Cola von der TankeEs war eine gute Woche – weniger für George W. Bush, mehr für Amerika. Ich würde jetzt gerne behaupten, aus genau diesem Grund bei der Tanke meines Vertrauens zu diesem Monstrum mit „koffeinierter Zuckerplörre“ ((c) Walter Moers) gegriffen zu haben. Die Wahrheit ist jedoch viel simpler: 3,001 Liter Cola in EINER Flasche? Das reizt den Spieler in mir. Als Größenvergleich habe ich mal eine normale Bierflasche daneben gestellt.

Es ist allerdings jetzt schon klar, dass ich diese Flasche aus Gründen der Pfandfreiheit nie wieder kaufen werden. Schäbig genug, dass mein Tankwart sagt: „Die gehen weg wie wild, weil die Leute sie nicht zurückbringen müssen.“. Der gleiche Tankwart war wenigstens so nett, mich vorzuwarnen: „Die schmeckt mehr wie so Light-Cola“.

Nachtrag: Mittlerweile habe ich von der Cola gekostet (mit Eiswürfeln gekühlt im stilvollen Coca Cola-Originalglas). Der Tankwart hat nicht gelogen. Das Zeug schmeckt massiv gepanscht, als wäre die Flasche mit Wasser gestreckt worden. Eiskalt gerade noch erträglich, ansonsten nicht mal auf dem Level von Top Star oder Freeway Cola…

Auf der Rückfahrt fiel mir dann auf, dass ich diese Woche sehr viele Waren „made in USA“ in die Finger bekommen hatte. Machen wir also gleich weiter mit einer großartigen Erfindung der Verzehrindustrie (man bemerke die Vermeidung des Begriffes „Nahrungsmittel“): Jellybeans.

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Weiche Kaubonbons in 50 Geschmacksrichtungen, darunter Cappuccino, Kokos, und Zimt. Eine Lieblingsnascherei des seligen Ronald Reagan. Tatsächlich kann man, wenn man einmal angefangen hat, kaum Widerstand leisten. Weil Jellybeans hierzulande allerdings wie Pralinen teuer und als Schaufelgut verkauft werden, habe ich mich in den USA eingedeckt: Sechs Kilo „Sour Mix“ (das eliminiert die widerlichsten Sorten). Mit 28 Euro auch nicht wirklich billig, aber ein Schnäppchen im Vergleich zu den Hauspreisen von Karstadt.

Aber damit nicht genug!

Der Freund, der mir die US-Waren immer zuschickt, packte diesmal etwas ins Paket, was den Amateur-Konditor in mir weckt:

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Die Grundlage jeder guten Kürbistorte! Wäre doch gelacht! Im Netz (und auf der Dose) sind die Rezepte dazu ja reichlich, auch wenn Halloween schon vorbei ist…

Und zum Abschluss noch ein Leckerli non-kulinarischer Art:

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Ich präsentiere: der „Micro Mosquito“! Ein funkferngesteuerter Mini-Hubschrauber für alle, die mal im eigenen Wohnzimmer „Das fliegende Auge“ nachspielen wollen. Fliegt rasant, bricht bei einem Absturz nicht gleich auseinander, und ist schwerer zu steuern als ein echter Heli. 70 Dollar bei „Radio Shack“ in Michigan.

Ich kann mich halt auch über „die kleinen Dinge des Lebens“ ((c) Patrick Lindner) freuen…



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