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Mrz 2009

Avengers assemble! Der Fünfjahresplan von Marvel

Themen: Film, TV & Presse, Neues |

avengersassembleWeil es vielleicht nicht jeder mitbekommen hat – es gibt neue konkrete Pläne, was die Marvel Studios in den nächsten Jahren vor haben. Ich fasse das hier für euch mal zusammen, soweit ich das überblicke.

Die Sets von "Iron Man 2" befinden sich bereits im Bau. Mickey Rourke spielt den russischen Bösewicht, Scarlett Johannsson ist "Black Widow" (Emily Blunt ist raus). Angeblich ist auch Samuel Jackson als Nick Fury immer noch Teil der Franchise.

Rourke soll eventuell auch den Bösewicht in "Spiderman 4" spielen, der am 6.5.2011 startet. Die "Spiderman"-Filme sollen Gerüchten nach auch weiterhin nicht Teil der Avengers-Chronologie sein.

Kenneth Branagh übernimmt die Regie bei "Thor", das war bekannt.

Es gibt jetzt eine neue Timeline, die alle weiteren Marvel-Verfilmungen konsequent auf das große Finale ausrichtet, den ultimativen "Avengers"-Film:

  • "Iron Man 2": 7.5.2010
  • "Thor": 17.6.2011
  • "Captain America": 22.7.2011
  • "The Avengers": 4.5.2012

Diese Angaben sind natürlich ohne Gewähr – ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass Marvel "Spiderman 4", "Thor" und  "Captain America" innerhalb von nur 10 Wochen startet, und sich selber damit das Wasser abgräbt.

Ausgerechnet Marvel, der Verlag, der bis weit in die 90er einfach keinen Fuß auf die Erde bekam, und neidisch auf die lukrativen Verfilmungen der DC-Konkurrenz blicken musste. Während "Batman" und "Superman" als Blockbuster in die Hollywood-Geschichte eingingen, blamierte sich Marvel eins ums andere mal: "Punisher" wurde im Vertrieb vergeigt, "Captain America" hatte nur ein DTV-Budget, "Spiderman" kam nicht aus der Startbox, "Fantastic Four" wurde gar nicht erst veröffentlicht, und "Nick Fury" endete als TV-Film mit David Hasselhoff.

Aber der "Marvel-Fluch" ist gebrochen, seit Avi Arad die ganzen Lizenzen in ein eigenes Studio überführt hat, und selber darüber wacht, wie die kostbaren Charaktere umgesetzt werden.

Es beeindruckt mich, wie konsequent das Studio seine Verfilmungen vorplant, und wenn "Iron Man" ein Indiz für die zu erwartende Qualität ist, hat das goldene Zeitalter der Superhelden-Filme gerade erst begonnen.



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Perry
Perry
13. März, 2009 00:52

"dass Marvel “Spiderman 4″, “Thor” und “Captain America” innerhalb von nur 10 Wochen startet, und sich selber damit das Wasser abgräbt."

"Spider-Man 4" is ja in erster Linie Sony. Und Sony wird nicht unbedingt auf Marvel Rücksicht nehmen.

Achim
13. März, 2009 01:11

Da frage ich mich, ob ich all diese Filme wirklich sehen will, Thor kenne ich ja nur als wirklich miserable, lausige Zeichentrickserie, aber dass sollte nich täuschen, Superman hatte auch ne furchtbare Zeichentrickserie, in der nervte Superman immer mit "auf auf und davoon!".

Werde ich mir all diese Filme ansehen? Vermutlich, wenn sie nicht in zu kurzen Abständen kommen, ich hoffe auch, dass Spidey 4 wieder besser wird, Spidey 3 war ja gerade noch gut.

Peroy
Peroy
13. März, 2009 01:15

Spidey 3 war nicht gut. Der war Müll. Ich bin immer noch der Meinung, Raimi hatte einfach den Kanal voll und wollte die Franchise sabotieren…

meistermochi
13. März, 2009 01:27

da fragt man sich doch, ob die ganzen frischen millionen dem so gut für den mickey sind…

General Failure
General Failure
13. März, 2009 08:53

Sicherlich sind die gut für ihn, damit kann er sich die nächsten 20 Schönheits-OPs leisten 😛
Ne, mal ehrlich. Wieso nicht? Ich glaube das er mittlerweile weiss, was gut für ihn ist und was nicht. Man sollte doch meinen, dass er aus seinen Erfahrungen gelernt hat?

Tornhill
Tornhill
13. März, 2009 14:00

Leckerschmecker!

Mit Spidey (Comics wie Filme) konnte ich ja irgendwie noch nie viel anfangan, bei Cap bin ich wirklich gespannt, wie sie den seriös rüber bringen wollen, aber auf Thor und natürlich besonders den Avengers-Film bin ich echt gespannt. Hoffentlich klappt’s alles!

Könnte darüber hinwegtrösten, dass es mit einem "Justice League"-Film wohl diese Superhelden-Welle lang nichts mehr wird. Aber trösten wir DC-Fans uns mit "The Dark Knight" und "Watchmen".

Wortvogel
Wortvogel
13. März, 2009 14:07

@ Tornhill: Na ja, DC wird ja auch die "Superman"-Franchise restarten, und es wäre doch gelacht, wenn nicht zumindest ein "Green Lantern"-Film käme (worauf ich mich wie Bolle freue). "Justice League" hätte Sinn gemacht, wenn "Superman returns" als Neustart der Franchise nicht ganz so mies gewesen wäre.

"Thor" finde ich eine katastrophale Idee (wie auch schon die Verfilmungen von "Hulk"), aber in den Händen Kenneth Branaghs sehe ich da Potenzial.

Ich warte erstmal ab, wer denn nun Cap spielen wird – und da ich schon den Pyun-Film ganz gut fand, ist die Latte ziemlich hoch gelegt.

Als Kind musste ich mir ja immer alles zusammenreimen, und da dachte ich, dass "Green Lantern" von Marvel zu DC gewechselt sei, weshalb der Name auch von "Grüne Laterne" in "Grüne Leuchte" modernisiert wurde (ja, GL wurde ganz früher mit "Grüne Laterne" übersetzt).

Lutz
Lutz
13. März, 2009 15:01

So sehr ich Kenneth Branagh auch verehre, aber man muss dennoch zugeben, dass seine sehr vom Theater geprägter Angang an Filme nicht immer überzeugt. Ich persönlich mag seinen "Frankenstein" zwar, aber der Konsens ist ja, dass hier alles zu theatralisch und manchmal auch zu langweilig ist. Und sein "Love Labour’s Lost" finde ich von der Idee her zwar interessant, denke aber, dass es als Umsetzung eher auf die Bühne als auf eine Leinwand gehört hätte. Und mindestens 3 der Darsteller sind absolut unpassend.

"Sleuth" habe ich nicht gesehen, aber die Kritiken waren ja ziemlich negativ.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass seine "Thor" Verfilmung auch äußerst opulent und opernhaft inszeniert wird. Ich bin eher gespannt darauf, was er damit macht, als dass ich wirklich sicher bin, dass es in guten Händen ist.

Wortvogel
Wortvogel
13. März, 2009 15:07

@ Lutz: Gerade der faux-shakespearische Ton von "Thor" ist ideal für Branagh. Ich erwarte massiven Bombast, und gnadenlose Theatralik!

"Love Labours Lost" fand ich grauenhaft, seinen "Hamlet" auch. Aber "Henry V" war fantastisch, und "Much ado" ist ein Meisterwerk.

Zu "Sleuth" kannst du meine Kritik in der Suchleiste rauskramen.

Lutz
Lutz
13. März, 2009 15:22

Uhhhhhh… ich glaube, da geraten wir zum ersten Mal so richtig aneinander. Ich finde Branaghs "Hamlet" genial. Ich bin mit einigen Interpretationsansetzen nicht so ganz zufrieden (z.B. Sex zwischen Hamlet und Ophelia) und man kann schon den Eindruck bekommen, dass Brabagh hier sein Ego mal heftig streicheln wollte, aber ansonsten ist das ein großartiger Film.

Kein Widerspruch zu Henry V. und Much ado about nothing.

Tinitus
13. März, 2009 15:24

So wie ich das lese werden in "Iron Man 2" noch weitere Charaktere eingeführt, die für einen eigenen Film nicht wichtig genug sind. Black Widow, Nick Fury, Warmachine fallen mir da ein. Ist was über weitere Charaktere bekannt?
Da Spidey ja nur sehr kurz ein vollwertiger Rächer war und selber ausgestiegen ist weil es ihm zu heftig war, würde er wohl auch nicht wirklich in den Avengers Film passen. Und nein! Die Secret Avengers gelten nicht als vollwertige Rächer um Spidey zu rechtfertigen.
Mal abgesehen davon, waren die Spiderman-Filme durchweg schmalziger Rotz die voll am Comic vorbei produziert waren.

Heino
Heino
13. März, 2009 17:30

Marvel hat definitiv den richtigen Weg gewählt. Sie haben zwar ein paar Mal ins Klo gegriffen (Daredevil, Elektra, Ghost Rider), aber wesentlich schneller aus ihren Fehlern gelernt als DC und Warner, die sich zuletzt ja erst das Marvel-Schema abschauten, um es nach dem Erfolg von The Dark Knight dann wieder ins Gegenteil zu verkehren (wer braucht schon Flash oder Green Lantern in düster?). Immerhin haben sie begriffen, dass ein Justic League-Film erst Sinn macht, wenn das breite Publikum mit allen Hauptfiguren vertraut ist. Und wenn wir von fehlgeschlagenen Versuchen sprechen, wollen wir doch auch den Justice-League-Seriepiloten oder die Flash-Serie nicht unterschlagen, da war DC nicht besser als Marvel. Die konnten sich nur auf Bats und Supes stützen.

@Tinnitus:Spider-Man hatte auch in den Comics immer grosse Soap Opera-Anteile, das war von Stan Lee so gewollt eingeführt worden. Dafür kann man Raimi kaum einen Vorwurf machen.

Peroy
Peroy
13. März, 2009 18:12

"Mal abgesehen davon, waren die Spiderman-Filme durchweg schmalziger Rotz die voll am Comic vorbei produziert waren."

Bullshit. "Spider-Man 2" war ja nur mal eben der beste Superheldenfilm, bis "iron Man" gekommen ist…

Geht’s noch… ? 😕

Tinitus
13. März, 2009 20:27

@Peroy: Selbst der beste Schrott ist immernoch Schrott. Aber was erzähl ich Dir das? Wirst es eh nich raffen.

Bluescreen
Bluescreen
13. März, 2009 22:12

@Wortvogel:
(“Thor” finde ich eine katastrophale Idee (wie auch schon die Verfilmungen von “Hulk”), aber in den Händen Kenneth Branaghs sehe ich da Potenzial.)

Warum katastrophal? Zumindest von der Story her ist das gleichauf mit… Spider Man. Oder Green Lantern (auf den ich mich auch freue, ich hab nen DC-Comic in Superzustand hier, Heft Nr. 1). 🙂

Oder meinst du technisch/inszenatorisch?

Peroy
Peroy
13. März, 2009 22:15

"@Peroy: Selbst der beste Schrott ist immernoch Schrott. Aber was erzähl ich Dir das? Wirst es eh nich raffen."

"Spider-Man 2" war Schrott ? Jetzt bist du in der Bringschuld, Alter… und im Abseits… und im Aus. Gute Nacht.

Tinitus
14. März, 2009 01:40

@Peroy: "Jetzt bist du in der Bringschuld, Alter… und im Abseits… und im Aus. Gute Nacht."

Seh ich nicht so. Das Dir ein reiner CGI-Knaller gefällt war mir durchaus klar. Aber die extrem schwülstige Story kann nichts wett machen. Genausowenig wie auf Peters wirkliche Talente eingegangen wird. Oh toll er kann Fäden aus dem Handgelenk schiessen. Gerade die Erfindung seiner Netzwerfer hatte etwas geniales. Spideys Witz aus den Comics wurde auch nie wirklich getroffen. Nur platte Sprüchlein sind einfach nichts. MJ ist ein verweichlichtes kleines Kind. Passt ebenfalls nicht. Und die Demaskierung in der Bahn ist der unglaublichste Bruch mit der Spidermanstory den es gibt. Und wie die Passagiere ihn alle mögen und beschützen. Schwülstige Scheisse. Punkt. Dann verliert er seine Kräfte weil ihn doch so arge Selbstzweifel plagen. Oh mein Gott. Und da gab es noch jede Menge mehr.
Aber einem Transformers Fan gefällt der Film bestimmt.

Wortvogel
Wortvogel
14. März, 2009 01:47

@ Tinitus: Sorry, aber da kann ich auch nicht still halten: "Spiderman 2" ist a) der beste "Spiderman"-Film, und b) einer der fünf perfektesten Superhelden-Filme überhaupt. Der hat ein grandioses Gefühl für Bewegung, wunderschöne Momente, und mit Doc Ock einen ganz tollen Bösewicht, der auch noch genial umgesetzt wurde. Raimi hat "Spiderman" verstanden, wie Jon Favreau "Iron Man" verstanden hat. Ich gebe dir aber Recht, dass Peter für "Spiderman 4" ein wenig erwachsener werden darf, und seinen Humor finden sollte. Teil 3 war arg soapig, und auch ansonsten eher mau.

Peroy
Peroy
14. März, 2009 01:57

"Oh toll er kann Fäden aus dem Handgelenk schiessen. Gerade die Erfindung seiner Netzwerfer hatte etwas geniales."

Voll der beknackte Comic-Stuss, den man zurecht geändert hat… jetzt ist "Spider-Man" auch tatsächlich "Spider-Man". 8)

Tinitus
14. März, 2009 02:01

@Wortvogel: Raimi hat Spiderman vielleicht verstanden. Aber er hat für mich in der Story einfach nichts daraus gemacht. Ich sehe auch einerlei Entwiclung Peter Parkers in den drei Filmen. Wie Du auch sagst, muss er einfach erwachsen werden. Vielleicht sollte man sich da an dem McFarlane-Spidey orientieren, und ihm auch mal ein paar Muskeln verpassen. Gegen Doc Oc hab ich auch nichts gehabt. Aber es waren halt Szenen drin, die so überhaupt nicht zum Comic passen wollten. Wie halt die Demaskierung. Und die unglaublich schlecht getroffene MJ. Irgendwie wurde bei ihr nur auf die Schwächen eingegangen. Aber ihre Stären sind voll unter den Tisch gefallen.
Gerade der Netzwerfer hat zum Beispiel für Szenen gesorgt, in denen Spidey seine Tatik ändern musste weil der Werfer leer oder kaputt war. In Teil 3 hätte man wenigstens das korrekte schwarze Kostüm nehmen können. Nicht einfach seines schwarz färben. Der Fehler wurde allerdings auch in "Spectacular Spiderman" gemacht. Wahrscheinlich weil das schwarze Outfit zu flach war. Trotzdem ist es falsch.

@Peroy: ""Oh toll er kann Fäden aus dem Handgelenk schiessen. Gerade die Erfindung seiner Netzwerfer hatte etwas geniales."

Voll der beknackte Comic-Stuss, den man zurecht geändert hat… jetzt ist "Spider-Man" auch tatsächlich "Spider-Man". 8)"

Dann müsste er die Fäden aus dem Hintern schiessen. Ausserdem IST es eine Comicverfilmung.

Tinitus
14. März, 2009 02:05

@Wortvogel: Ganz vergessen. Optisch war Spderman 2 wirklich klasse. Aber leider wars das dann auch schon.

Peroy
Peroy
14. März, 2009 05:58

Da labert einer Quaaahaaark… 8)

Heino
Heino
14. März, 2009 09:56

@Tinitus:dir ist es vielleicht nicht aufgefallen, aber die Spider-Man-Filme orientieren sich mehr an den "Ultimative Spider-Man"-Comics, in denen Peter das Netz auch nicht durch mechanische Helfer auswirft. Davon abgesehen wollte Raimi das so, um Peter etwas realistischer zu gestalten, was ich gut finde, denn welcher 15jährige machts chon im Vorbeigehen solche Erfindungen?
Den Kräfteverlust durch Stress gibt es in den Comics auch (da war Ross Andru noch der Zeichner) udn Spidey hat mehr als einmal das Kostüm an den Nagel gehängt. Klar war die Szene in der Bahn nicht wirklich realistisch, aber das fand ich nicht schlimm, denn ich halte es durchaus für nachvollziehbar, dass man seinem Lebensretter gegenüber durchaus respektvoll handeln kann.
Nur bei MJ muss ich dir leider recht geben, die hat so gar nichts aus de Comics. Und daran sind definitiv die Autoren schuld, nicht Kirsten Dunst, wie es die bestussten Fanboys immer wieder von sich geben.

Heino
Heino
14. März, 2009 10:00

Noch ein Nachtrag:warum bitte sollte Peter durch mehr Muskeln erwachsener wirken? Spider-Man ist eher wie Flash auf seine Schnelligkeit und Wendigkeit angewiesen (worauf er ja auch immer wieder selber hinweist), da würden Muskelberge nur stören. Eher sollten die Autoren sein Verhalten dem eines Erwachsenen anpassen.
Spider-Man 3 war wirklich der schwächste Teil der Reihe, aber immer noch weit besser als viele andere Filme dieser Art. Man merkte halt, dass raimi mit Venom nichts anzufangen wusste und sein Humor war scho immer eher platt. Kann man ja auch sehr gut an Army of darkness sehen.

Wortvogel
Wortvogel
14. März, 2009 11:08

@ Tinitus: Ich respektiere dich ja wirklich, aber da kommen wir nicht zusammen: Spiderman ist nicht Batman oder Superman, er ist kein muskelstrotzender Held mit erwachsenem Background und souveräner Ausbildung. Er ist ein Teenager, den seine eigenen Kräfte oft genug überfordern, und der eben keinem höheren, edlen Ziel folgt. Mag sein, dass in den 80er und 90er Jahren in den Comics viel upgedated wurde, aber ich orientiere mich da am Original, wie es auch "Iron Man" tut. Und das hat Raimi perfekt getroffen. Er hat nur das ausradiert, was mir selber immer aufgestoßen ist: Warum bekommt Peter alle möglichen Spinnenkräfte, aber ausgerechnet das Netz muss er sich selber basteln? Auch die Fähigkeit, sowas zu erfinden, schien mir immer an den Haaren herbei gezogen.

Was MJ angeht: Ja, die hatte ich mir auch immer anders vorgestellt – da war Sarah Michelle Gellar im MTV-Spoof besser. Aber Kirsten war auch nicht wirklich schlecht.

7,7 bei IMDB, 83 Prozent bei Metacritic – die Fans sind sich ziemlich einig, was den Film angeht.

Tinitus
14. März, 2009 14:01

@Wortvogel: Wir müssen auch nicht immer einer Meinung sein. Is ja kein Ja-Sager-Blog hier wie der Spiegelblog.

@Wortvogel/Heino:
Meine Sicht von Spiderman ist halt durch McFarlane geprägt worden. Da war er kein Muskelberg aber doch schon trainierter als in den Filmen. Und deutlich erwachsener. Raimi bezieht sich halt nur auf eine einzige Epoche seines Lebens. Nämlich den Anfang. Wenn man die Franchise schon bis zum Anschlag ausquetschen will, kann man die Geschichte auch fortführen oder?

Wortvogel
Wortvogel
14. März, 2009 14:12

@ Tinitus: War das "web fluid" bei McFarlane nicht auch schon organisch?

Außerdem – wie hätte Raimi das machen sollen? Umbesetzen? Toby mit Steroiden vollpumpen?

Angesichts der Tatsache, dass die Spiderman-Filme 2,5 Milliarden Dollar eingespielt haben, kann man Raimi kaum vorwerfen, den falschen Ansatz gefahren zu sein. Ich behaupte sogar: der Erfolg der Filme beruht sehr stark darauf, dass Peter Parker ein Normalo ist. Es gibt keine anderen Superhelden-Filme die so massenkompatibel sind.

comicfreak
comicfreak
14. März, 2009 15:23

..mit den "Thor"-Geschichten bin ich nie richtig warm geworden, aber das gilt auch für Hellboy und Iron-Man;
also ausgerechnet die besten Verfilmungen überhaupt!

Die X-Men trilogie fand ich vom Grundton zu deprimierend und unversöhnlich.

Gibt´s einen Starttermin für Wolverine?

Wortvogel
Wortvogel
14. März, 2009 15:25

Laut zelluloid.de in sechs Wochen.

comicfreak
comicfreak
14. März, 2009 15:39

*sabber*

..danke 🙂

Heino
Heino
14. März, 2009 15:57

@Tinitus:als McFarlane der Zeichner wurde, gab es die Serie schon über 20 Jahre und Peter war in dieser Zeit um nicht einmal 5 Jahre gealtert. Das liegt an der von Stan Lee postulierten Marvel-Zeit, die langsamer läuft als in der wirklichen Welt. Muss sie auch, sonst wäre Spider-Man inzwischen ja an die 70 Jahre alt. Und Raimi macht nichts anderes. In Teil 1 ist Peter 15, in Teil 2 ist er 17, in Teil 3 ist er ca. 18/19. Das ist völlig okay, so bleibt den Autoren noch genug Spielraum für neue Storys.
Bei DC ist das übrigens noch krasser. Batman z.B. altert offiziell gar nicht, der war schon immer 39. Macht natürlich wenig Sinn, wenn man bedenkt, dass der erste Robin schon ewig erwachsen und als Nightwing selbstständig ist. Die einzige Ausnahme ist Green Arrow, der eine wirkliche Timeline hat und in "The longbow hunters" sichtlich mit den Folgen des Älterwerdens kämpfen muss

Tinitus
16. März, 2009 02:22

@Wortvogel/Heino: Bei McFarlane hatte er die Netzwerfer noch. Und mit Steroiden gefüttert muss auch niemand werden. Er war einfach nur deutlich athletischer. Und ein 19jähriger der immernoch son Weichei ist wie vier Jahre vorher, ist auch albern.
Mit Venom hat Raimi sich offenbar wirklich nicht beschäftigt. Der war nunmal immer schon ein Muskelprotz. In Aussehen und Verhalten hat er mich eher an Carnage erinnert.

@Wortvogel: Das Spiderman super erfolgreich war spreche ich dem Film ja nicht ab. Auch nicht, dass er massenkompatibel ist. Nur für mich selber gibt es zu viele Sachen, die "meinen" Spidey nicht wiedergeben. Ich will ja auch keinen von meiner Ansicht überzeugen, sondern sage nur wie ich es empfunden habe. Ist halt Geschmackssache.

Peroy
Peroy
16. März, 2009 03:40

@Tinitus: Ich fass' mal kurz zusammen…

"Ich mag das net, also isses pfuibäh!"

In etwa richtig ?

Heino
Heino
16. März, 2009 11:16

@Tinnitus:es ist ein offenes Geheimnis, dass Raimi Venom nicht mag (geht mir auch so) und er ihm vom Studio nach dem ganzen Fanboy-Geheule aufgezwungen wurde. Von daher vielleicht verständlich, dass er dieser Figur nicht unbedingt sein Hauptaugenmerk widmete.
Und du findest Peter in den Filmen heulsusig? Da solltest du besser nicht die Comics lesen, die vor 1985 veröffentlicht wurden, denn da war der Soap-Anteil noch extrem hoch. Die zwei grossen Reizbegriffe bei Spider-Man waren immer Tante May und Gwen Stacy. Beide sorgen für immer wiederkehrende schrecklich nervige Rührgeschichten (ich sage nur der Maximum Clonage-Run und die Rückkehr von Norman Osborn) und sind trotzdme nicht aus der Serie wegzudenken.

Dieter
Dieter
16. März, 2009 13:28

Für´s Protokoll: Tinitus überzeugt mich nicht. Spiderman 2 hat das Kunststück geschafft, einem guten ersten Teil einen zweiten hervorragenden folgen zu lassen. Wann gibt´s sowas schon mal? Matrix? MUAHAHA!

Heino
Heino
16. März, 2009 18:23

@Dieter:das hat es durchaus schon öfter gegeben. Star Wars, Der Pate, Die hard, Batman (sowohl Burton als auch Nolan), Superman, X-Men hatten alle gute zweite Teile. Schwieriger wird es beim dritten, da kacken die meisten dann ab. Und praktisch jede von mir genannte Reihe hat einen schwachen dritten Teil.

Tinitus
16. März, 2009 23:05

@Dieter: Lies Dir meinen Post oben nochmal durch. Ich WILL Dich gar nicht überzeugen. Warum? Weil von mir aus jeder gut oder schlecht finden kann, was er will. Ich habe nur erklärt, warum gerade mir persönlich der Film nicht gefallen hat.

@Peroy: @Tinitus: Ich fass’ mal kurz zusammen…

“Ich mag das net, also isses pfuibäh!”

In etwa richtig ?

Das wäre Deine Aussage gewesen. Ich habe meine Meinung auch begründen können. Wird zwar nicht in Dein Hirn gehen die Antwort, aber irgendwas is ja immer.

Peroy
Peroy
16. März, 2009 23:10

@Tinitus: War nur leider überflüssig. Wenn letztendlich eh jeder gut oder schlecht finden kann, was er will, braucht man keine Argumente…

Lutz
Lutz
16. März, 2009 23:18

@ Peroy
Bei einer Diskussion steht der Austausch von Informationen im Vordergrund. Das Ziel, den anderen von seiner Meinung zu überzeugen, ist zwar für jede Seite wünschenswert, aber dennoch sekundär. Aus genau diesem Grund sind deine albernen und höhnischen Einwürfe ja auch so unproduktiv und aus genau diesem Grund kommst du ja immer wie ein quengelndes, nerviges Kind rüber. Du weigerst dich, vernünftig zu argumentieren und du weigerst dich ebenso, Argumente der anderen konstruktiv aufzunehmen. Du willst nur pöbeln.

Aber vielleicht wirst du ja doch irgendwann mal erwachsen. Ich bezweifle es allerdings.

Tinitus
16. März, 2009 23:26

@Peroy: Lutz hat ja schon fast alles gesagt. Manchmal ist es auch einfach schön mal über Sachen aus seiner Jugend zu reden, und die Sichtweise und Meinungen anderer zu lesen.
Deine Versuche Dein eigenes geistloses Verhalten auf Andere in diesem Blog zu übertragen sind allerdings nur noch peinlich. Was ist in deiner Jugend eigentlich falsch gelaufen? Dein Verhalten derzeit bringt dir nichts ausser weiter ins Abseits zu rutschen. Aber wahrscheinlich holst Du dir einfach nur einen auf jeden Post in dem @Peroy steht runter.