu klammern, dass nicht mal ein versehentlicher Erfolg mehr denkbar ist. Es ist dieser fehlgeleitete "Was die Amis können, können wir auch"-Ansatz, der umso tragischer ist, weil sie es eben nicht können. Wenn man sich schon den kleinsten gemeinsamen Nenner des Proleten-Slashers zum Vorbild nimmt, und dann auch noch auf die Fresse fällt – DAS ist die Leistung, die aus dem schlechten Film einen Scheißfilm macht.

Es gibt keine Ausreden: "Wir hatten nicht genug Geld", "nicht genug Drehtage", "keine guten Schauspieler" – "Virus Undead" ist ein professionelles Produkt von Leuten, die angetreten sind, MEHR zu leisten als der Wald & Wiesen-Amateurfilm irgendwelcher pfälzischer Splatterprolls, die am Wochenende mit Papas Camcorder ins Gehölz gehen. Und herausgekommen ist WENIGER. Man schämt sich als Zuschauer, weil es die Macher augenscheinlich nicht tun.

Die Ko-Regisseuse von "Virus Undead" heißt/nennt sich übrigens "Ohmuti". Das ist wörtlich zu nehmen.

Jährlich beweisen ein paar Dutzend Filme auf dem Fantasy Filmfest, dass der Genrefilm "alive and well" ist. Von argentinischen Zeitreisefilmen zu spanischen Fantasy-Dramen, von kolumbianischen Gangsterstreifen bis zu neuseeländischen Splätter-Komödien. Nur wir Deutschen, im eigenen Land und vor eigenem Publikum (Heimvorteil!), blamieren uns mal wieder bis auf die Knochen. Nicht, weil wir nicht mithalten können – sondern weil wir es nicht einmal versuchen. Z-Klasse wäre uns genug, aber nicht mal dafür reicht es. Danke Ittenbach, danke Taubert, danke Schnaas.

Unbewertbar. Einen weiteren schönen Review vom Leidensgenossen Doc Acula gibt es hier.

Durchatmen, Torsten. Das ist nicht gut für deinen Blutdruck. Du weißt, was der Arzt gesagt hat. Und der Beitrag ist ja auch erst zur Hälfte rum. Fasse er sich.

Okay, nachdem ich "Virus Undead" überlebt hatte ("überstanden" würde dem Martyrium nicht gerecht werden), dachte ich, es könne ja nur noch aufwärts gehen. Am dunkelsten ist es vor dem Morgengrauen, Licht am Ende des Tunnels, etc…

———-

36 PASOS

36 pasos PosterUnd dann kam "36 Pasos". Ein Film, der augenscheinlich nur existiert, um den äußersten Rand cineastischer Dummdreistigkeit zu definieren. Eine Film gewordene Beleidigung, bei dem man das Schmatzen im Projektionsraum zu hören meint, wenn die Gülle von einer Rolle auf die andere gespult wird. "36 Pasos" ist kein Film, er ist die endlich entdeckte Ludovico-Therapie. Sollten Politiker nach dem nächsten Schulmassaker beschließen, Jugendliche gewaltsam zu "deprogrammieren", um ihnen die Liebe zum Schundfilm auszutreiben – "36 pasos" wird das Werkzeug dazu sein. Ein Streifen, der stärkere Menschen als mich zu brechen in der Lage ist…

Versuchen wir uns mal an der Story, wie wir sie uns während des Abspanns grob zusammenreimen können (jeder Versuch, während des Films die Handlung auszumachen, ist zum Scheitern verurteilt): Eine Handvoll knackiger Mädels verbringt den ganzen Tag in einer Villa im argentinischen Flachland, backt Kuchen, übt Tänze, mäht den Rasen. In Bikinis. Doch die oberflächliche Fröhlichkeit ist brüchig – es gibt strikte Verhaltensregeln, und wer gegen sie verstößt, wird gefoltert, vielleicht ermordet. Dahinter steckt eine Familie, die sich an den Mädchen rächen will, weil ihre eigene Tochter von den blöden Bitches in der Schule immer gehänselt wurde.

Tja. Ähem. Nun ja. Okay. Püüühh… Also gut. Klar.

36 Pasos

Mädchen in Bikinis, die in Furcht vor einer unbekannten Macht ihre Tage unter südlicher Sonne in Bikinis verbringen – erinnert ein wenig an Jess Francos Spätwerke ca. 1980, und das ist schon Warnung genug. Der magere Plot, der an KEINER Stelle irgendetwas ergibt, dem man den Aufkleber "Sinn" draufpappen könnte, wird auf unerträgliche 98 Minuten gestreckt, in dem die Entführungen der einzelnen Mädchen in drögen Flashbacks nacherzählt werden. Die eigentliche Handlung tritt dabei konsequent auf der Stelle. Gefoltert wird auch mal ein bißchen, aber das scheint eher dem Zweck zu dienen, den Film überhaupt in ein Genre einordnen zu können. Die angedeuteten Fluchtversuche sind so lächerlich wie unglaubwürdig, und das Ende ist vielleicht nicht logisch – aber eine Erlösung ist es allemal.

Ich habe erstmals in der Geschichte des Fantasy Filmfests (hochgerechnet 300 Filme in 17 Jahren) daran gedacht, das Kino zu verlassen. Gehalten hat mich Noelia Balbo als "Pilar", die einfach lecker aussieht. Und die Tatsache, dass ich den Doc nicht alleine leiden lassen wollte. Und die Fassungslosigkeit, dass da nix mehr kommt – keine große Pointe, keine überraschende Wendung, keine Erklärung für die geballte Unerträglichkeit.

Erwähnte ich schon, dass "36 Pasos" auf Video gedrehte wurde? Und nicht etwa auf Digi Beta oder wenigstens Super VHS – der Film erreicht ungefähr die Auflösung und Bildschärfe eines durchschnittlichen Handyvideos, und erinnert optisch damit an die Clips von Schulhofprügeleien, die sich die Kids heute angeblich so gerne bei YouTube anschauen. Ich kann nicht ausschließen, dass der "Regisseur" ein paar heiße Feger am Pool liegen sah, sein Mobiltelefon aus der Tasche zog, und dann rief: "Los, lasse mache los filmo grande!"

"36 Pesos" wäre der bessere Titel gewesen. Mehr kann der Streifen nämlich nicht gekostet haben. Irgendwo sitzen heute Abend ein paar Argentinier und pissen sich vor Lachen in die Hose, dass sie diesen Müll tatsächlich einem Festival andrehen konnten…

FAZIT

Am Ende ist kaum auszumachen, welcher der beiden Filme nun scheißer war. "Virus Undead" hat mehr Geld verbrannt, und meine patriotischen Gefühle verletzt, während "36 Pasos" mitunter wirkt, als sei nie mehr als ein schlechter Scherz geplant gewesen. Die Frage, welchen Film ich "lieber" mag, ist ungefähr äquivalent zu der Frage, ob ich mir "lieber" das rechte oder linke Auge mit einem verrosteten Schaschlik-Spieß herauspuhle…

Rainer Stefan schuldet mir 16 Euro. Und meine Lebensfreude.



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Dr. Acula
4. September, 2008 20:29

Erster ­čÖé

Ja, ich war froh, dass ich die beiden Filme nicht alleine durchleiden musste (und ich f├╝rchte mich schon vor der bald anbrechenden Stunde, in der ich mir auch ein "36 Pasos"-Review abkrampfen muss).

Um dein Fazit zu kommentieren – "36 Steps" war vermutlich der schlechtere Film, "Virus Undead" der ├Ąrgerlichere – weil Wolff & Co. M├Âglichkeiten und wohl auch Ambitionen hatten, die die Argentinier nicht hatten.

Wortvogel
Wortvogel
4. September, 2008 20:30

So kann man das sagen, stimmt.

OnkelFilmi
4. September, 2008 21:15

Ich habe (GOTTSEIDANK!) beide Filme nicht gesehen.
"Virus Braindead" lief zeitgleich mit "Let the Right one in" (meinem FFF Favoriten dieses Jahres) und "36 Pesos" zeitgleich mit "It’s Alive" (billige CGI-Gr├╝tzwurst, aber nur mit geringem Sodbrennen), da fiel es mir also leicht, diesen beiden nur notd├╝rftig abgedeckten cineastischen Kuhfladen auszuweichen.

Aber kein FFF ohne Stinker, und der hiess da f├╝r mich "Opapatika". Ich wusste schon, da├č der Film Scheisse sein w├╝rde, als weder ich noch der junge Kassenknecht im Cinedom den Titel richtig aussprechen konnten "Einmal Opapapapipi… einmal den Opa" "Also einmal Opiutakatuka…"

Da├č in dem knapp 600 Leute fassenen Kino 9 dann ausser mir nur 10 andere Leute waren, liess das Damoklesschwert ├╝ber meinem Kopf rotieren wie der Deckenventilator in meinem Wohnzimmer bei 35┬░ im Schatten…

Aber was da kam war dann in etwa gleichzusetzen mit der Offenbarung des Johannes… brennendes Pech das vom Himmel regnet, die Flusse werden zu Blut, Hunde und Katzen werden Freunde, Dieter Bohlen gibt zu da├č er schwul ist… Um auf den Punkt zu kommen und das, was da auf der Leinwand passierte mit einem Wort zu beschreiben: NEIN. Denn so wie man einem unartigen Hund, der grade die Lieblingsschuhe anknabbert "NEIN!" zubr├╝llt, so wollte man das gleiche mit den "Filmemachern" tun, und zwar in jeder Szene.

Ihr wollt wissen worum’s geht? Man kann auf viele Arten in die Welt kommen. Zellteilung, ausgebr├╝tet werden, geboren werden, oder sich umbringen und als Opapatika wiederkommen. Ja, laut dem thail├Ąndischen Glauben kommt man als Selbstm├Ârder als X-Men zur├╝ck, und kann entweder nicht mehr sterben, nen grauh├Ąutigen Siam-Hulk entfesseln, besser schiessen als Wesley in "Wanted" oder man zieht die Arschkarte und verwandelt sich in eine asiatische Version von KillerCroc oder verliert seine Sinne, wenn man den siebten Sinn einsetzt. Und der Film dreht sich halt um erw├Ąhnte Opapatika mit erw├Ąhnten Opapatika-F├Ąhigkeiten. Und wie die alle irgendwie durch ne sch├Ąbbige Olle die Klavier spielt verbunden sind, und von nem Opapatika der die alle auffressen will um seinen eigenen k├Ârperlichen Verfall aufzuhalten (der Killercroc), und deshalb von einem unendlichen Vorrat an siamesischen Redshirts und erw├Ąhntem 7.Sinn-Opapatika jagen l├Ąsst. H├Ârt sich verwirrend an? Gut so, isses n├Ąmlich auch. Habe ich eigentlich schonmal das Wort Opapatika erw├Ąhnt? Ja, egal, ich tu’s nochmal: Opapatika, Opapatika, Opapatika, Opapatika.

OPAPATIKA! Und bevor jetzt einer auf die Idee kommt "Filmi hat den Verstand verloren" – kann schon hinkommen, denn bei diesem "Film" rotiert der Quirl in der Hirn masse. Vor, zur├╝ck, links, rechts, 33 rpm, 45rpm, nochmal ’n b├╝schen hoch und runter. Opapatika! Erw├Ąhnte ich schon Opapatika? Ja? Egal, noch nicht genug – Opapatika! Ja, Opapatika scheint nicht nur der Titel des Films zu sein, sondern auch eine Art von thail├Ąndischem Verdummungsfluch zu sein. Tausendmal gesagt, und der Rezipient hat Squeegee unter der Sch├Ądeldecke. Und tausendmal wird Opapatika bestimmt im Film gesagt, ich wage mal zu behaupten, da├č jedes zweite Wort im Film "Opapatika" war.

Das war sie also, die Kackbombe Nr. 3 des FFF 2008.

Opapatika!

Julian
4. September, 2008 23:30

Ich kann Deinen (Euren) Unmut ├╝ber Virus Undead voll und ganz verstehen (und werde ihn auch nicht anschauen), aber an einer Stelle sind Dir die Pferde durchgegangen: Nichts, aber auch nichts auf der Welt kann schlimmer sein als das Dritte Reich, der Holocaust und der Zweite Weltkrieg mit insgesamt 60 Millionen Toten.

Ich will auch gar nicht einen auf moralisch machen, auch ich gebe manchmal in Rage Dinge von mir, die ich sp├Ąter bereue (…), und ich denke, Torsten wird mir da zustimmen. Aber das Thema ist wirklich mehr als heikel und taugt nicht zum Spa├č, zumindest nicht in dieser Form. (Hier nun Diskussion einf├╝gen, dass man ├╝ber alles Witze machen kann, siehe Monty Python und so weiter, schon klar.) Ich wollte nur darauf hinweisen.

Abgesehen davon hoffe ich, nicht auch auf Schei├čfilme treffen zu m├╝ssen. Mein letzter war "9 Songs", glaube ich.

Wortvogel
Wortvogel
4. September, 2008 23:40

"Ich will auch gar nicht einen auf moralisch machen" – tust es aber doch, gell?

Sorry, die Aussage steht, und ich stehe zu ihr. Alberne politische Korrektheit geht mir auf die Eier.

Julian
4. September, 2008 23:58

War klar, dass Du so reagieren w├╝rdest. Du w├╝rdest nie ├Âffentlich widerrufen. ­čÖé

Es war mir jedoch auch ein Bed├╝rfnis, meinen Kommentar dazu auszusprechen. Und Dich gleichzeitig nicht dabei schneiden… Auf die Eier gehen wollte ich Dir nicht, aber wenn Du das so siehst: Sorry.

Mencken
Mencken
5. September, 2008 00:13

Ich mu├č Julian zweifach zustimmen – Scherze ├╝ber Hitler & Co. sind grunds├Ątzlich zu begr├╝├čen, Scherze ├╝ber die Wahrnehmung der Materie dagegen weniger und 9 Songs ist in der Tat uns├Ąglich – schlimmste Kunstpornokacke f├╝r das Zeit-Feuilleton.
Virus Undead reiz mich nach der Besprechung perverserweise schon, auch wenn ich bereits jetzt ahne, da├č ich die so vertane Zeit hinterher bitterlich beweinen werde.

Julian
5. September, 2008 00:27

@ Mencken: Man m├╝├čte eigentlich ein "Festival des verkackten Films" ins Leben rufen, wo all diese Filme gezeigt werden k├Ânnen, und wo das Publikum wahrscheinlich so viel Spa├č hat wie auf keinem anderen…

Wortvogel
Wortvogel
5. September, 2008 00:31

Oh boy…

Ich habe explizit versucht, darauf hinzuweisen, dass diese Filme KEIN Spass sind. Auf keinem Level. F├╝r niemanden. Bitte noch einmal den Unterschied von "schlechter Film" und "Schei├čfilm" nachlesen…

Julian
5. September, 2008 01:48

Ich denke, wenn man vorher wei├č, dass sie Schei├če sind, kann man sie auch genie├čen. Auf eine perverse Art…

SaintAshlar
SaintAshlar
5. September, 2008 08:39

Yeah,sowas kann wirklich Spa├č machen. 5 Kumpels, ’ne Kiste Bier pro Person und Schei├če macht Laune… ­čśÇ

Wortvogel
Wortvogel
5. September, 2008 10:40

Oh Mann, wie es aussieht, hat echt keiner die Reviews verstanden…

OnkelFilmi
5. September, 2008 10:46

Hey, bin ich keiner !? ­čśë

(Ich frag mich ├╝brigens immer noch, wieviel Geld die "Virus Undead"-Macher den Rosebud-Leuten daf├╝r bezahlt haben, da├č die ihren Film zeigen. Ich mein ja nur, "Trailer Park of Horrors" wird nach HH/Berlin abgesetzt, weil er "zu schlecht war", aber VU, 36S und Opapatika (OPAPATIKA!) d├╝rfen das Festival bis zum Schluss "bereichern"?)

Stony
Stony
5. September, 2008 11:52

Ich denke auch, da├č man sich manche Filme einfach nicht ’sch├Ânsaufen' kann und so ein ÔÇťFestival des verkackten FilmsÔÇŁ w├╝rde wohl wrklich nur in einer psychatrischen Anstalt funktionieren, im Rahmen eines Ludovico-Programms… ­čśÇ

Lari
Lari
5. September, 2008 12:12

Trailer Park of Terror wurde nicht wegen der Qualit├Ąt abgesetzt. So war’s: Rosebud hat den Film Anfang des Jahres wegen allgemeiner Filmflaute ins Programm genommen, obwohl sie ihn wohl nicht so wahnsinnig toll fanden. Dann kamen eine Menge guter Filme in letzter Sekunde, aber ausladen wollten die Rosebuds TPoT nicht mehr, weil ihnen das unfair erschien. Dann haben die Macher von TPoT W├äHREND des Festivals dem FFF die Auff├╝hrungsrechte entzogen, warum auch immer. Die Begr├╝ndung, der Film sei zu schlecht, war dann Rosebuds Retourkutsche.

36 Steps… Ich habe vollstes Verst├Ąndnis daf├╝r, dass man den Film hasst, aber wir fanden den ganz okay, einfach, weil wir die Grundidee (wer sich nicht am├╝siert, wird massakriert) mochten. Dass Optik und Drehbuch Kappes sind, ist vollkommen richtig. W├Ąre mal ein Film, bei dem sich ein (sehr freies) Remake lohnen w├╝rde.

Perry
Perry
5. September, 2008 14:36

"ÔÇť36 PesosÔÇŁ w├Ąre der bessere Titel gewesen. Mehr kann der Streifen n├Ąmlich nicht gekostet haben. Irgendwo sitzen heute Abend ein paar Argentinier und pissen sich vor Lachen in die Hose, dass sie diesen M├╝ll tats├Ąchlich einem Festival andrehen konntenÔÇŽ"

Und noch mehr Kohle d├╝rften sie gemacht haben, weil sie das Machwerk Sunfilm angedreht haben.

Marko
5. September, 2008 14:51

@ Wortvogel: Nun mal nicht gleich die Pauschalisierungskeule rausholen. Ich teile Deine Unterscheidung von schlechten und beschissenen Filmen.

Gerade das FFF birgt ja jedes Jahr Risiken, sich ├╝ber rausgeschmissenes Geld zu ├Ąrgern. Ich erinnere mich an einen Nonnenfilm vor ein paar Jahren, in dem die Nonnen pl├Âtzlich, bunt angemalt und von einem Technoscore unterlegt, zu "tanzen" anfingen. Mehr wei├č ich nicht mehr, will ich aber auch gar nicht, das war definitiv einer MEINER Schei├čfilme.

Gru├č,
Marko

OnkelFilmi
5. September, 2008 15:55

Nonnen? Angemalt? Tanzen?

Mike Mendez' "The Convent"?

Wortvogel
Wortvogel
5. September, 2008 16:02

@ Marko, Filmi: Ich fand "The Convent" peinlicherweise nicht so schlecht – als Trash ging der allemal.

Dr. Acula
5. September, 2008 16:14

Ich bin entt├Ąuscht – noch keine richtigen Virus-Undead-Fanboys, wie sie andere Foren und Blogs ├╝berschwemmen…

Marko
5. September, 2008 16:20

Argh, ja, "The Convent" war’s. (Bei Graptals Hammer! Ich wollte doch nichts weiter davon wissen! ­čśë )

Gru├č,
Marko

Wortvogel
Wortvogel
5. September, 2008 16:25

Meine Favoriten-Kommentare zu "Virus Undead" bisher:

"Ein deutscher Film, der v├Âllig undeutsch aussieht…Endlich!!!!!"

"Zugegeben, sp├Ątestens nach "I am Legend", welchen ich aufgrund der guten Werbung gesehen hatte, war ich gut bedient, was Zombiefilme betraf. Es ist eben immer das gleiche Schema und ich war bitter entt├Ąuscht von den Amis. Virus Undead jedoch hat mich sofort ├╝berzeugt."

Mencken
Mencken
5. September, 2008 16:46

Ich denke, die Unterscheidung zwischen schlechtem Film und Schei├čfilm hat schon jeder verstanden, aber die angef├╝hrten Beispiele aus Virus Undead klingen eben trotzdem lustig genug, um mich in Versuchung zu f├╝hren.
Allerdings w├╝rde ich ein "Festival des verkackten Films" auch gut finden, mu├č insofern also wirklich nicht viel bedeuten.

OnkelFilmi
5. September, 2008 16:48

@Marko:
Bei Grabthars Hammer und den S├Âhnen von Worvan, Du sollst ger├Ącht werden!

Und Grabthar richtig schreiben! ­čśë

Ich frage mich ├╝brigens immer noch, warum wir keinen zweiten Teil von Galaxy Quest bekommen haben, das Fandom ist doch heute nochmals extremer als anno ’98, genug Stoff h├Ątten sie also…

@Merkw├╝rden:
Das sind ja keine Fanboys, sondern bezahlte Plants. Hier k├Ânnen sie ja keine gefakten Reviews plazieren, ergo ist der Wortvogel f├╝r die unn├╝tz. W├Ąre es deutsche SF w├Ąre ja zumindestens Kammermeier’s Schosshund hier und w├╝rde uns zum├╝llen…

Marko
5. September, 2008 16:58

Huch, hab' ich das wirklich falsch geschrieben? o_O Ich erflehe Eure Verzeihung und sage danke-sai … ­čśë

Gru├č,
Marko

Dr. Acula
5. September, 2008 17:00

@Filmi

Da hast du nat├╝rlich Recht… aber mit vern├╝nftiger Arbeitsauffassung k├Ânnten diese Faker ja auch wohl Foren und Blogs heimsuchen. Kann man doch wohl noch erwarten *schmoll*

OnkelFilmi
5. September, 2008 17:04

Soll ich Dein Review im f3a.net forum posten, auf da├č das sch├Ąbbige Volk zu badmovies migriert? ­čśë

Wortvogel
Wortvogel
5. September, 2008 17:07

Die k├Ânnen sich gerne mal hertrauen, dann geht HIER rund ­čÖé

Hasso
Hasso
5. September, 2008 18:37

Also, es tut mir ja schon leid, dass Du diese Filme durchleiden musstest, aber bin anderseits doch froh, dar├╝ber.
So kann ich mich jetzt wenigstens – bei Geld f├╝r’s Kino sparen – ├╝ber diese wunderbaren Vergleiche kaputtlachen… "Eine Film gewordene Beleidigung, bei dem man das Schmatzen im Projektionsraum zu h├Âren meint, wenn die G├╝lle von einer Rolle auf die andere gespult wird." …

Gro├čartig! Wir brauchen mehr solcher Filme ­čÖé

Dr. Acula
5. September, 2008 19:10

@Filmi

Die soll’n nur kommen *evil grin*

manhunter
6. September, 2008 04:12

Die Rezensenten leiden, die Leser kriegen unterhaltsame Verrisse. So soll es sein. (Bin auch sehr auf Docs Gedanken zu "36 pasos" gespannt.)
Muss aber sagen, dass ich inzwischen ebenfalls eine perverse Neugier auf "Virus Undead" entwickelte habe…
Was Scheissfilme im Allgemeinen angeht: Meine "Favoriten" in dem Fach sind "Maniac Killer 2" von Jochen Taubert und "Snuff Road" von Richard Stark.

nameless
nameless
6. September, 2008 16:52

ÔÇŁMilz an Magen – soll ich mich auch ballen?ÔÇŁ

oha, ein otto fan. ein richtiger humor-connoisseur der dewi 8)

Wortvogel
Wortvogel
6. September, 2008 16:55

@ nameless: Da braucht man kein Fan sein – wenn man in den 70ern gelebt hat, wurde einem das Tag f├╝r Tag um die Ohren gehauen. Ich habe mir neulich die alten Otto-Platten angeh├Ârt: auch nach 20 Jahren Pause kann ich sie noch ausw├Ąndig. Das pr├Ągt.

Tornhill
Tornhill
6. September, 2008 17:47

Sch├Ân, endlich mal wieder ein paar brutale Abschlachtungen – h├Âchst erfreulich!

"der scharlachrote Buchstabe des bewegten Bildes"…ich glaube, den Spruch werde ich stehlen, um mich damit in halbgebildeter Runde zu profilieren.

– Und die Unterscheidung zwischen "schlecht" und "schei├če" (hier bewusst klein, da ich es als Adjektiv betrachte, welches der Duden nur noch nicht erfasst hat) ist in der Tat wichtig. Insbesondere, wenn man eigentlich Trashfan ist.

Indigo
Indigo
6. September, 2008 18:46

Auch wenn der eine oder andere nun meint Virus Undead, ist so schlecht, da├č mu├č ja schon wieder lustig sein, sei noch mals gesagt: nein ist er nicht. wirklich nicht. lasste es sein. der dorfbulle ist nicht lustig sondern peinlich, die story absurd….was red ich steht ja alles schon oben. wer sich fragt, wo das ganze geld geblieben ist, das der film verschlungen hat: es war in einem koffer und der lag in dem auto das sich ganz am anfag, ganzn ohne jeden nachvollziehbaren grund ├╝berschlagen hat. da ist es dann verbrannt. mit der kohle die der regisseur vorher abgezweigt hat, um in den puff zu gehn, wurde der film dann fertig gedreht. so wars und nicht anders. jede wette.

Indigo
Indigo
6. September, 2008 18:50

Nachtrag. 36 steps hab ich leider auch gesehn. mein gott. was war eigentlich schlimmer….
keine ahnung, aber soviel ist mal klar. virus undead war wenigstens richtig belichtet.

Wortvogel
Wortvogel
6. September, 2008 19:05

@ Indigo: Danke f├╝r die Zustimmung, dass sich sowas wie "Virus Undead" und "36 pasos" nicht sch├Ântrinken – und jeder, der das Gegenteil meint, OHNE DIE FILME GESEHEN ZU HABEN, soll bitte einfach mal die Klappe halten.

Aber es geht ja aufw├Ąrts: Zwei Drittel meines Funsplatter-Triple-Features sind fertig, und gehen am Dienstag online.

Dr. Acula
6. September, 2008 20:24

Die Theorie zum Autostunt gef├Ąllt mir ├╝brigens ­čÖé

Xenaris
Xenaris
7. September, 2008 12:44

Also ich habe mir Virus Undead angetan, weil ich auch einen lustig-schlechten Film hoffte – n├Â. Dieser Film ist ein einziges N├Â. Da bleibe ich lieber bei Herrn Ski King alias Dead L-vis alias Bollmann und seinem Musikprojekt Beloved Enemy und h├Âre ihn singen. Das ist wesentlich angenehmer.

Wortvogel
Wortvogel
7. September, 2008 17:49

Geschafft:
http://f3a.net/viewtopic.php?forum=8&topic=609&start=100#f5760

Ich hatte ja daran gedacht, "Polemik" ├╝ber diesen Beitrag zu schreiben, aber damit h├Ątte ich ihn stumpf gemacht. Es f├╝hlen sich augenscheinlich die Richtigen angegriffen…

Stony
Stony
7. September, 2008 20:25

­čśÇ Du 'Aasgeier' du… ­čśÇ

Dr. Acula
7. September, 2008 23:16

@xenaris

Ach, Ski ist tats├Ąchlich *der* Ski King? Hilft zwar auch nicht weiter, aber dann ist er wenigstens vom Schauspielern entschuldigt…

zornlamm
zornlamm
8. September, 2008 02:26

"Rainer Stefan schuldet mir 16 Euro. Und meine Lebensfreude."

harhar, was hab ich mir den arsch gelacht!
generell vielen dank, hab die seite grade erst entdeckt, bin aber bereits begeistert! ich mag deinen schreibstil sehr (auch wenn ich "36 pesos" relativ am├╝sant fand…h├Ątte aber auch keine 8 euro daf├╝r blechen wollen, insofern), weiter so!!! ­čÖé

Xenaris
Xenaris
8. September, 2008 12:54

@Dr.Acula: Ja das ist er. Die haben sogar ein Lied zu Virus Undead gleichen Titels gemacht. Hier zu finden:
http://www.belovedenemy.com/html/media.htm

Und die Textzeile "Damn you, get out of my head" trifft es r├╝ckblickend unfreiwillig recht genau. ­čśë Aber wegen extremen Singen-K├Ânnens von seiner Seite aus bin ich bereit den Film zu vergessen.

OnkelFilmi
8. September, 2008 23:29

Heidewitzka, da versucht aber einer ganz stark einen auf Pete Steele zu machen.

Wie das einzig beh├Ârdlich zugelassene Gespenst von Schlo├č Burgeck sagen w├╝rde: Pfui Schmetterling!

OnkelFilmi
8. September, 2008 23:30

Nicht davon zu reden, da├č sich Jerry Only ob des Outfitklaus im Grabe umdrehen w├╝rde… wenn der Arsch denn tot w├Ąre…

Xenaris
Xenaris
9. September, 2008 13:55

Was jenem Burggespenst, das zu meinen Kindheitserinnerungen geh├Ârt, als "Verfilmung" angetan wurde fand ich eigentlich viel schlimmer als eine Orientierung des Herrn L-Vis an seinen Vorbildern (was er stimmlich durchaus besser kann als z.B. Jyrkie von den 69 Eyes). Type-O werden es verkraften. *g*

OnkelFilmi
9. September, 2008 14:16

"Hui Buh" war furchtbar, das stimmt. Noch schlimmer finde ich allerdings die neuen "Hui Buh"-H├Ârspiele. Die neue Stimme des Burggespensts ist zwar nicht schlecht, aber man orientiert sich am Film, sprich: Die G├Âre ist dabei!

69 Eyes sind auch blah.

Geh├Âren genauso von Jerry Only und Pete Steele verpr├╝gelt wie L-Vis. (Danzig darf nicht mitmachen, denn da├č der keinen Schlag vertragen kann, hat ja schon mein Kumpel Danny NSK gezeigt ­čśë )

Peter Krause
10. September, 2008 19:01

Und keiner merkt, da├č es nat├╝rlich "Milz an Gro├čhirn" hei├čen mu├č?

Wortvogel
Wortvogel
10. September, 2008 19:16

Nat├╝rlich, aber es ging in dieser Version ja um den Magen, da h├Ątte das w├Ârtliche O-Zitat nicht funktioniert.

Peroy
Peroy
21. M├Ąrz, 2009 10:38

@ 36 Pasos:

7/10

Wortvogel
Wortvogel
21. M├Ąrz, 2009 10:54

Du geh├Ârst ins Heim.

Peroy
Peroy
21. M├Ąrz, 2009 11:15

It completely won me over… und wenn der Streifen ein wenig ernsthafter angegangen worden w├Ąre, h├Ątte der richtig gut werden k├Ânnen.

Zur Ehrenrettung sei gesagt, dass der Video-Look auf DVD nicht so besonders negativ ins Gewicht f├Ąllt… ich will mir aber gar nicht erst vorstellen, wie der im Kino ausgesehen haben muss…

Ich tausche "36 Pasos" gegen "Mirrors", was FFF-Schei├če anbelangt…

Howie Munson
Howie Munson
13. November, 2010 19:16

endlich tut mal jemand was gegen die Kopfschmerzen…
SCNR

Peroy
Peroy
20. November, 2010 16:38

Was zum Teufel ist an diesem Thread dran, dass die Porno-Spambots so drauf fliegen… ? ­čśĽ

Dr. Acula
20. November, 2010 16:40

Das ist einfach… jemand, der VU oder 36P gesehen hat, braucht danach dringend Pornografie, um sich nicht mehr so beschmutzt zu f├╝hlen…

Marcus
Marcus
20. November, 2010 19:13

SO schlimm? ­čś»

Peroy
Peroy
21. November, 2010 22:05

"36 Pasos" war okay…

Peroy
Peroy
22. November, 2010 10:27

IS' JA GUT !!! >:(

Howie Munson
Howie Munson
22. November, 2010 13:01

ich nehme an die fremdsprahcigen kommentare 54 & 55 werden als scriptindikator genutzt… sprich wo das nciht gel├Âscht wird ist die chance hoch das auch eindeutiger spam wie 56, 58, 62 & 64 ├╝berlebt… alternativ wird das "Milz an Gro├čhirn" oder "du geh├Ârst ins Heim" missinterpretiert ^^

naja noch zweimal schlafen und dann kann sich der Hausherr darum und um die Kopfschmerzen (die ich schon in 57 meinte) k├╝mmern… *duck&wech*

Lukas
22. November, 2010 13:38

Ich meine, w├Ąhrend des WVs Abwesenheit w├Ąre noch bei irgendeinem anderen Beitrag was durchgerutscht. Nur wo?

Peroy
Peroy
22. November, 2010 14:52

"Lernschwache Teenie-Schlampen dreckig zugeritten"…

Marcus
Marcus
22. November, 2010 20:01

@Peroy: der Unterschied zum echten Spam ist erschreckend klein….

Howie Munson
Howie Munson
17. Dezember, 2010 08:48

"Ich glaube, hier ist eine fremde, dunkle Macht am Werk. Warum sonst w├╝rde man Codes benutzen? "

@all: k├Ânnt nach den Zitat ja mal googeln… (lohnt sich)
@Hausherr: bitte l├Âschen oder schliessen…

Wortvogel
Wortvogel
17. Dezember, 2010 09:10

@ Howie: Sollte jetzt alles okay sein.

Howie Munson
Howie Munson
17. Dezember, 2010 10:24

sieht sauber aus… bin gespannt ob jetzt die Spambots fernbleiben…

Howie Munson
Howie Munson
25. April, 2011 06:10

der Thread ist ein echter honeypot….

vielleicht sollte man die Kommentare in diesen Fall doch schliessen…

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[…] Es hat was von journalistischer Recherche, von detektivischer Feinarbeit, manchmal auch von epischer Schatzsuche – wenn man wirklich sucht, kann man die Pioniere und Vordenker, die Gescheiterten und Gel├Ąuterten des deutschen Fantasyfilms tats├Ąchlich finden. Dann kann┬á man sich an “Astro-Saga” abarbeiten, an “Nydenion“, aber auch am “Stahlwerkmassaker” und an “Virus Undead“. […]

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[…] nach N├╝rnberg. Dort habe ich das Fantasy Filmfest zuletzt 2008 mitgenommen. Waren damals ein paar echte Keulen┬ádabei, aber wenigstens musste der Doc Acula mitleiden. Weil er sich dieses Jahr endlich mal wieder […]

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[…] ein paar Produktionen vertreten – soll mir recht sein, auch wenn meine Erwartungshaltung nach solchen, solchen und solchen Beitr├Ągen gem├Ą├čigt […]

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[…] trotz aller technischen Expertise, versackt damit im Niemandsland zwischen „Virus undead“ (mit dem er das Setting, den groben Plot, die uninteressanten Figuren und die […]

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[…] andere deutsche Genre-Beitr├Ąge wie "Kampfansage", "Iron Doors 3D" und "Virus Undead" schon an der Startlinie stolpern und danach nur m├╝hsam gen Ziel humpeln, macht "Hell" […]

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[…] weil ich ihren Enthusiasmus bewundere, weil ich ihnen das Beste w├╝nsche. Beispiele hier, hier, hier und hier. Ich bin mit meinen Kritiken dabei sehr wohlwollend, so schwer es manchmal f├Ąllt – […]