Ich wollte vor ein paar Wochen mal einen Beitrag über die Bücher schreiben, die Autoren als ihre besten Werke betrachten, bzw. welche sie Neulesern als Einstieg empfehlen würden.

Das Problem: Ich kann mich nicht mehr erinnern, was das sollte. Der Aufhänger ist mir abhanden gekommen und ich finde ihn nicht wieder.

Nun haben aber diverse Kollegen meine Frage nach ihren eigenen Lieblingen bereits beantwortet und ich mag das nicht auf Halde liegen lassen. Darum lasse ich sie selbst zu Wort kommen – vielleicht könnt ihr ja Buchtipps für das neue Jahr brauchen.

Wolfgang Hohlbein:

Azrael„.

Andreas Eschbach:

„Einem SF-Leser „Die Haarteppichknüpfer„, einem Zivilisten „Das Jesus-Video„“.

Auf die Frage, ob das auch seine eigenen Lieblingsbücher seien:

„Ich hab alle meine Bücher gleich lieb ;-)“

Kai Meyer:

„Jemandem, der klassische Fantasy mag, würde ich den ersten Band der „Sturmkönige„-Trilogie empfehlen – eine Art „Mad Max“ auf fliegenden Teppichen. Jemandem, dem eher Unheimliches oder echter Horror gefällt, „Das zweite Gesicht“ – einer meiner eigenen Lieblingsromane. Ganz sicher auch die drei Bände um „Die Alchimistin„. Und jemandem, der nicht festgefahren ist in seinen Erwartungen und einfach mal etwas Anderes an ungewöhnlichen Schauplätzen lesen will, die „Arkadien„-Trilogie.“

Diane Duane

„At the licensed end, I still very much like SPOCK’S WORLD: I think I did a pretty fair job with that. Of my own stuff, I have a fondness for THE WIZARD’S DILEMMA, which is harder-edged than a lot of people expect YA fiction about wizards to be, and which gave me a chance to stretch out a little into characters who are both tough and extremely vulnerable at the same time.“

Lee Goldberg

„I would say „Watch Me Die,“ aka „The Man with the Iron on Badge.“ The German edition is coming out in March!“

Matthew Woodring Stover:

„This is a difficult question; there are multiple answers. The book that expresses best who I am and what I do as a novelist is Act of Atonement (CAINE BLACK KNIFE and CAINE’S LAW). The book that most effectively achieves my authorial goals in writing it is The New Jedi Order: TRAITOR. My most elegantly-written novel is REVENGE OF THE SITH. The novel that readers seem to have the most fun with is LUKE SKYWALKER AND THE SHADOWS OF MINDOR. The novel most accessible to readers new to my work is certainly HEROES DIE. The book I most enjoyed writing is a Magic: the Gathering tie-in called TEST OF METAL.

In fact, there are things that make each of my books special to me — what you’re asking is akin to asking a father to pick a favorite among his children.“

In einer dieser Aussagen ist übrigens eine Neujahrsüberraschung für die Leser des Wortvogels versteckt. Aber darauf müsst ihr warten, bis ich vertragliche Sicherheit habe.

 

Guten Rutsch!

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Tante Jay

Die Haarteppichknüpfer kenne ich. Fantastisches Buch – bin ich zufällig in einer Bahnhofsbibliothek drüber gestolpert. Kann ich jedem empfehlen.

Die anderen Bücher kenne ich zum Teil nicht mal vom Titel her, aber da sind etliche Bei wo mein Interesse geweckt wurde. Mal gucken, wann ich Zeit hab die zu lesen (hier stapeln sich noch welche, die gelesen werden müssen *g*).

Guten Rutsch, lieber Wortvogel – und alles Gute für euch in 2014. Ich sehe den Diskussionen mit Spannung entgegen 🙂

comicfreak
comicfreak

..oh ja, Haarteppichknüpfer ist toll; die beiden Bände von Diane Duane haben auch einen Ehrenplatz im Regal.
Azrael ist tatsächlich einer der wenigen lesbaren Hohlbeins ohne Spuren in der Tischplatte, „Der Greif“ ist mir auch in guter Erinnerung.
Aber da fehlt noch die Empfehlung von diesem Dingens, na, dem, der hier auch oft kommentiert, ach ja: Torsten Dewi!
😉

hilti
hilti

„Die Haarteppichknüpfer“ ist wirklich gut. Und ich hab selten ein Buch gelesen, woch ich nach dem Lesen eines Satzes der Auflösung so perplex war.

Tyram
Tyram

Danke für die Tipps. Habe einige davon schon gelesen, aber gerade bei Eschbach bin ich raus. Er hat sehr gute Ideen, wie zum Beispiel der Plot um das Jesus-Video – aber es ist so grausam geschrieben, dilettantisch schlechter Schreibstiel. Die Idee ist genial – aber die Umsetzung…

Zur Zeit lese ich viel von schwedischen Autoren. Die Millennium-Trilogie von Stieg Larsson ist unglaublich gut, schade das er so früh verstorben ist.
Jonas Jonasson Werk „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ fand ich genial – selten so oft gelacht bei einem Buch. Der Schreibstiel ist ungewöhnlich und hat viel Sprachwitz („Mein Name ist Dollar […]. Hunderttausend Dollar.“).
Leider ist der Nachfolger „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ von Jonasson nicht ganz so gut. Wollen wir hoffen das sein zukünftiges dritte Werk ohne Atombomben auskommt^^
Henning Mankell finde ich auch sehr gut. „Mörder ohne Gesicht“ und seine weiteren Werke, die von dem Kommissar Wallander handeln sind super.

Peroy
Peroy

„Er hat sehr gute Ideen, wie zum Beispiel der Plot um das Jesus-Video – aber es ist so grausam geschrieben, dilettantisch schlechter Schreibstiel. Die Idee ist genial – aber die Umsetzung…

Zur Zeit lese ich viel von schwedischen Autoren. Die Millennium-Trilogie von Stieg Larsson ist unglaublich gut, schade das er so früh verstorben ist…“

MUAHAHAHAHAHA!!!! :*D

DMJ

Der Satz scheint etwas durcheinander geraten zu sein. Es hätte heißen müssen „Es ist unglaublich gut, dass Stieg Larsson so früh verstorben ist“. Wobei es von mir aus auch gern etwas (so ca. drei Bücher) früher hätte sein können.

http://www.weirdfiction.de/article_database/tag/stieg-larsson/

Marcus
Marcus

„he German edition is coming out in March!”

„In einer dieser Aussagen ist übrigens eine Neujahrsüberraschung für die Leser des Wortvogels versteckt. “

Haben wir wieder mal einen Übersetzerjob an Land gezogen?

*Daumen drück*