In der RP ist gerade ein lesenswerter Artikel zu lesen, der ein wenig mit dem Gerücht aufräumt, die 80er seien musikalisch ein dürftiges Jahrzehnt gewesen. Das ist natürlich Unfug. Für Menschen meines Alters waren die 80er prägend – die Filme, die Ideen, und damit natürlich auch die Musik.

Man konnte noch mit Punk in die 80er gehen oder dem Bombast von Barclay James Harvest, aber auch schon als New Romantic. Als Teenager gab es die heilige Dreifaltigkeit aus Poppern, Punks und Teds, auch wenn gerne übersehen wird, das 90 Prozent der Kids keiner dieser Gruppen wirklich zugehörig waren (in den späten 60ern waren ja auch nicht alle Hippies). Metalheads waren eher Außenseiter, kamen in den 80ern dann aber deutlich stärker. Mit der Neuen Deutschen Welle kam die neue deutsche Befindlichkeit, wir wollten Spaß und gaben Gas, waren gegen Volkszählung und für Jute statt Plastik.

Vor allem aber waren die 80er Pop, was leicht mit mangelnder Tiefe verwechselt wird. Es gab eine erstaunliche, vielleicht nie mehr so globale und spielfreudige Bandbreite kommerzieller Musik, von Dada bis Mini-Musical, von Zimbabwe bis Australien. Jeder machte sein Ding, ob man nun die neue Scheibe von Nena kaufte oder den Talking Heads.

Das hier sind zehn Alben, die vielleicht nicht besten waren, die ich je gehört habe, oder die mutigsten – aber sicher die prägendsten. Sie drehten sich auf dem Plattenteller, bis die Nadel unten durchkam.

(Klick auf Titel und Interpret führt zu Wikipedia)

Black – Comedy (1988)

Colin Vearncombes zweites Album nach „Wonderful Life“ war deutlich stärker als der Erstling, mit einer guten Mischung aus Melancholie und Uptempo. Leider war es kein großer Erfolg und ein mäßiges drittes Album sorgte dafür, dass Black auf ewig für „Wonderful Life“ stehen wird – ein Song, den ich seit dem Wechsel in die 90er nicht mehr hören kann.

Vearncombe ist immer noch unterwegs und hat optisch durch das Alter gewonnen:

Joe Jackson – Body and Soul (1984)

Musik für lange, einsame Nächte in der Großstadt – oder das, was ich mit 16 dafür hielt. Ich durfte ja nicht so lange raus. Jedes Stück eine kleine Perle, weigert sich „Body and Soul“ wie Joe Jacksons anderes Meisterwerk „Night and Day“, zu einem Album zu verschmelzen. Neben bezaubernd traurigen Balladen enthält die Scheibe zwar kein weiteres „Steppin‘ out“, aber Knaller wie das hier:

Paul Young – No parlez (1983)

Mit diesem Album verbinde ich die CD, denn diese hatte im Gegensatz zur LP einen Bonus-Track und satte fünf Maxi-Versionen drauf. Man wollte halt das neue Medium CD pushen. Großartige Stimme, absolut Teenieparty-tauglich, und auf ewig mit typischen 80er Videos wie diesem verbunden:

Fun Boy Three – Waiting (1983)

Einen nicht unbeträchtlichen Teil meiner musikalischen Sozialisation habe ich meinem Bruder zu verdanken. Er stand auf Punk und Reggae, hatte irgendwann diese Platte im Schrank. Ich fand sie hypnotisch, verstörend – und entdeckte durch sie Terry Hall, einen der begnadetsten Songschreiber und Sänger Englands.

Und hier der Meister noch mal solo:

Cutting Crew – Broadcast (1986)

Ein Album, dass ich mit erster Liebe verbinde und mit Partys, mit MTV und „Formel Eins“. Gitarrenpop der ganz polierten Sorte, jeder Song ein Treffer.

Richard Marx – Repeat Offender (1989)

Easy Listening-Poprock aus den USA, ein „guilty pleasure“ und ein Kind seiner Zeit. Vielleicht auch, weil „Right here waiting“ damals für mich eine sehr private Bedeutung hatte. Sein bestes Stück fand man allerdings auf Marx‘ nächster Scheibe:

Billy Joel – Storm Front (1989)

Billy Joel war für die Jungs meiner Generation kein Begriff. Das war ein amerikanischer Poprocker der 70er, der zwar ein paar Radioklassiker geschrieben hatte – aber wer von uns hörte damals schon Radioklassiker? Umso erstaunlicher, dass er 1989 sein bestes Album veröffentlichen sollte, vollgepackt mit großartigen Songs.


Billy Joel – I Go To Extremes von jpdc11

Spandau Ballet – True (1983)

In den 80er waren die Mädchen „Spans“ oder „Duranis“ (später auch „Brosettes“). Da teilte sich die Spreu vom Weizen. Ich fand Duran Duran immer mutiger und einfallsreicher, aber auf meinem Plattenteller drehte sich deutlich häufiger der Output von Spandau Ballet. Genau genommen finde ich den Nachfolger „Parade“ besser als „True „- aber hier drauf befinden sich „True“ und „Gold“, und da gibt es einfach keine zwei Meinungen zu.

https://www.youtube.com/watch?v=uOuLGPstXzg

Sade – Diamond Life (1984)

Diese Besprechung aus dem Musik-Express von 1984 sagt es immer noch besser, als ich es je könnte:

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Sade – Your Love is King von aakira009

Ultravox – Quartet (1982)

Die besten Singles von Ultravox aus der Midge Ure-Ära sind nicht auf „Quartet“, weder „Vienna“ noch „Dancing with tears in my eyes“ oder das ungewöhnlich muntere „Love’s great adventure“. Aber mit „Reap the wild wind“, „Visions in blue“, „We came to dance“ und natürlich „Hymn“ ist es das rundeste, durchweg hörbarste Album der Band. Und Midge Ure ist auf ewig eine coole Sau:

Das ist die Musik, die mich durch die 80er und durch meine Jugend gebracht hat – und die mich (for better or for worse) geprägt hat. Ich bereue nichts.

Die 80er waren gut – mit den 90ern zog die Pest in der Popmusik ein.



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McCluskey
McCluskey

Sehr schöne Zusammenstellung und auch wenn ich mit Jahrgang 1971 etwas jünger bin als der Hausherr, waren die 80er auch „mein“ Musikjahrzehnt. Als Ossi kam man natürlich an Originaltonträger praktisch nicht ran, dankenswerterweise spielte der landesweite Jugendradiosender DT64 unter simpler Missachtung jeglicher Urheberrechte ganze Plattenseiten fein säuberlich zum Mitschneiden. Was damals Dutzende von Kassetten füllte und was immer unerfüllte Musikwunsch blieb, wurde nach der Währungsunion in einem wahren Kaufrausch als CD zusammengerafft. Ich hab vor einiger Zeit begonnen, die ins MP3-Format gebrachten Scheiben in die (sehr empfehlenswerte!) Musikverwaltung MusicBee einzupflegen. Mit Sternchenbewertung und Angabe der Autoren – bei mindestens 50.000 Tracks eigentlich eine Lebensaufgabe.

Und so sind mir in den letzten Tagen sowohl die oben aufgeführte und mir auch sehr zusagende Joel-Platte als auch Mr. Vearncombes Erstling untergekommen, der tatsächlich leider jede Menge mäßiges Füllmaterial beinhaltet (einziger Track dort, der volle 5-MusicBee-Sternchen von mir spendiert bekam, war „Sweetest Smile“ – hach!).

Witzigerweise ist auch bei mir oben verlinktes „Hazard“ ein nach wie vor innig gemochtes Stück, der Wortvogel und ich haben ja auch schon mal auf Facebook gemeinsam Aquas „Turn Back Time“ gegen alle Kritik verteidigt. 😀

Vieles, was die 80er an Hörenswertem so bereit hielten, hab ich erst in den letzten Jahren für mich entdeckt, die frühen Alben von The Cure beispielsweise. Und so weigere ich mich auch nach wie vor, die 80er als musikalisch und auch modisch (die Mode der 70er und den musikalischen Schlonz der 90er vergessen?) verwerfliches Jahrzehnt anzusehen.

Der Vollständigkeit halber meine 10 mich prägenden 80er-Alben, auch wenn mit dem musikalischen Wissen von heute die Zusammenstellung anders aussehen würde. Also alles aus der Sicht von damals:

1983 – Anne Clark – Changing Places
1984 – Alphaville – Forever Young
1984 – Talk Talk – It’s My Life
1986 – a-ha – Hunting High And Low
1986 – Jean Michel Jarre – Rendez-Vous
1986 – Kraftwerk – Electric Café
1987 – Depeche Mode – Music For The Masses
1987 – The Art of Noise – In No Sense – Nonsense!
1988 – Die Ärzte – Das ist nicht die ganze Wahrheit
1988 – Bros – Push

Also überwiegend elektronisch.

Bluscreen
Bluscreen

Feine Zeitreise. Ist das denn festgeschrieben, dass die 80er musikalisch so für die Tonne sind? Vielleicht kann man das von jedem Jahrzehnt sagen, kommt wohl darauf an was Einem vor und nach der „Audioprägung“ nicht gefallen hat.

Die Pest der 90er ist nicht so schlimm. Da gibt es Songs die mag ich sehr (und wahrscheinlich bekäme ich dafür hier Hausverbot).

Egal. Also was lief damals bei mir unter dem Saphir?

Fischer-Z – Red Skies Over Paradise
Mike Oldfield – QE2/Five Miles Out/Crises/Discovery
ZZ Top – Eliminator/Afterburner
New Model Army – Thunder And Consolation
Ultravox – Vienna (nach Midge Ure gab es kein Ultravox mehr)
Jean Michel Jarre – Magnetic Fields
und noch vieles von den Bangles (andere Girlgroups gibt es nicht). Und ELO. Und OMD. Etc.

Marcus
Marcus

Meine Herren – ich bin Jahrgang 1982 und sogar ich weiß, dass die 80er super waren. Und das Torstens Auswahl so ziemlich „setzen, sechs“ ist. 😉

Die wirklich besten Platten der 80er (der Vielfalt halber auf 1 Platte pro Künstler limitiert):

Pixies – Surfer Rosa
Siouxsie & the Banshees – Juju
The Smiths – The Queen Is Dead
Morrissey – Viva Hate
Elvis Costello & the Attractions – Imperial Bedroom
Magazine – The Correct Use Of Soap
Sisters of Mercy – First And Last And Always
Nick Cave & the Bad Seeds – Tender Prey
Talking Heads – Remain In Light
Die Ärzte – Das Ist Nicht Die Ganze Wahrheit

McCluskey
McCluskey

Was sich hingegen bei mir überhaupt nicht verändert hat, ist die Meinung zum besten Musikvideo der 80er. Damals wie heute dies hier:

http://www.dailymotion.com/video/x14mfla_grace-jones-slave-to-the-rhythm-hd-2013_music

Kaio
Kaio

Die 80er waren die Zeit in der Metal groß raus kam, das ist schonmal toll. Aber es war auch die Zeit in der Prog zu gunsten von schleimigem Stadionscheiß für Muttis ausradiert wurde. Das ging einfach gar nicht, und daher ist das Jahrzehnt für mich musikalisch unten durch 😛

Marcus
Marcus

@Torsten: wenn ich mich von der Musik meiner Jugend hätte formen lassen wollen, was wäre dann aus mir geworden?! Ey, meine Klassenkameraden hörten damals Westbam und DJ Bobo. DJ BOBO!!! Sich einen Retro-Snob-Geschmack zulegen und auf 1995 (und damit ua PJ Harvey und Pulp) zu warten war das einzig Vernünftige. 😉

Aber in zwei Punkten muss ich dir immerhin Recht geben:

Die me-Kritik zu Sade trifft es perfekt. Nur WAS sie perfekt trifft, da gehen unsere Meinungen vermutlich auseinander. 😉
Basierend auf den hier gelieferten Beispielen muss ich mich wohl mal für Terry Hall interessieren. Kann sein, dass ich da bisher was Lohnenswertes übersehen habe….

Marcus
Marcus

P.S.: falls du auf den deutlichen Goth-Einschlag meiner Liste anspielst – du wirst lachen, aber keine der dort aufgezählten Platten empfinde ich als sonderlich düster oder depri.

Marcus
Marcus

Ich und Kajalstift – in zwei Wochen bei den FFF Nights wirst du mich persönlich treffen, und dann wirst du lachen ob dieser Idee. 😉

sergej
sergej

Waren die 80er nicht auch für die aus heutiger Sicht fragwürdige Mode bekannt?
Deshalb bei Spandau Ballett das Live Aid Video von True, „schöner“ gehts nimmer (auch Paul Youngs „Come Back and Stay“ bietet bei Live Aid was fürs Auge).
https://www.youtube.com/watch?v=FfV4AOgwY0o

Überhaupt sollte man sich schon aus modischen Gründen Live Aid 1985 oft ansehen.

noyse
noyse

depeche mode – music for the masses
tear for fears – The Seeds of Love
laurie anderson – Big science
the sisters of mercy -floodland
EAV – Liebe, Tod & Teufel
silly – bataillon d’amour
jean Michel Jarre – Rendez-vous
Front 242 – Back Catalogue
chris isaak – Heart Shaped World
Foyer des Arts – Von Bullerbü nach Babylon

Vielfach lag es einfach daran was dt64 zum mitschneiden anbot 🙂

DerStefan
DerStefan

Schön sich an den diversen Favoriten nochmal entlangzuhangeln und dabei auch ein paar Sachen wiederzuentdecken.
Für die persönliche Note und als Ergänzung: Bin natürlich erschüttert dass Mike Oldfield hier noch nicht auftaucht. Immerhin das Jahrzehnt in dem er mit „Crisis“, bzw. dessen „Moonlight Shadow“ und „Shadow on the Wall“, im Radio angekommen ist. Und das Jahrzehnt an dessen Ende er mit „Amarok“ aber auch wieder richtig großes geliefert hat.

trackback

[…] – Listen. Torsten Dewi hat angefangen und so ein verregneter Sonntag eignet sich ja super um mal darüber […]

trackback

[…] Dahlmann hat einen Artikel von Torsten Dewi aufgegriffen uns seine 10 Alben der 80iger Jahre vorgestellt. Bei Torsten lohnt auch noch ein Blick […]

G

So, hier kommt meine Liste, es wird aber nicht alles aus den 80ern sein (ich bin musikalisch eher in den 70ern und 90ern daheim):

Iron Maiden – The Number of the Beast
Die Ärzte – Schrei nach Liebe
Manowar – The Triumph of Steel
Manowar – Kings of Metal
King Diamond – Them
Alice Cooper – Hey Stoopid
Aerosmith – Get a Grip
Black Sabbath – Paranoid
Cannibal Corpse – Bloodthirst
Dave Dee, Dozy Beaky, Mick & Tich – Dave Dee, Dozy Beaky, Mick & Tich
Yello – Flag

trackback

[…] Diskussion, die da in einigen Blogs gestartet wurde: Bei Wortvogel, Don Dahlmann und Tante Jay geht es jeweils um „Zehn Alben der Achtzigerjahre“. Ich fing sofort […]

Tim
Tim

Ohne „Pelican West“ von Haircut 100 (1982) ist die Liste nicht vollständig. Nick Heyward hat danach die 80er Musik mitgeprägt.

Peroy
Peroy

„Cannibal Corpse – Bloodthirst“

Beste Corpse…

hardy

ultravox haben doch eigentlich nach „systems of romance“ (noch mit john foxx) aufgehört zu existieren und wurden durch eine roboterband für hausfrauen ersetzt ;-D

ich probiere es mal mit (fast) 1001 platten, die ich mit auf eine insel nehmen würde.

http://hinterwaldwelt.blogspot.de/2013/02/fandom-1001-records.html

heino
heino

Mal schauen, ob ich tatsächlich 10 zusammen bekomme:

ELO – Time und Balance of power
Gary Moore – Run for cover und Wild frontier
Magnum – on a storyteller´s night
Talking Heads – Naked
Sisters of Mercy – First and last and always
Pretenders – Get close
Simple Minds – Live in the city of light
U2 – The Joshua Tree

das meiste davon läuft heute nur noch unter „guilty pleasure“

Peroy
Peroy

„Magnum – on a storyteller´s night“

D’accord.

heino
heino

Wir sind mal bei Musik einer Meinung? Sachen gibt`s…….

Andy Simon
Andy Simon

Schöner Thread.

Ich versuch’s auch mal (inklusive guilty pleasures):

1981 – Jean-Michel Jarre: Magnetic Fields
1983 – Gazebo – Gazebo
1983 – Depeche Mode – Construction Time Again
1984 – The Cars – Heartbeat City
1985 – Midge Ure – The Gift
1986 – Simply Red – Red Box
1986 – a-ha – Scoundrel Days
1987 – Crowded House – Crowded House
1987 – KLF – What The F* Is Going On?
1988 – Vangelis – Direct

hardy

are you ready to be heartbroken …

wunderbarer rockpalast und vor allem: auch die neueren sachen sind immer noch die zeit wert, sie mit ihnen zu verbringen 🙂

und ich hoffe, du hast xtc nicht verpasst those days. die sind auch gut gereift mit den jahren.

Frank Böhmert

Hm, die 1980er waren für mich, vage erinnert jetzt, reichlich ausgedörrtes Brachland.

(Ich bin 1962 geboren und damit war meine musikalische Sozialisation spätestens mit dem Aufkommen von Punk und Ska praktisch schon gelaufen … Meine erste Platte mit neun Jahren war Deep Purples FIREBALL, meine zweite dann SUPERGOOFY UND DAS GEHEIMNIS DER PYRAMIDE, harr harr.)

Anyway, 80er …

[1] Mit dem Wortvogel teile ich die Liebe zu Sade …

[2] … dann mochte ich auf Anhieb und mag ich immer noch die sonnige erste Scheibe der Pale Fountains.

(Kätchen Bush zählt nur so halb; die gehört eigentlich noch in die 70er.)

(Queen? Wichtig in den 1970ern …)

(Bowie dito.)

[3] Fehlfarbens MONARCHIE UND ALLTAG – definitiv! Rauf und runter gehört, lief auch überall.

[4] Johnny Clegg und Savuka – yé!

[5] und neben den Fehlfarben auf dem ersten Platz: Die Violent Femmes

… und das war’s jetzt, rein aus dem Gedächtnis – denn wozu ich erst die Regale konsultieren muss, kann mich kaum dauerhaft geprägt haben.

Fazit: von den 1970ern rückwärts bis in die 1930er gibt es viel Musik, die mir Spaß macht. Von Ende der 1990er an bis heute auch wieder.

Die 1980er? Unterm Strich versaut durch zu viel Koks im Studio …

Peroy
Peroy

War das beste Jahrzehnt für Pop und Metal (und Stephen King). Go Koks!

Frank Böhmert
anke
anke

auch unvergessen

Nina Hagen
David Bowie
Eurithmics
Queen live aid auftritt
Billi Idol
MMW
Falco
und Michael Jackson
the Police
Kiss………….

hardy

@anke

nina hagen. ich hoffe du meinst die „nunsexmonkrock“ 😉

die wurde damals in der presse verrissen wie sonstwas und mir mussten ein neuseeländer und ein franzose bei einer gemeinsamen fahrt an der cote d’azur erklären, wie wunderbar nina hagen doch sei, wenn sie so eine tolle platte machen kann …

und MMW? medeski, martin & wood? respekt!

das ist nun wirklich _deliziös_.

hardy

@frank böhmert

fehlfarben! aber ja doch!

nicht zu vergessen hans-a-plast und amok/koma von abwärts. gehören alle drei in eine gut ausgestattete plattensammlung.

und bowie? wichtig von den 60ern bis heute. wie „the can“ …

Dirk70
Dirk70

Ich finds kraß das hier von Musik der 80er Jahre geredet wird, aber die große prägende Musikströmung am Anfang der 80er, die Neue deutsche Welle (NDW) komplett ausgelassen wird. Wenigstens nennt einer Falco. Also als Gegentrend meine 80er jetzt NUR aus NDW Bands während und nach der NDW:

1. Nena – Eisbrecher
2. Nena – Feuer und Flamme
3. Nena – Fragezeichen
4. Nena – Nena
5. Joachim Witt – Der goldene Reiter
6. UKW – Ultrakurzwelle
7. UKW – Alles klar
8. Grönemeyer – ö
9. Falco – 3
10. Falco – Einzelhaft

So und wer jetzt noch wagt die 80er ohne NDW zu erwähnen wird mit Nena nicht unter 3 Liedern bestrafft !!!

P.S.: a-ha, Chris de Burgh, Michael Jackson, U2, Simple Minds usw. hab ich natürlich auch gern gehört.

noyse
noyse

NDW hat halt trotz 80er bisher niemanden persönlich geprägt 😉 und darum gehts ja