10
Januar 2013

Wortvogel im Hyperland: Wer zahlt, schafft an

Ich schreibe gerne für dieses Blog. Heute z.B. hätte ich vermutlich was zu den Oscar-Nominierungen veröffentlicht. Das mache ich zwar nicht umsonst, aber kostenlos.

Es lässt sich jedoch nicht bestreiten: Arbeit ist besser, wenn sie nicht nur honoriert, sondern auch bezahlt wird. Und darum erscheint mein kleiner Artikel über die verschiedenen Aspekte des Oscar-Wahns nicht hier, sondern drüben beim Hyperland-Blog vom ZDF.

Beichtzeit: Auch nach mehr als 20 Jahren in der Branche ist es nicht einfach, so einen vergleichsweise klar strukturierten Gebrauchstext zu schreiben. Weil ich eben nicht “frei Schnauze” formulieren kann, sondern mich in Stil, Länge und Ton den anderen Beiträgen anpassen muss. “Hyperland”-Texte sind von Haus aus zwar meinungsstark, müssen aber Belege und Quellen beibringen. Außerdem sind Links wichtig. Ganz viele Links. Bei 4500 Zeichen soll Schluss sein, auch wenn ich 8000 schreiben möchte. Da wird man wieder Praktikant: ist das richtig so? Wird es dem Chef gefallen? Kommt jetzt doch raus, dass ich ein talentloser Blender bin?

Das hat mir viel Spaß gemacht und ich hoffe, es ist erst der Anfang. Besonders freut mich, meine Nase in einer Reihe mit Kollegen zu sehen, zu denen ich wirklich aufschaue: Julius Endert, Udo Vetter, Jens Schröder, Markus Hündgen, Thomas Knüwer etc.

Trackback-URL 18 Kommentare
  1. 1

    (Pst, der Raubkopierer-Oscar-Saison-Satz ist doppelt gemoppelt – da muss der Praktikant noch mal ran.)

    Ansonsten meine Gratulation!

  2. 2
    Tywin

    Schöner Artikel und hoffentlich liest man demnächst mehr von Dir bei Hyperland.

    Erstmal stehen aber die AVN-Awards am 19.01.2013 in Vegas auf dem Programm. Finde ich persönlich spannender.

  3. 3
    Wortvogel

    @ Frank: Es scheint, als würde jemand noch intern am Artikel werkeln.

  4. 4
    mdmatze

    Tz, tz, tz. Ich weiß es ist eine Nebensächlichkeit, aber du solltest Dein Foto nochmal überarbeiten/formatieren (lassen). So breitgezogen sieht Dir doch keiner an, dass Du zunehmend abnimmst :P

  5. 5
    Wortvogel

    @ mdmatze: Ich weiß. Startprobleme. Wird gerichtet.

  6. 6
    Daniel

    … und der Setzfehler mit dem wiederholten Satz vom 2. zum 3. Absatz wird dann auch verbessert? ;)

  7. 7
    Marcus

    Ich könnte was dazu sagen, aber das habe ich an Ort und Stelle getan. Erster Wortvogelkommentator beim ZDF, ha!

  8. 8
    Wortvogel

    @ Marcus: Und musstest natürlich gleich wieder mäkeln ;-)

    Soweit ich weiß, ist die Formel nicht festgelegt, btw…

    Mit meinen Prognosen habe ich (bis auf “Liebe”) ziemlich genau ins Schwarze getroffen, if I may say so.

  9. 9
    Marcus

    “Und musstest natürlich gleich wieder mäkeln”

    Nur damit du dich auch in der Fremde wie zuhause fühlst… ;-)

    Festgelegt ist sie nicht, aber “…goes to…” ist doch mittlerweile Tradition, oder?

  10. 10
    Wortvogel

    @ Marcus: Tradition, Schmadition – freu dich lieber, dass der Text nun keine Dopplungen mehr hat.

  11. 11
    Marcus

    “freu dich lieber, dass der Text nun keine Dopplungen mehr hat.”

    Gerne – siehe drüben…

  12. 12

    „The 61st Academy Awards were presented on Wednesday, March 29, 1989 at the Shrine Auditorium, Los Angeles. … Another change was that the producers attempted to change the traditional line ‚And the winner is…‘ to ‚And the Oscar goes to…‘.“

    http://en.wikipedia.org/wiki/61st_Academy_Awards

  13. 13
    Jan

    Ich freue mich eher über diesen spitzenmäßigen Gag: “Kommt jetzt doch raus, dass ich ein talentloser Blender bin?” Hahaha.

  14. 14
    Dietmar

    Well done und Gratulation!

    Ich habe mir gleich gedacht, dass Du das, Marcus, warst. :-)

  15. 15
    Marco

    Warum denn hier 14 Kommentare und drueben nur 2 (oder nun 3)? Und hier nochmal: Kirk Douglas ist der einzige (zumindest an den ich mich in den letzten Jahren erinnere), der ‘the winner is …’ aeussern durfte. Ja, PC auch bei den Oscars ….

  16. 16
    Dietmar

    Warum denn hier 14 Kommentare und drueben nur 2 (oder nun 3)?

    @Marco: Weil wir keine Wanderhuren sind. :-)

  17. 17
    Howie Munson

    Weil ich eben nicht “frei Schnauze” formulieren kann, sondern mich in Stil, Länge und Ton den anderen Beiträgen anpassen muss. “Hyperland”-Texte sind von Haus aus zwar meinungsstark, müssen aber Belege und Quellen beibringen.

    hmm hyperland/elektrischer Reporter find ich zu anstrengend (hektisch/meinungsstark?) für die vermittelten (bzw. mir neuen) Inhalte… gehöre also nicht zur Zielgruppe* und Torsten scheint den vorgegebenen Stil gut getroffen zu haben…

    *=@Marco: und deswegen steht der Kommentar hier und nicht nebenan, hier sagt mir der Stil und Inhalt ja meistens zu und das ZDF hat meine klicks drüben ja registriert…

  18. 18
    Nobby

    Noch ein Hinweis auf eine kleine Ungenauigkeit: “Twilight” wird nur höchstens 10 Goldene Himbeeren davon tragen können, da es in einer Kategorie doppelt nominiert ist.

Kommentar

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