Drehort Krivoklat

Ich hab’s versprochen, ich hab’s gemacht: am gestrigen Montag bin ich in aller Frühe in die Tschechei gefahren, um dort am letzten Drehtag meiner Episode „Drosselbart“ anwesend zu sein. Außenaufnahmen fanden auf Schloss Krivoklat statt. Dort hatte die Produktionsfirma ein beeindruckendes mittelalterliches Dörfchen direkt in den Schlosshof bauen lassen, welches für praktische alle acht neuen Episoden der Serie „Märchenstunden“ genutzt wird. Die Innenaufnahmen fanden in einem Studio in Prag statt, welches ich nicht besucht habe.

Die Fahrt selber gestaltete sich relativ stressfrei, denn die Straßen waren trocken und sauber, das Auto schnell, und die Verkehrslage übersichtlich. Nur die letzten 50 Kilometer ging es arg durch die Pampa, und so manches mal musste ich den Ausdruck des Routenplaners dreimal lesen, um mich zurecht zu finden. Aber schließlich grüßte das Schloss vom Berg, und ich fand die Schauspieler und das Team – bereits im Stress.

Es hatte sich herausgestellt, dass ein paar Aufnahmen unbrauchbar waren, weil das Negativ-Material einen Fehler aufwies. Also musste nachgedreht werden, und der dafür benötigte Schauspieler Christoph M. Ohrt war längst abgereist. Doch man blieb vergleichsweise unpanisch: Mit ein bisschen Doubelei und entsprechenden Kameraeinstellungen wurde ein Nachdreh geplant, und angesichts des Regens wurde aus einem „Marktplatz“ eine „Markthalle“, so dass man die anderen Aufnahmen des Tages nach innen verlegen konnte. Motto: hier wird über Probleme nicht lange lamentiert, hier werden Probleme gelöst!

Ich hatte es schon mal erwähnt: Autoren stehen in der Nahrungskette von Film- und Fernsehproduktionen nicht sehr weit oben, und es ist Rat Pack Entertainment hoch anzurechnen, dass man sogar mehrfach vorschlug, ich solle doch unbedingt mal vorbei schauen. Und diese Freundlichkeit setzte sich vor Ort fort: Von der Regisseurin zum Kameramann, von den Darstellern zum Ausstatter, vom Produzenten zur Maskenbildnerin – alle nahmen sich Zeit, plauderten gerne, und machten den Kurztrip zu einem echten Erlebnis. Da konnte auch das miese Wetter nichts mehr kaputt machen.

Den Rest erzähle ich euch in Bildern hier:

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