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OnkelFilmi
2. Oktober, 2008 15:53

Da fehlt "This message has been paid for by the Democratic Party"…

Ausserdem viel zu lang für die "Generation ADD".

Holger
Holger
2. Oktober, 2008 16:21

Ich weiß nicht. Für die Zielgruppe ist das viel zu sehr "Hollywood leftist elite jews". Siehe den Ausschnitt von Craig Ferguson, den Du neulich gepostet hast: "Voting isn’t hip!"
Das klingt zu sehr nach "Rock the vote!"

Wenn man das ganze allerdings ins lächerliche zieht, wird es zwar nicht effektiver, aber wenigstens lustig. Siehe die großartige Sarah Silverman: http://vimeo.com/1808434

Holger
Holger
2. Oktober, 2008 16:22

@OnkelFilmi: Nein, es wurde nicht von denen bezahlt.

OnkelFilmi
2. Oktober, 2008 16:48

"Some get it, some don’t". Du anscheinend in diesem Falle nicht.

Alle Leute in dem Video sind bekannte Unterstützer der DP, und die meisten von ihnen haben sich öffentlich zu Obama bekannt, und seinem Wahlkampf Geld gespendet.

Und: Lefties – ja. Jews? Mehr Katholiken als Juden im Video.

Holger
Holger
2. Oktober, 2008 16:58

@OnkelFilmi: Trotzdem wurde es nicht von den Demokraten bezahlt, zumindest nicht von der DNC, sonst würde es am Ende auch da stehen.

In den USA kann jede Organisation ihre eigene Wahlwerbung schalten, das ist ja das Problem an der ganzen Geschichte. Es gibt zu viele Querschläger und zu viele Scheinorganisationen, hinter denen sich die Parteien bei kritischen Aussagen verstecken können, siehe "Swiftboat"-Kampagne.

Und was die Juden angeht: Für die Landbevölkerung in ihren Small Towns im Bible Belt sind das alles "Liberal, ivy league Jews". Das ist auch so ein Problem an der Geschichte.

Habe ich es immer noch nicht verstanden?

Tom
Tom
2. Oktober, 2008 17:01

Tolle Grundidee… aber der Clip lässt mich tooootal kalt.
Keine Ahnung weshalb, aber irgendwie fühlt sich das so gekünstelt und gezwungen an wie die "Du bist Deutschland"-Kampagne (über die der ein oder andere mitwirkende Promi anschließend ja auch kein gutes Wort übrig hatte).
Hoffen wir, dass es bei den Amis trotzdem wirkt.

Marko
2. Oktober, 2008 17:09

@ OnkelFilmi: "… bekannte Unterstützer der DP …"

Double Penetration kann man unterstützen? 😀

Gruß,
Marko

Mollari
Mollari
2. Oktober, 2008 17:53

Double Penetration? Bitte ernsthaft bleiben.

Das heißt ja wohl immer noch "Death Proof".
Support Stuntman Mike!

Ich finde den Spot übrigens gut, obwohl auch ein wenig zu lang, aber das liegt an meinem Aufmerksa

Holger
Holger
2. Oktober, 2008 17:55

@Mollari: 🙂

Trotzdem hätte ich noch gerne eine Antwort von OnkelFilmi.

Peroy
Peroy
2. Oktober, 2008 18:23

Muss ich kapieren, was die Beastie Boys mit der Sache zu tun haben… ? 😕

PabloD
PabloD
2. Oktober, 2008 20:31

Da ich leicht zu beeinflussen bin, fand ich den "I DID have five friends."-Satz jetzt nicht soooo schlecht. Und so gekünstelt, wie die "Du bist Deutschland"-Kampagne ist es bei weitem nicht.

Rotker
Rotker
2. Oktober, 2008 20:50

Bei der Überschrift "Don’t vote…" hatte ich zunächst diesen "Voter abstinence"-Clip aus dem 'Colbert Report' erwartet, der ist auch lustiger ;-):

http://www.colbertnation.com/the-colbert-report-videos/186530/october-01-2008/colbert-teen-talk—voter-abstinence

Rotker
Rotker
2. Oktober, 2008 20:59

Manchmal zickt mein Firefox auf der Colbertnation-Seite und spielt verschiedene Videos nicht ab; für alle denen es ähnlich geht ist hier der Link zur Youtube-Version des "Voter abstinence"-Clips:

http://www.youtube.com/watch?v=OFi1egedt54

Stephan
Stephan
2. Oktober, 2008 22:09

Ob die Demokraten das direkt bezahlt haben oder nicht, sowohl bei den Mitwirkenden, als auch bei den angesprochenen Themen wird klar eine bushfeindliche Haltung sichtbar. Das kann man gut finden oder nicht – die angeblich bezweckte Aussage ("Geh wählen, weil es Deine einzige Chance ist etwas zu bewegen") wird konterkarriert.

Wortvogel
Wortvogel
2. Oktober, 2008 22:34

Das sehe ich nicht – selbst wenn man dem Spot unterstellt, tendenziös zu sein (was ich nicht tue – er kann ja nichts dafür, dass jeder weiß, wer die "Hollywood liberals" sind), dann bleibt die Aussage doch trotzdem für Wähler des gesamten Spektrums relevant. Und derzeit hätten die Republikaner erheblich mehr Gründe, "genau – geht wählen!" zu brüllen…

pa
2. Oktober, 2008 23:11

Finde den Clip ganz nett, würde er mich hedoch reizen, wählen zu gehen? Aber ich verstehe Länder ohne Wahlzwang irgendwie nicht. Das vereinfacht doch so vieles! Man kann sich sicher sein, dass das Wahlergebnis wirklich demokratisch ist, jeder "zu Wort" gekommen ist und nicht einige radikale Minoritäten einen überproportionell grossen Einfluss haben oder andere vom Wählen abgehalten wurden. Und falls wer auf sein Recht nicht zu wählen pochen will, kann er ja immer noch einen Blankoschein abgeben.

Wurde dieser 5-Minuten-Clip denn auch im Fernsehen ausgestrahlt? Ich fürchte, dass er bloss den sowieso Bekehrten predigt.

Stephan
Stephan
2. Oktober, 2008 23:24

@Torsten
Ich möchte es mir nicht noch einmal ansehen – aber ich habe noch Themen wie "welfare", "health-care", "gay-rights" oder "women-rights" im Ohr.
Natürlich kann man sagen, das sind irgendwie allgemeine Wahlthemen – aber das ist doch arg blauäugig.

Wortvogel
Wortvogel
3. Oktober, 2008 00:07

@ Stephan: Um Welfare, Health Care, und Civil Rights sollte es eigentlich auch den Republikanern gehen – man kann ja schlecht sagen "Wenn Sie Ihre Waffen behalten wollen, und Neger nicht leiden können – gehen Sie wählen!"

@ Pa: In der Tat finde ich die Idee von "Wahlzwang" reizvoll – zumindest könnte hinterher keine Partei nölen, es wäre ihr nicht gelungen, "die Wähler zu mobilisieren".

Lindwurm
3. Oktober, 2008 00:18

"Wahlzwang" gibt es ja in manchen Ländern bei manchen Wahlen. Aber meinem bevorzugten haarschnitt folgend (Glatze) hat für mich der leicht faschistoide Gedanke an eine "Statsbürgerprüfung", die man bestehen muss, um wähöen zu dürfen, mehr Reiz. Das müsste nicht mal eine besonders schwere Prüfung sein, es reichte doch schon abzufragen, wie die Namen der Spitzenkandidaten welcher Partei sind, wer gerade an der Macht ist, wie die Gewaltenteilung aussieht und an welche Staaten der eigene Staat grenzt. Allein eine Prüfung auf diesen Fragen basierend würde schon mal einem Teil der absoluten Vollidioten das Wahlrecht entziehen. Ich meine, Kriminelle dürfen ja auch nicht wählen, weshalb sollten es "kriminell" Dumme dürfen?

Wortvogel
Wortvogel
3. Oktober, 2008 00:35

@ Lindwurm: undemokratisch, aber verführerisch. Eine gewisse Mindest-Mündigkeit als Grundvoraussetzung für das Wahlrecht. Vieles würde sich ändern.

Stephan
Stephan
3. Oktober, 2008 00:45

@Lindwurm
Wie kommst Du denn auf das extrem schmale Brett, "Kriminelle" dürften nicht wählen? Der Verlust des aktiven und passiven Wahlrecht kann bei einem besonderen Bedürfnis festgestellt werden – dies ist höchst selten der Fall.

Ansonsten könnte ich hier dem Starship Troopers Prinzip einen gewissen Reiz abgewinnen – nur wer sich verpflichtet, dem Staat und der Gesellschaft zu dienen, darf auch an der Machthabe partizipieren.

Stephan
Stephan
3. Oktober, 2008 00:45

@Torsten
"Wenn Sie Ihre Waffen behalten wollen, und Neger nicht leiden können – gehen Sie wählen!”

Danke, ich gehe mit einem Schmunzeln zu Bett.

Lindwurm
3. Oktober, 2008 00:49

@ Stephan: In den USA wie natürlich auch in Deutschland sind Häftlinge vom Wahlrecht ausgeschlossen.

Wortvogel
Wortvogel
3. Oktober, 2008 00:52

@ Stephan: Nun muss ich aber doch widersprechen – der "Starship Troopers"-Ansatz ist Müll (und der zugrunde liegende Roman ja auch eine Faschismus-Parabel). Es MUSS auch der wählen können, der dem Staat nicht dienen will. Das Volk bildet den Staat, nicht der Staat das Volk. Er ist keine eigene Entität, die etwas von uns verlangen darf. Wir bestimmen, was wir von uns selbst verlangen – Wahlen sind nur der Ausdruck davon. Und was wir von uns verlangen, darf und muss sich immer wieder ändern können.

Und wenn dein Kommentar ironisch gemeint war, bin ich offensichtlich einfach gerade zu müde, um das zu merken 😉

Stephan
Stephan
3. Oktober, 2008 01:00

@Lindwurm
Das ist für Deutschland einfach falsch. Nicht richtig. Unwahr.
Lediglich wer aufgrund Schuldunfähigkeit im Maßregelvollzug untergebracht ist (§68 i.V.m. §20 StGB) verliert das Wahlrecht.
Ansonsten nur diejenigen, für die endgültig ein Betreuer bestellt ist oder eben jene, denen das Wahlrecht aufgrund Richterspruchs entzogen wird.
Wäre ja auch noch schöner – wieso sollte ein Dieb denn nicht mehr wählen dürfen???

Stephan
Stephan
3. Oktober, 2008 01:04

@Torsten
Das war genauso ironisch wie Eure Ausführungen weiter oben 😉

Lindwurm
3. Oktober, 2008 02:18

@ Stephan: Ok, dann hab ich die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem österreichischen Strafvollzug unterschätzt. Denn in Österreich ist es, ebenso wie in den USA, usus, das Menschen, die kriminelle Handlungen begangen haben, für die Zeit ihres Strafvollzuges der bürgerlichen Rechte verlustig gehen. Aber es ist "interessant zu sehen, dass sich in Deutschland offensichtlich die 68er schon so weit durchgesetzt haben, dass Mörder, Totschläger, Räuber, Betrüger, Kinderficker und Vergewaltiger, die im Knast sitzen, über die Zusammensetzung des Bundestages mitentscheiden dürfen. Erst jetzt kapiere ich, was eine Bekannte von mir schon vor zehn jahren gemeint hat, als sie sagte: "Wenn ich schon irgendwo eingeknastet werde, dann hoffentlich in Deutschland".

Jack Crow
Jack Crow
3. Oktober, 2008 02:54

Genau, das Recht zu wählen macht den Knastaufenthalt in Deutschland bestimmt zu einem Erholungsurlaub…
Ansonsten find ich den Clip auch zu lang, und am Anfang auch nicht witzig/bissig genug damit das rethorische "don’t vote" funktioniert. Nett gemeint, aber ob das wirklich was hilft, naja… Wenig hilfreich ist mglw. auch, daß zumindest in dieser Version das myspacetc-Logo die Registry-Adresse überlagert…

Stephan
Stephan
3. Oktober, 2008 11:07

@Lindwurm
Ich stehe eigentlich nicht im Verdacht, ein Präponent der 68er zu sein (frag den Wortvogel), halte die deutsche Regelung aber für die einzig demokratische. Auch Häftlinge haben selbstverständlich das Recht, die sie vertretenen Abgeordneten zu bestimmen.

Worüber man meinethalben reden könnte, wäre der automatische Verlust bei lebenslanger Freiheitsstrafe (die es in Deutschland nur auf Mord geben kann).

Wortvogel
Wortvogel
3. Oktober, 2008 11:13

Ich denke, dass der Verlust der Bürgerrechte nicht an das Strafgesetzbuch gebunden werden kann – ist ja auch nicht so, dass alle Knackis Die Linken wählen, weil die eine Abschaffung der Gefängnisse befürworten…

Wichtiger noch ist der Resozialisierungs- und Rehabilitierungsgedanke: Auch ein Straftäter muss das Gefühl haben, noch Teil der Gesellschaft zu sein.

Stephan
Stephan
3. Oktober, 2008 12:19

@Torsten
Völlig richtig erkannt.
Kleiner Exkurs: Strafe dient nach heutiger Auffassung der Sühne, der Spezial- und Generalprävention und eben der Resozialisierung.
Während der erste Punkt recht archaisch anmutet (Rache!) und die Präventionsgedanken zwar theoretisch schön, aber praktisch nicht wirklich effektiv sind, gilt heute die Resozialisierung als wichtigster Effekt staatlichen Strafens.
Wie Du völlig richtig feststellst, wird dieser Anspruch durch den Verlust bürgerlicher Rechte nicht eben gefördert.

So, und jetzt gehe ich die Erkältung mit 2-6 Maß runterspülen.

Wortvogel
Wortvogel
3. Oktober, 2008 12:32

Prost und gute Besserung!

MILE
5. Oktober, 2008 21:23

Hmmh…hätte da am Ende des Clips nicht eigentlich ein Apfel eingeblendet werden sollen…?!? 😉

Dieter
Dieter
6. Oktober, 2008 00:03

@Mile: Verstehe ich nicht …

Andi
Andi
7. Oktober, 2008 16:42

Der Clip ist wirklich verdammt langwierig. Aber die letzten 15 Sekunden entschädigen für die Längen zwischendurch mehr als genug! Hach, was für ein Lächeln… 8)