ShitSie sind heimtückisch. Man sieht sie nicht kommen. Hat man einmal auf dem Kinosessel Platz genommen, ist man ihnen ausgeliefert. Schmerz, Übelkeit, Depressionen sind die Folge. Man reibt sich die Augen, als ob sie bluten, man windet sich, verschränkt die Arme vor dem Bauch, als könne man damit signalisieren, dass man nicht weiter belästigt werden will. Sinnlos. Am Ende wird man von den albanischen Multiplex-Putztanten auf dem Boden zwischen den Reihen gefunden, wimmernd in fötaler Position, und zusammen mit klebrigem Popcorn und leeren Bierflaschen aus dem Saal gefegt.

Ich rede von Scheißfilmen. Nicht schlechten Filmen. Scheißfilmen. Da gibt es wesentliche Unterschiede: über „schlecht“ oder „nicht schlecht“ kann man diskutieren. Einen schlechten Film kann ich mir schön saufen. Er kann durchaus Spass machen, wenn man ihn in der richtigen Gesellschaft anschaut. Er gibt mir Material für Witze, Anekdoten. Und ganz besonders wichtig: ein schlechter Film ist ein normaler, gesunder Bestandteil der Kinokultur. Es gibt gute Filme, mittelmäßige Filme, schlechte Filme. So muss das auch sein.

Nicht so die Scheißfilme. Scheißfilme lassen einen um die Zeit und das Geld trauern, das man in sie investiert hat. Nach einem Scheißfilm möchte man die Tradition des „Fackeln und Mistgabeln“-Pöbels, der den Regisseur wütend aus dem Dorf treibt, wiederbeleben. Scheißefilme lassen einen an Gott zweifeln (oder zumindest an den Investoren), und immer wenn man an sie denkt, ballt sich der Magen zusammen („Milz an Magen – soll ich mich auch ballen?“). Scheißfilme machen aus Zuschauern Opfer. Scheißfilme heißen so, weil sie wie Hundescheiße am Schuh sind – die kriegt man nicht so leicht aus dem Gehirn gekratzt, weil sie sich in allen Ritzen festsetzen. Man nimmt sie mit, und man versaut die ganze Umgebung mit ihrem Gestank.

Scheißfilme sind die Pest.

Bis jetzt hatte das Fantasy Filmfest 2008 zwei wirkliche Scheißfilme im Programm. Und es wundert wohl niemanden, dass einer davon aus Deutschland kommt.

Willkommen zu „Virus Undead“. Willkommen in der Hölle.

VIRUS UNDEAD

Der Titel ergibt schon grammatikalisch keinen Sinn, aber das lasse ich jetzt mal durchgehen. Es gibt wichtigere Dinge zu besprechen.

Virus Undead PosterDieser Film ist ein Schandmal, ein Menetekel, der scharlachrote Buchstabe des bewegten Bildes. Er wird das Ansehen der Deutschen in der Welt radikaler transformieren als der Holocaust. In Zukunft wird man uns nicht mehr mahnend „Aber Hitler…“ vorhalten, sondern „Aber ‚Virus Undead’…“

„Virus Undead“ ist ein ganz perverser Scheißfilm, weil er verkleidet daher kommt. Mit solider Kameraarbeit, professionellem Soundtrack und aktuellem Thema ausgestattet, sieht er auf den ersten Blick fast so aus wie… wie… wie ein Film. Also ein echter Film. So lockt man Besucher an. Doch der Kinositz ist noch nicht ganz warm, wenn „Virus Undead“ seinen Zuschauern ins Gesicht spuckt.

Fangen wir mit dem an, was der Film uns als Handlung verkaufen möchte wie ein türkischer Straßenhändler sein „total echtes“ Hilfiger-Sweatshirt: Ein Auto verunglückt – warum, mit wem, und wofür? Egal.

Schnitt. Ein alter Mann in einem runtergekommenen Landsitz wird von Vögeln ermordet. Ein geradezu lachhaft hilfloser Mix aus Clips und Zeitungsausschnitten versorgt uns mit einer Ladung Backstory, die wir an keiner Stelle brauchen werden: Professor Bergen hat wohl einen Impfstoff gegen ein besonders gräusliches Vogelgrippe-Virus gefunden, Medzinnobelpreis, böser Pharmakonzern, irgendwas ist schiefgelaufen, blablabla. Warum ein Medizin-Nobelpreisträger alleine in einer Ruine im Keller-Labor arbeitet, warum die Vögel ihn angegriffen haben – who gives a shit? Wir sehen: das mit der Scheiße bleibt ein roter Faden.

Schnitt. Drei Ärzte/Freunde/Whatever, die ungefähr so aussehen, als wäre die Tinte auf ihren Abitur-Urkunden noch nicht trocken, fahren ins ländliche Brandenburg, um… tja, und da verließen sie ihn schon. Was genau die Jungs da wollen (es wird „Angelegenheiten regeln“ gefaselt), ist auch nicht Thema der folgenden 90 Minuten, gegen die sich ein Komplett-Screening von Edgar Reitz‘ „Heimat“-Trilogie wie ein Kurzfilm ausnimmt. Wenigstens sind unsere Protagonisten prima unterscheidbar: Held, Arschloch, und Nerd. Schon hier zeigt „Virus Undead“, wie wenig man die Mechanismen verstanden hat, die man so offensichtlich nachäfft: natürlich ist das Kanonenfutter in den US-Vorbildern nicht dreidimensionaler gestaltet – aber für gewöhnlich werden so unterschiedliche Charaktere einander aufgedrängt durch die Situation oder die Location. Bei „Virus Undead“ glaubte ich von Minute 2 an schon nicht mehr, dass solche Typen jemals miteinander befreundet wären.

Mittlerweile hat der mit einem Gehör gestrafte Zuschauer auch gemerkt, dass „Virus Undead“ auf englisch gedreht wurde. Mit deutschen Darstellern, die meistens so klingen, als läsen sie die Texte von Karten ab, die hinter der Kamera hochgehalten werden. Der Größenwahn, diesen Heuler mit dem Auge auf den internationalen Markt fremdsprachlich zu drehen, rächt sich doppelt: die Schauspieler sind merklich verkrampft, und als deutscher Zuschauer kommt man nie in den Film rein, weil Deutsche in Deutschland für gewöhnlich deutsch sprechen.

Auf dem Weg zum nicht näher beschriebenen Ziel für die nicht näher beschriebene Aufgabe treffen unsere drei Helden zwei junge Damen in einer nicht näher beschriebenen Tankstelle. Hier kommt es zu einem Dialog, der Geschichte schreiben wird – Held und Tankwärtin kennen sich nämlich von früher. Und so plumpst aus ihrem Mund: „Ich habe die Tankstelle von meinen Eltern geerbt. Nebenher studiere ich Biologie. Und was ich dich fragen wollte: Wieso hast du mich vor zwei Jahren eigentlich sitzenlassen?“. Man fasst es nicht. Es war genau dieser Moment, an dem ich erstmals aus meinem Sessel rutschte.

Virus Undead

Moment 2 der Unfassbarkeit kam bald darauf: Unser Held hat nämlich in seinem Heimatort, den er vor Jahren verließ, um in Berlin als Arzt Karriere zu machen, einige Feinde – den Dorfbully „Bollmann“ und den Dorfbullen „Lehmann“. Beide sind in einem Maße albern schlecht geschrieben, als hätte man die Charaktere aus einem No Budget-Redneck-Drama der frühen 70er entführt. Bei diesen Begegnungen fing das Publikum im Kino erstmals lauthals zu lachen an. Klar, ein Kleinstadt-Cop, der immer Sonnenbrillen trägt, Donuts frißt, und so Sachen sagt wie „Ich will, dass du morgen aus meiner Stadt verschwunden bist“. Wäre es doch bloß Satire!

Ungefähr an dieser Stelle hört der Film dann auch auf, einen Plot vorzuheucheln, verwandelt ein paar Dörfler per infiziertem Vogelfleisch in Ekelzombies, und sperrt unsere Helden samt der zwei Schnitten im Landhaus ein, wo sie sich à la „Night of the Living Dead“ verteidigen müssen (und ich kann es nicht fassen, Romeros Klassiker gerade in Hörweite von „Virus Undead“ erwähnt zu haben). Weil das spannungstechnisch nicht reicht, greifen ab und an ein paar Vögel an, und unser Held versucht dem Virus auf die Spur zu kommen – nicht, dass das in irgendeiner Form Konsequenzen hätte. Weil man sich ein Stuntteam leisten konnte, explodieren ein paar Autos der Sorte „Kofferraum voll Napalm“, und ein Stuntman darf brennend durch die Gegend torkeln. Man zeigt ja gerne, was man hat (vor allem Darstellerin Anna Breuer).

Absolutes Highlight ist der Versuch des Helden, mit einem Fahrrad in dunkler Nacht Hilfe zu holen: auf einer unbeleuchteten Straße mit einem unbeleuchteten Drahtesel. Als ein Auto auftaucht, macht er auf sich aufmerksam, in dem er vor das Auto fährt – und zu seiner Überraschung im Straßengraben landet! Das Publikum im Kino hat Tränen gelacht.

Leider klingt das alles viel unterhaltsamer, als es ist. Vielleicht kann ich das Problem von „Virus Undead“ am besten mit einer Koch-Analogie erklären: Man kann teure Lebensmittel kaufen, man kann die Zutatenliste für ein tolles, aufwändiges Gericht haben. Aber wenn man die Seite mit dem Rezept verloren hat, und sich einfach denkt „Ich schmeiße mal alles in einen Topf, koche das drei Stunden, das wird schon“ – dann sieht das Ergebnis eben wie gequirlte Hundescheiße aus. Teure Hundescheiße, aber Hundescheiße.

Dabei sollte wenigstens einer der Beteiligten schon mal einen „Kochkurs“ besucht haben: Markus Hahn ist ein mehr als kompetenter Maskenbildner (glaubt mir, ich muss das wissen…), Tobias Richter hat jahrelang exzellente CGI-Sequenzen für Werbungen und u.a. die „USS Highlander“-Fanfilme abgeliefert, Regisseur Wolff hat Dutzende von Musikvideos gedreht, und Autor Wolf Jahnke war sogar am „Lexikon des Science Fiction Films“ beteiligt! Herrgott, wie können Leute mit soviel theoretischem Wissen so wenig praktisches Talent besitzen?!

Mal abgesehen von Story, Darstellern, Dialogen und Regie leistet sich „Virus Undead“ noch ein paar Patzer, die man einem besseren Film vielleicht nachsehen würde: Die digitalen Raben sehen geradezu empörend schlecht aus, es gibt Anschlussfehler haufenweise, und in der Sexszene sieht man nicht genug.

Was genau macht aus „Virus Undead“ keinen schlechten, sondern einen Scheißfilm? Ganz einfach: Es ist die bodenlose Frechheit, mit ausreichenden Mitteln in Deutschland einen Genrefilm realisieren zu können – und sich dann mangels Talent und eigener Ideen so sklavisch an die Topoi des amerikanischen Sudelfilms zu klammern, dass nicht mal ein versehentlicher Erfolg mehr denkbar ist. Es ist dieser fehlgeleitete „Was die Amis können, können wir auch“-Ansatz, der umso tragischer ist, weil sie es eben nicht können. Wenn man sich schon den kleinsten gemeinsamen Nenner des Proleten-Slashers zum Vorbild nimmt, und dann auch noch auf die Fresse fällt – DAS ist die Leistung, die aus dem schlechten Film einen Scheißfilm macht.

Es gibt keine Ausreden: „Wir hatten nicht genug Geld“, „nicht genug Drehtage“, „keine guten Schauspieler“ – „Virus Undead“ ist ein professionelles Produkt von Leuten, die angetreten sind, MEHR zu leisten als der Wald & Wiesen-Amateurfilm irgendwelcher pfälzischer Splatterprolls, die am Wochenende mit Papas Camcorder ins Gehölz gehen. Und herausgekommen ist WENIGER. Man schämt sich als Zuschauer, weil es die Macher augenscheinlich nicht tun.

Die Ko-Regisseuse von „Virus Undead“ heißt/nennt sich übrigens „Ohmuti“. Das ist wörtlich zu nehmen.

Jährlich beweisen ein paar Dutzend Filme auf dem Fantasy Filmfest, dass der Genrefilm „alive and well“ ist. Von argentinischen Zeitreisefilmen zu spanischen Fantasy-Dramen, von kolumbianischen Gangsterstreifen bis zu neuseeländischen Splätter-Komödien. Nur wir Deutschen, im eigenen Land und vor eigenem Publikum (Heimvorteil!), blamieren uns mal wieder bis auf die Knochen. Nicht, weil wir nicht mithalten können – sondern weil wir es nicht einmal versuchen. Z-Klasse wäre uns genug, aber nicht mal dafür reicht es. Danke Ittenbach, danke Taubert, danke Schnaas.

Unbewertbar. Einen weiteren schönen Review vom Leidensgenossen Doc Acula gibt es hier.

Durchatmen, Torsten. Das ist nicht gut für deinen Blutdruck. Du weißt, was der Arzt gesagt hat. Und der Beitrag ist ja auch erst zur Hälfte rum. Fasse er sich.

Okay, nachdem ich „Virus Undead“ überlebt hatte („überstanden“ würde dem Martyrium nicht gerecht werden), dachte ich, es könne ja nur noch aufwärts gehen. Am dunkelsten ist es vor dem Morgengrauen, Licht am Ende des Tunnels, etc…

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36 PASOS

36 pasos PosterUnd dann kam „36 Pasos“. Ein Film, der augenscheinlich nur existiert, um den äußersten Rand cineastischer Dummdreistigkeit zu definieren. Eine Film gewordene Beleidigung, bei dem man das Schmatzen im Projektionsraum zu hören meint, wenn die Gülle von einer Rolle auf die andere gespult wird. „36 Pasos“ ist kein Film, er ist die endlich entdeckte Ludovico-Therapie. Sollten Politiker nach dem nächsten Schulmassaker beschließen, Jugendliche gewaltsam zu „deprogrammieren“, um ihnen die Liebe zum Schundfilm auszutreiben – „36 pasos“ wird das Werkzeug dazu sein. Ein Streifen, der stärkere Menschen als mich zu brechen in der Lage ist…

Versuchen wir uns mal an der Story, wie wir sie uns während des Abspanns grob zusammenreimen können (jeder Versuch, während des Films die Handlung auszumachen, ist zum Scheitern verurteilt): Eine Handvoll knackiger Mädels verbringt den ganzen Tag in einer Villa im argentinischen Flachland, backt Kuchen, übt Tänze, mäht den Rasen. In Bikinis. Doch die oberflächliche Fröhlichkeit ist brüchig – es gibt strikte Verhaltensregeln, und wer gegen sie verstößt, wird gefoltert, vielleicht ermordet. Dahinter steckt eine Familie, die sich an den Mädchen rächen will, weil ihre eigene Tochter von den blöden Bitches in der Schule immer gehänselt wurde.

Tja. Ähem. Nun ja. Okay. Püüühh… Also gut. Klar.

36 Pasos

Mädchen in Bikinis, die in Furcht vor einer unbekannten Macht ihre Tage unter südlicher Sonne in Bikinis verbringen – erinnert ein wenig an Jess Francos Spätwerke ca. 1980, und das ist schon Warnung genug. Der magere Plot, der an KEINER Stelle irgendetwas ergibt, dem man den Aufkleber „Sinn“ draufpappen könnte, wird auf unerträgliche 98 Minuten gestreckt, in dem die Entführungen der einzelnen Mädchen in drögen Flashbacks nacherzählt werden. Die eigentliche Handlung tritt dabei konsequent auf der Stelle. Gefoltert wird auch mal ein bißchen, aber das scheint eher dem Zweck zu dienen, den Film überhaupt in ein Genre einordnen zu können. Die angedeuteten Fluchtversuche sind so lächerlich wie unglaubwürdig, und das Ende ist vielleicht nicht logisch – aber eine Erlösung ist es allemal.

Ich habe erstmals in der Geschichte des Fantasy Filmfests (hochgerechnet 300 Filme in 17 Jahren) daran gedacht, das Kino zu verlassen. Gehalten hat mich Noelia Balbo als „Pilar“, die einfach lecker aussieht. Und die Tatsache, dass ich den Doc nicht alleine leiden lassen wollte. Und die Fassungslosigkeit, dass da nix mehr kommt – keine große Pointe, keine überraschende Wendung, keine Erklärung für die geballte Unerträglichkeit.

Erwähnte ich schon, dass „36 Pasos“ auf Video gedrehte wurde? Und nicht etwa auf Digi Beta oder wenigstens Super VHS – der Film erreicht ungefähr die Auflösung und Bildschärfe eines durchschnittlichen Handyvideos, und erinnert optisch damit an die Clips von Schulhofprügeleien, die sich die Kids heute angeblich so gerne bei YouTube anschauen. Ich kann nicht ausschließen, dass der „Regisseur“ ein paar heiße Feger am Pool liegen sah, sein Mobiltelefon aus der Tasche zog, und dann rief: „Los, lasse mache los filmo grande!“

„36 Pesos“ wäre der bessere Titel gewesen. Mehr kann der Streifen nämlich nicht gekostet haben. Irgendwo sitzen heute Abend ein paar Argentinier und pissen sich vor Lachen in die Hose, dass sie diesen Müll tatsächlich einem Festival andrehen konnten…

FAZIT

Am Ende ist kaum auszumachen, welcher der beiden Filme nun scheißer war. „Virus Undead“ hat mehr Geld verbrannt, und meine patriotischen Gefühle verletzt, während „36 Pasos“ mitunter wirkt, als sei nie mehr als ein schlechter Scherz geplant gewesen. Die Frage, welchen Film ich „lieber“ mag, ist ungefähr äquivalent zu der Frage, ob ich mir „lieber“ das rechte oder linke Auge mit einem verrosteten Schaschlik-Spieß herauspuhle…

Rainer Stefan schuldet mir 16 Euro. Und meine Lebensfreude.



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Dr. Acula

Erster 🙂

Ja, ich war froh, dass ich die beiden Filme nicht alleine durchleiden musste (und ich fürchte mich schon vor der bald anbrechenden Stunde, in der ich mir auch ein „36 Pasos“-Review abkrampfen muss).

Um dein Fazit zu kommentieren – „36 Steps“ war vermutlich der schlechtere Film, „Virus Undead“ der ärgerlichere – weil Wolff & Co. Möglichkeiten und wohl auch Ambitionen hatten, die die Argentinier nicht hatten.

Wortvogel
Wortvogel

So kann man das sagen, stimmt.

OnkelFilmi

Ich habe (GOTTSEIDANK!) beide Filme nicht gesehen.
„Virus Braindead“ lief zeitgleich mit „Let the Right one in“ (meinem FFF Favoriten dieses Jahres) und „36 Pesos“ zeitgleich mit „It’s Alive“ (billige CGI-Grützwurst, aber nur mit geringem Sodbrennen), da fiel es mir also leicht, diesen beiden nur notdürftig abgedeckten cineastischen Kuhfladen auszuweichen.

Aber kein FFF ohne Stinker, und der hiess da für mich „Opapatika“. Ich wusste schon, daß der Film Scheisse sein würde, als weder ich noch der junge Kassenknecht im Cinedom den Titel richtig aussprechen konnten „Einmal Opapapapipi… einmal den Opa“ „Also einmal Opiutakatuka…“

Daß in dem knapp 600 Leute fassenen Kino 9 dann ausser mir nur 10 andere Leute waren, liess das Damoklesschwert über meinem Kopf rotieren wie der Deckenventilator in meinem Wohnzimmer bei 35° im Schatten…

Aber was da kam war dann in etwa gleichzusetzen mit der Offenbarung des Johannes… brennendes Pech das vom Himmel regnet, die Flusse werden zu Blut, Hunde und Katzen werden Freunde, Dieter Bohlen gibt zu daß er schwul ist… Um auf den Punkt zu kommen und das, was da auf der Leinwand passierte mit einem Wort zu beschreiben: NEIN. Denn so wie man einem unartigen Hund, der grade die Lieblingsschuhe anknabbert „NEIN!“ zubrüllt, so wollte man das gleiche mit den „Filmemachern“ tun, und zwar in jeder Szene.

Ihr wollt wissen worum’s geht? Man kann auf viele Arten in die Welt kommen. Zellteilung, ausgebrütet werden, geboren werden, oder sich umbringen und als Opapatika wiederkommen. Ja, laut dem thailändischen Glauben kommt man als Selbstmörder als X-Men zurück, und kann entweder nicht mehr sterben, nen grauhäutigen Siam-Hulk entfesseln, besser schiessen als Wesley in „Wanted“ oder man zieht die Arschkarte und verwandelt sich in eine asiatische Version von KillerCroc oder verliert seine Sinne, wenn man den siebten Sinn einsetzt. Und der Film dreht sich halt um erwähnte Opapatika mit erwähnten Opapatika-Fähigkeiten. Und wie die alle irgendwie durch ne schäbbige Olle die Klavier spielt verbunden sind, und von nem Opapatika der die alle auffressen will um seinen eigenen körperlichen Verfall aufzuhalten (der Killercroc), und deshalb von einem unendlichen Vorrat an siamesischen Redshirts und erwähntem 7.Sinn-Opapatika jagen lässt. Hört sich verwirrend an? Gut so, isses nämlich auch. Habe ich eigentlich schonmal das Wort Opapatika erwähnt? Ja, egal, ich tu’s nochmal: Opapatika, Opapatika, Opapatika, Opapatika.

OPAPATIKA! Und bevor jetzt einer auf die Idee kommt „Filmi hat den Verstand verloren“ – kann schon hinkommen, denn bei diesem „Film“ rotiert der Quirl in der Hirn masse. Vor, zurück, links, rechts, 33 rpm, 45rpm, nochmal ’n büschen hoch und runter. Opapatika! Erwähnte ich schon Opapatika? Ja? Egal, noch nicht genug – Opapatika! Ja, Opapatika scheint nicht nur der Titel des Films zu sein, sondern auch eine Art von thailändischem Verdummungsfluch zu sein. Tausendmal gesagt, und der Rezipient hat Squeegee unter der Schädeldecke. Und tausendmal wird Opapatika bestimmt im Film gesagt, ich wage mal zu behaupten, daß jedes zweite Wort im Film „Opapatika“ war.

Das war sie also, die Kackbombe Nr. 3 des FFF 2008.

Opapatika!

Julian

Ich kann Deinen (Euren) Unmut über Virus Undead voll und ganz verstehen (und werde ihn auch nicht anschauen), aber an einer Stelle sind Dir die Pferde durchgegangen: Nichts, aber auch nichts auf der Welt kann schlimmer sein als das Dritte Reich, der Holocaust und der Zweite Weltkrieg mit insgesamt 60 Millionen Toten.

Ich will auch gar nicht einen auf moralisch machen, auch ich gebe manchmal in Rage Dinge von mir, die ich später bereue (…), und ich denke, Torsten wird mir da zustimmen. Aber das Thema ist wirklich mehr als heikel und taugt nicht zum Spaß, zumindest nicht in dieser Form. (Hier nun Diskussion einfügen, dass man über alles Witze machen kann, siehe Monty Python und so weiter, schon klar.) Ich wollte nur darauf hinweisen.

Abgesehen davon hoffe ich, nicht auch auf Scheißfilme treffen zu müssen. Mein letzter war „9 Songs“, glaube ich.

Wortvogel
Wortvogel

„Ich will auch gar nicht einen auf moralisch machen“ – tust es aber doch, gell?

Sorry, die Aussage steht, und ich stehe zu ihr. Alberne politische Korrektheit geht mir auf die Eier.

Julian

War klar, dass Du so reagieren würdest. Du würdest nie öffentlich widerrufen. 🙂

Es war mir jedoch auch ein Bedürfnis, meinen Kommentar dazu auszusprechen. Und Dich gleichzeitig nicht dabei schneiden… Auf die Eier gehen wollte ich Dir nicht, aber wenn Du das so siehst: Sorry.

Mencken
Mencken

Ich muß Julian zweifach zustimmen – Scherze über Hitler & Co. sind grundsätzlich zu begrüßen, Scherze über die Wahrnehmung der Materie dagegen weniger und 9 Songs ist in der Tat unsäglich – schlimmste Kunstpornokacke für das Zeit-Feuilleton.
Virus Undead reiz mich nach der Besprechung perverserweise schon, auch wenn ich bereits jetzt ahne, daß ich die so vertane Zeit hinterher bitterlich beweinen werde.

Julian

@ Mencken: Man müßte eigentlich ein „Festival des verkackten Films“ ins Leben rufen, wo all diese Filme gezeigt werden können, und wo das Publikum wahrscheinlich so viel Spaß hat wie auf keinem anderen…

Wortvogel
Wortvogel

Oh boy…

Ich habe explizit versucht, darauf hinzuweisen, dass diese Filme KEIN Spass sind. Auf keinem Level. Für niemanden. Bitte noch einmal den Unterschied von „schlechter Film“ und „Scheißfilm“ nachlesen…

Julian

Ich denke, wenn man vorher weiß, dass sie Scheiße sind, kann man sie auch genießen. Auf eine perverse Art…

SaintAshlar
SaintAshlar

Yeah,sowas kann wirklich Spaß machen. 5 Kumpels, ’ne Kiste Bier pro Person und Scheiße macht Laune… 😀

Wortvogel
Wortvogel

Oh Mann, wie es aussieht, hat echt keiner die Reviews verstanden…

OnkelFilmi

Hey, bin ich keiner !? 😉

(Ich frag mich übrigens immer noch, wieviel Geld die „Virus Undead“-Macher den Rosebud-Leuten dafür bezahlt haben, daß die ihren Film zeigen. Ich mein ja nur, „Trailer Park of Horrors“ wird nach HH/Berlin abgesetzt, weil er „zu schlecht war“, aber VU, 36S und Opapatika (OPAPATIKA!) dürfen das Festival bis zum Schluss „bereichern“?)

Stony
Stony

Ich denke auch, daß man sich manche Filme einfach nicht ’schönsaufen‘ kann und so ein “Festival des verkackten Films” würde wohl wrklich nur in einer psychatrischen Anstalt funktionieren, im Rahmen eines Ludovico-Programms… 😀

Lari
Lari

Trailer Park of Terror wurde nicht wegen der Qualität abgesetzt. So war’s: Rosebud hat den Film Anfang des Jahres wegen allgemeiner Filmflaute ins Programm genommen, obwohl sie ihn wohl nicht so wahnsinnig toll fanden. Dann kamen eine Menge guter Filme in letzter Sekunde, aber ausladen wollten die Rosebuds TPoT nicht mehr, weil ihnen das unfair erschien. Dann haben die Macher von TPoT WÄHREND des Festivals dem FFF die Aufführungsrechte entzogen, warum auch immer. Die Begründung, der Film sei zu schlecht, war dann Rosebuds Retourkutsche.

36 Steps… Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass man den Film hasst, aber wir fanden den ganz okay, einfach, weil wir die Grundidee (wer sich nicht amüsiert, wird massakriert) mochten. Dass Optik und Drehbuch Kappes sind, ist vollkommen richtig. Wäre mal ein Film, bei dem sich ein (sehr freies) Remake lohnen würde.

Perry
Perry

„“36 Pesos” wäre der bessere Titel gewesen. Mehr kann der Streifen nämlich nicht gekostet haben. Irgendwo sitzen heute Abend ein paar Argentinier und pissen sich vor Lachen in die Hose, dass sie diesen Müll tatsächlich einem Festival andrehen konnten…“

Und noch mehr Kohle dürften sie gemacht haben, weil sie das Machwerk Sunfilm angedreht haben.

Marko

@ Wortvogel: Nun mal nicht gleich die Pauschalisierungskeule rausholen. Ich teile Deine Unterscheidung von schlechten und beschissenen Filmen.

Gerade das FFF birgt ja jedes Jahr Risiken, sich über rausgeschmissenes Geld zu ärgern. Ich erinnere mich an einen Nonnenfilm vor ein paar Jahren, in dem die Nonnen plötzlich, bunt angemalt und von einem Technoscore unterlegt, zu „tanzen“ anfingen. Mehr weiß ich nicht mehr, will ich aber auch gar nicht, das war definitiv einer MEINER Scheißfilme.

Gruß,
Marko

OnkelFilmi

Nonnen? Angemalt? Tanzen?

Mike Mendez‘ „The Convent“?

Wortvogel
Wortvogel

@ Marko, Filmi: Ich fand „The Convent“ peinlicherweise nicht so schlecht – als Trash ging der allemal.

Dr. Acula

Ich bin enttäuscht – noch keine richtigen Virus-Undead-Fanboys, wie sie andere Foren und Blogs überschwemmen…

Marko

Argh, ja, „The Convent“ war’s. (Bei Graptals Hammer! Ich wollte doch nichts weiter davon wissen! 😉 )

Gruß,
Marko

Wortvogel
Wortvogel

Meine Favoriten-Kommentare zu „Virus Undead“ bisher:

„Ein deutscher Film, der völlig undeutsch aussieht…Endlich!!!!!“

„Zugegeben, spätestens nach „I am Legend“, welchen ich aufgrund der guten Werbung gesehen hatte, war ich gut bedient, was Zombiefilme betraf. Es ist eben immer das gleiche Schema und ich war bitter enttäuscht von den Amis. Virus Undead jedoch hat mich sofort überzeugt.“

Mencken
Mencken

Ich denke, die Unterscheidung zwischen schlechtem Film und Scheißfilm hat schon jeder verstanden, aber die angeführten Beispiele aus Virus Undead klingen eben trotzdem lustig genug, um mich in Versuchung zu führen.
Allerdings würde ich ein „Festival des verkackten Films“ auch gut finden, muß insofern also wirklich nicht viel bedeuten.

OnkelFilmi

@Marko:
Bei Grabthars Hammer und den Söhnen von Worvan, Du sollst gerächt werden!

Und Grabthar richtig schreiben! 😉

Ich frage mich übrigens immer noch, warum wir keinen zweiten Teil von Galaxy Quest bekommen haben, das Fandom ist doch heute nochmals extremer als anno ’98, genug Stoff hätten sie also…

@Merkwürden:
Das sind ja keine Fanboys, sondern bezahlte Plants. Hier können sie ja keine gefakten Reviews plazieren, ergo ist der Wortvogel für die unnütz. Wäre es deutsche SF wäre ja zumindestens Kammermeier’s Schosshund hier und würde uns zumüllen…

Marko

Huch, hab‘ ich das wirklich falsch geschrieben? o_O Ich erflehe Eure Verzeihung und sage danke-sai … 😉

Gruß,
Marko

Dr. Acula

@Filmi

Da hast du natürlich Recht… aber mit vernünftiger Arbeitsauffassung könnten diese Faker ja auch wohl Foren und Blogs heimsuchen. Kann man doch wohl noch erwarten *schmoll*

OnkelFilmi

Soll ich Dein Review im f3a.net forum posten, auf daß das schäbbige Volk zu badmovies migriert? 😉

Wortvogel
Wortvogel

Die können sich gerne mal hertrauen, dann geht HIER rund 🙂

Hasso
Hasso

Also, es tut mir ja schon leid, dass Du diese Filme durchleiden musstest, aber bin anderseits doch froh, darüber.
So kann ich mich jetzt wenigstens – bei Geld für’s Kino sparen – über diese wunderbaren Vergleiche kaputtlachen… „Eine Film gewordene Beleidigung, bei dem man das Schmatzen im Projektionsraum zu hören meint, wenn die Gülle von einer Rolle auf die andere gespult wird.“ …

Großartig! Wir brauchen mehr solcher Filme 🙂

Dr. Acula

@Filmi

Die soll’n nur kommen *evil grin*

manhunter

Die Rezensenten leiden, die Leser kriegen unterhaltsame Verrisse. So soll es sein. (Bin auch sehr auf Docs Gedanken zu „36 pasos“ gespannt.)
Muss aber sagen, dass ich inzwischen ebenfalls eine perverse Neugier auf „Virus Undead“ entwickelte habe…
Was Scheissfilme im Allgemeinen angeht: Meine „Favoriten“ in dem Fach sind „Maniac Killer 2“ von Jochen Taubert und „Snuff Road“ von Richard Stark.

nameless
nameless

”Milz an Magen – soll ich mich auch ballen?”

oha, ein otto fan. ein richtiger humor-connoisseur der dewi 8)

Wortvogel
Wortvogel

@ nameless: Da braucht man kein Fan sein – wenn man in den 70ern gelebt hat, wurde einem das Tag für Tag um die Ohren gehauen. Ich habe mir neulich die alten Otto-Platten angehört: auch nach 20 Jahren Pause kann ich sie noch auswändig. Das prägt.

Tornhill
Tornhill

Schön, endlich mal wieder ein paar brutale Abschlachtungen – höchst erfreulich!

„der scharlachrote Buchstabe des bewegten Bildes“…ich glaube, den Spruch werde ich stehlen, um mich damit in halbgebildeter Runde zu profilieren.

– Und die Unterscheidung zwischen „schlecht“ und „scheiße“ (hier bewusst klein, da ich es als Adjektiv betrachte, welches der Duden nur noch nicht erfasst hat) ist in der Tat wichtig. Insbesondere, wenn man eigentlich Trashfan ist.

Indigo
Indigo

Auch wenn der eine oder andere nun meint Virus Undead, ist so schlecht, daß muß ja schon wieder lustig sein, sei noch mals gesagt: nein ist er nicht. wirklich nicht. lasste es sein. der dorfbulle ist nicht lustig sondern peinlich, die story absurd….was red ich steht ja alles schon oben. wer sich fragt, wo das ganze geld geblieben ist, das der film verschlungen hat: es war in einem koffer und der lag in dem auto das sich ganz am anfag, ganzn ohne jeden nachvollziehbaren grund überschlagen hat. da ist es dann verbrannt. mit der kohle die der regisseur vorher abgezweigt hat, um in den puff zu gehn, wurde der film dann fertig gedreht. so wars und nicht anders. jede wette.

Indigo
Indigo

Nachtrag. 36 steps hab ich leider auch gesehn. mein gott. was war eigentlich schlimmer….
keine ahnung, aber soviel ist mal klar. virus undead war wenigstens richtig belichtet.

Wortvogel
Wortvogel

@ Indigo: Danke für die Zustimmung, dass sich sowas wie „Virus Undead“ und „36 pasos“ nicht schöntrinken – und jeder, der das Gegenteil meint, OHNE DIE FILME GESEHEN ZU HABEN, soll bitte einfach mal die Klappe halten.

Aber es geht ja aufwärts: Zwei Drittel meines Funsplatter-Triple-Features sind fertig, und gehen am Dienstag online.

Dr. Acula

Die Theorie zum Autostunt gefällt mir übrigens 🙂

Xenaris
Xenaris

Also ich habe mir Virus Undead angetan, weil ich auch einen lustig-schlechten Film hoffte – nö. Dieser Film ist ein einziges Nö. Da bleibe ich lieber bei Herrn Ski King alias Dead L-vis alias Bollmann und seinem Musikprojekt Beloved Enemy und höre ihn singen. Das ist wesentlich angenehmer.

Wortvogel
Wortvogel

Geschafft:
http://f3a.net/viewtopic.php?forum=8&topic=609&start=100#f5760

Ich hatte ja daran gedacht, „Polemik“ über diesen Beitrag zu schreiben, aber damit hätte ich ihn stumpf gemacht. Es fühlen sich augenscheinlich die Richtigen angegriffen…

Stony
Stony

😀 Du ‚Aasgeier‘ du… 😀

Dr. Acula

@xenaris

Ach, Ski ist tatsächlich *der* Ski King? Hilft zwar auch nicht weiter, aber dann ist er wenigstens vom Schauspielern entschuldigt…

zornlamm
zornlamm

„Rainer Stefan schuldet mir 16 Euro. Und meine Lebensfreude.“

harhar, was hab ich mir den arsch gelacht!
generell vielen dank, hab die seite grade erst entdeckt, bin aber bereits begeistert! ich mag deinen schreibstil sehr (auch wenn ich „36 pesos“ relativ amüsant fand…hätte aber auch keine 8 euro dafür blechen wollen, insofern), weiter so!!! 🙂

Xenaris
Xenaris

@Dr.Acula: Ja das ist er. Die haben sogar ein Lied zu Virus Undead gleichen Titels gemacht. Hier zu finden:
http://www.belovedenemy.com/html/media.htm

Und die Textzeile „Damn you, get out of my head“ trifft es rückblickend unfreiwillig recht genau. 😉 Aber wegen extremen Singen-Könnens von seiner Seite aus bin ich bereit den Film zu vergessen.

OnkelFilmi

Heidewitzka, da versucht aber einer ganz stark einen auf Pete Steele zu machen.

Wie das einzig behördlich zugelassene Gespenst von Schloß Burgeck sagen würde: Pfui Schmetterling!

OnkelFilmi

Nicht davon zu reden, daß sich Jerry Only ob des Outfitklaus im Grabe umdrehen würde… wenn der Arsch denn tot wäre…

Xenaris
Xenaris

Was jenem Burggespenst, das zu meinen Kindheitserinnerungen gehört, als „Verfilmung“ angetan wurde fand ich eigentlich viel schlimmer als eine Orientierung des Herrn L-Vis an seinen Vorbildern (was er stimmlich durchaus besser kann als z.B. Jyrkie von den 69 Eyes). Type-O werden es verkraften. *g*

OnkelFilmi

„Hui Buh“ war furchtbar, das stimmt. Noch schlimmer finde ich allerdings die neuen „Hui Buh“-Hörspiele. Die neue Stimme des Burggespensts ist zwar nicht schlecht, aber man orientiert sich am Film, sprich: Die Göre ist dabei!

69 Eyes sind auch blah.

Gehören genauso von Jerry Only und Pete Steele verprügelt wie L-Vis. (Danzig darf nicht mitmachen, denn daß der keinen Schlag vertragen kann, hat ja schon mein Kumpel Danny NSK gezeigt 😉 )

Peter Krause

Und keiner merkt, daß es natürlich „Milz an Großhirn“ heißen muß?

Wortvogel
Wortvogel

Natürlich, aber es ging in dieser Version ja um den Magen, da hätte das wörtliche O-Zitat nicht funktioniert.

Peroy
Peroy

@ 36 Pasos:

7/10

Wortvogel
Wortvogel

Du gehörst ins Heim.

Peroy
Peroy

It completely won me over… und wenn der Streifen ein wenig ernsthafter angegangen worden wäre, hätte der richtig gut werden können.

Zur Ehrenrettung sei gesagt, dass der Video-Look auf DVD nicht so besonders negativ ins Gewicht fällt… ich will mir aber gar nicht erst vorstellen, wie der im Kino ausgesehen haben muss…

Ich tausche „36 Pasos“ gegen „Mirrors“, was FFF-Scheiße anbelangt…

Howie Munson
Howie Munson

endlich tut mal jemand was gegen die Kopfschmerzen…
SCNR

Peroy
Peroy

Was zum Teufel ist an diesem Thread dran, dass die Porno-Spambots so drauf fliegen… ? 😕

Dr. Acula

Das ist einfach… jemand, der VU oder 36P gesehen hat, braucht danach dringend Pornografie, um sich nicht mehr so beschmutzt zu fühlen…

Marcus
Marcus

SO schlimm? 😯

Peroy
Peroy

„36 Pasos“ war okay…

Peroy
Peroy

IS‘ JA GUT !!! >:(

Howie Munson
Howie Munson

ich nehme an die fremdsprahcigen kommentare 54 & 55 werden als scriptindikator genutzt… sprich wo das nciht gelöscht wird ist die chance hoch das auch eindeutiger spam wie 56, 58, 62 & 64 überlebt… alternativ wird das „Milz an Großhirn“ oder „du gehörst ins Heim“ missinterpretiert ^^

naja noch zweimal schlafen und dann kann sich der Hausherr darum und um die Kopfschmerzen (die ich schon in 57 meinte) kümmern… *duck&wech*

Lukas

Ich meine, während des WVs Abwesenheit wäre noch bei irgendeinem anderen Beitrag was durchgerutscht. Nur wo?

Peroy
Peroy

„Lernschwache Teenie-Schlampen dreckig zugeritten“…

Marcus
Marcus

@Peroy: der Unterschied zum echten Spam ist erschreckend klein….

Howie Munson
Howie Munson

„Ich glaube, hier ist eine fremde, dunkle Macht am Werk. Warum sonst würde man Codes benutzen? „

@all: könnt nach den Zitat ja mal googeln… (lohnt sich)
@Hausherr: bitte löschen oder schliessen…

Wortvogel
Wortvogel

@ Howie: Sollte jetzt alles okay sein.

Howie Munson
Howie Munson

sieht sauber aus… bin gespannt ob jetzt die Spambots fernbleiben…

Howie Munson
Howie Munson

der Thread ist ein echter honeypot….

vielleicht sollte man die Kommentare in diesen Fall doch schliessen…

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[…] Es hat was von journalistischer Recherche, von detektivischer Feinarbeit, manchmal auch von epischer Schatzsuche – wenn man wirklich sucht, kann man die Pioniere und Vordenker, die Gescheiterten und Geläuterten des deutschen Fantasyfilms tatsächlich finden. Dann kann  man sich an “Astro-Saga” abarbeiten, an “Nydenion“, aber auch am “Stahlwerkmassaker” und an “Virus Undead“. […]

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[…] Feet ♣ 36 Pasos ♣ Afro Samurai ♥ Dance of the Dead ♦ Dog eat dog ♥ Hush ♥ Jack Brooks – […]

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[…] nach Nürnberg. Dort habe ich das Fantasy Filmfest zuletzt 2008 mitgenommen. Waren damals ein paar echte Keulen dabei, aber wenigstens musste der Doc Acula mitleiden. Weil er sich dieses Jahr endlich mal wieder […]

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[…] ein paar Produktionen vertreten – soll mir recht sein, auch wenn meine Erwartungshaltung nach solchen, solchen und solchen Beiträgen gemäßigt […]

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[…] trotz aller technischen Expertise, versackt damit im Niemandsland zwischen „Virus undead“ (mit dem er das Setting, den groben Plot, die uninteressanten Figuren und die […]