22
Feb 2008

Aus dem BILD-Testlabor

Themen: Film, TV & Presse, Neues |

Körzdörfer testet MacbookMeine Probleme mit dem BILD-Schreiber Norbert Körzdörfer (aka David Blieswood) sind bekannt, und unter den Links nachzulesen. Kurz zusammengefasst: Ich halte ihn für einen entsetzlich pseudo-gefühligen Gefälligkeitsschreiber, der sich gerne als "Freund der Stars" geriert, Tom Cruise bis zur Selbstaufgabe verteidigt, und skrupellos für Promis und Produkte wirbt, ohne "Werbung" drüber zu schreiben. Egal, wie superlativ-überladen er auch von den Reichen und Schönen der Welt schreibt – Thema ist immer "seht her, was ich für ein einfühlsamer Autor bin".

Wie es scheint, wollte Körzdörfer dieser Tage dringlich ein MacBook Air haben, ohne dafür zahlen zu müssen. Das ist auch kein Problem, denn für einen "Test" in der BILD stellt Apple gerne Geräte zur Verfügung.

Und einen "Test" hat Apple bekommen. Ich empfehle dringlich die Lektüre des mit dem Bild verknüpften Artikels.

Man könnte jetzt böse sein. Man könnte unterstellen, dass Körzdörfer den Mac Air nur ausgepackt hat, um sich damit fotografieren zu lassen, dann aber schon gescheitert ist, als er den Einschaltknopf gesucht hat. Aus diesem Grunde, so ließe sich mutmaßen, konnte er für seinen "Test" auch nur die wichtigsten Produktdaten vom Karton abschreiben. Aber das wäre reine Spekulation.

Man könnte auch die Frage stellen, warum ein Promi-Schreiber ein Notebook testet – und nicht die Computer-Redaktion von BILD, oder gar Computer-BILD? Man könnte fragen: "Wollte Körzdörfer so dringend ein MacBook Air"? Man könnte fragen: "Hätten die BILD-Computerexperten vielleicht tatsächlich mal nachgeschaut, was das MacBook Air so drauf hat?" Könnte man fragen. Die Erfahrung zeigt: Antworten bekommt man nicht.

Auslassen darf man sich aber über die Tatsache, dass Körzdörfer in den paar Zeilen, die er seinem Arbeitgeber als "Test" verkauft hat, ein paar echte Blieswood-Pretiosen versteckt hat. Die Text/Unsinn-Ratio ist mal wieder unschlagbar:

– "Es ist so dünn, dass man glaubt, es fliegt" – wenn man auch glaubt, dass der Osterhase die Eier bringt

"Laptop dünn wie Papier" – heißt Papier mit einer Stärke von 1,9cm nicht schon Wellpappe?

"Der dünnste Computer der Welt" – weder der dünnste Computer, noch das dünnste Notebook, hmtja

"ohne DVD-Laufwerk, ohne Kompromisse" – man könnte im Einen schon das Andere sehen…

"Multi-Touch-Track-Pad funktioniert wie das iPhone" – dann soll er damit mal telefonieren

"mit einem brillant explodierenden LED-Monitor" – päng

"Das Statussymbol 2008 für Technik-Freaks" – er meint wohl eher Lifestyle-Fetischisten

"Dünn und sinnlich wie ein Zeigefinger" – WTF?

Das Ergebnis des BILD-Tests ist jedenfalls erfreulich: Körzdörfer hat jetzt ein MacBook Air – und die ganze Welt weiß es.



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Torsten
22. Februar, 2008 12:20

Man beachte die Tapete im Hintergrund. Sehr unkühl. Ist das die BILD-Redaktion? Das würde einiges erklären

Christian
Christian
22. Februar, 2008 12:22

"Es ist eine sinnlich technische Revolution! Ein Aluminium-Tablett zum Aufklappen – ohne DVD-Laufwerk, ohne Kompromisse, mit einem brillant explodierenden LED-Monitor und intelligenter Tastatur mit Hintergrund-Beleuchtung."

– an dieser Stelle habe ich mich über mein eigenes Notebook erbrochen. Steckt der sich seinen sinnlichen Zeigefinger in den Po, wenn der sowas schreibt? Da kommen ja nichtmal Werbetexter mit LSD-Trip drauf…

Thingol
Thingol
22. Februar, 2008 12:56

Die Tapete dahinter ist dieses große ekelhafte Kunstwerk von irgend so einem BILD-liebenden Künstler, der für Diekmann dann das Logo der Zeitung groß künstlerisch gestaltet hat.

Kannste hier in dem Video auch sehen. Da sitzt die Merkel dann vor dem "Gemälde".

Thingol
Thingol
22. Februar, 2008 12:57
clem
clem
22. Februar, 2008 13:13

Explodierender LED-Monitor?! Ich dachte, nur Batterien explodieren…

Torsten K.
Torsten K.
22. Februar, 2008 13:27

Normalerweise wollen Notebook-Hersteller die Testexemplare zurück. Ob Apple hier eine Ausnahme macht? 🙂

Gegendarsteller
Gegendarsteller
22. Februar, 2008 13:29

Atomzeit!

Ich weiß ja nicht wovon der Typ da schreibt, aber aufklappbare Alu-Tabetts ohne DVD, kenn ich unter der Bezeichung Klemmbrett für Grobmotoriker. Ausserdem bezweifel ich sehr stark, dass ein elektronisches Gerät wie ein LCD-Monitor das GS-, CE- und TÜV-Prüfzeichen bekommen würde, wenn es denn brilliant explodiert. Sowas ist glaube ich in der BRD nicht freiverkäuflich.
Nenn mich kleinlich, nenn mich einen Erbsenzähler, aber was Produkt was dort vorgestellt wurde ist kein Schlepptop oder so, es ist der LSD-Traum eines Tintenklecksers.

MfG

Wortvogel
Wortvogel
22. Februar, 2008 13:31

@ Torsten K: Da bin ich vergleichsweise sicher – oder zumindest hat man Körzdörfer das "gebrauchte Testgerät" mit einem beeindruckenden Rabatt überlassen. Aber wie gesagt: Alles Spekulation. Vielleicht hält NK so einen Text tatsächlich für einen aussagekräftigen Test…

milhouse
milhouse
22. Februar, 2008 13:32

Mein absoluter Lieblingssatz ist:

"Das digitale Wunderwerk wird drahtlos konfiguriert (mit einem normalen PC/Mac)."

Was zum Teufel meint er damit? Das MacBook als "digitales Wunderwerk"? Sind wir schon in der Matrix?

Und warum muss man das MacBook von außen konfigurieren? Hat es keine Tastatur? Sollte man es nicht sogar im Dunkeln konfigurieren können? Dank Tastaturbeleuchtung und explodierendem Bildschirm?

Ratlos und neidisch.

Wortvogel
Wortvogel
22. Februar, 2008 13:39

So wie ich die bisherigen Tests verstanden habe, muss man Software auf CD/DVD beim MacBook Air entweder über ein externes optisches Laufwerk installieren, oder über Wlan von einem regulären Mac/PC. Beides natürlich keine Königslösung. Soviel nochmal zu "keine Kompromisse" (bei der Hardware-Askese, so scheints)…

Marko
22. Februar, 2008 13:48

Hahaha, "brilliant explodierend" ist doch mal nett.

Gruß,
Marko

fury
fury
22. Februar, 2008 14:15

So ein Dummschwätzer

Emma
Emma
22. Februar, 2008 15:00

Ich habe über einen Bekannten gehört, dass Apple sich schon 2003 die Erweiterung zum Air hat patentieren lassen: ein Monitor mit einem seitlichen Schlitz, in den das Air dann hereingeschoben werden kann, und der dann über die Laufwerke und weitere Anschlüsse verfügt. Soll dann zu Hause wie ein normaler Mac bedient werden können. Habe allerdings noch nicht weiter recherchiert. Aber bestimmt wird NK uns auf dem Laufenden halten!

Daniel
22. Februar, 2008 16:06

Das ist keine Tapete, das ist das Geschenkpapier, in das das Explonat eingepackt war – logisch.

Und ich denke, dass der TÜV in diesem Fall eine Ausnahme macht. Es explodiert ja brilliant.

roland
roland
22. Februar, 2008 16:24

Mich stört nur ein redaktioneller Fehler, denn die Überschrift sollte lauten "Es ist so dünn, dass man glaubt, es fliegt … zu Boden, wenn man loslässt"…das wird bestimmt noch nachgebessert… 😀

Netzjournalist
22. Februar, 2008 16:41

Also wenn’s Dich beruhigt: Ja, die will Apple zurückhaben (zumindest ist das bei Journalisten in ordentlichen Medien so). Und: Ja, der Test ist schon ein… ehm Test?… also sagen wir eher der Text… ist ungefähr das, was ich mir in der Bildzeitung erwartet hatte. Prima, wenn sie die Kollegen von der C-Bild nicht fragen wollen, können die wenigstens in Ruhe ihr eigenes Blatt machen. Aber wißt Ihr was: Dass der Text für’n Popo ist, ist völlig egal. Es interessiert nun wirklich keinen Bild-Leser, ob der Text Hand und Fuß hat. Man kann denen eher vorwerfen, dass sie Apple nicht noch zur Kasse gebeten haben. Werbung ist schließlich teuer.

Wortvogel
Wortvogel
22. Februar, 2008 16:48

@ Netzjournalist: "in ordentlichen Medien" being the operative term here…

Und dass die Leser der BILD völlig uninteressiert sind, was Form und Inhalt der Texte angeht, halte ich für ein Gerücht. Wenn jemand die Möglichkeit hat, kruden Müll oder einen ordentlichen Text zu schreiben, dann hat er die Verpflichtung, einen ordentlichen Text zu schreiben. Das gilt für die BILD wie für den SPIEGEL, für "Coupé" wie für "Burgerking-News".

Nahaduh
Nahaduh
22. Februar, 2008 17:10

Alter Schwede, bei "Dünn und sinnlich wie ein Zeigefinger" hab' ich mir fast eingemacht.
Der Kompromiss war aber auch gut.

Danke. 🙂

Zeigefinger
Zeigefinger
22. Februar, 2008 17:30

Dünn und sinnlich wie ein Zeigefinger ….. hahahahahaha!
Entweder der Typ ist geistesgestört oder absolut genial oder beides.

Peroy
Peroy
22. Februar, 2008 19:08

“Dünn und sinnlich wie ein Zeigefinger”

Da fehlt "… im Arsch."

trackback

[…] […]

Jott EEE
22. Februar, 2008 20:12

Das Teil ist doch ins "Bild" montiert. Im Ernst: so wie der Vogel das hält würde das MAcBook nach hinten kippen und abstürzen. Ausserdem ist es ein bisserl zu groß geraten.
Ich bezweifle mal ganz stark das der Typ jemals ein echtes MacAir in der Hand hatte.

PeterM
PeterM
22. Februar, 2008 20:16

Wenig erstaunlich. Die Bild ist ja nun nicht gerade für ihre harten Fakten und unbestechliche Objektivität bekannt.
Wenn sich Katachresen-Norbi dann mit einem etwas holprigen redaktionellen Unfall ins Wochenende verabschiedet passt dass doch eigentlich ganz gut zum feel-good-journalismus der Bild. Seichte Unterhaltung – verkleidet als Information – wird dem denkbefreiten Konsumenten sanft ins Gehirn massiert. Es lebe das infotainment.

Wortvogel
Wortvogel
22. Februar, 2008 20:19

@ Jott EEE: Ich hatte den Verdacht auch, habe mich aber nicht getraut, es auszusprechen. Kudos!

Tyler
Tyler
22. Februar, 2008 20:42

Naja. Bild eben. Die schreiben immer in Superlativen und wenn sie dann echt mal eines bräuchten, gehen ihnen die Adjektive aus. So soll das Display vom MacBook Air wirklich sehr hell sein. Wenn man jahrelang nur den matten Firmenschlepptop gewöhnt ist, kann es schon sein, dass dann die Synapsen explodieren.

P.Diddy
P.Diddy
22. Februar, 2008 20:58

Mal ernst:
Was daran wurde getestet?
Vielleicht das brilliant explodierende Display und die Tastaturbeleuchtung. Aber kann man das Test nennen?
Möglicherweise war keine OS installiert. Dann gab es ja nicht mehr zu testen.
Aber selbst redaktionell gesehen ist der Text nichts wert.
Ohne gemein, fies und sonstiges zu werden. Ich würde auch gerne für neun schwache Sätze richtig gut bezahlt werden.

BadMan
22. Februar, 2008 22:19

Ich bin mal wieder sprachlos. Erneut hat der BILD Werbefachfrosch NK erfolgreich einen ungekennzeichneten und unqualifizierten Werbetext ins Netz gekackt. Das ganz klar montierte Bild hätte der blinde Praktikant dann doch mit Paint besser hinbekommen, und der Text wirkt passend zur Tapete nicht viel weiter als bis zur Wand gedacht. Die "intelligente Tastatur" verweigert Bild Mitarbeitern mit Sicherheit jede Eingabe. Das Display musste vermutlich explodieren als es Herrn Körzdörfer erblickte, vermutlich hat Apple auch hier etwas "Intelligenz" spendiert. Das digitale Wunderwerk wird drahtlos konfiguriert, was zu bezweifeln ist, denn der Hirnschrittmacher von Herrn Körzdörfer benötigt regelmässiges nachladen.

noname
noname
23. Februar, 2008 00:15

Was ist das eigentlich für ein häs*licher Mann vor dem schönen Hintergrund?

Peter Krause
23. Februar, 2008 02:02

@noname: nun ja, er ist zumindest gut rasiert.
(Kleiner Insiderscherz)

“ohne DVD-Laufwerk, ohne Kompromisse” find ich am besten. Hat das Zeug zum neuen Werbeslogan: "BILD. Unabhängig. Überparteilich. Ohne Kompromisse."

Peti
Peti
23. Februar, 2008 09:23

Was erwartet Ihr von einem BILD-Schreiberling, noch dazu von einem Körzdorfer?

Manniac
23. Februar, 2008 12:47

Ähm. Unglaublich. Jetzt ist nur noch die Frage offen, ob er das Luftbuch auch behalten durfte. Sonst hätte sich die ganze Mühe ja gar nicht gelohnt..

trackback

[…] Wer mal einen wirklich fundierten Test über das Macbook Air lesen will, der schaue mal hier nach (via Wortvogel). […]

comicfreak
comicfreak
23. Februar, 2008 16:46

*muahaha*

(ich will auch so einen Job)

Winni
Winni
23. Februar, 2008 17:48

Ich habe das Gefühl, dass Ihr alle den Punkt nicht seht, den Körziboy hier machen will. Es geht nicht um schnöde Technik oder son Proletenzeug, sondern um wahre Schönheit, gaaaaaaaaaanz viel Gefühl und Sinnlichkeit sowie laaaange warme Zeigefinger, oh Gott, ja, ich muß eben weg, oh Gott, oh GOTT…

Chino
Chino
23. Februar, 2008 18:10

grandios 😀

Markus
Markus
24. Februar, 2008 00:23

Ich habe seit vier Tagen ein MacBook Air. Ich vermute, als einziger der bislang hier schreibenden, inklusive Torsten. Ja, CD-Laufwerk fehlt. Ja, Firewire fehlt.

Und, ja: Es ist ein unglaubliches Stück Technik. Es ist das mit Abstand, ähm, sorry: GEILSTE Notebook, dass ich je angefasst habe, und ich kenne einige.

Die Leute, die dem Air vorwerfen dass es kein CD-Laufwerk hat, holen sich wahrscheinlich auch keinen Ferrari weil nicht genug Bierkisten reinpassen. Ja, klar.

Wer nicht mit Ding ein paar Tage gearbeitet hat, weiß nicht wovon er spricht. Ehrlich nicht.

Wortvogel
Wortvogel
24. Februar, 2008 00:35

@ Markus: Komm mal wieder runter.

a) Klar, ein DVD-Laufwerk wäre praktisch (unterwegs Filme anschauen? Software installieren? Games?) – sowas von einem Apple-Ferrari zu verlangen ist ja wirklich düsterste Arbeiterklasse. Snob.

b) Es geht hier an keiner Stelle um die Vor- und Nachteile des MacBook Air. Es geht ausschließlich um den Test"stil" von Herrn Körzdörfer.

Freut mich aber stellvertretend für alle hier, dass du ein MacBook hast. Möchtest du noch ein Foto von deinem sinnlichen Zeigefinger dazu stellen?

Berndt
Berndt
24. Februar, 2008 10:19

Na prima, fehlt nur noch dass N. Kotzdörfer geschrieben hätte, dass zum konfigurieren ein 2 Meter langes WLAN-Kabel beigelegt wurde.

Marko
24. Februar, 2008 11:43

"Die Leute, die dem Air vorwerfen dass es kein CD-Laufwerk hat, holen sich wahrscheinlich auch keinen Ferrari weil nicht genug Bierkisten reinpassen."

Ein Ferrari ohne Bierkisten bleibt ein geiles Auto. Ein Notebook ohne optisches Laufwerk, das dann auch USB-mässig dermassen beschränkt ist wie das Air, ist eine Qualitätsminderung des Notebooks – aber vermutlich sind mehrere USB-Anschlüsse an einem einzelnen Notebook auch nur ein Anspruch von biertrinkenden User-Äquivalenten?

Gruß,
Marko

PS: Im Kern ging’s hier übrigens auch gar nicht um die Qualitäten des Airs, sondern um dessen peinlichen "Test" in der BILD.

Mathias
25. Februar, 2008 00:40

"Dünn und sinnlich wie ein Zeigefinger: BILD-Kolumnist Blieswood testet das dünnste Notebook der Welt"

So dünn und sinnlich ist der Blieswood doch gar nicht?

henny
henny
25. Februar, 2008 11:17

" Batteriedauer: 5 Stunden " : auch explosiv wie das Display ?

TomZ
TomZ
25. Februar, 2008 14:07

Es ist besser die Klappe zu halten und die Leute nur vermuten zu lassen man ist blöd.
Dann aber so einen Text veröffentlichen und alle Vermutungen zu bestätigen ist schon ein interessanter Vorgang.
Schönes Beispiel für: Jeder ist zu etwas nütze. Manche nur als schlechtes Beispiel.

Wortvogel
Wortvogel
25. Februar, 2008 19:47

Gutes Beispiel, wie es besser geht (Dank an Julian):
http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,537178,00.html

Stuckradkracht
Stuckradkracht
26. Februar, 2008 11:01

Erhält er für den Artikel Geld? Es läuft so vieles
schief in diesem Land. Das ist nicht neu, ich weiß,
aber die Medien sind ein Tummelplatz für
Leistungsverweigerer geworden. Sehe nur ich
das so?

Hexe
26. Februar, 2008 12:26

Schöner Artikel – Der vom Spiegel 🙂

peter
26. Februar, 2008 18:01

Wenn ich mir das gefakte? Bild anschaue und den dünnen Text dazu, stellt sich mir die Frage: Hat ND hat das Gerät vielleicht nie in den Händen gehabt?

Das wäre dann wirklich reine Werbung. Und wie kommt es zustande? Ganz einfach:

Diekmann: Hey Nobby, schreib doch mal bis morgen einen Bericht über dieses neue komische Notebook von Apples, oder wie die heißen. Die von Apples treten uns auf die Füße, weil die noch mehr Action bei uns für ihr Geld sehen wollen.

ND: Und wo bekomme ich das bis morgen her?

Diekmann: Hey Nobby, hast Du denn bei uns gar nichts gelernt? Wozu brauchst Du das Gerät? Du schreibst doch auch sonst total genial von Dingen, von denen Du keine Ahnung hast.

ND: Ok, is klar, Chef. Ich geh mal eben googeln.

Wortvogel
Wortvogel
26. Februar, 2008 18:52

Das ist eine bösartige Unterstellung – nie und nimmer glaube ich, dass NK weiß, was "googeln" bedeutet…

jochen
jochen
27. Februar, 2008 21:33

seht das doch mal so:
von den dingen abgesehen, die er nennt, ist es doch ein normales notbrett.
damit hat er doch die wesentlichen dinge zusammengefasst.

und " BILD-Blitz-Test" sagt doch auch schon alles.
erstens blitz-test
und zweitens bild.

was soll da schon rauskommen?

Bernd Neureuter
Bernd Neureuter
28. Februar, 2008 22:55

Apple Notebook und Körzdorfer, da hat zusammen gefunden, was zusammen gehört. Möge Nobby in ewig währender Glückseligkeit sein Airbook mit seinem fein ziselierten Zeigefingern stimulieren.

Bronko
Bronko
4. März, 2008 16:00

Hat sich jemand mal das Bild genauer angesehen?
Ich kann mir nicht helfen, das sieht wie ne schlechte Bildmontage aus. Der Schattenverlauf sprcht für seitliches Licht, aber wo ist der Schatten vom Air? Außerdem scheint mit die Haltung der Hand eher viel zu weit vorne zu sein.
Hier nochmal ein richtig gehaltenes: http://blog.seattlepi.nwsource.com/microsoft/library/jobsmacbookair.JPG

das Größenverhältnis sieht auch komisch aus. (Hand zu Air) Hier mal real: http://hn.cbinews.com/uploadimage/2008-02-22/20080222102039.jpg

Mein Fazit:
Der Typ hatte nie eins in der Hand.

Tobi
Tobi
5. März, 2008 21:34

Ich muss da jetzt echt erst ma' sagen:
LMFAO!

Der Text, die Kommentare: genial!

Ich kann eh über NK/BL nur lachen…

Andererseits kommt mir da ein furchtbarer Verdacht: die ganze BLOD könnte von NK geschrieben sein.

Bruno Evers
5. März, 2008 21:53

Ich glaub jedenfalls er hat’s tatsächlich losgelassen, und dann ist es (runter)geflogen. Wenn man jedenfalls mal den bildschirm betrachtet, sieht der ganz schön explodiert aus….
und wie der so gequält lächelt…..mit seinem schicken Hemd.
Es ist zu vermuten, dass er das Teil dann auch nicht mehr bezahlen musste.

Zweifler
Zweifler
6. März, 2008 15:29

"Dünn und sinnlich wie ein Zeigefinger: BILD-Kolumnist Blieswood testet das dünnste Notebook der Welt" – ganz ehrlich ich glaube die machen sich selbst in der Redaktion über ihn lustig.
Respekt für eure Kommentare
Aber sooo schlecht ist die Montage doch gar nicht, selbst das Licht kommt von der Richtigen Seite. Nur "Foto: Meike Wirsel" ist dann doch ein wenig übertrieben…

ottasjolm
ottasjolm
8. März, 2008 18:00

Ich befürchte, dass Herr Norbert Körzdörfer nicht einmal weiss, was tiger os ist.
Aber so schön wurde noch nie für defizite (fehelendes Laufwerk) werbung gemacht…

purer Zufall
purer Zufall
9. März, 2008 09:58

"Es ist so dünn, dass man glaubt, es fliegt – wenn man loslässt." So lautet die vollständige Aussage Körzdörfers. Tatsächlich fliegt es wenn man es loslässt. Im allgemeinen nennt man das Erdanziehung.

gnaddrig
gnaddrig
11. März, 2008 10:29

“Laptop dünn wie Papier” – heißt Papier mit einer Stärke von 1,9cm nicht schon Wellpappe?

Naja, mein Telefonbuch ist 3,8 cm dick, und das ist definitiv nicht aus Wellpappe, sondern aus sehr, sehr dünnem Papier. Körzdörfer kennt sich einfach aus und hat, scheint’s, sorgfältig recherchiert. Vorbildlich, das.

thomas
thomas
13. März, 2008 08:19

Hey, was anderes haben BILD-Leser echt nicht verdient !